DE48698C - Maschine zum Biegen von Röhren in die Form von cylindrischen oder konischen Schraubenlinien - Google Patents

Maschine zum Biegen von Röhren in die Form von cylindrischen oder konischen Schraubenlinien

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Publication number
DE48698C
DE48698C DENDAT48698D DE48698DA DE48698C DE 48698 C DE48698 C DE 48698C DE NDAT48698 D DENDAT48698 D DE NDAT48698D DE 48698D A DE48698D A DE 48698DA DE 48698 C DE48698 C DE 48698C
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DE
Germany
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bending
roller
cylindrical
disk
machine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48698D
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English (en)
Original Assignee
H. E. FOWLER in New-Haven, Connecticut, V. St. A
Publication of DE48698C publication Critical patent/DE48698C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D11/00Bending not restricted to forms of material mentioned in only one of groups B21D5/00, B21D7/00, B21D9/00; Bending not provided for in groups B21D5/00 - B21D9/00; Twisting
    • B21D11/06Bending into helical or spiral form; Forming a succession of return bends, e.g. serpentine form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
(Connecticut, V. St. Α.).
Schraubenlinien.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Februar 1889 ab.
Die in Fig. 1 bis 3 der Zeichnung dargestellten Neuerungen an Rohrwindemaschinen sind charakterisirt durch die Verwendung einer hinter den Zuführungswalzen angeordneten und in eine Zuführungswalze zwischengreifenden Biegewalze, welche aufser ihrer den Biegewinkel bestimmenden Längsverstellbarkeit noch eine beliebige Näherung der Biegewalze an die Zuführungswalzen gestattet. Es ist diese doppelte Bewegbarkeit der Biegewalze für die gleichmäfsige Biegung von Röhren verschiedenen Durchmessers von besonderer Bedeutung und ermöglicht ein glattes Biegen ohne Bruch oder Knickung bei Röhren verschiedenen Durchmessers und verschiedener Wandstärke.
Die Maschine besteht aus der genutheten Leitwalze 24 für das in Windungen zu biegende Rohr, den dahinter angeordneten, ebenfalls genutheten Zuführungswalzen 19, 21, von denen die letztere aufser ihrer Verstellbarkeit im Schlitz 9 sich noch durch eine besondere, später näher zu erläuternde Nuthung auszeichnet , und der hinter diesen Zuführungswalzen angeordneten Biegerolle 3 3, die ebenfalls eine Längsverstellbarkeit besitzt. Die letztere ist aufserdem noch drehbar und einstellbar um einen Zapfen des ihre Längsverstellung ermöglichenden Schlittens 26 angeordnet, so dafs sie (Nuthenscheibe 33) nach Bedarf der Zuführungswalze 21 genähert werden kann, wobei sie mehr oder weniger tief in dieselbe eindringt.
Zur Erläuterung der Einzelanordnungen wird auf die Zeichnung verwiesen, in welcher § der die verstellbare Zuführungsscheibe 21 tragende Schlitten ist, der im Schlitz 9 des Gestelles 1 durch Prefsschraube 11 eingestellt wird. Die Schraube 11 sitzt in dem am Gestell 1 befindlichen Lappen 13 und drückt auf den am Schlitten 8 befindlichen Lappen 10. Je nach der Rohrstärke wird die Scheibe 21 durch diese Prefsschraube der Zuführungsscheibe 19 mehr oder weniger genähert. Die Nuthenscheibe 21 besitzt an ihrer inneren Seite die Konen 22, 22, welche zwischen sich einen freien Raum oder eine Vertiefung 23 freilassen. In diese Vertiefung 2 3 greift ein und führt sich die schmalere, ebenfalls ausgehöhlte Scheibe 3 3, welche auf der Platte 32 sitzt; diese Platte ist drehbar um den auf Schlitten 26 sitzenden Zapfen 26a angeordnet, und der Schlitten 26 kann seinerseits im Schlitz 25 des Gestelles 1 bewegt werden und führt sich in demselben. Die Verstellung geschieht wie bei der Scheibe 21 durch Prefsschraube 28, die im Lappen 30 des Gestelles 1 angeordnet- ist und auf den Lappen 27 des Schlittens 26 wirkt.
Die drehbare Platte 32 mit ausgehöhlter Scheibe 33 kann durch die am Lappen 35 des Gestelles 1 sitzenden Preisschrauben 37, 38 gedreht werden, so dafs sie mehr oder weniger zwischen die beiden Scheiben 21, 22 eingreift. Der Gegendruck des zu biegenden, in der Zeichnung punktirten Rohres treibt sie stets nach auswärts. Vor der Zuführungswalze 19 ist nun eine schräge Ablenkfläche oder Rolle A angeordnet, welche zum Hochbiegen des ge-
wundenen Rohres aus der Ebene der Biegung dient.
Die Handhabung ist nun folgende:
Das Rohr wird zwischen die Walzen 19 und 21 eingeführt, und zwar von der Seite der Vorwalze 24 aus, so dafs das Rohr nach der anderen Seite ein Stück aus den Walzen heraussteht; darauf wird durch Schraube 11 die mit innerer Vertiefung 23 versehene Führungswalze 21 mit ihren Hohlkehlen 22, 22 fest gegen die Führungswalze 19 geprefst und das so festgehaltene Rohr wird nun mit seinem vorstehenden Ende umgebogen, indem man mittelst Schraube 28 und Rolle 33 das vorstehende Rohrende gegen die Scheibe 19 preist. Ist durch dieses Verschrauben von 33 eine dem herzustellenden Durchmesser entsprechende Umbiegung des Rohres erfolgt, so wird die Maschine in Bewegung gesetzt, und zwar durch Antrieb der Welle 3, welche die Schnecke 5 trägt, welch letztere in das Schneckenrad 6 greift und so die Welle 7 und die darauf sitzende auswechselbare Scheibe 19, wie mittelst Zahnräder 18, 17 die Welle 15 und die Nuthenscheiben 21, 22, 23, 22, 21 in langsame Rotation versetzt. Das Rohr erfährt bei dieser Rotation eine constante Biegung, und wenn das gebogene Rohr gegen die konische Fläche oder Rolle A stöfst, so wird dasselbe nach oben abgebogen, so dafs es bei weiterer Drehung der Welle und Biegung des Rohres aus der Biegeebene kommt und der Biegeprocefs continuirlich fortgeführt werden kann. Es entsteht eine Schraubenspirale.
Für die verschiedenen Rohrdurchmesser und Wandstärken der Rohre ist es nun, um eine gleichmäfsige Biegung ohne Knicke und Brüche zu erhalten, durchaus nothwendig, die Biegescheibe 33 den Zuführungswalzen mehr oder weniger nähern zu können. Das ist ermöglicht durch die Form der Biegescheibe und der Zuführungsscheibe 21, welch letztere so schmal ist, dafs sie in den Zwischenraum 23 der Scheibe 21 eintreten kann, und ferner durch die Drehbarkeit der Biegescheibe 33 auf dem Zapfen 26 a.
Will man die Scheibe 33 weiter in die Zuführungsscheibe 21 eingreifen lassen, so geschieht dies durch Verschieben der Schraube 38, welche die in beliebiger Stellung befindliche Platte 32 zu einer Oscillation veranlafst. Es läfst sich demnach durch diese doppelte Verstellung der Platte 32 der Biegungsradius sowohl durch die Längsverstellung des Schlittens 26 wie durch die Oscillationsverstellung der Platte 32 herstellen und wird man dem Material entsprechend beide Einstellvorrichtungen zur Erzielung des Biegungswinkels benutzen.
Diese doppelte Verstellbarkeit der Biegewalze 33 gestattet auch die Herstellung von konischen Rohrspiralen. Man wird dabei mit der Biegung gröfsten Durchmessers anfangen und durch den Schlitten 26 den Windedurchmesser zuerst einstellen. Während der. Biegung wird man dann durch Nachschrauben der Schraube 38 und dadurch erfolgtes Nähern der Biegewalze 33 gegen 21 den Windedurchmesser verkleinern und kann so eine regelmäfsige konische Windung des Rohres erzeugen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zum Biegen von Röhren in die Form von cylindrischen oder konischen Schraubenlinien, bestehend aus den durch Schneckengetriebe bewegten genutheten Zuführungswalzen 19, 2i, von denen die Walze 21 mit der Aussparung 23 zum Eingreifen der gekehlten Biegewalze 33 in dieselbe versehen ist, während die Walze 33 eine doppelte Verstellung durch Schlitten 26 und durch die auf dem Schlitten befindliche drehbare Tragplatte 32 besitzt, und auch noch aus einer Abbiegefläche A, um durch tieferes Eingreifen der Biegescheibe .33 in die Zuführungscheibe 21 die cylindrische oder konische, schraubenförmige Biegung verschieden starker und starkwandiger Rohre sicher und gleichmäfsig bewerkstelligen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT48698D Maschine zum Biegen von Röhren in die Form von cylindrischen oder konischen Schraubenlinien Expired - Lifetime DE48698C (de)

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DE (1) DE48698C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1103115B (de) * 1954-05-13 1961-03-23 Wagner & Co Werkzeugmaschinenf Rollenbiegemaschine zum Biegen von Profileisen
DE1294909B (de) * 1962-11-14 1969-05-14 Ct De Rech S De Pont A Mousson Vorrichtung zum Herstellen von Drahtschrauben

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DE1103115B (de) * 1954-05-13 1961-03-23 Wagner & Co Werkzeugmaschinenf Rollenbiegemaschine zum Biegen von Profileisen
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