DE4913C - Maschine zum Poliren der zum Schleifen von Diamanten benutzten metallenen Platten - Google Patents
Maschine zum Poliren der zum Schleifen von Diamanten benutzten metallenen PlattenInfo
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- DE4913C DE4913C DENDAT4913D DE4913DA DE4913C DE 4913 C DE4913 C DE 4913C DE NDAT4913 D DENDAT4913 D DE NDAT4913D DE 4913D A DE4913D A DE 4913DA DE 4913 C DE4913 C DE 4913C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
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- B24B53/02—Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of plane surfaces on abrasive tools
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
1878.
Klasse 67.
CHARLES ROULINA in PARIS. Maschine zum Poliren der zum Schleifen von Diamanten benutzten metallenen Platten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ii. September 1878 ab.
Die zum Schneiden der Diamanten benutzten Schleifsteine oder Platten aus Gufseisen oder
Schmiedeisen bedürfen einer häufigen Erneuerung der Politur ihrer Arbeitsflächen. Zu diesem
Zwecke bringt man sie auf die Drehbank und wenn ihre Oberfläche hinreichend geebnet
ist, mufs man sie mit Bimstein abschleifen, um alle von dem Werkzeug herrührenden Streifen
und Unebenheiten zu entfernen. Es sind dies zwei Operationen, welche beide sehr umständlich
sind; durch die vorliegende Maschine sollen beide Operationen durch eine einzige maschinelle
ersetzt werden.
Diese Maschine beruht im Princip auf der Anwendung von Schmirgel in Pulverform, welchem
Wasser zugesetzt wird, der in rotirende Bewegung versetzt und durch eine mit Blei
bekleidete Scheibe, welche der zu polirenden Scheibe parallel ist, deren Axe jedoch seitlich
verrückt ist, gegen die zu bearbeitende Scheibe geprefst wird. Die Anordnung dieser Maschine
wird aufserdem durch zwei Eigentümlichkeiten charakterisirt, von denen eine bezweckt, die
Scheibe, welche parallel der Schmirgelscheibe sein mufs, auch genau parallel zu fixiren, während
die andere dazu dient, den Abstand der Scheibe und demzufolge auch den durch den
reibenden Körper erzeugten Druck genau zu reguliren.
Alle Theile der Maschine sind auf demselben Bett α angeordnet, welches mit dem Trog a1
aus einem Stück besteht; der letztere dient zur Aufnahme von Wasser und dem zum Schleifen benutzten
Schmirgel. Das Wasser und der Schmirgel befinden sich in zwei getrennten Reservoiren b
und c oberhalb der Maschine. Ein Hahn i'
gestattet, die Menge des zufliefsenden Wassers zu reguliren, welches letztere sich mit dem aus
der regulirbaren Ausströmöffnung c fliefsenden Schmirgelpulver in dem Trichter d vereinigt,
welcher letztere den auf diese Weise entstehenden Schlamm zwischen die Polirscheibe und
die zu polirende Platte vertheilt.
Die gufseiserne Platte f, welche polirt . werden soll, befindet sich auf einer mit einem
Bund Z2 versehenen schmiedeisernen Welle /'
und' wird mittelst einer Schraube /3 gegen genannten Bund /- geprefst.
Die Welle /' endigt in zwei Körnerspitzen, welche durch zwei Stahllager g und h unterstützt
werden, die ihrerseits in zwei Docken ^1 und hs untergebracht sind. Jedes der beiden
Stahllager kann sich in seiner Docke in der Richtung der Axe /' verschieben und wird
durch die Schrauben g* und h? mehr oder
weniger gegen das bezw. Ende der Welle /' geprefst.
Die linke Docke g' ist unveränderlich mit dem Bett α verbunden, während die rechte
Docke beweglich ist, und zwar in horizontalem und verticalem Sinne vermittelst der
Schrauben i und j, die sich in den Muttern il
und y', die mit der Docke /21 verbunden sind,
drehen. Die Schrauben i und j drehen sich auf der Stelle, indem sie in einem an das
Bett α befestigten Support Lagerung finden und können durch die Handräder auf bequeme Art
und Weise in Bewegung versetzt werden. Infolge dieser Supportanordnung für die Docke h'
kann man mittelst der Schrauben i und j genau durch horizontale und verticale Verschiebung
der Docke hl die Lage der Welle /', sowie
den genauen Parallelismus der Scheibe / mit der Polirscheibe / reguliren, wie dies unumgänglich
für exacte Arbeit erforderlich ist.
Die Schleif- oder Polirscheibe / besteht aus Gufseisen und ist mit Blei vergossen, welches
theilweise in Riefen oder Aushöhlungen, welche auf der Vorderfläche der Scheibe sich befinden,
eingeflossen ist, um so eine dauerhafte Verbindung des Bleies mit dem Eisen zu erzielen.
Die Scheibe / ist in derselben Weise wie die Scheibe/ auf· eine Welle /·' mittelst Schraube P
befestigt, welch letztere die Scheibe / gegen den Bund V1, jedoch im entgegengesetzten Sinne
wie vorhin, prefst. Die Welle ll findet in zwei Broncelagern m Lagerung und kann in
denselben in Richtung ihrer Axe verschoben werden; sie stützt sich gegen ein Stahllager,
das auf einem Hebel η befestigt ist, der von dem Arbeiter durch den Handgriff ηi gehandhabt
wird. Auf diese Weise kann die Polirscheibe nach Bedarf der Scheibe / mehr oder weniger genähert werden. Das andere Ende
der Welle /' stützt sich gegen einen Bolzen mit Feder k, welche die Mutter nach rechts
hin drangt; diese ,Bewegung wird durch, die
Flügelmutter ο der ■ Schraube ox, welche durch
ein Loch des Hebels η reicht, begrenzt.
■ Aus dieser Anordnung ist ersichtlich, dafs der Arbeiter es in der Hand hat, während der Arbeit den Zwischenraum, der die Oberflächen der zu polirenden Platte, von der Polirscheibe aus Blei trennt, und somit den Druck des Schmirgels auf der Platte zu reguliren, sowie die Reibung, vermittelst derer genannte Platte von der Polirscheibe mitgenommen wird. Letztere wird mittelst der auf der Welle /! befestigten Riemscheibe k' in schnelle Rotation versetzt und macht ungefähr 800 Touren in der Minute, welche Bewegung durch einen Riemen irgend eines passenden Motors ihr mitgetheilt wird.
■ Aus dieser Anordnung ist ersichtlich, dafs der Arbeiter es in der Hand hat, während der Arbeit den Zwischenraum, der die Oberflächen der zu polirenden Platte, von der Polirscheibe aus Blei trennt, und somit den Druck des Schmirgels auf der Platte zu reguliren, sowie die Reibung, vermittelst derer genannte Platte von der Polirscheibe mitgenommen wird. Letztere wird mittelst der auf der Welle /! befestigten Riemscheibe k' in schnelle Rotation versetzt und macht ungefähr 800 Touren in der Minute, welche Bewegung durch einen Riemen irgend eines passenden Motors ihr mitgetheilt wird.
Erachtet man die Operation des Polirens beendet, so hält man die Maschine an, hebt die
Wasser- und Schmirgelzuführung auf und demontirt die Welle /', indem man die Schrauben
g 2 und h 2 löst. Man kann dann die
polirte Scheibe von ihrer Welle entfernen, nachdem man den aufgeschraubten Ring /3
losgelöst hat.
Claims (3)
1. Die Art und Weise, vermittelst eines Breies aus Schmirgel und Wasser zu poliren, welcher Brei auf der zu polirenden Scheibe
durch eine mit Blei bekleidete und excentrisch zu dieser, jedoch mit paralleler Welle
gelagerter Polirscheibe, in rotirender Bewegung erhalten wird.
2. Die Art und Weise, die Welle mit der zu polirenden Scheibe zu justiren und zwar
dieselbe nicht nur in axialem, sondern auch in seitlichem und verticalem Sinne einzustellen,
zum Zweck sie genau parallel mit der Polirscheibe zu richten.
3. Die Anordnung des Hebels n, welcher gestattet, die Welle der Polirscheibe zu verschieben
und den elastischen Druck derselben gegen die zu polirende Scheibe zu reguliren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4913C true DE4913C (de) |
Family
ID=283534
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT4913D Active DE4913C (de) | Maschine zum Poliren der zum Schleifen von Diamanten benutzten metallenen Platten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4913C (de) |
-
0
- DE DENDAT4913D patent/DE4913C/de active Active
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