DE495675C - Schweissmittel - Google Patents

Schweissmittel

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DE495675C
DE495675C DER76168D DER0076168D DE495675C DE 495675 C DE495675 C DE 495675C DE R76168 D DER76168 D DE R76168D DE R0076168 D DER0076168 D DE R0076168D DE 495675 C DE495675 C DE 495675C
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boric acid
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/22Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material
    • B23K35/36Selection of non-metallic compositions, e.g. coatings or fluxes; Selection of soldering or welding materials, conjoint with selection of non-metallic compositions, both selections being of interest
    • B23K35/3601Selection of non-metallic compositions, e.g. coatings or fluxes; Selection of soldering or welding materials, conjoint with selection of non-metallic compositions, both selections being of interest with inorganic compounds as principal constituents
    • B23K35/3606Borates or B-oxides

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  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

DEUTSCHES REICH
... . ■ AUSGEGEBEN AM • 10. APRIL 1930
' R-EiCHS PATENTAMT
JVe 495 KLASSE 49 hf GRUPPE <r>
Wilhelm Reuß in Mannheim
Schweißmittel Zusatz zum Patent 468
In dem Hauptpatent 464 338 ist pin; Schweißmittel für Aluminium beschrieben, das neben Borax und Borsäure einen Überschuß an freiem Alkali enthält. Vorzugsweise besteht dieses Mittel aus einer Mischung gleicher Teile Borax, Borsäure und Ätzkali. Dieses Schweißmittel kann sowohl in trockenem Zustand als auch in wäßriger Lösung angewendet werden. Beim Schweißen mit diesem Mittel wird in vorteilhafter Weise ein oxydfreier, leichter Metallfluß mit l-einer, glatter Oberfläche erzielt.
Zum Schweißen dünner Bleche sollen gemäß dem Zusatzpatent 468 540 zu dem Schweißmittel des Hauptpatents noch Zusätze eines Salzes und einer geringen Menge Säure gemacht werden. Aivh dieses Mittel wirkt in wäßriger Lösung alkalisch, und es kann mit diesem Schweißmittel eine einwandfreie silberglänzende Schweißnaht gebildet werden. Es hat sich nun gezeigt, daß sich mit diesen Schweißmitteln auch zahlreiche andere Metalle und Metallegierungen mit gutem Erfolge schweißen lassen, so z. B. Stahl, Grauguß, Temperguß, Stahlguß, Rotguß, Messing, Kupfer. Bei allen diesen Metallen und Legierungen wird beim Schweißen mit den Schweißmitteln des Haupt- und Zusatzpatents ein schoner, reiner und leichter Fluß «melt, ©as:
Metall oder die Legierung bleibt nach dem Schweißen weich und läßt sich in beliebiger Weise bearbeiten, z. B. feilen, bohren, drehen.
Beispiel
Zu einer Mischung von 10 g Ätzkali, 12 g Borsäure und 12g Borax werden 15g Kochsalz, 3 g Ammoniumchlorid und 1 g Schwefelsäure von 66° Be hinzugegeben.
Diese Mischung kann sowohl in trockenem Zustande als auch in wäßriger Lösung verwendet werden.
Zur Herstellung der Mischung kann an Stelle von Schwefelsäure auch eine andene starke Mineralsäure, z. B. Salzsäure, und an Stelle von Kochsalz können andere organische Salze, z. B. schwefelsaures oder salpetersaures Kalium, verwendet werden. Ferner kann man an Stelle von Ätzkali auch Ätznatron benutzen. Auch können die zuzusetzenden Mengen der einzelnen Zusatzstoffe nach Bedarf verändert werden.
Es ist bereits vorgeschlagen worden. Borsäure und Alkaliborate als Schweißmittel auch für andere Metalle als Aluminium zu verwenden. Das Schweißmittel der Erfindung unterscheidet sich von diesen bekannten dädaß; bei ihm neben Borsäure und
Alkaliboraten ein Überschuß an freiem Alkali . vorhanden ist. Auf diesem Überschuß an freiem Alkali beruht die große Wirksamkeit des Schweißmittels. Ferner ist ein Flußmittel für andere Metalle als Aluminium bekannt geworden, das Ätzkali mit Borsäure und Salmiak enthält. In welchen Mengenverhältnissen dieses Flußmittel zusammengesetzt war, ist indessen nicht bekannt geworden. Wahrschemlich handelte es sich am ein !neutral oder sauer reagierendes Flußmittel im Gegensatz zu. dem Schweißmittel der Erfindung,, das alkalisch reagiert.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: 1S
    Die Verwendung des Schweißmittels nach dem Hauptpatent 464338 und dessen Zusatzpatent 468 540 zum Schweißen von Metallen und Metallegierungen, z. B. Stahl, Grauguß, Temperguß, Stahlguß, Rotguß, Messing, Kupfer.
DER76168D 1928-11-02 1928-11-02 Schweissmittel Expired DE495675C (de)

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