DE489463C - Vorrichtung zur Messung der seitlichen Bewegungen von Schienenfahrzeugen auf dem Gleis waehrend der Fahrt - Google Patents

Vorrichtung zur Messung der seitlichen Bewegungen von Schienenfahrzeugen auf dem Gleis waehrend der Fahrt

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Publication number
DE489463C
DE489463C DED57727D DED0057727D DE489463C DE 489463 C DE489463 C DE 489463C DE D57727 D DED57727 D DE D57727D DE D0057727 D DED0057727 D DE D0057727D DE 489463 C DE489463 C DE 489463C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
instrument
measuring
vehicle
rail vehicles
lateral movements
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Expired
Application number
DED57727D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Albert Kammerer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
REICHSBAHN GES DEUTSCHE
Original Assignee
REICHSBAHN GES DEUTSCHE
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K9/00Railway vehicle profile gauges; Detecting or indicating overheating of components; Apparatus on locomotives or cars to indicate bad track sections; General design of track recording vehicles
    • B61K9/08Measuring installations for surveying permanent way

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AIH 21. JANUAR 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 489463 KLASSE 20 h GRUPPE
Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft in Berlin*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Februar 1929 ab
Die bisher üblichen Vorrichtungen zur Messung der seitlichen Bewegungen der Schienenfahrzeuge beruhen meistens darauf, daß mit Masse behaftete Schleifhebel an den Fahrkanten der Schienenköpfe entlanggleiten, wobei die Übertragung der Bewegung auf die eigentliche Schreibvorrichtung mechanisch oder gemischt mechanisch und elektromagnetisch vorgenommen wird. Diese Vorrichtungen haben aber den Nachteil, daß mit einem Verschleiß dieser Schleifhebel zu rechnen ist; bei raschen Bewegungen in Kurven treten außerdem infolge der Massenträgheit der Übertragungsteile, insbesondere der Schleifhebel, unkontrollierbare Miß-Weisungen auf.
Um diese Mißstände zu beseitigen, wird eine Vorrichtung in Vorschlag gebracht, bei welcher zur Messung magnetische Felder benutzt werden. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand
ao dargestellt. Gegenüber der linken und rechten inneren Fahrkante der Schienenköpfe wird je ein lameliierter und mit einer Wicklung versehener Eisenkern am ungefederten Teil des Fahrzeuges, ζ. B. an den Achsbuchsen, befestigt. Bewegt sich nun das Fahrzeug nach links, so wird der Luftspalt zwischen dem linken Magneten und dem gegenüberliegenden Schienenkopf um ebenso viel verkleinert, als er auf der rechten Seite vergrößert wird; umgekehrt, wenn die entgegengesetzte Bewegung erfolgt. Di Luftspaltänderungen haben infolge der Ände rung der Induktivität entsprechende Stromänderungen zur Folge. Die Befestigung der Magnete hat so zu geschehen, daß sie stets durch den Spurkranz des voranliegenden Rades geschützt sind. Die Aufhängung der Eisenkerne ist ferner so durchzuführen, daß eine unmittelbare Berührung mit der Fahrkante nicht in Frage kommt. Beide Magnete werden parallel an einen einphasigen Wechselstromgenerator, der gleichzeitig die Erregung für einen dynamometrischen und schnellschreibenden Stromzeiger liefert, angeschlossen. In Reihe mit je einem der erwähnten Gebermagnete liegt je eine Wicklung der Drehspule des Stromzeigers. Die Drehspule trägt in diesem Falle zwei Wicklungen, die so geschaltet sind, daß sich ihre Felder voneinander subtrahieren, d.h. die Differenz der Luftspaltänderungen angeben, und zwar entsprechend der Einrichtung des Instrumentes, nicht nur der Größe, sondern auch der Richtung nach·
An Stelle nun ein Instrument mit zwei Wicklungen auf der Drehspule zu verwenden und in diesem Instrument selbst die Differenzbildung der Felder vorzunehmen, läßt sich auch ein Differenzialtransformator mit möglichst geringer Streuung in Verbindung mit einem nor-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Albert Kammerer in Berlin-Halensee.
malen dynamometrischen Instrument benutzen, das nur eine Wicklung auf der beweglichen Spule hat.
Die Kennlinien der Ströme in Abhängigkeit vom Luftspalt für beide Seiten haben entgegengesetzten Verlauf und sind voneinander zu subtrahieren. Die Differenzlinie aus beiden liefert eine Kurve, die in dem mittleren Teil« ο δ annähernd lineal ist. Man wird also praktisch ίο diesen Teil für die Messung verwenden, um möglichst Proportionalität zwischen Fahrzeugbewegung und Anzeige zu bekommen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zur Messung der seitlichen Bewegungen von Schienenfahrzeugen auf dem Gleis während der Fahrt, dadurch gekennzeichnet, daß als Geber zwei mit Wechselstrom erregte und am ungefederten
    ao Teil des Fahrzeuges befestigte Magnete dienen, die an den Fahrkanten der Schienenköpfe in gewissem Abstand von letzteren vorbeigeführt werden, wobei die durch die Bewegung des Fahrzeuges hervorgerufenen Luftspaltänderungen zur Messung benutzt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnete parallel an die Wechselstromquelle angeschlossen sind und auf ein dynamometrisches Instrument arbeiten, dessen bewegliche Spule zwei Wicklungen trägt, die so geschaltet sind, daß die in ihnen auftretenden Felder entgegengesetzte Richtung haben, wodurch der Instrumentenausschlag Null wird, wenn das Fahrzeug sich grade in der Mitte des Gleises befindet, während bei Annäherung an die linke oder rechte Fahrkante ein Ausschlag nach links oder rechts zustande kommt. .
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Messung der geradlinige Teil der Instrumentenkennlinie dient.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenzbildung der Ströme des linken oder rechten Gebermagneten in einem besonderen, möglichst streuungslosen Transformator erfolgt, während als registrierendes Instrument ein- gewöhnlicher Stromschreiber mit nur einer Wicklung auf der Drehspule dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BESUH. GEDRUCKT IN DER
DED57727D 1929-02-17 1929-02-17 Vorrichtung zur Messung der seitlichen Bewegungen von Schienenfahrzeugen auf dem Gleis waehrend der Fahrt Expired DE489463C (de)

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DE (1) DE489463C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1197494B (de) * 1961-08-18 1965-07-29 Inst Regelungstechnik Abschalteinrichtung fuer die Pendellenkung von Kreiselgeraeten in Gleismesswagen

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