DE490406C - Anlage zur Aufbereitung von Porzellan- und Steingutmassen in ununterbrochenem Arbeitsgange - Google Patents

Anlage zur Aufbereitung von Porzellan- und Steingutmassen in ununterbrochenem Arbeitsgange

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DE490406C
DE490406C DEM93130D DEM0093130D DE490406C DE 490406 C DE490406 C DE 490406C DE M93130 D DEM93130 D DE M93130D DE M0093130 D DEM0093130 D DE M0093130D DE 490406 C DE490406 C DE 490406C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C9/00General arrangement or layout of plant
    • B28C9/02General arrangement or layout of plant for producing mixtures of clay or cement with other materials

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

  • Anlage zur Aufbereitung von Porzellan- und Steingutmassen in ununterbrochenem Arbeitsgange Gegenstand der Erfindung ist eine Anlage zur Aufbereitung von Porzellan- und Steingutmassen, deren Eigenart darin beruht, daß die betreffende Masse in einem ununterbrochenen Arbeitsgange hergestellt wird. Es ist bereits bekannt, Schamottemasse und Mörtel in einem einheitlichen Arbeitsgang aufzubereiten. Hier handelt es sich aber nur um das Zerkleinern und Vermischen zweier trockner Stoffe, nämlich Schamottescherben und Ton bzw. Sand und Kalk. Bei den genannten feinkeramischen Massen aber kommen drei Ausgangsstoffe, Quarz, Feldspat und Ton, in Betracht. Ferner handelt es sich bei ihnen nicht nur um einen Grobzerkleinerungs- und -mischvorgang, sondern auch um Lösungs- und Feinmahlvorgänge. Diese Vielgestaltigkeit der Aufgaben ließ es bisher als unmöglich erscheinen, die große Menge der Einzelvorgänge in einem einheitlichen, ununterbrochenen Arbeitsvorgang zusammenzufassen. Es wurden vielmehr bisher die für die Aufbereitung von Porzellan- und Steingutmassen erforderlichen einzelnen Arbeitsvorgänge unabhängig voneinander und zum Teil noch von Hand ausgeführt.
  • Ein ununterbrochener Arbeitsgang ist mit der auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellten Aufbereitungsanlage erzielt. Dabei sind die Fördermittel, die das betreffende Gut von einem Anlagenteil zum anderen führen, einfach durch Linien wiedergegeben.
  • Die Lage der Materialien Quarz, Feldspat und Ton sind in der Zeichnung mit Q, F und T bezeichnet. Quarz und Feldspat unterliegen bis zur Hinzuführung des Tons den gleichen Arbeitsvorgängen. Die zur Verwendung kommenden Arbeitsmaschinen sind deshalb mit gleichen Bezugszeichen versehen. Der Weg, auf welchem das Material durch die gesamte Anlage fließt, ist durch Pfeile angegeben.
  • Zur Vorzerkleinerung dienen. für Quarz und Feldspat die Steinbrecher z, = und die Walzwerke 2, 2. An diese schließen sich die Siebzylinder 3, 3 an, zu denen das vorzerkleinerte Material mit Hilfe von Becherwerken gelangt. Die Siebzylinder sind aus einem groben Innensieb und einem feineren Außensieb zusammengesetzt. Das im Innensieb zurückbleibende grobe Gut wird zur weiteren Zerkleinerung den Feinwalzwerken q., q. zugeführt und gelangt von diesen über die Zwischensilos 5, 5 und die Zuteiler 6, 6 in die Rohrmühlen 7, 7. Das vom feineren Außensieb zurückgehaltene Material wird unter Umgehung der Walzwerke q., q. in die Zwischensilos 5, 5 geleitet, während das genügend feine Material unmittelbar in Silos 8, 8 ausgeschieden wird. Das in den Mühlen 7, 7 verarbeitete Material wird in die Siebe 3, 3 zurückgeleitet und nochmals dem gleichen Arbeitsgange unterworfen, so daß die Mühlen mit den Siebzylindern in geschlossenem Kreislauf arbeiten. Deshalb kann in die Silos 8, 8 nur gleichmäßig feines Material gelangen, und die Art und Zeit der Aufgabe des Rohmaterials ist auf die Beschaffenheit des in den Silos 8, 8 lagernden Erzeugnisses ohne Einfluß. Wenn die Mühlen 7,.7 groß gewählt werden und demgemäß sehr leistungsfähig sind, können die Innensiebe und die Feinwalzwerke 4, 4 auch in Fortfall kommen.
  • Hinter den Silos 8, 8 sind genau einstellbare Zuteilvorrichtungen g, g angeordnet, welche Quarz und Feldspat im bestimmten Mengenverhältnis der gemeinsamen konischen Naßmühle io zur feinen Vermahlung zuführen. Der Schlicker tritt am konischen Ende der Mühle io aus und wird hier durch geeignete Vorrichtungen mit dem vom Tonsilo kommenden Tonpulver zusammengeführt.
  • DerTon hat inzwischen folgendenArbeitsgang durchgemacht. Der trockene Ton oder die Kaolinkuchen gelangen aus ihrem Lager T zum Kollergang 11, der mit einer selbsttätigen Absiebvorrichtung verbunden ist. Der fein zerteilte Ton wird in den Silo 12 übergeführt. Hinter diesem befindet sich die Zuteilvorrichtung 13, von =welcher aus das Tonpulver in einem bestimmten regelbaren Mengenverhältnis zu dem aus der Naßmühle io kommenden Quarz-und Feldspatschlicker tritt.
  • Die drei Grundstoffe werden darauf gemeinsam unter Wasserzusatz in die Rohrmühle 14 geleitet, in der das Tonpulver vollständig gelöst und mit dem Quarz- und Feldspatschlamm aufs innigste vermischt und noch weiter fein zermahlen wird, so daß ein völlig gleichmäßiger Schlamm aus der Mühle 14 austritt. Für den Fall, daß etwaige nicht genügend fein gemahlene Teile sich noch in der Masse befinden sollten, ist zum Ausscheiden dieser Teile an die Rohrmühle 14 noch ein Naßsiebzylinder 15 angeschlossen. Die ausgeschiedenen Teile werden der Mühle 14 nochmals zugeführt. Das gesiebte Erzeugnis gelangt an dem Elektromagneten 16 vorbei in den Vorratsbehälter 17 und wird aus diesem in bekannter Weise durch die Membranpumpe 18 zur Filterpresse 19 gefördert.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anlage zur Aufbereitung von Porzellan-und Steingutmassen in ununterbrochenem Arbeitsgange, dadurch gekennzeichnet, daß Quarz und Feldspat nach getrenntem Durchgang durch Vorzerkleinerungsmaschinen, geschlossene Mahl- und Sichtkreise, Silos und Zuteiler in eine gemeinsame Naßmühle (1o) geleitet, nach Verlassen derselben mit dem vorzerkleinerten, über ein Silo (12) und Zuteiler (13) geleiteten Ton vereinigt und gemeinsam mit diesem zum Feinausmahlen in schlammförmigem Zustand in eine Naßmühle (14) geführt werden, an welche zweckmäßig eine Siebvorrichtung (15) und Vorratsbehälter (17) angeschlossen sind.
  2. 2. Anlage zur Aufbereitung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung kurzer Rohrmühlen, welche nur zum Feinmahlen, Lösen und Mischen des Tones mit den anderen Bestandteilen Verwendung finden.
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