DE488374C - Regler fuer Feuerungen, insbesondere fuer Dampfkessel, mit Regelung der Luftzufuhr entsprechend der Brennstoffzufuhr und Steuerung der Schornsteinklappe entsprechend demDruck im Feuerraum - Google Patents

Regler fuer Feuerungen, insbesondere fuer Dampfkessel, mit Regelung der Luftzufuhr entsprechend der Brennstoffzufuhr und Steuerung der Schornsteinklappe entsprechend demDruck im Feuerraum

Info

Publication number
DE488374C
DE488374C DEG72196D DEG0072196D DE488374C DE 488374 C DE488374 C DE 488374C DE G72196 D DEG72196 D DE G72196D DE G0072196 D DEG0072196 D DE G0072196D DE 488374 C DE488374 C DE 488374C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
regulator
furnace
furnaces
fuel supply
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG72196D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
James Gordon & Co Ltd
Original Assignee
James Gordon & Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by James Gordon & Co Ltd filed Critical James Gordon & Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE488374C publication Critical patent/DE488374C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V5/00Refractors for light sources
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S41/00Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps
    • F21S41/40Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by screens, non-reflecting members, light-shielding members or fixed shades
    • F21S41/43Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by screens, non-reflecting members, light-shielding members or fixed shades characterised by the shape thereof
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/46Details
    • F23D14/60Devices for simultaneous control of gas and combustion air

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Regulation And Control Of Combustion (AREA)

Description

  • Regler für Feuerungen, insbesondere für Dampfkessel, mit Regelung der Luftzufuhr entsprechend der Brennstoffzufuhr und Steuerung der Schornsteinklappe entsprechend dem Druck im Feuerraum Die Erfindung betrifft Feuerungen, insbesondere eine Vorrichtung zur Regelung des Verbrennungsvorganges bei Feuerungen für verschiedene Brennstoffe.
  • Feuerungen, wie z. B. die in Verbindung mit Hochöfen zur Benutzung von Gichtgas als Brennstoff, unterliegen weitgehenden und manchmal plötzlichen Schwankungen in der Brennstoffzufuhr; es ist daher üblich, zuzeiten ungenügender Brennstoffzufuhr dieVerbrennung durch Zuführung eines Hilfsbrennstoffs zu der Feuerung aufrechtzuerhalten.- Dies kann z. B. dadurch geschehen, daß das Fallen des Dampfdruckes infolge des Nachlassens der Gaszufubr dazu benutzt wird, eine Vorrichtung zur Zuführung von Kohlenstaub oder einem anderen Brennstoff zu der Feuerung in. Gang zu setzen.
  • Infolge der Tatsache, daß Kessel dieser Art normalerweise ausschließlich mit Gichtgas gefeuert werden und der Kohlenstaub nur zum Ausgleich eines vorübergehenden Mangels in der Gaszufuhr benutzt wird, ist es nicht praktisch, Zugvorrichtungen, wie Schornsteine, Saugzuggebläse o. dgl., von genügenden Abmessungen anzubringen, um alle Verbrennungsgase abzuführen, -wenn den Kesseln die volle Gasmenge und gleichzeitig eine große Menge Hilfsbrennstoff zugeführt wird; obwohl dieser Zustand in der Praxis nach einem plötzlichen Ansteigen der Gaszufuhr eintreten kann. In einem solchen Fall steigt der Druck des erzeugten Dampfes nicht mit der nötigen Schnelligkeit,_ um ein sofortiges Sperren der Hilfsbrennstofzufuhr ---IL bewirken, es werden daher beide Brennstoffe gleichzeitig dem Kessel in großen Mengen zugeführt und so ein hoher Ofendruck im Verbrennungsraum erzeugt: Wenn die Gasbrenner unter dem Einfluß des Gasenäüges und der Saugwirkung des Gases Luft in den Kesselraum ansaugen, kann der entstehende Druck im Feuerraum die Flamme durch die Luftansaugöffnun@ gen. nach außen blasen und den bedienenden Arbeiter schwer schädigen. Außerdem ist ein Betrieb unter solchen Bedingungen selbst für sehr kurze Zeitabschnitte für jede Kesselanlage äußerst schädlich.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist, die dargelegten Nachteile zu vermeiden, und zwar zunächst durch die Maßnahme, die Vorrichtung zur Zuführung des Hilfsbrennstoffes einer- durch den Feuerungsdruck bewirkten Regelung zu unterwerfen, um so die Sicherheit zu schaffen, daß nicht mehr Brennstoff zugeführt werden kann, als der Aufnahmefähigkeit der Feuerung entspricht.
  • Die Erfindung besteht weiter in der Schaffung einer empfindlicheren Anordnung zur Hilfsbrennstoffzuführung für Feuerungen der genannten Art, durch die bei Wiederherstellung der normalen Brennstoffzufuhr die Hilfsbrennstoffzufuhr plötzlicher und wirksamer abgestellt wird, als es bisher möglich war.
  • Ein weiterer Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer Regelvorrichtung für die Verbrennung von der beschriebenen Art, die verhältnismäßig einfach gebaut ist und dabei doch sicher und zuverlässig arbeitet.
  • Die Zeichnung zeigt die schematische Darstellung einer vorzugsweisen Ausführungsform der Erfindung.
  • Die dargestellte Ausführungsform zeigt eine Anordnung von der Art, bei der Dampfkessel zum normalen Betrieb mit aus einem oder mehreren zugehörigen Hochöfen stammendem Gas eingerichtet sind. Die erfindungsgemäße Anordnung kann jedoch in gleicher Weise auf Feuerungen und Brennstoffe jeder beliebigen Art ausgedehnt werden. Sie besitzt eine Vorrichtung zur Zuführung eines Hilfsbrennstoffes bzw. Kohlenstaub zu dem Kessel, wenn der Druck des erzeugten Dampfes unter einen bestimmten Wert sinkt, was sowohl infolge eines Nachlassens der verfügbaren Menge an Hauptbrennstoff (im vorliegenden Fall Gichtgas) als auch infolge außergewöhnlichen Dampfverbrauchs eintreten kann. Die Zuführung von Hilfsbrennstoff wird normalerweise so lange fortgesetzt, wie der Dampfdruck niedrig bleibt. Erfolgt jedoch ein plötzliches Ansteigen des Zuflusses von Hauptbrennstoff während der Zufuhr einer beträchtlichen Menge Hilfsbrennstoff, so entsteht notwendigerweise ein unerwünscht hoher Druck im Feuerraum. Um dies zu vermeiden und den Zufluß des Hilfsbrennstoffes empfindlicher als bisher unter der Wirkung des Wiederansteigens der Hauptbrennstoffzufuhr herabzusetzen, ist erfindungsgemäß die Anordnung einer übergeordneten Regelungsvorrichtung vorgesehen, die hier für den Betrieb durch ein Anwachsen des Feuerungsdruckes zum Absperren der Hilfsbrennstoffzufuhr eingerichtet ist.
  • Die dargestellte Ausführungsform besitzt eine bei 5 schematisch angedeutete Feuerung mit einer Verbrennungskammer 6, die zur Speisung mit einem brennbaren Gemisch von Gichtgas und Luft mittels eines Brenners 7 von beliebiger Bauart aus einer Hauptgasleitung 8 durch die Speiseleitung 9 eingerichtet ist; ein Gebläse io führt dem Brenner die Luft durch die Speiseleitung ix zu. Die Rohrleitung 9 hat ein Ventil bzw. die Klappe i2, die durch eine auf den Druck in der Gashauptleitung mittels der Druckleitung 1q. ansprechende Regelvorrichtung bedient wird. Die Luftleitung ii ist mit einem gleichartigen Ventil 15 versehen, das durch einen gleichartigen Regler 16 bedient wird, der in bekannter Weise auf den Druckunterschied in der Gas- und Luftleitung mittels der Druckleitungen 17- anspricht.
  • Eine Auslaßleitung 18, die aus dem Verbrennungsraum 6 bis zu einer Esse, einem Saugzuggebläse oder einer ähnlichen (nicht gezeichneten) Zugvorrichtung führt, ist mit einem Ventil oder einer Klappe üblicher Art versehen, die zur Bedienung entsprechend dem Feuerungsdruck in dem Verbrennungsraum in ebenfalls bekannter Weise mittels eines Zugreglers 2o, der in seiner Bauart den obenerwähnten Reglern entspricht, und durch den Feuerungsdruckmittels derDruckleitung 2o' geregelt wird.. Zu dem im folgenden darzulegenden Zweck ist dieser Regler mit der Klappe durch eine Leerlaufverbindung verbunden, derart, daß eine Weiterbewegung des Reglerkolbens nach aufwärts auch, nach vollständiger Öffnung der Klappe möglich ist. Diese Verbindung besteht in der gezeichneten Ausführungsform aus einem durch den Regler 2o hin und her bewegbaren Hebel 21, der eine Verbindungslasche 22 auf und ab- führt, deren oberes Ende mittels einer Stift- und Schlitzverbindung 24 mit einem die Klappe bedienenden Hebel 23 verbunden ist. Das entgegengesetzte Ende dieses . Hebels 23 ist mit einem durch einen Träger 26 hindurch nach unten gehenden Stab 25 verbunden, der an seinem unteren Ende ein Gewicht 27 trägt. Der Stab trägt oberhalb des Trägers einen Ring oder Anschlag 28. Offenbar ermöglicht bei geschlossener Klappe eine Aufwärtsbewegung des Reglers dem Gewicht 27, die Klappe in die Öffnungsstellung zu drehen. Ist die Klappe voll geöffnet, so berührt der Anschlag 28 den Träger 26, und die Klappe wird daher in ihrer Stellung festgehalten; dabei ist durch die Leerlaufverbindung 2¢ ein. weiterer Aufwärtsgang des Reglers ohne Änderung der Stellung der Klappe ermöglicht. Selbstverständlich kann jede beliebige Leerlaufvorrichtung benutzt werden.
  • Das untere Ende des Kolbens des Zugreglers 2o ist durch ein Kabel o. dgl. 29 mit dem einen Ende eines bei 31 an einem entsprechenden Träger drehbar befestigten Hebels 30 verbunden. Das andere Ende des Hebels 3o ist mittels einer senkrecht nach oben gehenden Lasche 32 mit Schlitz 33 verbunden; in diesem Schlitz gleitet ein Stift 3q., der an einem das Ventil bedienenden Hebel 35 befestigt ist. Der Hebel 35 ist durch Stift- und Schlitzverbindung 36 mit einer Lasche 37 verbunden, die ihrerseits durch die Stift- und Schlitzverbindung 38 mit dem oberen Ende der an dem Rahmen qo eines Hauptreglers befestigten Lasche 39 in Verbindung steht. Dieser Rahmen 40 ist außerdem durch ein Kabel o. dgl. 41 mit dem mit Gewicht versehenen -Auslöser 42 eines Schalters 43 zum Schließen und Öffnen des Stromkreises eines Motors 44 verbunden, der eine Zerkleinerungsvorrichtung beliebiger Art antreibt. Das obere Ende der geschlitzten Lasche 37 ist mit einem Gewicht 46 verbunden, während das entgegengesetzte Ende des ventilbedienenden Hebels 35 durch ein Kabel o. dgl. 47 mit dem beschwerten Bedienungshebel 48 eines die Hilfsbrennstoffzufuhr regelnden (nicht gezeichneten) Ventils in Verbindung steht, dessen Öffnen und Schließen den Zufluß von Kohle aus dem Fülltrichter 49 durch die Fallrinne 5o zu dem Zerkleinerer regelt. Ein zweites Kabel 51 verbindet das Kabel 47 und den Hebel 35 mit dem beschwerten Arm 52 eines Luftventils 53, das in der von dem Gebläse io zu dem Kohlenstaubbrenner 55 führenden Lauftleitung 54 eingebaut ist. Selbstverständlich kann jede bekannte Maßnahme zur Einstellung des Verhältnisses von Brennstoff und Luft verwendet werden, und die Zeichnung ist rein schematisch aufzufassen.
  • Die Verminderung der Gaszufuhr bringt den Luftregler 16 aus dem Gleichgewicht und bewirkt dadurch eine entsprechende Schließung des Ventils 15. Die Verminderung der erzeugten Dampfmenge infolge der verminderten Verbrennung bringt den Hauptregler 40 zur Wirkung durch die diesen Regler mit einer Dampfkammer 61 verbindende Druckleitung 6o.. Dabei wird der bewegliche Rahmen derart gesenkt, daß der beschwerte Auslöser 42 des Schalters 43 gehoben und dadurch der Stromkreis des Motors 44 geschlossen wird, wodurch der Zerkleinerer in Gang gesetzt wird. Das durch die Stift- und Schlitzverbindung 38 ermöglichte Spiel zwischen den Laschen 37 und 39 in Verbindung mit dem Zug des an dem oberen Ende der Lasche 37 befestigten Gewichtes 46 hält diese zu Anfang der Abwärtsbewegung der unteren Lasche fest, bis der Motorstromkreis geschlossen und die untere Lasche 39 ein weiteres Stück abwärts gegangen ist, so daß der Motor und Zerkleinerer genügend Zeit zur Erreichung ihrer Höchstgeschwindigkeit haben, selbst wenn der Dampfdruck sehr schnell gefallen ist und ein entsprechend rasches Sinken des Reglerrahmens und der mit diesem verbundenen Laschen hervorgebracht hat. Weiteres Sinken des Dampfdruckes und daraus erwachsendes weiteres Niedergehen des Rahmens 40 und der Lasche 39 nehmen gegebenenfalls das Spiel in der Leerlaufverbindung 38 auf und ziehen die Lasche 37 gegen den Widerstand des damit verbundenen Gewichtes 46 abwärts. Ein solches Abwärtsziehen der Lasche 37 führt auch die Stift- und Schlitzverbindung 36 mit dem ihr anliegenden Ende des schwenkbaren, das Hilfsbrennstoffventil regelnden Hebels 35 nach unten, so daß dieser unter dem Einfluß der mit den entsprechenden Ventilhebeln 48 und 52 verbundenen Gewichte im Gegenzeigersinne geschwenkt wird und so ein Öffnen der zugehörigen Ventile bewirkt, das freien Zufluß der Kohlen durch den Zerkleinerer zu dem Brenner 55 und Zuströmen von Luft von dem Gebläse zu dem Brenner ermöglicht. Um einen empfindlicheren Mechanismus zur Herabsetzung der Hilfsbrennstoffzuführung bei Wiedereinsetzen des Zustroms von Hauptbrennstoff zu schaffen, wird erfindungsgemäß die Hilfsbrennstoffzuführung einer durch den Feuerungsdruck ausgeübten Zusatzregelung unterworfen. Dies kann vorteilhaft in der beschriebenen Weise durch Verbindung des Zugreglers 2o, der selbst durch den Feuerungsdruck im Verbrennungsraum bedient wird, mit der Vorrichtung zur Regelung der Hilfsbrennstoffzufuhr geschehen. Mit anderen Worten bezweckt die Erfindung eine Begrenzung des Feuerungsdruckes durch einen Höchstwert mittels einer Regelung, die der oben beschriebenen Regelung durch den Dampfdruck überlagert ist.
  • Wenn nach Ermäßigung des Gasdrucks und dementsprechend Inbetriebnahme der Staubfeuerung die Gaszufuhr infolge Wiedereinsetzens der Entwicklung in dem angeschlossenen Hochofen plötzlich steigt, so steigt damit auch sofort der Feuerungsdruck im Verbrennungsraum. Daraufhin wird mittels der Druckleitung 2o' der Regler 2o nach, oben bewegt und die Klappe ig voll geöffnet, während die weitere Aufwärtsbewegung des Reglers 2o infolge des übermäßigen Feuerungsdrucks durch die Stift- und Schlitzverbindung 24 zwischen der Lasche 22 und dem die Klappe bedienenden Hebel 23 ermöglicht wird. Diese weitere Aufwärtsbewegung des Reglers bewegt das mit ihm verbundene Kabel 29 derart, daß der drehbare Hebel 30 im Zeigersinn geschwenkt wird und so die mit ihm verbundene Lasche 32 um einen genügenden Betrag hebt, um das Spiel zwischen dem Schlitz 33 und- dem Stift 34 des Bedienungshebels 35 aufzunehmen und diesen um einen Winkel zu schwenken, der von dem Betrag des Feuerungsdruckes abhängig ist; diese Schwenkung wird durch die Stift- und Schlitzverbindung 36 ermöglicht. Wie ersichtlich, werden hierdurch die ventilverbindenden Kabel 47 und 51 so bewegt, daß die beschwerten Arme 48 bzw. 52 gehoben und dadurch die mit ihnen verbundenen Ventile so geregelt werden, daß die Geschwindigkeit der Hilfsbrennstoffzufuhr verringert und diese mit der Gaszufuhr in Einklang gebracht wird. Angenommen,--die Gaszufuhr sei genügend, um eine vollständige Absperrung der Kohlenzufuhr zu bewirken, so wird mit dem Ansteigen des Dampfdrucks der Hauptregler derart bewegt, -daß er ein Abwärtsgehen des beschwerten Auslösearms 42 und Öffnen des Stromkreisesdes Zerkleinerermotors 44 gestattet. Diese Bewegeng des Reglers führt auch die damit verbundene Lasche 37 nach oben, so daß das Spiel in der Leerlaufverbindung 36 wiederum aufgenommen wird und die Teile die in der Abbildung gezeigte Stellung annehmen. Ein Fall des Feuerungsdrucks im Verbrennungsraum auf den normalen Wert bewirkt, daß der -angeschlossene Regler 2o die ventilverbindende Lasche 22 in die Stellung der Abb. z herabführt, von der ab ihre Weiterbewegung eine Veränderung der Ventilstellung bewirkt. Dieses Herabführen des Reglers 2o führt den damit verbundenen Hebel 3o mit der Lasche 32 in die gezeigte Stellung zurück; selbstverständlich hat jedoch diese Bewegung keinen Einfluß auf den ventilbedienenden Hebel 35, da der Regler 40 und die Lasche 37 schon vorher eine Lage eingenommen haben, in der sie den Hebel in der gezeichneten Weise in Verschlußstellung halten.
  • Unter normalen Verhältnissen beherrscht der Hauptregler q0 unter dem Einfuß des Dampfdrucks in der Kammer 61 die Zu- und Abnahme der Kohlenzufuhr als Hilfsmaßnahme für die Gaszufuhr; jedoch ist die Kohlenzufuhrvorrichtung zum Zwecke schneller Absperrung außerdem noch durch den auf den Feuerungsdruck ansprechenden Regler 2o geregelt, der zwangsläufig eine beherrschende Höchstgrenze für die jeweilige Brennstoffzufuhr schafft. Die Leerlaufvorrichtung 24 ermöglicht zu diesem Zweck eine Kuppelung der die normale Brennstoffzufuhr einstellenden, durch den Hauptregler q0 gesteuerten Vorrichtung mit dem Ventilregler 2o, die über den Bewegungsbereich des Reglers 2o hinaus wirkt, so daß dieser dem Ventil volle Öffnung erteilen kann.
  • Es ist für jeden Fachmann einleuchtend, daß die Erfindung mit Erfolg auf die verschiedenartigsten Feuerungsarten und Brennstoffe anwendbar ist und. selbstverständlich in mannigfacher Weise abgeändert werden kann, ohne daß der Rahmen der Erfindung verlassen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH.: Regler für Feuerungen, .insbesondere für Dampfkessel, mit Regelung der Luftzufuhr entsprechend der Brennstoffzufuhr und Steuerung der Schornsteinklappe entsprechend dem Druck im Feuerraum, gekennzeichnet durch einen in an sich bekannter Weise auf den Dampfdruck ansprechenden Regler für eine Zusatzfeuerung, die mit einem zweiten Brennstoff betrieben wird, wobei der auf den Druck im Feuerraum ansprechende Regler gleichzeitig und unabhängig von dem auf den Dampfdruck ansprechenden Regler die Zusatzfeuerung bedient.
DEG72196D 1927-01-12 1928-01-12 Regler fuer Feuerungen, insbesondere fuer Dampfkessel, mit Regelung der Luftzufuhr entsprechend der Brennstoffzufuhr und Steuerung der Schornsteinklappe entsprechend demDruck im Feuerraum Expired DE488374C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US488374XA 1927-01-12 1927-01-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE488374C true DE488374C (de) 1930-01-02

Family

ID=21956701

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG72196D Expired DE488374C (de) 1927-01-12 1928-01-12 Regler fuer Feuerungen, insbesondere fuer Dampfkessel, mit Regelung der Luftzufuhr entsprechend der Brennstoffzufuhr und Steuerung der Schornsteinklappe entsprechend demDruck im Feuerraum

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE488374C (de)
FR (1) FR488374A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR488374A (fr) 1918-09-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1526178C (de)
DE102007007603B3 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Betreiben einer mit wenigstens einer Kohlemahlanlage betriebenen Feuerungsanlage
AT389753B (de) Belueftungsanordnung an einer feuerstaette
DE488374C (de) Regler fuer Feuerungen, insbesondere fuer Dampfkessel, mit Regelung der Luftzufuhr entsprechend der Brennstoffzufuhr und Steuerung der Schornsteinklappe entsprechend demDruck im Feuerraum
EP0768493B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zünden eines Gasgebläsebrenners
DE2845980A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur inertisierung eines brennbares gut enthaltenden anlagensystemes
EP2071243B1 (de) Feuerungsanlage, insbesondere Kamin- oder Kachelofen
AT391193B (de) Vorrichtung zur regelung des rauchgasabzuges insbesondere von gas- oder oelbetriebenen heizkesseln
DE102023109080B3 (de) Festbrennstofffeuerstätte für den häuslichen Bereich
DE976379C (de) In zwei oder mehrere Stufen unterteilter umlaufender Regenerativ-Luftvorwaermer
DE884131C (de) Gasturbinenanlage mit Einrichtung zur Lastregelung
DE2427886A1 (de) Verfahren zur verhinderung von waermeverlusten an mit fluessigen und gasfoermigen brennstoffen betriebenen heizungsanlagen und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE1075896B (de) Regler fuer Gasturbinen
AT156865B (de) Öl- und Luftzufuhrregelung an Ölfeuerungen von Lokomotivkesseln, Schiffskesseln u. dgl.
DE488880C (de) Vorrichtung zur Feuerungsregelung mit CO-Regler und einer von der Belastung abhaengigen Vorsteuerung fuer die AEnderung der Brennstoff- und Luftzufuhr
DE83131C (de)
DE266602C (de)
DE645673C (de) Sicherheitseinrichtung fuer gasbeheizte Geraete
DE75775C (de) Feuerzugsregler mit Blasrohr
DE202024103186U1 (de) Tangentiales Verbrennungssystem für minderwertige Verbrennungskohle und Kessel
DE41639C (de) Regulirungsvorrichtung für Gasmaschinen
DE1014265B (de) Vorrichtung zur automatischen Regulierung der Verbrennungsluftmenge bei OElverdampferbrennern
DE1763564U (de) Zugregler fuer oeloefen.
US1725888A (en) Stack-draft control
AT166287B (de) Vorrichtung zur Regelung der Verbrennungsluftzufuhr bei Feuerungen