DE487124C - Elektrischer Schnellregler - Google Patents

Elektrischer Schnellregler

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DE487124C
DE487124C DEA52585D DEA0052585D DE487124C DE 487124 C DE487124 C DE 487124C DE A52585 D DEA52585 D DE A52585D DE A0052585 D DEA0052585 D DE A0052585D DE 487124 C DE487124 C DE 487124C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
    • H02P9/24Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)

Description

  • Elektrischer Schnellregler Es ist bekannt, daß bei Drehstromnetzen die größte vermittels eines bestimmten =Systems zu übertragende Leistung von der Schnelligkeit abhängt, mit der der Erregerstrom tder Synchronmaschine nachreguliert wird. je schneller nämlich der Erregerstrom den jeweiligen Belastungsverhältnissen angepaßt wird, desto mehr wird die maximale Lei stungsabgabe, die die Maschine bei .einer bestimmten Spannung, ohne außer Tritt zu fallen, hergeben kann, erhöht. Das Einregulieren .des Erregerstromes ist deswegen von großer Wichtigkeit, weil dadurch die Leistung eines Systems ohne sonstige Hilfsmittel erhöht werden kann. Hält man die Erregung konstant, so beträgt die maximale Leistungsabgabe nur die Hälfte des Wertes, wie sie es bei den günstigsten Verhältnissen ist.
  • Die bisher bekannt gewordenen Schnellregler haben mit noch nicht genügender Schnelligkeit den Erregerstrom den Belastungs- und Spannungsänderungen angepaßt, da ja der Teil des Reglers, der von der zu regelnden Größe abhängig ist, abgedämpft wird. Außerdem haben die bekannt gewordenen Schnellregler die Eigenschaft, daß sie die zu regelnde Größe dadurch nachregulieren, daß sie über die Veränderungen der zu regelnden Größe hinaus den Erregerstrom einstellen. Durch diese Art der Einstellung wird insbesondere an der Grenze der Belastungsmöglichkeit der Maschine die Tendenz des Pendelns und damit des Außertrittfallens der Maschine verstärkt.
  • Durch die Erfindung wird :es erreicht, daß momentan der - Erregerstrom entsprechend den veränderten Belastungs- und Spannungsverhältnissen nachreguliert wird. In Abb. i ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens näher erläutert. Es stellt i diezu regelnde Synchronmaschine mit ihrem Netz 2 -dar, 3 die Erregung dieser Synchronmaschine, die von einer Erregermaschine q. gespeist wird. Die Erregermaschine ¢ hat eine Feldwicklung 5, der parallel ein Widerstand 6 geschaltet ist; dieser wird abwechselnd von den Kontakten i q. und 18 ein- bzw. ausgeschaltet.
  • Vermittels des Transformators 23 wird die Netzspannungsspule 15 des Schnellreglers beeinflußt. Die Netzspannungsspule 15 wirkt auf einen Eisenkern 16, dieser ,auf einen Heblel 17, und die Bewegungen, die der Kern 16 auszuführen sucht, werden durch die Kammer 2o abgedämpft. Durch das Gewicht ig wird dieser Teil der Vorrichtung im Gleichgewicht gehalten bzw. einreb,-uliert. Andererseits wird das Ein- und Ausschalten des Widerstandes 6 durch den Hebel 13 mit seinem Kontakt. 14 beeinflußt. Der Hebel besitzt auf der einen. Seite eine Feder 26, auf der anderen Seite einen Eisenkern i i, der von einer Spule 8 beeinflußt wird. Die Spule 8 wird vermittels der Drähte 2 i, 22 in bekannter Weise von der Höhe der Erregerspannung und damit von der Höhe des Erregerstroms beeinflußt.
  • Die bis jetzt beschriebene Einrichtung entspricht dem an und für sich bekannten Tirrillregler. Es ist nun eine zusätzliche Vorrichtung vorgesehen, die ein momentanes Einregulieren der Spannung erlaubt. Zunächst haben .die schwingenden Hebel 13, 17 und das mit ihnen verbundene System eine im Vergleich zu den bisherigen Tirrillreglern hohe`Eigenfrequenz. Mit dem Kern i i ist mechanisch fest verbunden ein Kern i-", der von einer Spule g beeinflußt wird, die ihrerseits wiederum parallel der Spule 15 geschaltet ist. Die Spulen 8 und 9 wirken, wie aus der Abb. i zu ersehen, in gleicher Richtung, d. h. mit zunehmender Erregerspannung bzw. zunehmender Drehstromspannung werden die beiden Kerne i i und 12 mehr nach unten gezogen. In Abb.4 ist die Wirkungsweise der Spulen 8 und 9 dargestellt; es ist auch hieraus zu ersehen, daß der Regler b!ei konstanter Spannung ebenso wirkt wie ein. Tirrillregler, indem der Zug der Spule 9 konstant ist und nur der Zug der Spule 8 sich entsprechend: dem vorgesehenen Zitterrelais ändert. Ändert sich nun die Spannung der Leitung 2, so erfolgt eine augenblickliche Beeinflussung des Reglers, da ja der hin und her schwingende Hebel 13 und die mit ihm verbundenen Teile keiner dämpfenden Wirkung unterworfen sind. Der gemäß der veränderten Spannung einzustellende Wert wird vermittels der Spule 9 augenblicklich, d. h. im Verlauf von einer 'O' ffnung und Schließung der Kontakte, 14 und 18 erreicht, während der dem Kontakt 17 zugeordnete Regelteil durch -die Dämpfung des Topfes 2o erst nacheiniger Zeit die dem veränderten Spannungswert entsprechende Lage des Hebels 17 einstellt. -Unabbtäxlgig von ,der Reglung der Spannung kann in eben derselben Weise auch eine Vorrichtung vorgesehen werden, die in Abhängigkeit vom Strom arbeitet, -oder aber " es können, wie in Abb. i dargestellt, beide Vorrichtungen gemeinsam wirken, um. eine - möglichst schnelle' Regulierung zu erreichen. Ein- Stromtra.nsfonnätor 34- speist eine#-Spule io,- die ihrerseits auf einen Kern i 2' in dein Sinne einwirkt,` daß bei höherem Strom die -Spule i o den Kern 12' nach oben zul drücken sucht und dementsprechend auf eine Vergrößerung des Erregerstromes hinarbeitet.
  • In Abb.2 ist ein weiteres Erfindungsbeispiel dargestellt. Es ist hier nur der zum Verständnis nötige Teil, nämlich die Reglerhebel, mit den Spulen, herausgezeichnet. In bekannter Weise ist am Hebel 13 ein Eisenkern befestigt, der von einer Spule 8 beein-Liußt wird, -die vermittels der Drähte 2 i, 22 an die Erregerspannung angeschlossen ist und die entgegen dem Zug einer Feder 26 arbeitet. An dem Hebel 13 ist ein Kontakt 14 angebracht, der mit einem Kontakt 18 an -dem -Hebel 17 zusammenarbeitet. Auf der einen Seite -des Hebels 17 ist vermittels der Drähte 24, 25 die Spule 15 angeschlossen. In bekannter Weise ist ein D,ämpfungsmittel2o angeordnet, und die ganze Vorrichtung wird durch das Gewicht i9 im Gleichgewicht gehalten bzw. einreguliert.
  • Im Gegensatz zu. den bekannten Anordnungen sind jedoch zwei Eisenkerne 27, 28 vorgesehen, die beide von der Spule 15 beeinßußt werden und die untereinander durch eine Feder 29 verbunden sind. Für einen bestimmten N.ormahvert der Spannung drückt das Solenoid die Kerne 27, 28 entgegen der Kraft der Feder 29 aneinander, und die Bewegungen der ganzen Einrichtung werden durch die Vorrichtung 20 abgedämpft. Fällt nun die Spannung unter einen bestimmten Wert, so wird die Kraft, die die Eisenkerne zusammendrückt, geringer, und da der Kern 28 durch seine Dämpfung erst nach einiger Zeit den der verminderten Spannung entsprechenden Wert erreicht, wird. infolge der Kraft der Feder 29 der Kern 27 den Hebel 17 augenblicklich nach oben bewegen, und die Üffnungszeiten der Kontakte 14, 18 werden derart verändert; daß sie -auf- eine Erhöhung der Spannung hinwirken.
  • Ein weiteres - Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Abb. 3 dargestellt. In bekannter Weise, wie in dem in Abh. 2 dargestellten Beispiel, ,ist der Hebel 13 mit der Spule 8, die vermittels der Drähte 2i,22 von der Erregerspannung- beenflußt wird und durch die Feder 26 im Gleichgewicht- gehalten wird, angeordnet. Ebenso ist eine Spule 15, die auf :einen, Kern 16 reinwirkt und einen Hebel 17, der vermittels eines Dämpfungsmittels, 2o beeinflußt wird, vorhanden. Parallel zu der Spule 15 ist eine weitere Spule 33 geschaltet. Die . Spule 33 magnetisiert einen Kern 32, der vermittels eines Winkels 3 i an dem . Hebel. 17 befestigt ist. Der Kern 32 wirkt auf einen federnd arri Hebel 17 befestigten Eisenteil 30 derart @eiri, -daß bei Veränderung der. Spannung der Teil. 3omomentan einen der Veränderung entsprechenden" - usschlag .erhält, wenn die Spannung von- ihrem Nörmalwert abweicht.
  • Fernerhin sind noch *eitere-. Möglichkeiten der- oben beschriebenen :Einrichtung vornanden. Es kanü beispielsweise' eine vorn Strom beeinflußte Spule am Hebel 13 starr befestigt und gleichzeitig die in Abb. 2 und 3 dargestellte Vorrichtung dem Hebel 17 zugeordnet sein. Außerdem kann die gemäß der Erfindung angebrachte Spule zugleich von mehreren Größen beeinflußt werden, und es kann auch abgesehen von Strom und Spannung der Leistungsfaktor des zu regelnden Systems zur Einstellung des Reglers herangezogen werden. Es ist zweckn;äßig, daß die Eigenfrequenz des schwingenden Hebels-- im Vergleich zu der Frequenz der Synchronmaschine eine hohe ist. ,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRIJcFIE'. Elektrischer Schnellregler, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere nicht gedämpfte zusätzliche Vorrichtungen (zweckmäßig Spulen mit Eisenkern) angeordnet sind, die bei Änderungen der zu regelnden Größe der elektrischen Maschine unmittelbar ohne Dämpfung auf die die Erregung steuernde Vorrichtung einwirken und ein augenblickliches Nachregeln der Erregung bewirken. Elektrischer Schnellregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere weitere zusätzliche Vorrichtungen ohne mechanische Dämpfung angeordnet sind, die in Abhängigkeit von anderen als der zu regelnden Größe der Maschine unmittelbar ohne Dämpfung auf die die Erregung steuernde Vorrichtung einwirken und ein augenblickliches Nachregeln der Erregung bewirken. 3. Elektrischer gchnellregler nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlich angebrachte Vorrichtung oder Vorrichtungen an dem schwingenden Hebel (13) starr befestigt sind. 4. Elekrischer Schnellregler nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlich angebrachte Vorrichtung an dem mit Dämpfung versehenen Hebel (17) befestigt ist und der Kern der zusätzlichen Vorrichtung mit dem normal vorhandenen und mit der D,ämpfervorrichtung (2o) versehenen Kern durch ein federndes Zwischenglied verbunden ist. 5. Elektrischer Schnellregler nach Anspruch 1, a und 4., dadurch ;gekennzeichnet, daß eine einzige Spule vorgesehen ist, die auf zwei durch eine Feder miteinander verbundene Eisenkerne wirkt, derart, daß bei Veränderung der die Spule beeinflussenden Größe die Lage des Hebels (17) vermittels der Feder (z9) augenblicklich verändert wird. 6. Elektrischer Schnellregler nach Anspruch 1, a und q., dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt (18) des einen Hebels (17) an einer federnden Platte befestigt ist, deren jeweilige Lage zum Hebel (17) durch eine von der beeinflussenden Größe erregte Spule geregelt wird. 7. Elektrischer Schnellregler nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der zusätzlichen Vorrichtung an dem schwingenden Hebel (13 ), ein Teil. an dem mit Dämpfung versehenen Hebel (17) befestigt ist. B. Elektrischer Schnellregler nach Anspruch 1 bis -7, dadurch gekennzeichnet" daß der Regler eine im Vergleich zur Frequenz des zu regelnden Netzes hohe Eigenfrequenz besitzt.
DEA52585D 1926-11-24 1927-11-25 Elektrischer Schnellregler Expired DE487124C (de)

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US487124XA 1926-11-24 1926-11-24

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