DE490332C - Verfahren zur Fernuebertragung frequenzgebundener Masse mittels hochfrequenter Schwingungen - Google Patents

Verfahren zur Fernuebertragung frequenzgebundener Masse mittels hochfrequenter Schwingungen

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DE490332C
DE490332C DED54386D DED0054386D DE490332C DE 490332 C DE490332 C DE 490332C DE D54386 D DED54386 D DE D54386D DE D0054386 D DED0054386 D DE D0054386D DE 490332 C DE490332 C DE 490332C
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D3/00Control of position or direction
    • G05D3/12Control of position or direction using feedback
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/12Electric signal transmission systems in which the signal transmitted is frequency or phase of AC

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  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

  • Verfahren zur Fernübertragung frequenzgebundener Masse mittels hochfrequenter Schwingungen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und Einrichtungen, um mittels hochfrequenter elektrischer Wellen ein am Ort des Senders eingestelltes Maß, z. B. die Stellung eines Zeigers, eines Hebels o. dgl. in die Ferne zu übertragen; das Maß ist frequenzgebunden, d. h. die zu übertragende Stellung ist der Frequenz eines in der Sendeanlage einbegriffenen Schwingungskreises eindeutig zugeordnet.
  • Viele der bisher bekannt gewordenen Einrichtungen, mittels deren beispielsweise Zeigerstellungen auf elektrischem Wege fernübertragen werden, erfordern eine vergleichsweise große Anzahl von Fernleitungen, deren Zahl auch noch bei Kunstschaltungen mit gruppenweisen Zusammenfassungen groß bleibt. Diesen Einrichtungen und solchen, die drahtlos übertragen, ist weiterhin die Unmöglichkeit gemein, eine Skala mit hinreichender Genauigkeit kontinuierlich zu übertragen. Man muß nämlich die Skala in eine Anzahl einzelner Bereiche auflösen, und das bedeutet eine sprungweise Übertragung. Um die Erstreckung solcher Teilbereiche klein halten zu können, ist vorgeschlagen worden, am Empfangsort eine Nullmethode zum Kenntlichmachen der Zeigerstellungen zu verwenden. Man hat einen Teil des Empfangskreises hälftig unterteilt und die Teilkreise gegeneinandergeschaltet. Bei dieser Einrichtung ist die Genauigkeit der Einstellung am kleinsten für den Resonanzfall, also gerade für die gesuchte Einstellung. Der Grund liegt darin, daß der gesuchten Einstellung der Gipfelpunkt der Resonanzkurve entspricht, und daß in seiner Umgebung die Änderungen der Resonanzkurve am kleinsten sind; die Kurve der ersten Ableitung der Resonanzkurve geht für deren Gipfelpunkt durch Null.
  • Gemäß der Erfindung wird nicht mehr in der herkömmlichen Weise der Resonanzzustand durch Aufsuchen eines Punktes der Resonanzkurve zu ermitteln gesucht, sondern man mißt gleichzeitig an zwei Punkten der Resonanzkurve. Hierzu verwendet man zwei um einen gleichbleibenden Betrag gegeneinander verstimmte Schwingungskreise als Empfänger und regelt sie gleichartig in bezug auf ihre Frequenz.
  • Diese erfindungsgemäß vorgesehenen Empfangskreise sind also niemals gleichzeitig auf die Sendewelle abstimmbar. Im Regelfalle sind die Ströme in diesen Kreisen wegen des konstanten Betrages der Verstimmung verschieden stark; sie stimmen nur für einen einzigen Fall überein, dann nämlich, -wenn die Eigenfrequenz des einen Empfangskreises um ebensoviel unterhalb der Sendefrequenz, als die Eigenfrequenz des anderen Schwingungskreises. oberhalb der Sendefrequenz liegt. Dies beruht -auf der symmetrischen Gestalt der Resonanzk,u_rve; eine solche ist in Abb. = in üblicher Weise als Funktion der Wellenlänge bzw. Frequenz veranschaulicht.
  • In der Resonanzstellung i, hat ein einziger empfangender Schwingungskreis einen Höchstwert der Stromstärke; er ist dann genau auf die eintreffenden Schwingungen abgestimmt, d. h. seine Eigenfrequenz stimmt mit der Frequenz der eintreffenden Welle genau überein. Bei allen anderen Werten der Eigenfrequenz ist die Empfangsstromstärke geringer; sie ist um so geringer, je größer die Verstimmung ist, d. h. je mehr die Eigenfrequenz des Empfangskreises von der Frequenz der eintreffenden Welle abweicht. Stellungen, die symmetrisch zur Resonanzstellung liegen, also z. B. die Stellungen a und f oder b und e oder c und d, kennzeichnen sich durch das Auftreten der gleichen Stromstärke. Aus diesem Grunde kann die Resonanzlage aus einer Einstellung des Empfangskreises bzw. bei einer einzigen Schwingungsfrequenz nicht ermittelt werden. Daher ist man auf ein tastendes Herumsuchen angewiesen, das wegen der vorerwähnten Eigenschaft der Resonanzkurve in der Umgebung ihres Gipfelpunktes bei normalen Werten der Dämpfung des Empfangskreises keine scharfe Einstellung vorzunehmen ermöglicht.
  • Verwendet man dagegen gemäß derErfindung an Stelle eines einzigen Empfangskreises zwei gleichartige Schwingungskreise, die gegeneinander um einen gleichbleibenden Betrag verstimmt sind, so führen beide Schwingungskreise im Regelfalle verschiedene Stromstärken; die Stromstärke ist in dem Schwingungskreis größer, dessen Eigenfrequenz der Resonanzfrequenz am nächsten liegt. Stellt jetzt Abb. x die gemeinsame Form der Resonanzkurve der beiden gleichartigen Schwingungskreise für die ankommende Wellenfrequenz y dar und ist die gleichbleibende Verstimmung der beiden Kreise durch die Differenz der Abszissen der Punkte b und a gegeben, so wird der Schwingungskreis, dessen Eigenfrequenz der Abszisse b entspricht, eine größere Stromstärke führen, als der Schwingungskreis, dessen Eigenfrequenz gleich der Abszisse a ist. Die beiden Kreise führen hingegen die gleiche Stromstärke, sobald die Eigenfrequenzen so eingestellt sind, daß sie den Ordinaten in den Punkten c bzw. d entsprechen. Der arithmische Mittelwert der Eigenfrequenzen beider Empfangskreise stimmt in diesem Falle mit der Frequenz der eintreffenden Welle überein. In diesem Falle hat man die dem Zeiger am Sender entsprechende Einstellung am Empfangsort bewirkt. Es ist kennzeichnend, Saß sich jetzt keiner der beiden Empfangskreise in Resonanz zur Sendewelle befindet, jede der Eigenfrequenzen der beiden Empfangskreise weicht vielmehr von der Frequenz der Sendewelle um den gleichen absoluten Betrag ab. Theoretische Überlegungen zeigen, daß der Höchstwert der Empfindlichkeit der Einstellung dann erreicht wird, wenn die Eigenfrequenzen der beiden Empfangskreise gleich den Abszissen der Wendepunkte der Resonanzkurve sind, wenn also die Eigenfrequenz des einen Empfangskreises durch c, die des anderen durch d gegeben ist.
  • Das Anzeigen der genauen Einstellung des Empfangsgerätes auf den Zeiger im Sender geschieht erfindungsgemäß durch eine Nullmethode. Zu diesem Zwecke wird in der Empfangsanlage eine Anzeigevorrichtung mit zwei gegeneinandergeschalteten wirkungsgleichen Stromkreisen angeordnet; der erste Stromkreis ist dem einen, der zweite dem anderen Empfangskreis zugeordnet. Die Stellung des beweglichen Teils dieser Anzeigevorrichtung wird also durch die Differenz der Wirkungsgrößen der stromdurchflossenen Wicklungen, im allgemeinen also unmittelbar durch die Differenz der Ströme selbst bestimmt. Diese Ströme hängen bei hinsichtlich der Frequenz unveränderlicher Sendewelle von den Eigenfrequenzen der Empfangskreise ab. Liegen diese Eigenfrequenzen unsymmetrisch zur Frequenz der Senderwelle und stimmt dem-' nach der Mittelwert der Eigenfrequenzen mit der Frequenz der Senderwelle nicht überein, dann weist der bewegliche Teil der Anzeigevorrichtung einen Ausschlag nach der einen oder nach der anderen Seite der Nullstellung auf, je nachdem die Frequenz der Senderwelle größer oder kleiner als der Mittelwert der Eigenschwingungen der beiden Empfangskreise ist. Dieser Ausschlag zeigt daher eindeutig die Richtung an, nach der die beiden Schwingungskreise weiter zu stimmen sind. Liegen dann diese Eigenfrequenzen symmetrisch zur Frequenz der Sendewelle, ist also entsprechend den vorstehenden Erläuterungen die gewollteEinstellung genau erreicht, dann geht der bewegliche Teil der Anzeigevorrichtung in seine Nullstellung. In der Nähe der Nullstellung ist seine Änderungsgeschwindigkeit vergleichsweise hoch; deshalb ist die Empfindlichkeit der erfindungsgemäßen Einrichtung beträchtlich größer als bei Verwendung eines Meßgerätes, das nur einem einzigen, auf die Frequenz der Sendewelle abzustimmenden Empfangskreise zugeordnet ist.
  • In Abb. 2 ist eine der vielen möglichen erfindungsgemäßen Einrichtungen schematisch veranschaulicht. Im Sender speist ein Hochfrequenzgenerator G, beispielsweise ein Röhrensender, einen Schwingungskreis, dessen Induktivität mit L und dessen Kapazität mit C bezeichnet ist. Diese Kapazität ist veränderlich und wird unter Vermittlung eines als Zeiger veranschaulichten Stellorganes durch die drehbeweglichen Platten eines Kondensators herkömmlicher Bauart eingestellt. Man kann die durch den Schwingungskreis erzeugte Welle unmittelbar der Empfangsstation zuführen, sei es durch Vermittlung einer Hochfrequenzleitung H oder auf drahtlosem Wege, oder man kann durch den erwähnten Schwingungskreis eine sonst in der Senderanlage erzeugte Trägerwelle modulieren und diese modulierte Trägerwelle wie jede andere nichtmodulierte Trägerwelle der Empfangsstation übermitteln; in diesem Falle ist die Modulationsfrequenz eindeutig bestimmt.
  • In der Empfangsstation sind zwei um einen stets gleichbleibenden Betrag gegeneinander verstimmte und in bezug auf -ihre Frequenz durch ein einziges Stellorgan gleichartig regelbare Schwingungskreise I und II vorhanden. Trifft man die Anordnung in Anlehnung an die Ausführung in der Sendestation, so hat jeder der gleichartigen beiden Schwingungskreise I und II die unveränderliche Induktivität L und den gleichen Dämpfungswiderstand R, dagegen hat der Kreis I die Kapazität Cl, der Kreis II die Kapazität C11, und die Anordnung ist so getroffen, daß die Differenz in der Einstellung der beiden Kondensatoren Cl und CII stets konstant ist. Beide Kondensatoren werden gleichzeitig um gleiche Beträge verstellt; die Kondensatorenachsen sind bei W miteinander gekuppelt.
  • Mit den beiden Empfangskreisen I und II ist eine Anzeigevorrichtung verbunden, die zwei gegeneinandergeschaltete wirkungsgleiche Stromkreise enthält, die mit AI und All bezeichnet sind. AI führt den Strom des Schwingungskreises I und AII den des Schwingungskreises II ; beide Stromstärken ändern sich gleichzeitig durch eine Verdrehung der bei W miteinander gekuppelten Kondensatorachsen. Läßt sich durch eine Verdrehung der Kondensatorachsen die Resonanzeinstellung durchschreiten, so läßt sich stets die vorerwähnte symmetrische Einstellung in bezug auf die Resonanzlage finden, und in diesem Falle geht der bewegliche Teil der Anzeigevorrichtung in seine Nullstellung.
  • Die Anzeigevorrichtung kann, wie dies Abb.3 veranschaulicht, ein Differential-Hitzdrahtstrommesser sein. Im Stromkreis I liegt beispielsweise der Hitzdraht x, im Schwingungskreis II der Hitzdraht 2. Die Spanndrähte 3 und g bzw. 4 und 6 werden nicht durch besondere Federn gespannt, sondern ihre Enden sind über Rollen an einen Waagebalken 7 geführt, dessen Schneide der Wirkung einer Feder 8 unterliegt, die gleichzeitig beide Drahtsysteme spannt. Solange die symmetrische Stellung nicht erreicht ist, schlagen die beweglichen Arme der Differentialstrommesser nach der einen oder anderen Seite aus, und sie geben durch die Richtung des Ausschlages an, nach welcher Richtung hin man die Werte der Kapazitäten Cl bzw. C11 zu verändern hat, um in die symmetrische Einstellung zu gelangen.
  • Statt eines Hitzdrahtinstrumentes kann man auch einen Differential-Drehspulstrommesser mit Thermoelementen oder -vor den Wicklungen geschalteten Gleichrichtern, beispielsweise Detektoren, verwenden; ein solches Dreh-, spulinstrument ist schematisch in Abb. 4 veranschaulicht. Ein drehbeweglicher Rahmen C trägt zwei gegeneinander geschaltete wirkungsgleiche Wicklungen; die eine Wicklung ist dem Schwingungskreise I, die andere dem Schwingungskreise II zugeordnet. Ein beweglicher, mit einem Rahmen zo fest verbundener Arm r= wird durch Federn 12 und 13 gespannt, und er nimmt seine Nullstellung bei Stromlosigkeit und bei gleichen Werten der gleichgerichteten Ströme in den beiden Wicklungen ein.
  • Gemäß der Erfindung werden die beschriebenen Einrichtungen dadurch zu selbsttätigen Vorrichtungen gemacht, daß der Differentialstrommesser Relaiskontakte eines Ortskreises erhält, die in der Nullstellung offen sind und zur Steuerung einer elektromechanischen Vorrichtung dienen. Eine solche Vorrichtung ist in Abb. 4. durch den Anker M eines Gleichstrommotors angedeutet, von dessen Welle über ein Schneckengetriebe F die Verstellung des Zeigers S, und beider bei W gekuppelter Kondensatoren Cl und CII erfolgt. Der Anker M läuft so lange um, bis der Zeiger S2 des Differentialstrommessers die gezeichnete Ruhelage einnimmt; dann zeigt der Zeiger die dem Zeiger S1 im Sender entsprechende Stellung (S,) und damit den Wirkwert C des Kondensators C im Sendekreis an. Auf diese Weise läßt sich erreichen, daß die Drehung der bei W gekuppelten Kondensatorachsen im Empfänger stets allen Drehungen der zum Kondensator C des Sendekreises gehörigen Achse folgt. Alle Änderungen der Einstellung dieser Achse werden selbsttätig im Empfänger nachgeholt, und durch die Wahl der Bestimmungsgrößen der verwendeten Schwingungskreise läßt sich innerhalb weiter Grenzen ein beliebiges Übersetzungsverhältnis erzielen. Eine solche Einrichtung kann insbesondere als selbsttätiger Wellenmesser benutzt werden.
  • Diese Einrichtung kann erfindungsgemäß auch für Fernlenkzwecke benutzt werden. Zu diesem Zweck ist der Motor M (Abb. 4) beispielsweise durch ein Schneckengetriebe mit der aus der Ferne zu lenkenden Vorrichtung K, diese wiederum durch Übertragungsmittel mit der den -beiden Empfängerkondensatoren C. i und Cii und dem Empfangszeiger S2 gemeinsamen Welle W gekuppelt; dadurch wird erreicht, daß jetzt jeder am Senderkondensator C vorgenommenen Drehung sowohl die Drehung der bei W gekuppelten Kondensatorenachse mit dem Zeiger S, im Empfänger, als auch eine Drehung der aus der Ferne zu lenkenden Vorrichtung K folgt. In diesem Falle ist die Senderskala des Zeigers S1 auf entsprechende Stellungen der Vorrichtung K geeicht.
  • Schließlich läßt sich auch der Sender auf die am Empfangsapparat als Wellenmesser eingestellte Welle regeln. Zu diesem Zweck ist der durch den Differentialstrommesser gesteuerte Motor M, wie es Abb. 3 schematisch zeigt, durch geeignete Übertragungsmittel, z. B. ein Schneckengetriebe, mit der Achse des Senderkondensators C verbunden. Solange nun die Senderfrequenz mit der am Empfangsapparat als Wellenmesser eingestellten Frequenz übereinstimmt, nimmt der Differentialstrommesser die Nullstellung ein, und der Motor M steht still. Bei jeder Abweichung der Senderfrequenz schlägt jedoch der Differentialstrommesser entsprechend aus, der Motor M wird in der dem jeweiligen Ausschlag zugeordneten Richtung in Gang gesetzt und dadurch der Senderkondensator C so lange nachgestellt, bis die Senderfrequenz die am Empfänger als Wellenmesser eingestellte Frequenz wieder erreicht hat.
  • Man kann die Einrichtung auch in eine Einrichtung für Grobeinstellung und in eine zweite für Feineinstellung unterteilen. An Stelle von Drehkondensatoren können auch feste Kondensatoren Verwendung finden, wenn die Einstellorgane etwa mit veränderlichen Induktivitäten, beispielsweise mit Variatoren, verbunden werden. Auch kann man der Anzeigevorrichtung Kontakte einfügen, durch deren Schließen oder Öffnen optische oder akustische Signale gegeben werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Fernübertragung frequenzgebundener Maße mittels hochfrequenter Schwingungen, dadurch gekennzeichnet, daß die dem zu übertragenden Maß zugeordnete Frequenz der Übertragungswelle durch die gleichzeitige Messung an zwei Punkten der Resonanzkurve mittels zweier voneinander unabhängiger und gemeinsam durch ein einziges Stellorgan regelbarer Schwingungskreise am Empfangsort festgelegt und dessen dem zu übertragenden Maß entsprechende Stellung durch die Ruhelage eines von beiden Empfangskreisen zugleich beeinflußten Differentialgerätes kenntlich gemacht wird.
  2. 2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein die Frequenz eines Sendeschwingungskreises festlegendes Senderstellorgan, durch zwei um einen gleichbleibenden Betrag gegeneinander verstimmte und in bezug auf ihre Eigenfrequenzen durch ein einziges Empfängerstellorgan gleichartig regelbare Empfangsschwingungskreise und durch eine Anzeigevorrichtung mit zwei gegeneinandergeschalteten wirkungsgleichen Stromkreisen, deren erster dem einen, deren zweiter dem anderen Empfangskreis zugeordnet ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der durch das Senderstellorgan beein:Hußte Sendeschwingungskreis eine von diesem übermittelte Trägerwelle moduliert. q..
  4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3 zum selbsttätigen Einstellen der Empfängerkreise auf die Senderwelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Differential-Anzeigevorrichtung einen die zum Erreichen des Resonanzfalls erforderliche Abstimmrichtung weisenden Zeiger und in der Nullstellung des Zeigers offene Relaiskontakte eines Ortskreises für die Steuerung einer das die Frequenz beider Empfangskreise regelnde Organ bewegenden elektromechanischen Vorrichtung aufweist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 2 bis q. zum Gebrauch als Abstimmittel der Senderwelle auf eine am Wellenmesser eingestellte Frequenz, dadurch gekennzeichnet, ! daß die Anzeigevorrichtung eine das Einstellorgan des Senders beeinflussende elektromechanische Vorrichtung steuert.
DED54386D 1926-11-23 1927-11-23 Verfahren zur Fernuebertragung frequenzgebundener Masse mittels hochfrequenter Schwingungen Expired DE490332C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE923802C (de) * 1941-08-26 1955-02-21 Siemens Ag Empfangsanordnung fuer elektrische Fernsteuerungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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