DE488908C - Mahlhollaender fuer Papierstoff - Google Patents

Mahlhollaender fuer Papierstoff

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DE488908C
DE488908C DEF59878D DEF0059878D DE488908C DE 488908 C DE488908 C DE 488908C DE F59878 D DEF59878 D DE F59878D DE F0059878 D DEF0059878 D DE F0059878D DE 488908 C DE488908 C DE 488908C
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grinding
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mahlholländer
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mahlhollaender
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DEF59878D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D1/00Methods of beating or refining; Beaters of the Hollander type
    • D21D1/02Methods of beating; Beaters of the Hollander type

Landscapes

  • Paper (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

  • Mahlholländer für Papierstoff Die Erfindung bezieht sich auf Mahlholländer für die Papierfabrikation und ähnliche Industriezweige und bzweckt eine Erhöhung der Leistungsfähigkeit derartiger Einrichtungen.
  • Bei den ;allgemein gebräuchlichen Mahlholländern stellen die Mahlwalzen, abgesehen von den Messerzwischenräumen, zylindrische Körper dar, die gegen entsprechende Grundwerke gleicher Form arbeiten, d. h. die Umgrenzungslinien der Walzen und Grundwerke sind ununterbrochene gerade Linien. Hiermit sind gewisse Nachteile verbunden. Einmal ist, bei gegebenen Abmessungen, die Mahlfläche verhältnismäßig beschränkt, und ferner ist ein verhältnismäßig sehr großer Kraftbedarf allein dafür notwendig, dem zu mahlenden Stoff diejenige Geschwindigkeit zu erteilen, die erforderlich ist, um ihn bei seinem vielfachen Umlauf in der Holländerwanne stets wieder in ausreichenden Mengen zwischen Walze und Grundwerk zu bringen.
  • Diese Verhältnisse werden erfindungsgemäß dadurch verbessert, daß die -Umgrenzu.ugs-und Berührungslinien der Mahlorgane zur Vergrößerung der wirksamen Mahlfläche und zur Verbesserung der Förderung des Stoffes eine von der ununterbrochenen geraden Linie abweichende Form aufweisen.
  • Abänderungen in der einfachen Gestalt der Mahlfläche bei Papierstoffholländern hat man schon vorgeschlagen, und zwar in der Weise, daß die ?Mahlwalzen und ebenso die Grundwerke mit Stiften, Kämmen, Stacheln oder Rillen besetzt wurden, die den zwischen diesen Walzen und Grundwerken geführten Stoff quetschen oder schlagen sollten. Mit Hilfe von derartigen Holländern sollten die Fasern nicht gemahlen, sondern gequetscht und dadurch aufgelöst werden, während erfindungsgemäß es sich nur um den von jeher üblichen Mahlprozeß handelt, wobei die Mahlfläche vergrößert und dadurch die später noch, näher zu erläuternden günstigen Wirkungen. herbeigeführt werden.
  • Die Vergrößerung der Mahlfläche alssolche hat man ferner bei Kegelstoffinühlen schon in Vorschlag gebracht, in der Ausführungsform, daß der Mahlkegel und das Gehäuse paraboloidische Umgrenzungsflächen hatten. Auch hierbei ergibt sich zwar eine Vergröße= rang der Mahlfläche irn. Vergleich zu der sonst üblichen einfachen Kegelforen. Die besonderen, erfindungsgemäß erreichten und später noch näher zu erläuternden Verbesserungen in bezug auf die Förderung des Stoffes kommen aber bei der Kegelstoffmühle nicht in Frage.
  • In der beiliegenden Zeichnung sind eine Anzahl von Ausführungsformen der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Abb.. r bis 3 zeigen im senkrechten Längsschnitt, im Querschnitt und im Grundriß einen Holländer, dessen Walze q. und dessen Grundwerk 5 erfindungsgemäß Begrenzungslinien haben, die von der ununterbrochenen geraden Linie abweichen. Anstatt der gewöhnlichen zylindrischen Walze des gebräuchlichen Holländers ist die Mahlwalze in Abb. z bis 3 ein Doppelkegel, dessen Oberfläche mit den üblichen Messern besetzt ist. Hierdurch wird, wie ohne weiteres ersichtlich., zunächst eine erhebliche Vergrößerung der Mahlfläche erreicht. Sodann aber, was weit wichtiger ist, kann beim Eintretendes Stoffes in die durch die Messer gebildeten Zellen der Stoff diese viel besser ausfüllen als bei der üblichen zylindrischen Walze, weil. die Luft leichter entweichen kann rund deshalb dem eintretenden Stoff weniger Widerstand darbietet. Hieraus ergibt sich- enne weit schnellere Förderung des Stoffas durch den Holländer, was eine wesentliche Verbesserung der Wirkungsweise bedeutet. Die Verkürzung der Mahldauer; die durch die Vergrößerung der Mahlfläche bedingt ist, kommt außerdem noch hinzu. _ -Wie ersichtlich, liegt die Berührungsebene der beiden die Walze bildenden. Kegel, also die Ebene, in der die Walze den größten Durchmesser hat, so, daß sie näher der äußeren Trogwand als der -Mittelwand liegt. Das ergibt den besonderen Vorteil., daß die Stoffgeschwindigkeit an der Außenwand, wo der Stoff einen -größeren Weg, zurücklegen muß, größer wird als an . der Mittelwänd, wo _ der vom Stoff zurückzulegende Weg kleiner ist. :.
  • In den Abb,.q. bis 12 sind verschiedene Ausführungsformen für die -Mahlwalze dargestellt. Die Grundwerke müssen überall entsprechende Gestaltung haben, sie sind aber nicht in allen Abbildungen eingezeichnet.
  • Die Mahlwalze nach Abb. q entspricht im wesentlichen derjenigen in den Abb. i -bis 3. Indessen sind die geradlinigen Mäntel der beiden. Kegel noch, für sich -unterbrochen. Es entstehen- dadurch weitere Taschen oder Zellen, die die Mahlflächen vergrößern und (die obenerwähnten Vorteile in bezug auf die Fc.rderung darbieten, Auch hiex liegt die Ebene des größten Durchmessers einseitig, beim Einbau kommt diese Ebene des grölten Durchmessers in die- Nähe -der Außenwand zu liegen. Die Messer selbst-sind nicht mnrt eingezeichnet, @ebensowenig wie in den übrigen Abbildungen. _ Eine grundsätzliche ähnliche Ausführungsform stellt die Abb.5 dar. Hier sind die beiden Kegel durch einen tonnenartigen Körper ersetzt, die Ebene des größten Durchmessers liegt wiedereinseitig.
  • Eine in gewisser Weise ähnliche Ausführungsform wie diejenige nach Abb. ¢ zeigt die Abb.6. Auch hier ist die Kegelfläche aufgelöst in t einzelne gebrochene Um_grenzungsflächen, mit dem Erfolg, daß auch hier, außer der Vergrößerung der Mahlfläche, de Vorteile hinsichtlich der Förderung in der Weise erzielt werden, daß Zellen vorhanden sind, aus denen die Luft leicht entweichen und in. die der Stoff daher ohne nennenswerten Widerstand eintreten kann. Jedoch liegt die Ebene des größten Durchmessers. nicht im mittleren Teil des Kegels, sondern am einen Ende dieses; und dieses Ende würde beim Einbau an die äußere Wand der .Wanne zu liegen kommen. Der Vorteil hinsichtlich der Erzwingung des Umlaufs des Stoffes in der Wanne, wie er mit Bezug auf die Abb. i bis 3 oben erläutert wurde, wird daher hier noch in höherem Maße erreicht.
  • Abb.7 zeigt einen. Mahlkörper, der ebenfalls aus zwei aneinanderstoßenden Kegeln besteht, aber so, daß der Durchmesser in der Mitte kleiner ist als an beiden Enden. Hierbei ergibt sich zwar nicht der Vorteil in bezug auf den Umlauf des Stoffes in der Wanne. Aber die Förderung ist auch- hier besser als bei zylindrischen Mahlwalzen, weil aus den Zellen die Luft ebenfalls leichter entweichen kann.
  • Die Abb. 8 bis i i zeigen Walzen von zylindrischer Grundform, bei denen die- Umgrenzungslinien verschiedenartig ausgebildet sind. Abb. 12 endlich deutet an, daß die Umgrenzungslinien nicht eckig zu sein. brauchen, sondern auch abgerundet sein können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mahlholländer für Papierstoff, dadurch gekennzeichnet, daß die Umgrenzungs- und Berührungslinien der Mahl-Organe zur Vergrößerung der wirksamen Mahlfläche eine von der ununterbrochenen geraden Linie abweichende Form aufweisen.
  2. 2. Mahlholländer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines doppelkegeligen oder kegeligen Mahlkörpers die Ebene des größten Durchmessers näher an der Außenwand als an der Mittelwand :der Wanne liegt.
DEF59878D 1925-09-24 1925-09-24 Mahlhollaender fuer Papierstoff Expired DE488908C (de)

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DE (1) DE488908C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1200666B (de) * 1960-09-05 1965-09-09 Angus John Ross Smith Hollaender fuer Papierstoff

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1200666B (de) * 1960-09-05 1965-09-09 Angus John Ross Smith Hollaender fuer Papierstoff

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