DE489448C - Verfahren zum Verpacken empfindlicher straehnfoermiger Garne - Google Patents

Verfahren zum Verpacken empfindlicher straehnfoermiger Garne

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DE489448C
DE489448C DES89580D DES0089580D DE489448C DE 489448 C DE489448 C DE 489448C DE S89580 D DES89580 D DE S89580D DE S0089580 D DES0089580 D DE S0089580D DE 489448 C DE489448 C DE 489448C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D75/00Packages comprising articles or materials partially or wholly enclosed in strips, sheets, blanks, tubes or webs of flexible sheet material, e.g. in folded wrappers
    • B65D75/04Articles or materials wholly enclosed in single sheets or wrapper blanks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

  • Verfahren zum Verpacken empfindlicher strähnförmiger Garne Die Verpackung von strähnförmiger Kunstseide jeglicher Herkunft in Paketen wurde bisher durch Vereinigung einer Anzahl Strähne und Drehen zu einer starken Docke und anschließende Vereinigung mehrerer Docken in einem Paket vorgenommen. Bei Ausführung der erwähnten Drehung hat sich gezeigt, daß außer dem je nach der Beschaffenheit der betreffenden Seide mehr oder weniger schädliche Einfl.uß, den die Berührung der Seide mit den Händen hervorrufen kann, auch tiefgreifende Beschädigungen in dem Garnstattfinden können, da die starke Drehung sowohl die Elementarfäden wie auch die aus ihnen gebildeten Einzelfäden zerreißen kann. Ferner muß für die Weiterverarbeitung in der Winderei jede Docke geöffnet und der Strähn in die Lage gebracht werden, die er auf denn. Haspel besessen, aber während des Drehens in Docken verloren hatte. Diese Arbeitsvorgänge sind zeitraubend und erfordern Sachkenntnis. Mit dem Drehen in Docken ist ferner der Nachteil verbunden, daß die Kreuzung sich verschiebt und es einer gewissen Vorarbeit zur Herstellung des wirklichen Kreuzes vor der Winderei bedarf.
  • Andererseits pflegt man für die Paketaufmachungsart empfindlicher Garne, besonders von Kunstseide, eine gewisse Anzahl Docken in eine innere Hülle aus weichem, die Seide ummittelbar berührendem Papier und. danach in eine äußere schützende Hülle aus widerstandsfähigem Papier einzuhüllen; sodannverschnürt man das Paket an den - Querseiten. oder manchmal auch kreuzweise, d. h. an den Quer- und Längsseiten. Bei dieser Aufmachungsart muß man vor allen Dingen Sorge tragen, daß sich beim Fertigstellen des Pakets durch Zusammenfalten der äußeren widerstandsfähigen Hülle die Enden des starken Papiers nicht zusammenrollen, und daß sich in ihrem Innern keine scharfen Kanten, bilden, die die Fäden beschädigen könnten.
  • Es ist nun gelungen, diese Nachteile der bisherigen Verpackung von Kunstseide dadurch zu verhindern, daß man eine Anzahl. fertiger Strähne in .der Lage, wie- sie sich auf dem Haspel befunden haben, parallel nebeneinander zu einem losen Bündel vereinigt (also ohne Ineinanderdrehen der Strähne), und daß man wenigstens an einer Stelle des aus parallelen Strähnen= bestehenden Ringes einen Streifen aus Seidenpapier, Kunstseide öder sonstigem die Kunstseide nicht beschädigenden Werkstoff umschlingt. Am besten werden besagte Streifen an zwei gegenüherliegenden Stellen der Docke angebracht, derart, daß sie an die Kopfseiten des Pakets gelangen. Man kann auch den einzelnen so vorbereiteten Docken eine schwache Drehung erteilen, ohne damit die Strähnlage an sich zu verändern. Eine Anzahl dieser nunmehr fixierten Bündel werden in Paketform vereinigt, wobei die äußere, schützende und widerstandsfähige Hülle an den Kopfseiten in an sich bekannter Weise nicht zusammengefaltet zu werden braucht.
  • Bei dieser: Aufmachungsart ermöglichen die um die Schlingen der Docken. gewickelten Streifen beim öffnen des Pakets das Herausnehmen einer Docke, ohne daß eine Beschädigung der Seide zu befürchten ist. Im Gegensatz zu der früheren Verpackungsart können die Strähne ohne weiteres durch einfaches Hineinschlagen in ihre ursprüngliche Lage zurückgebracht werden, ohne daß durch die Verpackung irgendeine Beschädigung der Seide stattgefunden hat. Die Seide wird in der Tat, da keine Drehung der Strähne erfolgt, sehr geschont; insbesondere wird das Zerreißen einzelner Fäden verhütet, welches durch das Ineinanderdrehen der Strähne'doch immer wieder vorkommt.
  • In der Zeichnung stellt Abb. i eine verpackungsfertige Kunstseidendocke nach der alten Art dar, Abb. z dieselbe Docke nach der neuen Aufmachungsart und Abb.3 im Schaubild ein nach dein neuen Verfahren gefertigtes Garnpaket.
  • An den Kopfseiten der einzelnen Strähne oder Docken werden Streifen. i aus dünnem, mehrmals zusammengefaltetem Papier (Seidenpapier o. dgl.) angebracht, die zwei- oder mehrmals um die beiden Schlingen 'a der Strähne gewickelt werden, so daß sie die zwei Strähnarmse 3 und ¢ in der Nähe der Schlingen getrennt hallen und nach der Innenseite eine öffnung 5 erzeugen, während sie nach der Außenseite eine möglichst erweiterte Schutzhülle 6 bilden, die sich aus mehreren Papierwindungen zusammensetzt und die Seide gegen Beschädigung schützt.
  • Die Docke, werden, ohne wie in Abb. i gedreht zu werden (höchstens isst der einfacheren Packung wegen, eine ganz schwache, die Fadenlage nicht merkbar verändernde Drehung zulässig), in der gebräuchlichen Anzahl und Folge parallel aufeinandergeschichtet, sodann in die gebräuchliche innere Hülle 7 aus dünnem Papier (Velinpapier o. dgl.) eingewickelt, die an den Kopfseiten eingeschlagen wird. Hierauf umhüllt man, wie bekannt, nur die vier Längsseiten des prismatischen Pakets mit starkem Papier 8 und verschnürt nun das . Ganze mehrmals in der Querrichtung 9. Es ist vorzuziehen, die Hülle 8 etwas länger zu wählen, als die Strähne lang sind, so daß die gefalteten Kopfseiten 7 etwas gegen den Hüllenrand zurückspringen. Inder Innenseite der gefalteten Kopfseiten 7 aus weichem Papier bilden die Schutzstreifen 6 der einzelnen Docken einen genügenden Schutz der Seide gegen Stöße, Risse o. dgl.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Verpacken empfindlicher strähnförmiger Garne, vor allem aus Kunstseide zu Paketen, darin bestehend, daß eine Anzahl. (Kunstseide)-Strähne in Ringform parallel gelegt, wenigstens an einer Stelle durch einen Streifen Seidenpapier oder ein Band sonstigen die Seide nicht beschädigenden Werkstoffs derart zusammengehalten werden, cla-ß die Strähnlage nicht verändert wird, wonach _ eine Anzahl der so vorbereiteten Bündet miteinander in Paketform vereinigt wird, wobei die übliche innere Hülle aus dünnem Papier (Vehnpapier o. clgl.) an den Kopfseiten eingeschlagen wird. Verfahren nach Anspruch i, darin bestehend, daß den emzelnen fieTtiggiestellten Bündeln der leichteren Verpackung wegen eine schwache Drehung erteilt wird, ohne damit die Strähn= oder Fadenlage an sich zu verändern,
DES89580D 1929-01-29 1929-01-29 Verfahren zum Verpacken empfindlicher straehnfoermiger Garne Expired DE489448C (de)

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