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Tiefbettfelge Felgen mit einer Vertiefung, die sich nur auf einen
Teil des Umfanges erstreckt, sind bekannt.
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Die praktische Fabrikation einer solchen Felge bietet gewisse Schwierigkeiten,
weil der Boden nach zwei verschiedenen Kurven geformt ist, die sich schneiden.
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Wenn man außerdem diese Felge auf einem Scheibenrad befestigen will,
so sieht man sich genötigt, den Umfang der Scheibe nach einer unstetigen Kurve zu
gestalten.
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Um diese Fabrikationsschwierigkeiten zu beseitigen, ist die Anmelderin
auf die Lösung gekommen, den bekannten Felgenboden aus zwei verschiedenen gekrümmten
Teilen durch einen Felgenboden zu ersetzen, der nach einem einzigen Kreisbogenumfange
geformt ist, der aber exzentrisch zur Felge liegt und dessen Halbmesser kleiner
als der des äußeren Kreises ist, in dem sich die Mantelränder auf die Felge auflegen.
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Dank dieser Anordnung bietet das Rad nur Flächen in Gestalt von Zylindern
mit kreisförmiger Grundfläche, was eine erheblich leichtere Herstellung und Berichtigung
z. B. auf der Drehbank gestattet, was mit der bekannten Felgenbodenform unmöglich
war. Überdies kann man diese Felge auf einer Scheibe montieren, deren Umfang genau
kreisförmig ist.
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Der Felgenboden stellt sich in Seitenansicht -in diesem Falle also
als Kreisumfang dar, der Tangente zu dem Kreisumfang sein kann, der der Auflage
der Mantelränder entspricht oder der diesen Mantelrandkreis schneiden oder ihn im
Gegenteil nicht berühren kann.
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Es sind außerdem verschiedene Anordnungen geschaffen worden, um zu
vermeiden, daß die Exzentrizität des Kreises entsprechend dem Felgenboden gegenüber
der Mantelrandauflage bei einem Scheibenrade mit einer solchen Felge ein häßliches
Aussehen verursacht.
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In der Zeichnung sind schematisch beispielsweise verschiedene Ausführungsformen
der Erfindung veranschaulicht.
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Abb. r ist eine Seitenansicht, Abb. 2 ein Querschnitt nach einer Felge
gemäß der Erfindung, bei der der Kreisbogen des Felgenbodens eine Tangente an den
Kreisbogen der Mantelrandauflage darstellt.
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Abb. 3 und q. sind Seitenansicht und Querschnitt durch eine Felge,
bei der sich diese beiden Kreise nicht berühren; die Felge ist dabei auf ein Scheibenrad
aufgebracht.
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Abb. 5 und 6 sind Seitenansicht und Querschnitt einer Anordnung, bei
der die Exzentrizität der Radscheibe gegenüber der Felge maskiert worden ist, um
das Aussehen des Rades zu verbessern.
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Abb. 7 und 8 sind Querschnitte durch abgeänderte Ausführungsformen.
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Abb. 9 und ro lassen die Anwendung der Erfindung bei einem Holzrade
erkennen.
Abb. =i und 12 zeigen eine Abänderung, bei der die Exzentrizität
des Auskehlungsbodens gegenüber der Felge maskiert ist, und Abb. 13 und =q. zeigen
die Anwendung .der Erfindung auf ein Drahtspeichenrad.
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Bei der Ausführung nach Abb. i und 2 wird der Felgenboden ersichtlich
durch einen einheitlichen Kreis 6 gebildet, der bei 7 den Kreis der Mantelrandauflage
berührt. -Die Ausführung nach. Abb. 3 und q. unterscheidet sich von der vorhergehenden
nur dadurch, daß die Kreise 2 und 6 nicht einen Berührungspunkt 7 (Abb. i) aufweisen,
sondern daß viehriehr der Kreisabstand von Randauflage und Felgenboden bei c ein
Maximum und bei d sehr gering ist. Kreis 6 und Kreis 2 können sieh auch schneiden,
und es würde dannin der Gegend des Punktes 7 .eine äussprmgende Zone vorhanden sein.
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Man bemerkt, daß die Radachse und infolgedessen das durch die Scheibe
gebohrte Loch für die Nabe sich nicht im Zentrum b des Kreises 6 befindet, d. h.
also nicht im Zentrum der in Frage kommenden Scheibe des Scheibenrades, sondern
im Zentrum a der Kreise i und 2.
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Daraus folgt, daß das Rad in Seitenansicht das etwas exzentrische
Aussehen der Abb. 3 bietet. Um diesen Übelstand zu beseitigen, ist die Erfinderin
auf den Gedanken gekommen, den Rand der Scheibe nicht nur bis gegen den Felgenboden
zu führen, sondern ihn auch bis unter den Boden des Kreises 2 der Mantelrandauflage
(Abb. 5 und 6) zu verlängern. Wenn man das dergestalt ausgeführte Rad von der äußeren
Seite betrachtet (Abb. 6), so bemerkt man den Kreis 6 nicht mehr, der von der Radscheibe
verdeckt wird.
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Abb. 7 zeigt einen Querschnitt einer Ausführungsform, in der die Scheibe
8 aus einem Stück mit einem Teil der Feige besteht, der aus Mantelrandauflage, Boden
und einem Band i besteht. Der zweite Rand =a wird dann durch einen eingesetzten
Ring gebildet.
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Bei der Ausführungsform nach Abb. 8 besteht dagegen die Felge als
Ganzes aus einem einzigen Stück mit der Scheibe B.
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Alle bisher beschriebenen Ausführungsbeispiele betrafen Metailseheibenräder.
Es ist aber selbstverständlich, daß die Erfindung auch für Räder jeder Art verwendbar
ist.
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In Abb. 9 und =o ist die Anwendung der Felge auf ein Holzrad veranschaulicht.
Die beiden Darstellungen entsprechen den Abb. 3 und q..
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Der Felgenboden 6 ist durch eine bekannte Anordnung am Umfange des
Rades befestigt, derart, daß das Rad im Schnitt die Gestaltung gemäß Abb. =o ergibt
und in der Seitenansicht das Aussehen der Abb. 9. Bei dieser Aufbringung erkennt
man die leichte Exzentrizität der Nabe des Rades gegenüber dem Kreise 6.
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Will man, daß diese Exzentrizität nicht sichtbar ist, so greift man
zu der Anordnung gemäß Abb. =i und 12, die den Abb. 5 und 6 entsprechen.
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Bei dieser Anordnung legt sich der Umfang =o des Rades unter die Randauflage
2; er ist exzentrisch derart ausgeschnitten, daß er den Felgeuboden 6 aufnimmt.
Von der Seite gesehen, erscheint das Rad völlig zentrisch gerundet.
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Schließlich zeigen die Abb. 13 und =q. die Anwendung der Felge für
ein Drahtspeichenrad. Im letzteren Falle sind die Drahtspeichen =i unterhalb der
Randauflage mittels der Vorsprünge i2 befestigt; -diese Anordnung ist an sich -bekannt.
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Man sieht auch in diesem Falle quer durch die Drahtspeichen die leichte
Exzentrizität, die durch den Kehlboden gebildet wird. Um zu verhüten, daß diese
Exzentrizität sichtbar ist, kann man ein leichtes Stück 13 aus Metall oder
einem sonstigen Stoff zufügen, das man durch bekannte Mittelbefestigt.
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Eine andere Lösung besteht darin, daß man die Drahtspeichen teilweise
oder ganz am mittleren Teil der Felge .angreifen läßt. In diesem Falle sind die
Speichen von ungleicher Länge.
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Auch in diesem Falle kann die Exzentrizität durch ein dem Stück 13
entsprechendes Stück maskiert werden, durch das dann die Speichen hindurchgehen.