DE49238C - Hakenfalz - Cementdachziegel und Maschine zur Herstellung derselben - Google Patents
Hakenfalz - Cementdachziegel und Maschine zur Herstellung derselbenInfo
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- DE49238C DE49238C DENDAT49238D DE49238DA DE49238C DE 49238 C DE49238 C DE 49238C DE NDAT49238 D DENDAT49238 D DE NDAT49238D DE 49238D A DE49238D A DE 49238DA DE 49238 C DE49238 C DE 49238C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B13/00—Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles; Discharging shaped articles from such moulds or apparatus
- B28B13/02—Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles
- B28B13/0215—Feeding the moulding material in measured quantities from a container or silo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
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- B28B1/00—Producing shaped prefabricated articles from the material
- B28B1/48—Producing shaped prefabricated articles from the material by removing material from solid section preforms for forming hollow articles, e.g. by punching or boring
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
Um das Eindringen von Regenwasser und Staubschnee durch die Dachbedeckung eines
Hauses zu verhindern, hat man schon die verschiedenartigsten Mittel von Ziegelconstructionen
zur Anwendung gebracht, ohne den angestrebten Zweck in wirklich zufriedenstellender
Weise zu erreichen. Einestheils wurden die Dachziegel zu schwer, anderentheils mufste dem
Dach, um das Durchdringen von Regenwasser zu verhindern, eine, grofse Neigung gegeben
werden, ferner liefs das ä'ufsere Ansehen des Daches zu wünschen übrig. Alle diese
Unvollkommenheiten und Mängel werden durch . den in der Zeichnung dargestellten Hakenfalz-Cementdachziegel beseitigt. Dieser
Ziegel ist nicht nur sehr leicht vermöge seiner geringen Wandstärke, bleibt stets eben und
schliefst dicht, sondern besitzt vor allen Dingen eine Einrichtung, welche das Eindringen
von Wasser u. s. w. verhindert. Diese Einrichtung besteht in der Anbringung eines Hakenfalzes α (s. Fig. 1 bis 7) am
oberen Rande des Ziegels A. Durch diesen Haken α im Verein mit dem geraden Rande b
des Nachbarziegels A (s. Fig. 5) wird nämlich ein todter Raum c geschaffen, in welchem das
Wasser etc. sich fängt, ohne nach oben in die Fuge d gelangen zu können, weil eben im
Raum c die Kraft und die treibende Wirkung des Sturmwindes gebrochen wird und ein Hochtreiben
des Wassers nicht stattfinden kann. Lediglich durch Anbringung des Hakenfalzes a
gewinnt der Dachziegel A die Eigenschaft, wettersicher zu sein.
Um nun derartig gestaltete Ziegel . herzustellen, bedarf es zur Bildung des Hakenfalzes
ganz besonderer Einrichtungen, wie dieselben in den Fig. 8 bis 18 dargestellt sind.
Der Hergang bei Fertigstellung eines Ziegels ist folgender: Der feuchte Cement wird in die
Form B gebracht, festgestampft und glatt gestrichen. Nachdem letzteres geschehen, wird
der Falz mittelst besonderer Vorrichtung auf die Ziegelfläche aufgesetzt, worauf der Ziegel
aus der Form gestofsen und zur weiteren Fertigstellung bei Seite gebracht wird. Die
besondere hierbei verwendete Maschine zeigt folgende Einrichtung (s. Fig. 8 und 9). Der
Obertheil des Gestelles C wird durch eine Tischplatte D abgeschlossen, auf welcher die
Form B mit der beweglichen Formbodenplatte F angeordnet ist. Auf der Tischplatte D
befindet sich verschiebbar die Falzbildevorrichtung, bestehend aus dem Trichter G und dem
Falzdrücker H. Beide Theile lassen sich mittelst Hebels J in Verbindung mit Parallelogramm
h i kl gemeinschaftlich verschieben, wobei jedoch der Falzdrücker H noch eine
besondere Bewegung erhält, die das Ausheben aus dem gebildeten Hakenfalz gestattet. Der
Vorgang und die Wirkung der Falzbildevorrichtung ist im Besonderen folgende:
Der Ziegel befindet sich glatt gestrichen in der Form B\ hierauf wird der Trichter G bezw.
die Falzbildevorrichtung in die Stellung (siehe Fig. ι o) gebracht und der zur Bildung des
Falzes erforderliche Mörtel aus dem Trichter auf den Ziegel A nachgestampft, wobei die
Fläche e die Rückwand für den Falzrand bildet. Nach erfolgtem Einstampfen wird durch Bewegung
des Hebels J in der Pfeilrichtung (s. Fig. io) der Falzdrücker H in Wirkung gesetzt
und der Hakenfalz gebildet. Hierauf erfolgt das Herausheben des Falzdrückers H durch
Bewegung des Hebels J in der Pfeilrichtung (s. Fig. ii), worauf die ganze Falzbildevorrichtung
in waagrechter Richtung verschoben wird. Hierbei wird durch die untere messerartige
Kante f des Trichters der im letzteren befindliche Mörtel vom Falzrand des Ziegels getrennt
und gleichzeitig die Trichtermündung auf die Fläche g· geschoben, so dafs ein Verschlufs
des Trichters G gebildet wird. Bei der Endbewegung der Falzbildevorrichtung auf der
Tischplatte D (s. Fig. 8) wird gleichzeitig auch der Hebel zur Wirkung gebracht, welcher den
Ausstofsmechanismus, bestehend aus Stange K mit Formbodenplatte F, in geeigneter Weise
und unter Benutzung eines hierzu passenden Mechanismus zur Bewegung bringt. Der fertige
Ziegel kann dann in waagrechter Richtung von der Formbodenplatle F abgeschoben
werden. Die Maschine läfst sich auch derartig gestalten, dafs die Bewegungen sämmtlicher
Theile rein mechanisch erfolgen, zu welchem Zweck nur eine geeignete constructive Ergänzung
der vorstehend beschriebenen Hakenfalzbildevorrichtung erforderlich ist.
Claims (2)
1. Dachziegel aus Cement, dadurch gekennzeichnet, dafs derselbe an seiner oberen
Seite mit dem Hakenfalz α versehen ist, welcher im Verein mit dem geraden Rand b
des Nachbarziegels einen todten Raum c bildet, durch welchen das Eindringen von
Regen und Schnee nach der inneren Dachfläche verhindert wird.
2. Zur Herstellung des in Anspruch !..bezeichneten
Dachziegels eine Einrichtung, bestehend aus der Platte D, auf welcher sich die mit beweglicher Bodenplatte versehene
Form B befindet, über der, mittelst Hebels J verschiebbar, die Hakenfalzbildevorrichtung
angeordnet ist, die gebildet wird aus dem Falzdrücker H und dem Trichter G, welche
beiden letzteren Theile durch das Hebelparallelogramm hi k I derartig verbunden
sind, dafs nach erfolgtem Herausheben des Falzdrückers H die ganze Vorrichtung sich
auf der Tischplatte D in waagrechter Richtung verschieben läfst.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE51940T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE49238C true DE49238C (de) |
Family
ID=5627163
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT49238D Expired - Lifetime DE49238C (de) | Hakenfalz - Cementdachziegel und Maschine zur Herstellung derselben | ||
| DENDAT51940D Expired - Lifetime DE51940C (de) | Hakenfalz-Cementdachziegel und Maschine zur Herstellung derselben |
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| DENDAT51940D Expired - Lifetime DE51940C (de) | Hakenfalz-Cementdachziegel und Maschine zur Herstellung derselben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE51940C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2819509A (en) * | 1955-01-28 | 1958-01-14 | George A Dilgard | Artificial stone molding machine |
-
0
- DE DENDAT49238D patent/DE49238C/de not_active Expired - Lifetime
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2819509A (en) * | 1955-01-28 | 1958-01-14 | George A Dilgard | Artificial stone molding machine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE51940C (de) |
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