DE487568C - Lagerung fuer waagerecht oder schraeg liegende umlaufende Trommeln (Mahltrommeln, Drehoefen o. dgl.) - Google Patents

Lagerung fuer waagerecht oder schraeg liegende umlaufende Trommeln (Mahltrommeln, Drehoefen o. dgl.)

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DE487568C
DE487568C DET35704D DET0035704D DE487568C DE 487568 C DE487568 C DE 487568C DE T35704 D DET35704 D DE T35704D DE T0035704 D DET0035704 D DE T0035704D DE 487568 C DE487568 C DE 487568C
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drum
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/18Details
    • B02C17/181Bearings specially adapted for tumbling mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

  • Lagerung für waagerecht oder schräg liegende umlaufende Trommeln (Mahltrommeln, Drehöfen o. dgl.) Bei drehbaren Trommeln, wie man- sie bisher als Mahltrommeln von der Art der Rohrmühlen oder als Drehrohröfen gebaut hat, wird die Trommel entweder auf die reibungsvermindernden Rollen gelagert, welche unter abgedrehten, die Trommel umschließenden Ringen laufen, oder es erfolgt die Lagerung auf hohlen Endzapfen, von denen für gewöhnlich einer an jedem Ende der Trommel vorgesehen ist, wobei die Zapfen in Lagern üblicher -Bauart laufen.
  • Beide Arten der Lagerung weisen jedoch gewisse Nachteile auf. Wenn die Trommel auf Lagerwalzen läuft, dann wird das Trommelgewicht auf die Lagerwalzen durch die die Trommel abschließenden abgedrehten Ringe nur entlang einer kurzen geraden Linie-(einer Erzeugenden der Zylinderfläche) übertragen, und infolge des außerordentlich hohen Flächendruckes in den Berührungslinien zwischen Ring und Lagerwalzen bewirkt die geringste Ungleichförmigkeit des Werkstoffes, daß sowohl der Ring als auch die Lagerwalze durch die große Belastung ihre Form ändern. Wenn dann die UmlaÜfgeschwindigkeit nicht sehr niedrig ist, führt eine derartige Formänderung zu heftigen Stößen während der Trommelumdrehung, welche die Lager und Ringe in kurzer Zeit noch weiter verschlechtern.
  • Die Nachteile werden auch dadurch nicht behoben, daß die Lagerwalzen, auf welche sich die abgedrehten Ringe der Trommel auflegen, selbsttätig einstellbar angeordnet werden, da auch durch eine selbsttätige Einstellung der Lagerwalzen im günstigsten Falle nur eine volle Linienberührung zwischen Walze und Trommelring zustande kommt, nicht aber eine Flächenberührung, wie sie zur Verminderung des Druckes auf die Flächeneinheit erforderlich ist.
  • Ferner ist die Anwendungsmöglichkeit von Lagerzapfen zur Unterstützung einer Trommel bei Verwendung gewöhnlicher Gleitlager auf Trommeln von verhältnismäßig geringen Abmessungen begrenzt, da der Durchmesser solcher Lagerzapfen notwendigerweise gewisse Grenzen nicht überschreiten darf, wenn man die Kosten der Herstellung, der Schmierung und der Reibungsverluste in Rechnung stellt, wobei der Durchmesser der Lagerzapfen stets geringer als der Durchmesser ist, den man aus baulichen Gründen wünschen würde, und zugleich unterhalb desjenigen liegt, der am geeignetsten wäre, falls das in der Trommel bearbeitete Gut durch einen Lagerzapfen in die Trommel eingeführt und durch, den anderen wieder aus der Trommel herausgeführt werden soll.
  • Durch die Erfindung sollen die erwähnten Nachteile beseitigt werden, und zwar dadurch, daß die Trommellager in der Art ausgebildet werden, daß an Stelle der obenerwähnten abgedrehten Ringe, welche die Trommel umschließen und welche auf Lager- oder Stützrollen ruhen, oder auch an Stelle der Lagerzapfen von geringerem Durchmesser Lagerzapfen oder sonstige Stützflächen ähnlicher Art Anwendung finden können, welche einen großen Durchmesser und eine verhältnismäßig kurze Länge besitzen, ohne daß größere Reibungsverluste auftreten, als sie sich auch bei bekannten Anordnungen mit verhältnismäßig kleinen Lagerzapfen, die in Gleitlagern ruhen, einstellen.
  • Der Erfindung gemäß wird der erstrebte Zweck dadurch erreicht, daß im Falle der Anwendung von Lagerzapfen an Stelle des bisher üblichen Einzellagers für jeden Lagerzapfen, welches die ganze untere Hälfte des Zapfens umschließt, zwei voneinander unabhängige Gleitschuhe benutzt werden, von denen je einer auf jeder Seite der senkrechten, durch die Trommelachse gelegten Mittelebene liegt, wobei die Gleitschuhe sich selbsttätig so einstellen können, daß sie sich mit ihrer ganzen Fläche dicht gegen die Fläche der Lagerzapfen legen. Jeder der Gleitschuhe soll dabei nur einen verhältnismäßig kleinen Teil der Fläche des anliegenden Lagerzapfens überdecken.
  • Die Widerstandsfähigkeit der Lagerzapfen wächst mit ihrem Durchmesser; das ist ein wichtiger Punkt, weil die Lagerzapfen solcher Trommeln ein sehr beträchtliches Gewicht aufnehmen müssen. Der Lagerzapfen einer Trommel kann bei der Anordnung gemäß Erfindung jeden beliebigen Durchmesser haben, und der Durchmesser kann gewünschtenfalls selbst die Größe des Trommeldurchmessers haben. Mit anderen Worten, es können besondere Lagerzapfen überhaupt vermieden werden, indem man die Trommel unmittelbar auf den Gleitschuhen ruhen läßt, vorausgesetzt nur, daß der Trommelkörper in der Zone, in welcher er auf den Gleitschuhen ruht, abgedreht ist oder daß er auf seiner Außenseite mit abgedrehten Ringen versehen ist. Trotz der Tatsache, daß die Reibungsverluste mit wachsendem Durchmesser der Lagerfläche zunehmen, ist die letzterwähnte Anordnung der Lagerung in manchen Fällen vorteilhaft, weil selbst bei Anwendung eines Lagerringes von so großem Durchmesser die Reibungsverluste innerhalb angemessener Grenzen gehalten werden können, wenn die tragenden Gleitschuhe mit einer Einrichtung zur Selbsteinstellung versehen sind und für hinreichende Schmierung gesorgt wird.
  • Auf den Zeichnungen ist die Erfindung an drei verschiedenen Ausführungsformen von Rohrmühlen in den Abb. i und 2, in der Abb. 3 und in der Abb. 4 und 5 veranschaulicht, und zwar in Abb. i, 3 und 4 in Seitenansicht und teilweise senkrechtem Schnitt durch die Achse und in Abb. 2 und 5 im Querschnitt durch den Lagerring und die Lagerschuhe, auf denen er läuft.
  • Bei der Ausführungsform gemäß den Abb. i und 2 ist die rohrartige Trommel an der Lagerstelle eingeschnürt, und die Einschnürung ist als Lagerzapfen von großem Durchmesser ausgebildet, an den sich die Trommelabschnitte ansetzen.
  • In der Ausführungsform nach Abb. 3 erfolgt die Lagerung vermittels eines am Ende der Trommel vorgesehenen Lagerzapfens von großem Durchmesser.
  • Bei der Ausführungsform gemäß den Abb. 4 und 5 ist der Lagerring ohne jede Einschnürung sogar etwas über die rohrartige Trommel ausladend ausgebildet.
  • Bei allen Ausführungsformen sind die Trommeln mit i, der Lagerring oder Zapfen mit 2 und die beiden Gleitschuhe mit 3, 4 bezeichnet. Die beiden Schuhe 3, 4 sind so angeordnet, daß auf jeder Seite der durch die Trommelachse gelegten senkrechten Ebene und unterhalb der ringförmigen Lagerfläche sich einer der beiden Schuhe befindet. Der Druck, welcher von der Trommel auf die Gleitschuhe ausgeübt wird, wird durch Zapfen 5 auf Lagerplatten 6 und von diesen durch Querzapfen 7 auf die festen Lager 8 übertragen. Infolge dieser Anordnung vermögen sich die Gleitflächen der Schuhe 3, 4 sowohl in radialer Richtung als auch in der Richtung der Trommelachse zu verstellen, wodurch erreicht wird, daß der spezifische Druck auf der ganzen Fläche der Gleitschuhe gleichmäßig ausfällt.
  • Um die Gleitschuhe und die abgedrehten Lagerflächen der Trommel, welche darauf ruhen, gegen Staub zu schützen, sind diese Teile in ein Gehäuse 9 eingeschlossen, wobei die Fugen zwischen dem Gehäuse und der Trommel durch Packungen =o abgedichtet sind.
  • Das Schmieröl kann den Gleitschuhen oder der ringförmigen Lagerfläche beispielsweise dadurch zugeführt werden, daß man es auf diese Teile innerhalb des Gehäuses 9 vermittels einer außerhalb angeordneten Pumpe aufspritzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lagerung für waagerecht oder schräg liegende umlaufende Trommeln (Mahltrommeln, Drehöfen o: dgl.), bei der bearbeitete Zylinderflächen der Trommeln auf sich selbst einstellenden Abstützungen ruhen, dadurch gekennzeichnet, daß jede Abstützung von zwei oder mehr Gleitschuhen gebildet wird, deren Gleitfläche den Zylinderflächen angepaßt ist. a. Lagerung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen -jedem Gleitschuh und seiner festen Unterlage zwei Tragzapfen vorgesehen sind, von denen einer axial und einer tangential zur Trommel liegt.
DET35704D 1927-12-06 1928-09-22 Lagerung fuer waagerecht oder schraeg liegende umlaufende Trommeln (Mahltrommeln, Drehoefen o. dgl.) Expired DE487568C (de)

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GB487568X 1927-12-06

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DE487568C true DE487568C (de) 1929-12-14

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ID=10449798

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DET35704D Expired DE487568C (de) 1927-12-06 1928-09-22 Lagerung fuer waagerecht oder schraeg liegende umlaufende Trommeln (Mahltrommeln, Drehoefen o. dgl.)

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