DE48867C - Diffusionselement - Google Patents

Diffusionselement

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DE48867C
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DE
Germany
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solution
fluids
positive electrode
liquids
vessel
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Expired - Lifetime
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DENDAT48867D
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English (en)
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K. N. KlJSmin in St. Petersburg
Publication of DE48867C publication Critical patent/DE48867C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/24Cells comprising two different electrolytes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Wirkung dieses Elementes beruht auf der Diffusion zweier im specifischen Gewichte von einander verschiedenen , in verticalen Schichten, ohne Diaphragma, über einander liegenden Flüssigkeiten, in denen sich je eine Elektrode befindet. Das Element besteht aus einem beliebigen, von Säuren nicht angreifbaren Gefäfs, in welches von oben die Kohlenelektrode, etwa bis zur Hälfte hängend, hineinragt. Die andere Elektrode (amalgamirtes Zink) befindet sich in horizontaler Lage nahe dem Boden des Gefäfses, auf Querleisten ruhend. Die Zinkelektrode ist gitter-, rost- oder netzartig gestaltet, kann aber auch aus einem amalgamirten Kupfernetz bestehen, auf welches das amalgamirte Zink in kleinen Stücken aufgestreut wird, um alle möglichen Zinkabfälle verwenden zu können. Die Kohlenelektrode kann auch ersetzt werden durch Platin, Aluminium oder sonst ein gut leitendes, aber durch die chemischen Wirkungen des Elementes nicht leidendes Material. Die Füllung besteht aus zwei Flüssigkeiten, und zwar verdünnter Schwefelsäure, welche zuerst eingefüllt wird, und wässeriger Lösung von chromsaurem Kali oder Natron. Um die Flüssigkeiten beim Füllen nicht zu mischen, ist folgende Vorrichtung angebracht. Durch den Deckel des Gefäfses ragt ein Rohr aus Glas, Kautschuk etc. in das Gefäfs hinein und ist etwa auf halber Höhe, also zwischen den beiden Elektroden, rechtwinklig umgebogen und schräg abgeschnitten, so dafs die Mündung halb nach oben gerichtet ist. In dieser Höhe befindet sich auch die Grenze der beiden Flüssigkeiten. Dies Rohr ist mittelst Schlauches mit dem syphonartigen, in entsprechender Höhe aufgestellten Füllgefäfs verbunden und erfolgt die Füllung auf diesem Wege automatisch und zuverlässig. Zum Ablassen der verbrauchten Flüssigkeiten ist ebenfalls ein Schlauch vorgesehen, so dafs, falls die betreffenden Lösungen vorräthig gehalten werden, die Manipulation des Entleerens und Füllens in wenigen Minuten und höchst reinlich erfolgt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein galvanisches Element, bei welchem die in einer Lösung von chromsaurem Kali oder Natron befindliche negative Elektrode vertical über der in einer Lösung von Schwefelsäure (alkalische Lauge, Salzlösung) befindlichen positiven Elektrode angeordnet ist, wobei die beiden Flüssigkeiten nicht durch Diaphragma von einander getrennt sind, so dafs sie frei in einander diffundiren können, während zugleich die Durchdringung der Flüssigkeiten dadurch beschleunigt wird, dafs die Erregungsflüssigkeit an der positiven Elektrode angeordnet ist.
DENDAT48867D Diffusionselement Expired - Lifetime DE48867C (de)

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