DE256182C - - Google Patents

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DE256182C
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DENDAT256182D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D23/00Machines or devices for shearing or cutting profiled stock
    • B23D23/04Machines or devices for shearing or cutting profiled stock by means of holding-dies, arranged side by side, subjecting the stock to torsional stress

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 256182 KLASSE 49 ö. GRUPPE
PHÖNICIA-WERKE A.-G. in ELSTERWERDA.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. April 1911 ab.
Es ist bereits bekannt, Stabeisen in der Weise zu zerschneiden, daß der in zwei dicht nebeneinanderliegenden Klemmfuttern fest eingespannte Stab zwischen beiden'Klemmfuttern um seine eigene Achse verdreht und dadurch abgeschert wird. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Maschine, welche ohne Stillsetzung in dieser bekannten Weise den Materialstab schrittweise vorschiebt und ihn in ständig ίο aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten in einzelne Werkstücke von bestimmter Länge oder Höhe (z. B. in Werkstücke für Schraubenmuttern) zerlegt. Dabei dreht die Maschine das eine Klemmfutter schaltweise ständig in gleichem Drehungssinne weiter und bewirkt durch mechanisch bewegte Steuerungsmittel das regelrechte Schließen und Öffnen der Klemmfutter und in den Öffnungszeiten den Materialvorschub *
so Eine solche Maschine ist auf der Zeichnung in ihren wesentlichen Teilen dargestellt.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt nach Linie I-I der Fig. 2,
Fig. 2 einen wagerechten Schnitt nach der gebrochenen Linie H-II der Fig. 1,
Fig. 3 einen senkrechten Teilschnitt nach * Linie III-III der Fig. 2.
Fig. 4 zeigt die Backen eines Klemmfutters nebst ihrer Radialführung.
Fig. 5 und 6 stellen Querschnitte nach Linie V-V und VI-VI der Fig. 1 dar.
Die Abwicklungen Fig. 7 bis 9 "^dienen zur Veranschaulichung der Steuerungsvorgärige.
Endlich zeigen die Fig. 10 bis 12 im Längsschnitt (nach Linie X-X der Fig. 12), Sonderansieht und Querschnitt (nach Linie XII-XII der Fig. 10) die Vorrichtung zum schrittweisen Vorschub des Materialstabes.
Der in der senkrechten Achse der Vorrichtung schrittweise niedergehende Materialstab w (Fig. 1 und 2) ist in der Ebene 0-0 (Fig. 1) durchzuscheren, damit das abgetrennte Endstück w1 als Werkstück zu einer Schraubenmutter diene. Unmittelbar oberhalb und unterhalb der Ebene 0-0 sind deshalb zwei Klemmfutter ι, 2 und i, 3 zum Einspannen des Stabes w angeordnet, von denen das untere (1, 2) festliegt, das obere (1, 3) eine absatzweise Teildrehung erfährt.
Jedes Klemmfutter besteht aus drei Backen 1, welche je zwei aneinanderstoßende Seiten des Sechseckes erfassen und von je einem Teilstück der dreiteiligen Büchsen 2 oder 3 getragen werden. Diese Teilstücke werden durch Nuten und Federkeile 4 (Fig. 1 und 4) radial geführt, und zwar die Teilstücke der unteren Büchse .2 an der festliegenden Grundplatte 5, diejenigen der oberen Büchse 3 an dem Scheibenkörper 6, welcher im Auge 7 des Obergestelles drehbar ist.
Die von den Backen 1 und den geteilten dreiteiligen Büchsen 2 und 3 gebildeten Klemmfutter werden geschlossen durch achsiale Verschiebung der Ringe 8 und 9, welche mit ihren hohlkegeligen Ausbohrungen auf die kegelige Umfläche der Büchsenteile drücken.
Ring 8 ist nur achsial verschiebbar. Ring 9 ist mit der Scheibe 6 drehbar, zu welchem Zweck er mit der Scheibe durch ineinandergreifende, die Achsialverschiebung zulassende Klauen 10 gekuppelt ist (Fig. 6). Das Lüften des unteren Ringes 8 bewirken Federn 11 (Fig. 1); der obere Ring 9 fällt, wenn er von den Steuerungsmitteln freigelassen wird, durch sein eigenes Gewicht nieder.
Die Steuerung geschieht mit Hilfe der Flansche 12 und 13 an den Ringen 8 und 9. Die Unterseiten dieser Flansche sind zu Kurvenbahnen ausgestaltet, deren Abwicklung die Fig. 7 bis 9 zeigen. Über diese Kurvenbahnen laufen Rollen 14 und 15, die von dem ohne körperliche Achse konzentrisch zur Achse der Vorrichtung drehbaren Rad 16 getragen werden, welches durch die Schnecke 17 (Fig. 2) in ununterbrochenen langsamen Umlauf versetzt wird.
Solange sich die Rollen 14 und 15 in den Einsenkungen der Kurvenbahnen befinden (Fig. 7), sind die Klemmfutter geöffnet. Dies dauert, wie aus Fig. 7 ersichtlich, nur einen Augenblick, innerhalb dessen der Materialstab w um die Höhe eines Werkstückes niedergeht. Beim Überlaufen der sich an die Einsenkungen anschließenden Schrägflächen werden die Ringe 8 und 9 auseinandergetrieben, die Klemmfutter schließen sich und werden bis zur Erreichung der nächsten Einsenkung in geschlossener Lage erhalten.
Weil aber das untere Klemmfutter 1, 2 und mit ihm Ring 8 ruht, während das obere Klemmfutter (1, 3) und mit ihm Ring 9 zum Zweck des Abscherens eine Teildrehung erfährt, so muß bei der unteren Kurvenbahn 12 die Strecke zwischen zwei Einsenkungen größer sein als bei der oberen 13, wie es auch die Fig. 7 bis 9 zeigen. Denn während nach dem Schließen der Klemmfutter ein Abwälzen der Rollen 15 auf der oberen Kurvenbahn 13 nicht mehr eintritt, weil ja mit dem oberen Klemmfutter die Kurvenbahn zwecks VoIlziehung der Abtrennung des Werkstückes selbst um einen gewissen Winkel mitgedreht wird, müssen die unteren Rollen 14 in eben dieser Phase des Arbeitsganges auf der glatten Strecke der unteren Kurvenbahn 12 laufen.
Nach Fig. 8 sind die Klemmfutter geschlossen. Es beginnt die Mitdrehung des oberen Klemmfutters i, 3 und der oberen Kurvenbahn 13 in der Pfeilrichtung, wobei die unteren Rollen 14 auf den ebenen Strecken der festliegenden unteren Kurvenbahn 12 laufen. Dabei erreichen sie schließlich die Kante der Einsenkungen (Fig. 9), und wenn nun die obere Kurvenbahn 13 stillgesetzt wird, während die Rollen weiterlaufen, so kommen alle Rollen 14 und 15 gleichzeitig über die zugehörigen Einsenkungen, und es werden die Klemmfutter gleichzeitig geöffnet. Der Weg von einer Einsenkung der unteren Kurvenbahn bis zur nächsten bedeutet also immer das Schließen der Klemmfutter, die Mitdrehung des oberen Klemmfutters und das Wiederöffnen der Klemmfutter, also das Abtrennen eines Werkstückes w1.
Die Teildrehungen des oberen Klemmfutters i, 3 werden vom Rad 16 abgeleitet, und zwar wie folgt: Unter dem Flansch 12 des unteren Ringes 8 ist eine rundlaufende Nut 121 gebildet, in welche die am Radio bei 18 gelagerten Mitnehmerhebel 19 (Fig. 2 und 3) mit Laufröllchen eingreifen (Fig. 3). Die Abwärtsverschiebung des Ringes 8 beim Schließen der Klemmfutter bewirkt also eine Einwärtsschwenkung der oberen Hebelarme, wobei sich diese vor. Knaggen 20 auf der Scheibe 6 legen (Fig. 5). Die Lage und Länge der ebenen Strecken zwischen den Einsenkungen in der unteren Gleitbahn bestimmt also mit dem Schließen des unteren Klemmfutters zugleich die Kupplung des Antriebsrades 16 mit dem oberen Klemmfutter. Um den Zeitpunkt, in welchem die wirkliche Mitdrehung einsetzt, mit Rücksicht auf das vorherige Schließen beider Klemmkupplungen genau bestimmen zu können, hat man die passiven Mitnehmer 20 an der Scheibe 6 nicht unmittelbar angebracht, sondern an einem um die.Nabe der Scheibe an und für sich drehbaren und durch die Stellschraubenpaare 22 einstellbaren Ring 21.
Der schrittweise Vorschub des Materialstabes w kann in verschiedener Weise erfolgen, zweckmäßig durch das in Fig. 10 bis 12 gezeichnete Hemmwerk. Der Materialstab w ist in den Kopf 23 eingeklemmt, welcher sich in der Röhre 25 mit drei radialen Vorsprüngen 24 führt. In der Röhre sind in drei achsialen Reihen Vorsprünge 26 angeordnet. Je zwei Vorsprünge einer Reihe entsprechen in ihrem Abstand dem Dreifachen der Werkstücklänge. Die drei Reihen sind aber so gegeneinander versetzt, daß zwischen je zwei der Achse nach aufeinanderfolgenden Vorsprüngen ein der einfachen Werkstücklänge gleicher Abstand liegt.· Diese Vorsprünge wirken nun mit dem Kopf 23 und dessen Vorsprüngen 24 zusammen als Hemmwerk. Bei der das Abtrennen eines Werkstückes bewirkenden Teildrehung wird der Stab samt dem Kopf mitgedreht, und es kommt jeder Vorsprung 24 aus dem Winkelbereich des ihn unterstützenden Vorsprunges 26 hinaus in den Winkelbereich des nächsttieferen Vorsprunges 26. In diesem Augenblicke werden die Klemmfutter geöffnet, der Stab wird für einen Augenblick frei und fällt frei hinab, bis sich jeder der Vorsprünge 24 des Kopfes auf den Vorsprung 26 der Röhre, in dessen Bereich er
durch die Teildrehung gelangte, auflegt. Es liegt sonach der Kopf immer mit den drei Vorsprüngen 24 auf drei Vorsprüngen 26 auf. In dieser Weise rückt also der Materialstab gleichmäßig um Werkstückshöhe vor.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Zerteilen von Metallstäben in einzelne Werkstücke durch abscherendes Verdrehen des Materialstabes zwischen zwei Klemmfuttern, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Klemmfutter (1, 3) in unterbrochener Bewegung ständig im gleichen Drehungssinne weitergedreht wird, dabei die beiden Klemmfutter (1, 2 und i, 3) abwechselnd geöffnet und nach schrittweisem Vorschub des Materialstabes (w) wieder geschlossen werden, so daß der Materialstab., ohne daß die Maschine stillgesetzt wird, in Einzelwerkstücke (wl) zerlegt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 in solcher Ausführung, daß die Klemmfutter, welche in an sich bekannter Weise durch achsiale Verschiebung hohlkegelig ausgedrehter Klemmringe (8, 9) geöffnet und geschlossen werden, durch Kurvenbahnen (12, 13) an den Ringen beim Umlauf eines ringförmigen, mit Rollen (14, 15) bewehrten Steuerungsgliedes (16) gesteuert werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 in solcher Ausführung, daß durch das Schließen des einen festliegenden Klemmfutters (1, 2) ein Mitnehmer am Steuerungsglied (16) zum Angriff an das zweite drehbare Klemmfutter (1, 3) gebracht und so dessen schrittweise Mitdrehung zur Vollziehung des Abscherens eingeleitet wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit senkrechter Zuführung des Materialstabes, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem beweglichen Klemmfutter schrittweise mitgedrehte Materialstab (w) an einem Kopf (23) hängt, dessen Vorsprünge (24) im Verein mit Reihen von Vorsprüngen (26) an einem den Kopf umgebenden Hohlkörper (25) eine das schrittweise Niederlassen des Materialstabes regelnde Hemmung bilden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2320803A1 (fr) * 1975-08-12 1977-03-11 Hack Karl Maschf Procede et dispositif pour le sectionnement d'une portion de longueur predeterminee d'un boudin de ressort helicoidal se deplacant d'une maniere continue

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2320803A1 (fr) * 1975-08-12 1977-03-11 Hack Karl Maschf Procede et dispositif pour le sectionnement d'une portion de longueur predeterminee d'un boudin de ressort helicoidal se deplacant d'une maniere continue

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