DE491990C - Innerhalb eines Isoliergehaeuses angeordneter Transformator, insbesondere Messwandler - Google Patents

Innerhalb eines Isoliergehaeuses angeordneter Transformator, insbesondere Messwandler

Info

Publication number
DE491990C
DE491990C DEK112663D DEK0112663D DE491990C DE 491990 C DE491990 C DE 491990C DE K112663 D DEK112663 D DE K112663D DE K0112663 D DEK0112663 D DE K0112663D DE 491990 C DE491990 C DE 491990C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transformer
insulating housing
suspension
voltage
converter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK112663D
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Joseph Fischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koch and Sterzel AG
Original Assignee
Koch and Sterzel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Koch and Sterzel AG filed Critical Koch and Sterzel AG
Priority to DEK112663D priority Critical patent/DE491990C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE491990C publication Critical patent/DE491990C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/18Rotary transformers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transformers For Measuring Instruments (AREA)

Description

  • Innerhalb eines Isoliergehäuses angeordneter Transformator, insbesondere bleßwandler Es ist bereits ein aus Gliedtransformatoren mit stufenweiser Steigerung der Spannung gebildeter Hochspannungsstaffeltransforrnator bekannt, bei dem die Gehäuse der Gliedtransformatoren in senkrechter L,`bereinanderanordnung zu einer Hängesäule vereinigt sind. Das Wesen dieser Ausführung besteht darin, daß für die einzelnen Gliedtransformatoren selbständige, in sich geschlossene, muschelförmige Kapseln als Gehäuse vorgesehen sind, die mit den nötigen Luftabständen senkrecht übereinander angeordnet und mit mindestens zwei Hängeketten an der Decke des betreffenden Raumes aufgehängt sind. Die beiden Kapseln eines jeden derartig ausgebildeten Gehäuses werden durch einen U-förmig profilierten Metallring zusammengehalten, ein dein der einzelne Transformator befestigt ist.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einenTransforinator, insbesondere einen Meßwandler, bei dein der elektrische Teil innerhalb eines Isoliergehäuses angeordnet ist, und besteht darin, daß das Isoliergehäuse als Hängeisolator ausgebildet ist. In diesem Falle wird gegenüber der bekannten Anordnung der Vorteil erzielt, <laß die besonderen Hängeketten fortfallen und dadurch an Raum gespart, die Anordnung wesentlich vereinfacht und verbilligt wird. Es lassen sich bei einer derartigen Ausbildung eines einzelnen Transformators beliebig viele solcher Systeme unter-oder übereinander anordnen, so daß dadurch eine Transformator- bzw. Wandlerhän.gekette gebildet wird. Auch können ein einzelnes derartiges System oder mehrere an eine Hochspannungsleitung gehängt werden, also so, daß nicht die Hochspannungsleitung von den einzelnen Isolatorgliedern getragen wird, sondern die Hochspannungsleitung die Glieder trägt.
  • Die Anwendung der Erfindung ergibt Ausführungen und Anordnungen, deren Vorteile bei der Beschreibung der einzelnen, in den Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispiele hervorgehoben «-erden.
  • In den Abb. i bis 6 ist nur ein Hängeisolatorglied gezeichnet, das als Spannungswandler ausgebildet ist. Das Innere des in den Abb. i und 2 in Ansicht dargestellten -Hängeisolatorgliedes zeigen die Abb.5 und 6. Abb. 7 zeigt das Innere eines Stromwandlerhängeisolatorgliedes und Abb.8 das Innere eines kombinierten Strom- und Spannungswandlerhängeisolatorgliedes.
  • Das gegebenenfalls mit einer Isolierflüssigkeit gefüllte, etwa schüsselförmig ausgebildete -Isoliergehäuse i i zur Aufnahme des Transformators 12 ist mit dem Deckel 13 entweder über eine gekittete, i4,oder eine an sich bekannte, innen oder außen liegende, kittlose Befestigung 1,5 verbunden. An dem Deckel ist das Transformatorsystem 12 befestigt, und zwar über einen Träger 16, an dem die Druckplatten 17 für den Transformatorkern festgehalten werden. Die Druckplatten, deren Ansicht aus Abb. 6 - die einen Schnitt in der Linie A-A der Abb. 5 darstellt - ersichtlich ist, sind mindestens an ihrem äußeren Umfang kreisförmig gestaltet und ihre Kanten gut abgerundet. Dadurch wird eine Abschirmung des Transformatorsystems in Bezug auf die elektrischen Felder erreicht, zumal dann, wenn der Transformatoreisenkörper, wie gezeichnet, von der rechteckigen und nicht von der kreisrunden Manteltype ist. Die Wicklungen 18, ig sind auf den mittleren Kernteil konzentrisch zueinander angeordnet. Durch diese Befestigung des gesamten Transformatorsystems am Deckel 13 -ist es möglich, nach Lösen des Deckels das ganze Transformatorsystem aus dem Isoliergehäuse i i herauszuheben, so daß durch. die Trennbarkeit von Isoliergehäuse i i und Deckel 13 bzw. Deckel und Transformator 12 ein einfacher Zusammenbau der einzelnen Teile und eine leichte Prüfung und Auswechselbarkeit bei etwaigen Beschädigungen möglich ist.
  • Wenn man auf diesen Vorteil verzichtet oder eine besondere Schaltung bei Zusammenbau mehrerer- solcher Transformatorhängeisolatorglieder verwendet, bei der Deckel 13 und Eisenkörper 12 voneinander isoliert sein müssen, so kann man das Transformatorsystein auch auf gestrichelt gezeichneten Fortsäzen 2o des Isoliergehäuses i i unter entsprechender Zentrierung aufruhen lassen.
  • In der unteren, durch Rippen 2i verstärkten öfnung 22 im Boden des Isoliergehäuses i i ist ein öldicht eingesetzter Bolzen 23 vorgesehen, an dein die Klemme 24 zum Tragen der Hochspannungsleitung 25 unmittelbar angebracht werden kann. Bei Verwendung in Freiluftanlagen stellen die ringförmigen Verstärkungsrippen 21 an der Bodenöffnung gleichzeitig einen Teil der an dem Boden des Isoliergehäuses i i anzubringenden Schirme 26 dar.
  • An dem das Isoliergehäuse öldicht verschließenden Deckel 13 ist der Aufhängebolzen 27 befestigt, der über den leitenden Dekkel 1d, den Halter 16, den Eisenkörper 12, die Hochspannungswicklung ig, den Tragbolzen 23 und die Tragklemme 24 mit der Hochspannungsleitung 25 elektrisch verbunden ist. Zwecks Herausführung der Enden 28, 2g der zweiten Wicklung 18 ist er hohl ausgebildet und nimmt in seiner Bohrung 3o diese Leitungen bzw. deren Durchführung auf, die etwa aus konzentrisch zueinanderliegenden, voneinander isolierten Metallzylindern 31, 32 gebildet werden kann, wie sie in der Barüberliegenden Bohrung des Tragbolzens 33 für die Pfanne 34 eingezeichnet ist. Der Klöppel 35 des Bolzens 27 ist beweglich in der Pfanne 34 gehalten, die entweder an einem geerdeten Mast oder an einem Barüberliegenden Hängeisolatorglied 36 oder einer Leitung befestigt ist. Die beiden Anschlußleitungen 28,:29 führen entweder zu dem in den Abb. i bis 4 angedeuteten Spannungsmesser V bzw. Relais oder im zweiten in Abb. 5 gezeichneten Falle zu dem im darüber angeordneten Isoliergehäuse 36 befindlichen Transformator- bzw. Wandlersystem. Durch die hohlkörperähnliche Ausbildung der Pfanne 34 mit dem sich daran anschließenden hohlen Trag- bzw. Aufhängebolzen 33 ist es möglich, innerhalb der Pfanne Verbindungsklemmen 37 für die zwischen dem oberen und unteren Transformatorsystem zu führenden Leitungen unterzubringen und sie vollständig durch sie umgebende Bleche 38 einzukapseln.. Hierdurch wird ein leichtes Zusammensetzen und Auseinandernehmen der einzelnen Wandlerhängeisolatorglieder erzielt.
  • Bei der Anordnung nach Abb. 3 und 4, bei der das Isoliergehäuse i i aufgehängt ist und den Barunterliegenden Deckel 13 trägt, sind nur die Schirme 26 am Isoliergehäuse i i anders anzuordnen, sonst bleibt die im wesentlichen auf den Kopf gestellte Ausbildung des Transformatorsysterns nach Abb. 5 und 6 die gleiche.
  • Die Abb. 2 und 4 stellen ein Transformatorisolatorglied gemäß der Erfindung hängend an der Hochspannungsleitung 25 dar. Der untere Anschluß der Hochspannungswicklung ig wird dabei über eine Leitung 39 mit Erde verbunden.
  • Wenn mehrere (1, 1I, 111) derartige Transformatorisolatorgl.ieder zu einer Hängekette vereinigt werden-, wie sie Abb. 1:2 zeigt, können bereits bekannte Staffelschaltungen gemäß den Abb. g und io verwendet werden. Die Isolatorglieder sind dabei gestrichelt eingezeichnet.
  • Durch Abb. 7 wird ein Stromwandlerhängeisolatorglied veranschaulicht, dessen Isoliergehäuse durch einen an sich bekannten Querlochisolierkörper 40 gebildet wird. Die Primärwicklung 41 . des Stromwandlers schlingt sich um das Querloch 42 herum, wobei die auf dem Kern 43 befindliche Sekundärwicklung 44 innerhalb des Querloches angeordnet ist und von der Primärwicklung durch die Wand des Querloches 42 und Isokerkörpers 4o getrennt wird. Bei Verwendung des bereits vorgeschlagenen, gezeichneten, flaschenförmigen und einteiligen Querlochisolierkörpers 40 ist die Primärwicklung 41 nach allen Seiten hin elektrisch gekapselt, so daß Überschläge im Innern nicht auftreten können. Die Joche des Transformatormantelkernes laufen um den Ouerlochisolierkörper 4o herum und werden von der den Boden .45 des auf dem Kopf stehenden flaschenförmigen Körper umfassenden. metallischen Kappe 46, die an ihrem oberen Ende wieder von den Aufhängebolzen 47 getragen wird, zusammen mit einem Metallschirm 48 gehalten. Die Befestigung des Mantelkernes und des Metallschirmes ist auf der einenHälfte etwas anders gezeichnet als auf der anderen. Etwa in der Mitte des Isolierkörpers .Io sind weiterhin Isolierschirine49, insbesondere bei Verwend ung des Hängeisolatorgbiedes, in Freiluftanlagen vorgesehen. Der Hals 5o des flaschenförmigen Isolierkörpers dient zum Tragen der durch die Primärwicklung 41 unterbrochenen Hochspannungsleitungen 51, 52 oder weiterer gleich ausgebildeter Hängeisolatorglieder. In dem Isolierkörper -.o kann sich noch reiner oder graphitierter Quarzsand befinden. Die Anschlußleitungen 53, 5.1. für den Strominesser A oder (las Relais bzw. für die Sekundärwicklung des darüber angeordneten Stromwandlersvstenis sind unter der Kappe 46 und wieder durch den hohlen Aufhänge- bzw. Tragbolzen 47 geführt. Der Anschluß kann, wie bereits in Abb.5 dargestellt, Tiber Verbindungsklemmen innerhalb der gekapselten Pfanne für den Bolzen 4.7 erfolgen. Eine bekannte Staffelschaltung für mehrere solcher in Isolatorglieder untergebrachter Stromwandler zeigt die Abb. i 1.
  • Es kann natürlich auch der Stromwandler in einem anderen 1 soliergehäuse als einem Ouerlochkörper untergebracht werden, etwa einem solchen, wie es für den Spannungswandler dargestellt und beschrieben ist.
  • 1n Abb. 8 ist ein Beispiel gegeben, wie etwa die Zusammenfassung von einem Strom- 55 und Spannungswandler 56 in einem Hängeisolatorglied erfolgen kann. Das im wesentlichen tr ichter förinige Isoliergehäuse setzt sich nach der linken Hälfte der Abbildung aus zwei Teilen, dein Strom- 57 und dem Spannungswandlerisoliergehäuse 58 zusamnien, während nach der rechten Seite der Abbildung die Isoliergehäuse ein einheitliches Ganzes, 59, bilden. Dabei ist die Hochspannungswicklung 6o des Spannungswandlers 56 au der Primärwicklung (-)i des Stromwandlers 55 an dein Punkt 62 angeschlossen. Die Enden der Sekundärwicklungen sind unter entsprechender Isolierung voneinander gemeinsam durch den hohlen Tragbolzen 63 geführt. Gehalten wird das Hängeisolatorglied von dem Deckel 64, an den sich ein weiterer Teil 65 aus leitendem oder isolierendem Werkstoff zum Halten oder Einkapseln sowohl des Stromwandlerkernes 66 als auch des keinen Boden besitzenden flaschenförmigen Querlochisolierkörpers 57 anschließt, wenn man es nicht vorzieht, diese Verbindung an- der Trennfuge 67 durch eine gekittete oder kittlose Befestigung mit dem Spannungswandlerisolierkörper 58 vorzunehmen. Die Stromwandlersekundärleitungen 68 sind nach der linken Hälfte der Abbildung unter diesem Teil geführt. Bei der Ausbildung nach der rechten Hälfte können sie außen isoliert geführt werden, bis sie in den Deckel 64 einmünden. Sie treten dabei aus der zum Halten des Eisenkernes an dem einteiligen Isolierkörper 59 dienenden Kapsel 69 heraus. Die beiden ineinandergesteckten, kugelförmig ausgestalteten Anschlußklemmen 70, 71 für die Leitungen 51, 52 bzw. Primärwicklung (Abb. 7) 41, 61 des Stromwandlers sind voneinander isoliert und nehmen in ihrem Innern noch einen Überbrückungswiderstand 72 auf.
  • Bei der zweiteiligen Ausführung des Isoliergehäuses ist aber der Nachteil vorhanden, daß von der Primärwicklung 61 eine überschlagsmöglichkeit durch die Trennfuge 67 nach dem Stromwandlereisenkern bzw. Sekundärwicklung besteht. Es wird jedoch der Vorteil erreicht, daß durch die getrennte Herstellung der beiden Isoliergehäuse 57, 58 die Herstellung derartiger Hängeisolatorglieder erleichtert und verbilligt wird. Der breite Teil des trichterförmigen Isoliergehäuses dient also zur Aufnahme des Spannungswandlers 56 und der von dein Querloch durchsetzte, sich daran anschließende, verjüngende Teil zur Aufnahme des Stromwandlers 55.
  • Nach Abb. 1 3 und dein -Querschnitt nach Abb. 1d. ist die Fernleitung 73 über eine Isolatorabspannkette 7.'- an dein Vordach 75 des Schalthauses abgespannt. Die Fernleitung führt über die außen mit Überwürfen ; 6 versebenen Kondensatordurchführungen 77 in (las Innere des Schalthauses. An dem Befestigungspunkt 78 der Endabspannkette 74 der Fernleitung 73 ist die Transforinatorhängekette, bestehend aus den Gliedern I, II, III . . ., nach der Erfindung aufgehängt. In diesem Falle ist für die Aufhängung der Transformatorhängekette keine weitere Befestigung erforderlich, so daß eine derartige Wandlerhängekette auch in bereits vorhandene Anlagen eingebaut werden kann. Ihr unterstes Ende 79 kann nur lose mit dem abgespannten Teil der Fernleitung 73 verbunden sein, ohne diese zu tragen. Ist zum Besichtigen der Einführungsisolatoren 76 ein oft als Schwalbennest bezeichneter Kontrollgang 8o vorgesehen, so kann von diesem aus auch eine L'berwachung der Wandlerhängekette erfolgen.
  • Bei Verwendung der Transformatorhängekette an dieser Stelle als Stromwandler erfolgt, wie gestrichelt eingezeichnet, eine Unterbrechung des Leitungszuges durch Zwischenschaltung des untersten TransformatorsystQms des Stromwandlers, so daß der abgespannte Teil der Fernleitung von der Transformatorhängekette nochmals getragen wird. An den Kondensatordurchführungsisolatoren ;; oder den Stromwandlerisoliergehäusen nach den Abb. 7 und 8 kann die an sich bekannte statische Spannungsmessung vorgesehen werden, so daß unmittelbar an der Einführungsstelle der Fernleitung sowohl Strom als auch Spannung meßbar sind. Natürlich können hierzu auch nebeneinander angeordnete Strom-undSpannuna wandlerhängeketten verwandt werden, die, wie bereits vorgeschlagen, auch noch durch eine leitende oder kapazitive Potentialsteuerung (gestrichelt gezeichnete Leitung 88 in Abb. i o und i i) miteinander verbunden sein können. Auch ist ebenso nur eine aus Kombinationsgliedern nach Abb. 8 zusammengesetzte Hängekette an dieser Stelle vorteilhaft anwendbar.
  • Sinngemäß ist es möglich, diese Anordnung nicht nur an dem Schalthaus, sondern auch bei Freiluftanlagen an dem Abspannmast 8i der Fernleitung 73 gemäß Abb. 15 vorzusehen. In allen Fällen werden beide Meßwandler 82, 83 in hängender Anordnung benutzt. Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß der Platz für die sonst auf dem Erdboden stehenden Meßwandler in der Schaltanlage erspart wird.
  • Aus dieser Abb. 15 und der eine weitere Verwendungsmöglichkeit der Wandlerhängekette innerhalb von Schaltanlagen zeigenden Abb. 16 geht hervor, daß die an einem Mast 84 aufgehängte Wandlerkette 83 auch als Abspannkette für die innerhalb der Schaltanlage geführten Leitungen, z. B. Sammelschienen, und gleichzeitig auch zum Halten der einen Zuleitung 85 für tiefer, etwa auf dem Erdboden stehende elektrische Apparate, wie Ölschalter 86, Transformatoren (Abb. 15) oder turmartig gebaute Stromwandler 87 (Abb. 16), dienen kann.
  • Sonst lassen sich an dem Transformator bzw. Wandlerhängeisolatorglied alle bei normalen Hängeisolatorgliedern, insbesondere solchen für Höchstspannungen, bereits v erwandten und noch zur Verwendung kommenden Maßnahmen ebenfalls treffen, die im einzelnen hier nicht alle erwähnt werden können.
  • Für die Erfindung ist es unerheblich, ob die Hängekette als Leistungstransformator oder Wandler benutzt wird und wie die einzelnen in den Hängeisolatorgliedern untergebrachten Systeme zusammengeschaltet sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Innerhalb eines Isoliergehäuses angeordneter Transformator, insbesondere Meßwandler, dadurch gekennzeichnet, daß das Isoliergehäuse als Hängeisolator ausgebildet .ist.
  2. 2. Transformator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der das Isoliergehäuse abschließende Deckel zum Aufhängen des gegebenenfalls mit Schirmen versehenen Isoliergehäuses dient.
  3. 3. Transformator nach Anspruch und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil des Isoliergehäuses zum Aufhängen der Hochspannungsleitung oder weiterer Hängeisolatorglieder dient. Transformator nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der metallische Aufhängebolzen .gleichzeitig als Anschlußleitung für die Hochspannungswicklung dient. Transformator nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß der Aufhängebolzen und die Tragpfanne zur Aufnahme von Leitungen, deren Durchführungen und Verbindungsklemmen hohl ausgebildet sind, dienen. 6. Transformator nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Teil an dem Deckel des Isoliergehäuses befestigt ist. 7. Transformator nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Teil auf Fortsätzen des Isoliergehäuses ruht. B. Transformator nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem Deckel befestigten oder auf Fortsätzen ruhenden Druckplatten für die Bleche des Transformators zwecks gater Feldverteilung mindestens außen kreisförmig und an ihren Kanten gut abgerundet sind. 9. Transformator nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß Deckel und Isoliergehäuse durch eine an sich bekannte kittlose Befestigung miteinander verbunden sind. io. Wandler, insbesondere Spannungswandler, nach Anspruch i bis 9, gekennzeichnet durch die schlüsselförmige Ausbildung des Isoliergehäuses mit einer zur Aufnahme eines Trag- bzw. Aufhängebolzens dienenden Öffnung im Boden. ii. Wandler, insbesondere kombinierter Spannungs- und Stromwandler, nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß das ein- oder zweiteilige Isoliergehäuse im wesentlichen trichterförmige Gestalt hat, wobei der breite schlüsselförmige Teil zur Aufnahme des Spannungswandlers und der von einem an sich bekannten Querloch durchsetzte, sich daran anschließende Teil zur Aufnahme des Stromwandlers dient. 12. Wandler, insbesondere Stromwandler, nach Artspruch i bis 9, bei dem das Isoliergehäuse aus einem einteiligen, flaschenförrnigen, von einem Querloch durchsetzten Isolierkörper besteht, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Boden der Flasche die Kappe mit dem Aufhängebolzen befestigt ist, und daß der Hals zum Tragen der Hochspannungsleitungen oder weiterer Hängeisolatorglieder Verwendung findet. 13. Anordnung von mehreren Wandlern nach Anspruch i bis 12 in Staffelschaltung, dadurch gekennzeichnet; daß die so gebildete Hochspannungswandlerhängekette an dem geerdeten Befestigungsträger der Fernleitung aufgehängt und an ihrem untersten Ende mit der Hochspannungsleitung verbunden ist. 1q.. Anordnung von Hochspannungswandlern nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einführung der Fernleitung in ein Schalthaus die Wandlerhängekette an dem Befestigungspunkt der Endabspannkette der Fernleitung aufgehängt ist. 15. Anordnung von Hochspannungswandlern nach Anspruch i bis 12 in Staffelschaltung innerhalb von Schaltanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandlerhängekette als Abspannkette für die eine Zuleitung eines elektrischen Apparates verwendet ist. 16. Anordnung von Hochspanhungswandlern nach Anspruch i bis 15, gekennzeichnet durch die 1 ebeneinanderaufhängung von einer als Strom- und einer als Spannungswandler ausgebildeten Isolierhängekette.
DEK112663D 1928-12-16 1928-12-16 Innerhalb eines Isoliergehaeuses angeordneter Transformator, insbesondere Messwandler Expired DE491990C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK112663D DE491990C (de) 1928-12-16 1928-12-16 Innerhalb eines Isoliergehaeuses angeordneter Transformator, insbesondere Messwandler

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK112663D DE491990C (de) 1928-12-16 1928-12-16 Innerhalb eines Isoliergehaeuses angeordneter Transformator, insbesondere Messwandler

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE491990C true DE491990C (de) 1930-02-17

Family

ID=7242540

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK112663D Expired DE491990C (de) 1928-12-16 1928-12-16 Innerhalb eines Isoliergehaeuses angeordneter Transformator, insbesondere Messwandler

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE491990C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976080C (de) * 1951-05-17 1963-02-14 Friedrich Dr-Ing E H Raupach Kombinierter Strom- und Spannungswandler

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976080C (de) * 1951-05-17 1963-02-14 Friedrich Dr-Ing E H Raupach Kombinierter Strom- und Spannungswandler

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT391041B (de) Hochspannungsschaltanlage
DE3608391C2 (de)
DE2325449A1 (de) Spannungswandler fuer eine vollisolierte hochspannungsschaltanlage
DE10119530A1 (de) Hochspannungs-Leistungsschalter für eine druckgasisolierte Schaltanlage
DE1285584B (de) Stuetzisolator zur konzentrischen Befestigung des Stromleiters an den Verbindungsstellen der Rohrkapselungen von druckgasisolierten vollgekapselten Schaltanlagen
DE3540547C2 (de)
DE491990C (de) Innerhalb eines Isoliergehaeuses angeordneter Transformator, insbesondere Messwandler
DE10032656A1 (de) Freiluft-Hochspannungs-Durchführung und Hochspannungs-Schaltgerät mit einer solchen Durchführung
EP0037796A1 (de) Gas- oder flüssigkeitsisolierter Stromwandler
AT118548B (de) Transformator, insbesondere Meß-Wandler.
DE7819223U1 (de) Hochspannungsschalter oder -schaltanlage
DE532984C (de) Stromtransformator, insbesondere Strommesswandler, bei dem die Oberspannungs-wicklung innerhalb eines ringfoermigen, mit einem Einfuehrungsansatz versehenen hohlen und mit Isolierstoff umgebenen Metallkoerpers gefuehrt ist
DE491506C (de) Kittlos befestigte Kopfarmatur an einem Querloch-Isolierkoerper fuer Wandler oder Transformatoren
DE547007C (de) Kapazitaetskopplungseinrichtung fuer Hochfrequenznachrichtenuebermittlung laengs Starkstromleitungen
CH140236A (de) Zum Anschluss an Hochspannungsleitungen bestimmte, aus Einheiten mit mindestens einem bewickelten, innerhalb eines Isoliergehäuses angeordneten Eisenkern bestehende elektrische Vorrichtung.
DE19530163C2 (de) Hochspannungsausleitungs- und -durchführungsanordnung für Transformatoren oder Drosselspulen
DE972127C (de) Hochspannungs-Stuetzerstromwandler
DE511890C (de) Freiluftschaltanlage
DE3012163C2 (de) Gas- oder flüssigkeitsisolierter Stromwandler
DE19648184A1 (de) Kunststoffgekapselte Schaltanlage
DE2613367A1 (de) Hochspannungsdurchfuehrung durch ein geraetegehaeuse
DE1515942C2 (de) Dreiphasiger ölarmer Leistungsschalter
CH362136A (de) Gekapselte elektrische Schaltanlage
DE3908107A1 (de) Gasisolierter kombinierter strom- und spannungswandler
DE9002819U1 (de) Gasisolierter kombinierter Strom- und Spannungswandler