DE49515C - Zusammenlegbarer Zeitungshalter - Google Patents

Zusammenlegbarer Zeitungshalter

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DE49515C
DE49515C DENDAT49515D DE49515DC DE49515C DE 49515 C DE49515 C DE 49515C DE NDAT49515 D DENDAT49515 D DE NDAT49515D DE 49515D C DE49515D C DE 49515DC DE 49515 C DE49515 C DE 49515C
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DE
Germany
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newspaper
newspaper holder
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Active
Application number
DENDAT49515D
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English (en)
Original Assignee
M. RIESS, Malerstochter, in Augsburg, unterer Hunoldsgraben
Publication of DE49515C publication Critical patent/DE49515C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D17/00Hanging or securing devices for books, newspapers or the like
    • B42D17/005Hand-held holders for facilitating the reading of newspapers or the like

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  • Sheet Holders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Dieser Zeitungshalter kennzeichnet sich dadurch, dafs man ihn zusammenlegen, in einem Behälter verschliefsen und in der Tasche mit sich führen kann, sowie dadurch, dafs seine eigenthümliche Construction, d. h. die Veränderbarkeit seiner einzelnen Bestandtheile in ihren Stellungen zu einander eine ausgedehnte und sehr verschiedenartig gestaltbare Einspannung der Journale in den Halter, nämlich grofser und kleiner, ein- und mehrblätteriger Zeitungen, sowie auch mehrerer auf einmal u. s. w. gestattet.
Fig. ι der Zeichnung zeigt den Halter zusammengelegt und eingeschoben im Höhenschnitt des Behälters, welcher hier aus zwei Blechhülsen AA1 gebildet ist, deren erstere, bei der Benutzung des Halters zum Lesen gleichzeitig als Griff dient, letztere dagegen entfernt wird.
Wie ersichtlich, besteht der Halter zunächst aus den beiden stärkeren Röhren B und C, die an je einem Zapfen α des Rahmens b drehbar und federnd befestigt sind, wie weiter unten näher beschrieben. An diesen Röhren befinden sich, auf die gleiche Art drehbar angebracht, die schwächeren Röhren B1B2 und C1 C2, und in diese sind die nach ihrer Reihenfolge in der Stärke abgestuften, in einander gesteckten Röhren 1, 2 und 3 eingeschoben. Die äufsersten Röhrchen 3 tragen an ihrem Ende je eine Doppelklammer D.
Soll der Halter in Benutzung genommen werden, so ergreift man nach Entfernung der Hülse A1 die aus A -hervorragenden Röhren, wie Fig. 5 zeigt, und zieht mit ihnen die noch in A befindlichen Röhren- heraus (Fig. 2), bis der Rahmen b an ein (auf der Zeichnung weggelassenes) Häkchen am Obertheil von A anstöfst. Dann werden diese Röhren B und C mit allen übrigen daran befindlichen nach rechts und links waagrecht umgelegt, wie aus Fig. 6 in verkleinertem Mafsstabe ersichtlich ist, während die Röhren B1B2 und C1C2 wieder senkrecht gestellt werden. Ist dies geschehen, so werden die Röhrchen 1, 2 und 3 nach Belieben mehr oder weniger weit ausgezogen und die Klammern gedreht, wie aus Fig. 3, welche den Halter in ganzer Länge zeigt, ersichtlich ist.
Die Einzelconstruction für die Befestigung der Röhren an einander kann beliebig sein, weshalb auch nur zum Verständnifs der Zeichnung erwähnt sei, dafs die Röhren B und C, wie schon gesagt, an je einem Zapfen a des Rahmens b drehbar befestigt sind. Dieser kleine Rahmen bildet den Halt für die Röhren und für die Federn c c und verschiebt sich beim Ausziehen der Röhren aus A mit diesen, bis er oben anstöfst. Die Federn c c drücken stets an die Röhren, ob diese senkrecht stehen oder umgelegt sind, und geben ihnen durch ihren Druck den nöthigen Halt. In ähnlicher Weise sind die Röhrchen B1B2 und C1C2 an Β und C befestigt; jedoch liegen hier die Federn cc im Innern der letzteren, wie der Schnitt der Röhre B in Fig. 3 zeigt, und drücken von unten gegen die Abplattungen der Röhrenzäpfchen a.
Die Klammern D stehen im Behälter zum Zwecke möglichster Beschränkung seiner räumlichen Ausdehnung so, wie aus Fig. 1 ersichtlich. Beim Gebrauche des Halters stellt man
sie durch Drehung so, wie Fig. 3 zeigt. Jede Klammer hat zwei Schliefsen d d, die nach bekannter Art durch Druck einer kleinen Feder offen oder geschlossen gehalten werden. In letzterem Falle drücken sie das eingeschaltete Blatt an die kleinen Querspitzen der Klammern und pressen es zwischen sich und diese ein.
Die Einspannung der Blätter und der Gebrauch des Halters können, wie schon erwähnt, sehr verschieden gestaltet werden, und es sei hier nur Folgendes über die hauptsächlichsten Verwendungsarten bemerkt:
Fig. 3 zeigt den Halter vollständig ausgezogen für grofse Zeitungen. Haben diese nur zwei Blätter, so benutzt man nur die erste (linksseitige) und die letzte (rechtsseitige) Klammer, indem man ihre vorderen, gegen den Leser gerichteten Schliefsen öffnet, das hintere Blatt einschiebt und die Schliefsen dann wieder zudrückt, so dafs das Blatt festgeklemmt ist. Die beiden mittleren Klammern können dabei mitbenutzt werden; es ist jedoch in diesem Falle nicht nöthig. Das beim Einspannen umgeschlagene vordere Blatt wird dann wieder auf das hintere, befestigte gelegt, so dafs bequem umgeblättert werden kann, und die Zeitung ist zum Lesen bereitgestellt. Um die letzte Zeitung lesen zu können, mufs das hintere Blatt wieder ausgeschaltet und die ganze Zeitung gewendet werden. Bei dieser Art können die Röhren 1, 2 und 3 von B1 und C1 auch eingeschoben und letztere umgelegt bleiben.
Handelt es sich um Zeitungen mit acht Seiten, also vier Blättern, so wird der Halter nach Fig. 3 gestellt, dann die ganze Zeitung daraufgelegt und an der linken Seite möglichst weit oben und aufsen in die Klammer des Röhrchens 3 von B2, so dafs alle vier Blätter befestigt sind, und das letzte Blatt zum besseren Halt noch in eine der anderen Klammern eingespannt. Auf diese Weise können alle Seiten bequem gelesen werden.
Will man zwei Seiten zugleich aufgeschlagen vor sich haben, so legt man an Fig. 3 die Röhre B2 nach links und C2 nach rechts um und befestigt die aufgeschlagene Zeitung oben an den Klammern von B1 und C1. Die Klammern der liegenden Röhren können hierbei, wie überhaupt bei derartigen Stellungen, zum Festhalten der unteren Enden der Blätter verwendet werden.
Handelt es sich um kleine Formate, so stellt man den Halter am besten nach Fig. 4. Auch hier kann eine Veränderung eintreten, indem man z. B. die Röhre B1 gleich C1 und C2 unter Herstellung gleicher Höhe derselben senkrecht stellt, so dafs oben drei Klammern sind und seitlich eine.

Claims (1)

  1. Pa te nt-Anspruch:
    Ein zusammenlegbarer Zeitungshalter, welcher aus beweglich an einander befestigten, verschiedenartig verstellbaren Röhren BB1B^ und C C1 C2, sowie aus den Schieberöhren i, 2, 3 besteht, wobei die Röhren B und C, welche am Rahmen b oder sonst so befestigt sind, dafs sie mit diesem Theile in die Griffhülse A gesteckt werden können, die Basis für alle anderen mit ihnen verschiebbaren Röhren bilden, und wobei die Klammern D zum Festhalten der Zeitungen dienen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT49515D Zusammenlegbarer Zeitungshalter Active DE49515C (de)

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ID=324434

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DE (1) DE49515C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2474400A1 (fr) * 1980-01-24 1981-07-31 Coppola Claude Dispositif telescopique portatif permettant la lecture des documents

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2474400A1 (fr) * 1980-01-24 1981-07-31 Coppola Claude Dispositif telescopique portatif permettant la lecture des documents

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