DE48936C - Verfahren zur Herstellung dünner Spiegelscheiben - Google Patents

Verfahren zur Herstellung dünner Spiegelscheiben

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DE48936C
DE48936C DE188848936D DE48936DD DE48936C DE 48936 C DE48936 C DE 48936C DE 188848936 D DE188848936 D DE 188848936D DE 48936D D DE48936D D DE 48936DD DE 48936 C DE48936 C DE 48936C
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glass
plate
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glass plate
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B. kastner in Pressath, Oberpfalz, Bayern
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B13/00Rolling molten glass, i.e. where the molten glass is shaped by rolling
    • C03B13/02Rolling non-patterned sheets discontinuously

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 32: Glas.
Der Uebelstand, dafs es bei Herstellung von Spiegelglasplatten ohne Anwendung von Walzen nur dem gewandten Blaser möglich war, solche von dünner, blasenfreier Beschaffenheit zu erzeugen, veranlafste den Erfinder zu nachstehendem, den in diesem Zweige der Technik noch sehr fühlbaren Unvollkommenheiten wirksam begegnenden Verfahren. Vor allem ist Erfinder darauf bedacht gewesen, die Verwendung metallener Schöpfkellen zu beseitigen, weil dieselben allein nur durch ihre Berührung mit dem geschmolzenen Glase die Blasenbildung hervorrufen.
Dies hat man dadurch erreicht, dafs man das Glas mit einer Schöpfkelle aus dem Hafen befördert, deren Wandung verglast oder emaillirt ist und infolge dessen keine metallische, auf das Glas schädlich wirkende Beschaffenheit zeigt. Das mit Hülfe dieser emaillirten Schöpfkelle aus' dem Hafen gebrachte Glas wird auf eine mit feinem Quarzpulver bedeckte Platte gebracht und bis auf ungfähr 9 bis 10 mm Dicke ausgewalzt. Die solcher Art ausgewalzte Glasplatte wird abgekühlt und alsdann auf eine zweite, im Ofen befindliche Platte gebracht, auf welcher sie glühend gemacht, aber nicht zum Schmelzen gebracht wird. Zu beiden Seiten dieser Glasplatte werden auf die Unterlagsplatte Begrenzungslineale gelegt. . Alsdann wird die Glasplatte innerhalb des Ofens wiederum gewalzt, und zwar auf die gewünschte Dicke von 4 bis 6 mm, wobei jedoch jedwede Blasenbildung völlig ausgeschlossen ist. Die fertige Glasplatte wird nunmehr von der Unterplatte abgelöst und nach einem an den Ofen anstofsenden Kühlraum gebracht.
Die solcher Art hergestellten Glasplatten sind völlig klar und blasenfrei.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung blasenfreier, dünner Spiegelglasplatten, darin bestehend, dafs das geschmolzene Glas auf eine Platte gebracht und zunächst auf eine Dicke von ungefähr 9 bis 10 mm gewalzt, worauf die Platte gekühlt und nochmals auf eine im Ofen befindliche Unterplatte gebracht wird, welche seitlich mit Begrenzungslinealen für die endgültige Dicke der Glasplatte versehen ist, auf denen die Walze nochmals über die Glasplatte geführt und hierdurch blasenfrei und dünn gewalzt wird, worauf ein langsames Abkühlen der Glasplatte bewirkt wird.
DE188848936D 1888-09-20 1888-09-20 Verfahren zur Herstellung dünner Spiegelscheiben Expired DE48936C (de)

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