DE494756C - Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Aufbringen von federnden Gefaessverschluessen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Aufbringen von federnden GefaessverschluessenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67B—APPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
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- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
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- B67B1/08—Securing stoppers, e.g. swing stoppers, which are held in position by associated pressure-applying means coacting with the bottle neck
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
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- B67C2007/0066—Devices particularly adapted for container closing
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Aufbringen von federnden Gefäßverschlüssen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufbringen von federnden Gefäßverschlüssen und diese umschließenden, reit federnden Lappen versehenen Klemmringen auf Gefäße aller Art, wobei das Aufbringen der Verschlüsse mit Hilfe eines auf und ab bewegbaren Werkzeugträgers erfolgt unter gleichzeitiger Zentrierung des Gefäßes.
- Gegenüber bekannten Verfahren und Vorrichtungen dieser Art zeichnet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch aus, daß zwei miteinander gekuppelte und in zwei Arbeitsperioden betätigte Werkzeugträger so zusammenwirken, daß eine Verschlußkappe bzw. ein Klemmring während der ersten Arbeitsperiode, in der sich beide Werkzeugträger bewegen, von den herangeführten Verschlußkappen bzw. Klemmringen abgesondert, zentriert und auf das Gefäß aufgebracht werden bei gleichzeitigem Zentrieren und Festhalten des Gefäßes, während in der zweiten Arbeitsperiode, in der der eine Werkzeugträger stillsteht und der andere sich bewegt, die Verschlußkappe mit der sich in derselben befindlichen Dichtungsscheibe auf das Gefäß gepreßt und festgeklemmt wird. Die Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens besteht erfindungsgemäß aus zwei eg neinander und gegenüber dem festen Mag - e e> schinengestell federnd gelagerten Werkzeugträgern, von denen der eine einen Verschlußkopf und einen in dem Verschlußkopf federnd bewegbaren, mit einem flachen Preßrand und einem hohlen Mittelstfick versehenen Stempel trägt, während der zweite Werkzeugträger die Mittel zur Betätigung der Zentri.ereinrichtung und ;der Steuerorgane enthält.
- Vorzugsweise sind auch die Zentriereinrichtungen, wie Greifer und verschiebbare Segmente, und die Steuerorgane für die Zufuhr der Werkstücke an den zweiten Werkzeugträger angebracht.
- in weiterer Ausführung der Erfindung wird vorgeschlagen, die Zentrier- und Steuerorgane mit Hilfe eines Systems aus zwei übereinander angeordneten Scheiben zu betätigen, die mit Stiften und Rillen derartig versehen sind, daß die Stifte und Rillen außer der Bewegung der Scheiben auch die Bewegung der Zentrier- und Zufuhrregelorgane steuern.
- Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt; es zeigt Abb. i einen senkrechten Schnitt durch die Maschine, Abb.2 einen ebenfalls senkrechten, aber gegenüber Abb. i um go° verdrehten Schnitt, Abb. 3 und 4 die Steuerscheiben in Draufsicht, Abb. 5 die Vorrichtung zur Betätigung der Steuerscheiben in schematischer Darstellung, Abb. 6 und 7 Einzelheiten der Maschine im Schnitt bzw. in Draufsicht.
- In den mittleren Schaft i des festen Maschinengestells ist die Führungsstange 39 verschiebbar gelagert, welche den oberen Werkzeugträger 2 stützt. An beiden Enden des Trägers :2 sind Verschlußköpfe 3 befestigt. Die Bohrung 4 dieser Köpfe ist bei 6 erweitert und läuft bei 7 konisch aus. In der Bohrung 6 liegt ein unter dem Druck der Feder 5 stehender Stempel 15, dessen Hub nach oben durch den Absatz zwischen den Bohrungen 4 und 6 und nach unten durch den in der Bohrung 30 geführten und nach oben frei beweglichen Schraubenbolzen 2g begrenzt wird.
- An der Führungsstange 39 ist ein zweiter Träger i i angeordnet, in welchem die übereinanderliegenden und mit mittleren Bohrungen 43 versehenen Scheiben 12 und 13 (Abb.3 und 4) gelagert sind. Die obere feste Scheibe 12 besitzt drei Stifte 26 und die untere Scheibe 13 entsprechende kreisförmige Ausschnitte 25 für die Stifte 26, so daß die Scheibe 13 gegenüber der Scheibe i2 verdreht werden kann. Beide Scheiben sind außerdem mit 7 Schlitzen versehen, durch welche die Führungsbolzen der verschiedenen Zentrierorgane und Steuerorgane hindurchgreifen. Die Schlitze 16 und 17 dienen zur Bewegung der Klemmbacken 18, die Schlitze ig und 2o zur Bewegung der Druckstifte 21, welche die Zuführung von Verschlußkappen 8 bzw. Klemmringen io durch den Kanal 31 sperren; 22, 23 und 24 sind die Führungsschlitze für die Greifbacken 14. Die Nuten in den Scheiben i2 und 13 sind verschieden gerichtet, und zwar die Nuten in der Scheibe 12, im wesentlichen radial, so daß die in ihnen geführten Bolzen bei einer Drehung der Scheibe 13 geradlinig und in radialer Richtung bewegt werden.
- Ab. 5 zeigt den Antriebsmechanismus für die Scheiben 13. Derselbe besteht aus zwei Trommeln 36 auf der gemeinsamen Welle 37. Auf der Welle sitzt außerdem ein Zahnrad 38, welches mit einer Zahnstange (nicht dargestellt) in Eingriff steht, die an der Führungsstange 39 befestigt ist. Die auf den Trommeln befestigten Seile 40 sind bei 41 mit den Scheiben 13 verbunden. Zur Rückführung der Scheiben in die Anfangslage sind Zugfedern 42 vorgesehen. Die beiden Werkzeugträger 2 und 11 sind gegeneinander und gegenüber dem Maschinengestell i federnd abgestützt, und zwar mit Hilfe der Schraubenfedern 28, welche die Führungsschraube 27 umschließen.
- Die Arbeitsweise der beschriebenen Maschine ist wie folgt: Die zu verschließenden Flaschen werden auf die Socke134 gestellt, welche mit Hilfe der Schrauben 35 der Höhe nach eingestellt werden können.
- In der Anfangslage werden die Führungsstangen 39 nebst den Trägern 2 und i i durch die Schraubenfedern 28 in der aus Abb. 2 ersichtlichen Stellung gehalten. Mittels eines Pedals oder einer anderen Einrichtung wird die Führungsstange 39 nach abwärts bewegt. Die über die Gleitbahn 32 der Führungskanäle 31 zugeführten Werkstücke 8 bzw. io gelangen durch den Schlitz 33 unter den Stempel 15 und werden von den Greifbacken 14 oberhalb der Gefäßmündung g festgehalten.
- Während des ersten Teils der Abwärtsbewegung der Führungsstange 39 und der Träger 2 und i i bleiben die Greifbacken in ihrer Ruhelage, d. h. sie halten das Werkstück fest. Sobald der Träger i i auf dem Maschinengestell i aufruht, ist der erste Teil der Abwärtsbewegung beendet.
- Bei der weiteren Abwärtsbewegung in der Führungsstange 39 und des Trägers :2 werden auch die aus Abb. i ersichtlichen Schraubenfedern 28 zusammengedrückt. Gleichzeitig betätigt die an der Führungsstange 39 befestigten Zahnstangen das Zahnrad 38 und damit die Trommeln 36, welche bei ihrer Drehung mittels der Seile 4o, 41 die Steuerscheiben 13 mitnehmen. Durch die Drehung der Scheiben 13 werden die Klemmbacken 18, welche um den Gefäßhals greifen und die Gefäße in die richtige Lage einrücken, zusammengedrückt; weiterhin werden die Greifbacken 14, welche das Werkstück 8 bzw. io bisher festgehalten haben, gespreizt, so daß das Werkstück auf die Gefäßmündung herabfällt. Schließlich betätigt das Steuerscheibensystem die Druckstifte 21. Diese werden einander näher gerückt und drücken die in dem Kanal 31 befindlichen Werkstücke etwas zurück, so daß sie außer Bereich der Werkzeuge liegen.
- Gleichzeitig bewegen sich die Verschlußköpfe 3 durch die gespreizten Greifbacken 14 und durch die Bohrungen 43 der Steuerscheiben 12 und 13 hindurch und zentrieren mit dem unteren konischen Ende 7 die Werkstücke auf dem Gefäßhals g. Der Stempel 15 drückt den umlaufenden Rand des Werkstücks fest auf den Gefäßhals. Mit fortschreitender Abwärtsbewegung des Verschlußkopfes 3 wird derselbe über den Stempel 15 geschoben, wobei die Schraubenfeder 5 zusammengedrückt wird. Hierbei drückt das konische Ende 7 des Verschlußkopfes die Bördelung der Verschlußkappe 8 unter die Wulst am Flaschenkopf. Die Abwärtsbewegung des Trägers 12 ist beendet, sobald der Stempel 15 gegen den Absatz zwischen den Bohrungen 4 und 6 anliegt.
- Durch Freigabe des Pedals bzw. der Führungsstange 39 werden die Werkzeugträger 2 und i i durch die Federn 28 in die aus Abb. 2 ersichtliche Stellung zurückgeführt. Gleichzeitig werden hierbei die Scheiben 13 durch die Zugfedern 4-2 in ihre Anfangsstellung zurückgeführt und ebenfalls die Greifbacken 14, die Klemmbacken 18 und die Druckstifte 21.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum automatischen Aufbringen von federnden Gefäßverschlüssen und diese umschließenden, mit federnden Lappen versehenen Klemmringen auf Gefäße aller Art, dadurch gekennzeichnet, daß zwei in zwei Arbeitsperioden betätigte, eine Auf- und Abwärtsbewegung ausführende und miteinander gekuppelte Werkzeugträger, von denen das eine Werkzeug die Verschlußkappe auf das Gefäß aufbringt, während das andere Werkzeug gleichzeitig auf das bereits mit einer Verschlußkappe versehene Gefäß einen Klemmring drückt, derart zusammenwirken, daß eine Verschlußkappe bzw. ein Klemmring während der ersten Arbeitsperiode, in der sich beide Werkzeugträger bewegen, von den herangeführten Ver -schlußkappen bzw. Klemmringen abgesondert, zentriert und auf das Gefäß aufgebracht werden, bei gleichzeitigem Zentrieren und Festhalten des Gefäßes, während in der zweiten Arbeitsperiode, in der der eine Werkzeugträger stillsteht und der andere sich bewegt, die Verschlußkappe mit der sich in derselben befindlichen Dichtungsscheibe auf das Gefäß gepreßt und festgeklemmt wird.
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verschlußkappe in einem der Werkzeugträger (2) zugleich mit einem in dem Verschlußkopf (3) federnd bewiegbaren, mit einem flachen Preßrand und einem hohlen Mittelstück versehenen Stempel (15.) angeordnet ist, und daß der Träger gegenüber dem mit einem Scheibensystem (12, 13) versehenen zweiten Werkzeugträger (i i) federnd gelagert ist, während beide Werkzeugträger gegenüber dem Gestell (i) federnd aufgestellt sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem zweiten Werkzeugträger (ii) Greifer und Zentrierungssegmente neben den Druckstiften zwecks Steuerung der Zufuhr der Verschlußkappen bzw. der Klemmringe vorgesehen sind. .
- 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Bewegung der Klemmbacken (18), der Greifbacken (14) und der Stifte (2i) durch gegenüber einander drehbar angeordnete Steuerscheiben (12 und 13) erfolgt, die mit Stiften und Rillen versehen sind, derart, daß die Stifte und Rillen außer der Bewegung der übereinander angeordneten Scheiben (12 und 13) auch die der genannten Organe steuern.
Applications Claiming Priority (2)
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Family Applications Before (1)
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Also Published As
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