DE495880C - Verfahren zur Herstellung und Pruefung der richtigen Lage der Typenkoerper auf den Typenhebeln von Schreibmaschinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung und Pruefung der richtigen Lage der Typenkoerper auf den Typenhebeln von Schreibmaschinen

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DE495880C
DE495880C DER73596D DER0073596D DE495880C DE 495880 C DE495880 C DE 495880C DE R73596 D DER73596 D DE R73596D DE R0073596 D DER0073596 D DE R0073596D DE 495880 C DE495880 C DE 495880C
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DE
Germany
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type
lever
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levers
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Application number
DER73596D
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English (en)
Inventor
Hans Luce
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Rheinische Metallwaaren and Maschinenfabrik AG
Original Assignee
Rheinische Metallwaaren and Maschinenfabrik AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies

Description

  • Verfahren zur Herstellung und Prüfung der richtigen Lage der Typenkörper auf den Typenhebeln von Schreibmaschinen Bei den bisher verwendeten Verfahren und Einrichtungen erfolgt das Herstellen der richtigen Lage der Typenkörper im Zusaminenliang mit der ganzen Schreibmaschine oder doch im Zusammenhang mit dem Typenhebelseginent, in dem sie arbeiten sollen. Die nach diesen Verfahren und mit diesen Einrichtungen hergerichteten Typenhebel sind nur ini Zusammenhang mit der'`Taschine oder mit dein Typenliebelsegment brauchbar, in der bzw. in dein das Ausrichten der Typenkörper stattgefunden hat. Die Typenhebel sind also nicht für verschiedene Schreibmaschinen des gleichen Modells beliebig vertauschbar.
  • Um kleine Abweichungen des Typenkörpers von der richtigen Lage feststellen und ausschalten zu können, sind auch Mikroskope verwendet worden. Damit sind indessen Unzuträglichkeiten verbunden, «teil der Bedienende, solange er das Auge am Mikroskop hat, gehindert ist, sich frei zu bewegen und gleichzeitig die Ausrichtmaßnahmen vorzunehmen.
  • Das Verfahren und die Einrichtung nach der Erfindung lösen die Aufgabe, das Ausrichten der Typenkörper unabhängig von der Schreibmaschine und von den Typenhebelsegmenten und so vorzunehmen, .daß sich austauschbare, d. h. für jede Maschine des entsprechenden Modelles passende Typenhebel ergeben, ohne daß der nach dem Verfahren und mit der Vorrichtung Arbeitende störenden Beschränkungen in seinen Hantierungen unterliegt.
  • Auf die Köpfe der Typenhebel werden die Typenkörper in angenähert richtiger Lage leicht klemmend aufgesetzt. Die Hebelköpfe werden dann in einer mit geeigneten Spannmitteln ausgerüsteten Spannvorrichtung einzeln und nacheinander im projizierenden Lichtstrahlenbündel eines Bildwerfers alle in ein und dieselbe Lage gebracht und in dieser festgespannt. Der Bildwerfer erzeugt ein vergrößertes Schattenbild des Hebelkopfes und des auf ihm sitzenden Typenkörpers auf einer Bildfläche, auf der Marken angebracht sind, die den Schreibwalzenumfang und die Zeilengrundlinie in richtiger Lage wiedergeben. Die Markierungen der Schreibwalze und das Hebelkopfschattenbild auf der Bildfläche entsprechen nach Größenabmessungen und Lage zueinander den Verhältnissen, wie sie in der Maschine im Augenblick des Aufschlages der Type auf die Papierwalze vorliegen. Durch die Aisrichtemittel der Vorrichtung -wird der Typenkörper und damit auch sein Schattenbild bei festgespannt bleibendem Typenhebel verschoben, bis dieses Schattenbild die. richtige Lage gegenüber den Marken des Schirmes einnimmt, womit dann auch die richtige Lage des Typenkörpers auf dem Typenhebel hergestellt ist.
  • Die Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach der Erfindung besteht aus einer die A.ufspannmittel für die Typenhebel und die Ausrichtemittel für die Typenkörper tragenden Grundplatte. Mit ihr ist der Bildwerfer so verbunden, daß seine Lichtstrahlen denHebelkopf und denTypenkörper senkrecht von der Seite her treffen. Ein Spiegel wirft die Lichtstrahlen des Bildwerfers zurück auf die Bildfläche, die in der Nähe der Einspann-und Ausrichtemittel angeordnet ist.
  • Die Einspannvorrichtung auf der Grundplatte gestattet, die verschieden stark abgebogenen Hebelköpfe alle in gleicher Weise senkrecht zu den Lichtstrahlen des Bildwerfers festzuspannen.
  • Die Einspannvorrichtung ist auf einem schwenkbaren Tisch angeordnet, mit dem der Schwingpunktausschn.itt des eingespannten Hebels längs eines Kreisbogens verschoben wird, dessen Halbmesser gleich dem Abstand ist, den in den Typenhebelsegmenten die Hebelschwingpunkte vom Segmentmittelpunkt haben.
  • Einstellmittel am schwenkbaren Aufspanntisch und an der Grundplatte gestatten den Drehtisch in so viel Lagen festzustellen, als verschieden gebogene Typenhebel der Schreibmaschine eigen sind.
  • Abb. z der Zeichnung ist eine schematische Darstellung der Gesamtanordnung der für das Verfahren zur Verwendung kommenden Vorrichtung.
  • Abb. a und 3 zeigen im Querschnitt und Grundriß die in der Gesamtvorrichtung benutzten Mittel zum Einspannen der Typenhebel und zum Ausrichten der auf diesen aufgeklemmten Typenkörper.
  • Abb.4 und 5 geben einen Teil der Bildfläche des Projektionsapparates wieder mit den darauf angebrachten, die Stellung der Schreibtvalze zeigenden Marken und dem darauf erscheinenden Typenbilde nach und vor erfolgtem Ausrichten.
  • Der Typenhebel a mit der auf seinen Kopf aufgeschobenen Type a, wird in den durch die beiden in den Lagerkörpern b,. und b; gelagerten Paß- oder Führungsstücke c,_, c2 gebildeten Spalt d eingelegt, durch den der Stift e hindurchgeht, der in seiner Lage und dem Durchmesser mit dem Lagerdraht des Typenhebelsegmentes übereinstimmt. An ihn legt sich der Typenhebel a mit seinem Lagerhaken a. an. Der in der Vorrichtung nur einmal vorhandene Spalt d ersetzt die Gesamtheit der Lagerschlitze des Typenhebelsegmentes in der Schreibmaschine. Der Führungsspalt d hat die gleiche Breite wie die Segmentschlitze in der Schreibmaschine und kann mit dem Drehtisch f um den Schwenkzapfen g in jede Winkellage gesch-,venkt und auf der Grundplatte h festgestellt werden. Dazu dienen die Einstellungsbohrungen i am Umfange des Drehtisches, die Gegenbohrung i., im Fußgestell lz und der Verriegelungsstift k. Die Einstellungsbohrungen i sind in der Anzahl vorhanden, wie verschiedenartig gebogene Typenhebel der Schreibmaschine eigentümlich sind, und bestimmen jede für sich die Lage des Drehtisches für die Hebelart mit entsprechendem Abbiegungswinkel des hinteren längeren Hebelteils gegenüber dem Kopfteil.
  • Der Typenhebel a wird mittels eines Exzenterhebels L um den Stift e als Drehpunkt nach oben an den Anschlag in. herangezogen, der an einem der Lagerböcke für die Paßstücke angebracht ist, und erreicht damit dieselbe Lage, die der Typenhebel im Augenblick des Anschlagens der Type beim Schreiben in der Schreibmaschine haben würde und bei Einbau in diese auch tatsächlich einnimmt. In dieser Lage spannt der Exzenterhebel L den Typenhebel a fest, der im übrigen noch einmal nahe hinter dem Typenhebelkopf und dem Typenkörper in dem Schlitz des kleinen Lagerblocks n geführt ist, so daß er bei den Ausrichtvorgängen auch nach der Seite hin nicht ausweichen kann.
  • Der Anschlag in ersetzt in der Aufspannvorrichtung körperlich die Schreibwalze, die über dem Kopf des Hebels liegen müßte, aber dort nicht erscheint, sondern ihrerseits ersetzt ist durch die im allgemeinen Teil der Beschreibung erwähnte schablonenartige 'Markierung ol und o. des Schreibwalzenumfanges in vergrößertem Maßstabe auf der Bildfläche p (Abb.4 und 5).
  • Die Bildwerfereinrichtung zur Hervorbringung des Lichtbildes auf der Bildfläche ist mit dem Gestell der beschriebenen Einspannvornichtung fest verbunden .und besteht aus der Lichtquelle q mit Reflektor r und dem optischen Übertragungsapparat s, durch .Jen die Lichtstrahlen seitlich senkrecht zur Höhenebene des Typenkopfes auf diesen gelenkt werden, die sein Schattenbild durch das vergrößernde Objektiv t über den Spiegel zc auf die Mattscheibe v werfen. Auf dieser stellen die Marken o,. und o2 den lagerichtigen Umfang der Schreibwalze zu zwei Schriftzeichen ('große und kleine Buchstaben) dar; die Strichmarke w gibt die Grundlinie für die Zeilen an, an der sich die untere Kontur der Type für kleine Buchstaben bei richtiger Stellung anlegen muß. Das Profilbild des Typenkörpers ist in Abb. 4. in richtiger Lage, in Abb. 5 in der dem Typenkörper auf dem Typenliebelkopf vor dein Einspannen gegebenen ungefähren, also unrichtigen Lage oder in einer während des Richtvorganges sich ergebenden Zwischenlage gezeigt.
  • Wie aus den Abb. i und 3 hervorgeht, ist im Ausführungsbeispiel die Lage der Teile für die Einspannvorrichtung und diejenige der Bildwerfereinriclitung zueinander- so getroffen, daß der mit der Gesamtvorrichtung Arbeitende die Bildfläche mit ihren Markierungen und das erscheinende Schattenbild des Typenkörpers in nur mäßiger Entfernung immer vor Augen hat, in seinen Hantierungen, am Ein- und Festspannen und am Ausspannen und am dazwischenliegenden Ausrichten nicht behindert ist, weil der in dein Strahlengang des Bildwerfers eingeschaltete Spiegel zs die Strahlen im Winkel ablenkt und das Bild zurückwirft auf die nahe an die Spannvorrichtung gelegte und schräggestellte Bildfläche.
  • Im Ausführungsbeispiel ist angenommen, claß die zur Herbeiführung der richtigen Stellung des Typenkörpers nötige Verschiebung in der Längsrichtung des Typenhebels mechanisch durch eine für Einstellungsvorgänge vielfach angewendete Mikrometerschraube _c- erfolgt, die einen Schieber y bewegt, der an seinem vorderen Ende mit einer rechteckigen Ausnehmung den Typenkörper a1 allseitig umfaßt. Zum Aufwärtsbewegen des Typenkörpers auf den Typenhebel dienen die Richthebel --, und w , die um den gemeinschaftlichen Bolzen --.. drehbar sind und von denen der eine auf den Typenkörper an seinem einen Ende, z. B. dort, wo der. große Buchstabe sitzt, der andere auf den Typenkörper an seinem anderen Ende, z. B. dort, wo der kleine Buchstabe sitzt, einwirkt. Senkung des Typenkörpers gegenüber dem Typenhebel wird durch vorsichtiges Aufschlagen mittels eines Holzhämmerchens auf den Körper hervorgerufen oder auch mittels mechanischer Hilfsmittel.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Prüfung und Herstellung der richtigen Lage der Typenk5rper auf den Typenhebeln von Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daP der einzelne Typenhebel, auf den der Typenkörper zunächst in ungefähr richtiger Lage leicht klemmend aufgesetzt ist, in einer Aufspannvorrichtung in einer Lage aufgespannt wird, die derjenigen entspricht, welche er beim Auftreffen auf die Schreibwalze einnimmt, worauf mittels eines an der Aufspannvorrichtung angebrachten Projektionsapparates ein Schattenbild des Typenkörpers auf eine Bildebene geworfen und sodann die genaue Einstellung des Typenkörpers nach einer Markierung vorgenommen wird, die auf der Bildebene angebracht ist und die Lage des Papierwalzenumfanges und die richtige Stellung des Typenkörpers in der Längsrichtung des Typenhebels anzeigt.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an einer die Spannmittel für die Typenhebel und die Einrichtmittel für die Typenkörper tragenden Grundplatte der Bildwerfer so befestigt ist, daß seine Lichtstrahlen von der Seite her (senkrecht) auf die Seitenfläche des Typenkörpers des eingespannten Typenhebels treffen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Strahlengang des Bildwerfers ein Spiegel angeordnet ist, der das vergrößerte Schattenp.rofilbild des Typenkörpers auf eine nahe an die Spannvorrichtung und zwischen Spiegel und Auge des die Vorrichtung Bedienenden gelegte Bildebene zurückwirft.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der Grundplatte schwenkbarer, die Einspannmittel für die Typenhebel tragender Aufspanntisch mit gleich weit von dem Schwingpunktausschnitt des eingespannten Hebels entfernter Drehachse, wie in der Schreibmaschine der Mittelpunkt des Typenhebels agmentes von der Schwingachse des eingebauten Typenhebels, durch zusammenarbeitende Verriegelungsmittel am Aufspanntisch und an der Grundplatte in so viel Stellungen festgestellt werden kann, als verschieden gebogene Typenhebel vorhanden sind, so daß die Lage der Typenhebelköpfe der eingespannten, verschieden abgebogenen Typenhebel in bezug auf die Grundplatte und zum Lichtstrahl des Bildwerfers immer die gleiche bleibt.
  5. 5. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i und gemäß der Ansprüche :2 bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß der Typenkörper auf dem Typenliebelkopf in der Längsrichtung mittels eines an der Grundplatte der Einspannv orrichtung und dem Typenhebelkopf gleichgerichtet gelagerten, die Stirnenden des Typenkörperrückens umfassenden Schiebers erfolgt, der am freien Ende durch mechanische Mittel (beispielsweise eine Mikrometerschraube) vor und zurück bewegt werden kann (wie an sich in ähnlicher Weise bekannt ist), während die Einstellung des Typenkörpers auf dem Typenhebelkopf der Höhe nach durch an der Grundplatte der Einspannvorrichtung schwingbar gelagerte Richthebel erfolgt, die, beispielsweise durch Tasten bewegt, von unten - her -an dem auf dem Typenhebelkopf aufgeklemmten Typenkörper angreifen und durch Ausschwingen um ihr Gelenk den Typenkörper nach oben verschieben.
DER73596D 1928-02-03 1928-02-04 Verfahren zur Herstellung und Pruefung der richtigen Lage der Typenkoerper auf den Typenhebeln von Schreibmaschinen Expired DE495880C (de)

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