DE488200C - Scheidenpessar - Google Patents

Scheidenpessar

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DE488200C
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funnel
shell
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tube
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F6/00Contraceptive devices; Pessaries; Applicators therefor
    • A61F6/06Contraceptive devices; Pessaries; Applicators therefor for use by females
    • A61F6/14Contraceptive devices; Pessaries; Applicators therefor for use by females intra-uterine type
    • A61F6/146Occluders for the cervical canal

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

  • Scheidenpessar Die Erfindung betrifft eine Verbesserung des Scheidenpessars nach Patent 471487. Die Verbesserung besteht darin, daß die Außenfläche des umstülpbaren Trichters nahe am Rande mit umlaufenden Rippen versehen ist. Die Wandstärke des Trichters nimmt von der Verbindungsstelle zwischen Trichter und Schaftrohr nach dem Trichterrande hin ab. Das Schaftrohr des Trichters trägt nahe dem letzteren einen Flansch oder Bund, der als begrenzender Anschlag beim Umstülpen des Trichters für diesen zu dienen vermag.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. z einen Vertikalschnitt durch das Scheidenpessar in der Gebrauchsstellung, Abb. a einen Grundriß nach der Abb. r, Abb. 3 eine Seitenansicht nach der Abb. z mit dem Scheidenpessar in der Stellung, die es beim Einführen in die Vagina hat, Abb. 4 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der Abb. z.
  • Ein Auffangtrichter a sitzt an einem Ableitungsrohr b, das die Fangvorrichtung für die Ausscheidungen trägt. Der Trichter a ist aus weichem Gummi gefertigt mit einem größten Durchmesser, der ihm in der Scheide ohne äußere Befestigungsmittel einen sicheren Halt gewährt. Die Außenfläche des Trichters a ist nahe dem Rande mit umlaufenden Rippen cal versehen, die den Trichter versteifen und außerdem den Zweck haben, den Trichter gegebenenfalls verkleinern zu können, indem eine oder mehrere der Rippen a1 vom Rande her abgetrennt werden.
  • Die Trichterwandung, von der Verbindungsstelle zwischen Trichter und Ableitungsrohr b ausgehend, wird allmählich dünner bis zu den Rippen a1, wie in Abb. z bei a2 angedeutet ist, um das Umstülpen des Trichters a aus der Stellung der Abb. 3 in diejenige der Abb. z selbsttätig zu veranlassen. Beim- Einführen des Pessars in die Scheide nimmt der Trichter a die Schirmform gemäß Abb.3 an. Hört der Druck gegen das die Einführung vermittelnde Rohr b auf, so kehrt der Trichter a durch Zug an dem Rohr b in die Stellung gemäß Abb. Z zurück.
  • Das Umstülpen des Trichters cc in die Stellung gemäß Abb.3 wird durch einen Flansch oder Bund b1 des Rohres b begrenzt, der die Rückkehr des Trichters in die Stellung gemäß Abb. z begünstigt. Der Flansch oder Bund b1 kann ebenso wie der Trichter a entweder aus einem Stück mit dem Rohr b gefertigt oder lösbar oder verschiebbar damit verbunden sein, während im letzteren Falle eine Verbindung durch Reibung und Spannung herbeizuführen ist. Das Rohr b wie auch der Flansch oder Bund b1 sind aus weichem Gummi von einer solchen Festigkeit hergestellt, daß beim Gebrauch des Scheidenpessars keine Knickung dieser Teile möglich ist.
  • Das freie Ende des Rohres b dient zur Anbringung der Fangvorrichtung für die Ausscheidungen.
  • Gemäß Abb. i bis 3 besteht die Fangvorrichtung aus einer Schale c mit einem an ihrem Rande lösbar angebrachten Beutel d. Während die Schale c aus einem gegen Knickung widerstandsfähigen Material hergestellt ist, besteht der Beutel d aus dünnem, wasserdichtem Stoff. Es ist zweckmäßig, auch für die Schale c und den Beutel d geeigneten Gummi zu verwenden.
  • Die lösbare Verbindung zwischen der Schale c und dem Beuterd aus elastischem Stoff wird am besten durch einen verdickten Rand dl des Beutels herbeigeführt, der unter Spannung über den Rand cl der Schale c gezogen werden kann.
  • Die Schale c ist von gestreckter elliptischer Gestalt, so daß sie ohne Belästigung zwischen den Schenkeln tragbar ist.
  • Die Verbindung zwischen dem Rohr b und der Schale c ist exzentrisch an einem Ende der letzteren bewirkt, wie aus Abb. i und 2 hervorgeht. Beim Gebrauch ragt das längere Ende der Schale c zwischen den Schenkeln nach vorn.
  • Zweckmäßig soll die Fangvorrichtung dicht an der Scheide ihren Platz finden. Es kommt deshalb eine bestimmte Entfernung zwischen dem Trichter a und der Schale c in Betracht. Um diese Entfernung nach Bedarf regeln zu können, ist eine einstellbare Verbindung zwischen dem Rohr b und der Schale c vbrgesehen. Die Schale c hat an der die Verbindung vermittelnden Öffnung einen kurzen Rohrstumpf c2. Umlaufende Wellen oder Rippen b2 am unteren Ende des Rohres b und nötigenfalls an der Innenfläche des Rohrstumpfes c2 sichern die jeweilig eingestellte Verbindung zwischen Rohr und Schale. Ergibt sich nach Einstellen der Verbindung, daß das Rohr b an der Unterseite der Schale c vorsteht, so wird es bis zur Schale abgeschnitten, damit die Trägerin der Vorrichtung auch beim Sitzen nicht behindert wird. Zu beiden Seiten des Rohrstumpfes c2 ist die Schale mit Löchern c3, c3 versehen, die in den von dem Beutel d eingeschlossenen Raum führen, der mit saugfähigem Material, wie Watte, zu füllen ist.
  • Die Ausscheidungen der Gebärmutter gelangen durch den Trichter a und das Rohr b in die Fangvorrichtung. Die an der Außenseite des Rohres b abfließenden Ausscheidungen finden den Weg in die Fangvorrichtung durch die Löcher c3, c4 der Schale c.
  • Nach dem Gebrauch kann die Vorrichtung leicht in ihre Einzelteile zerlegt und in allen Teilen gereinigt werden. Mit frischer Füllung aufsaugefähigen Materials versehen, ist die Vorrichtung zu erneutem Gebrauch bereit.
  • Die in Abb.4 dargestellte Ausführungsform kommt für die Verwendung dann in Betracht, wenn an Stelle der Schale c mit dem Beutel d ein einfacher Beutel e als Fangvorrichtung ausreicht. Der Beutel e, der eine Füllung aus aufsaugungsfähigem Material enthalten kann, wird in geeigneter Weise an dem Rohr b unmittelbar oder an dem Flansch oder Bund b1 desselben lösbar befestigt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i, Scheidenpessar nach Patent 471487, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche des umstülpbaren Trichters (a) nahe dem Rande mit umlaufenden Rippen (cal) versehen ist.
  2. 2. Scheidenpessar nach Anspruch i mit einer geschwächten, das Umstülpen erleichternden Verbindungsstelle zwischen Trichter und Schafrohr, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke des Trichters von dieser Verbindungsstelle nach dem Trichterrande hin abnimmt.
  3. 3. Scheidenpessar nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaftrohr (b) des Trichters nahe dem letzteren einen Flansch oder Bund (b1) trägt, der als begrenzender Anschlag beim Umstülpen des Trichters für diesen zu dienen vermag.
DES85407D 1928-05-04 1928-05-04 Scheidenpessar Expired DE488200C (de)

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