DE486265C - Fliehkraftregler - Google Patents

Fliehkraftregler

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DE486265C
DE486265C DEJ35195D DEJ0035195D DE486265C DE 486265 C DE486265 C DE 486265C DE J35195 D DEJ35195 D DE J35195D DE J0035195 D DEJ0035195 D DE J0035195D DE 486265 C DE486265 C DE 486265C
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
    • G05D13/08Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • High-Pressure Fuel Injection Pump Control (AREA)

Description

  • Fliehkraftregler Zusatz zum Patent q.7o 359 Bei Fliehkraftreglern der im Hauptpatent beschriebenen Art, bei welchen Kugeln zwischen zwei Scheiben umlaufen, deren Laufflächen sich von der Drehachse nach dem Rande hin stetig nähern und bei denen die in den Kugeln erzeugte Fliehkraft die Scheiben voneinander zu entfernen sucht, bei denen ferner die eine Scheibe gegenüber der Reglerwelle frei umlaufen kann, während die andere am Umlauf gehindert ist, hat es sich als wichtig erwiesen, die Anordnung so zu treffen, daß bei einer axialen Verschiebung der ruhenden Scheibe keine sogenannte Reibung der Ruhe zu überwinden ist, da diese den Verstellwiderstand beträchtlich erhöht. Diese Reibung der Ruhe tritt beispielsweise dann auf, wenn die an der Drehung nicht teilnehmende Scheibe durch eine festliegende Längsführung gegen Drehung gesichert ist.
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird die Reibung der Ruhe vermieden und trotzdem eine vollkommen sichere Festhaltung der an der Drehung nicht teilnehmenden Scheibe dadurch ermöglicht, daß die Feder, .die diese Scheibe in Richtung auf die andere Scheibe Kir verschieben strebt, einerseits mit ihrem festen Widerlager und andererseits mit der Scheibe so verbunden wird, daß ein Mitdrehen der Scheibe durch die Reiburig der umlaufenden Kugeln nicht möglich ist. Die Führung der Scheibe quer zur Federwelle .Kann ebenfalls durch die Belastungsfeder erfolgen oder, `nenn diese in seitlicher Richtung nicht genügend steif ist, durch besondere Lenker. Ferner aber kann diese Führung auch durch eine der umlaufenden Reglerwelle anliegende Bohrung der Scheibe erfolgen, da infolge der dauernden Umlaufbewegung zwischen der Welle und der Scheibe der Widerstand gegen eine Verschiebung in Richtung der Welle nur sehr klein ist, weil hier nicht erst die Reibung der Ruhe überwunden zu werden braucht.
  • In den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht.
  • Abb. I zeigt den Regler im Axialschnitt. Die Abb. 2 und 3, :;. und 5, 6 und j zeigen je in Aüfriß und Grundriß verschiedene Befestigungsmöglichkeiten für die Federenden, und Abb. 8 und 9 zeigen in Aufriß und Grundriß eine weitere Ausbildungsform des Reglers bzw. seiner Belastungsfeder.
  • Bei der Ausbildungsform nach A11. r sind die Enden der als Schraubenfeder zo ausgebildeten Reglerfeder parallel zur Richtung der Federachse abgebogen und je in eine Vertiefung des festen Widerlagers 9 und der an der Drehung nicht teilnehmenden Regler- Scheibe 6 eingesetzt, so daß ein Mitdrehen der Scheibe 6 infolge der Reibung der Kugeln oder der Reglerwelle i an ihr auf alle Fälle verhindert ist.
  • Gemäß Abb. 2 und 3 erfolgt die Festlegung der Federenden in der Weise, daß das abgeplattete Ende 2i des Federdrahtes 2o mittels einer durchgesteckten Schraube 22 o. dgl. an den Auflageflächen 23 der Feder festgehalten wird.
  • Gemäß Abb. .4 und 5 erfolgt das Festhalten der Federenden 3o durch schellenartige Klemmen 31, die mittels Schrauben 32 wiederum an der Federauflagefläche 33 befestigt sind und so das Federende ebenfalls fest gegen diese Fläche klemmen.
  • Nach Abb. 6 und j ist das quer zur Federachse nach außen abgebogene Ende 41 der Feder 4o nach Art eines sogenannten Bajonettverschlusses in eine winkelförmig verlaufende Aussparung 42, eines das Federwiderlager umgebenden Randes 43 eingelegt und wird darin durch einen Sicherungsdraht 44 o. dgl. gehalten.
  • Während bei Anwendung der üblichen Schraubenfeder als Belastungsfeder die Führung der Scheibe 6 gegen Verschiebung quer zur Reglerwelle am zweckmäßigsten durch diese Welle selbst erfolgt, zeigen Abb. 8 und 9 eine Ausbildungsform, bei welcher die Belastungsfedern als Blattfedern 5o ausgebildet sind, welche die Xeglerscheibe 6 an nichr eren Punkten 51 bis 54 erfassen, so daß sie die Scheibe nicht nur an der Drehung verhindern, sondern auch gleichzeitig gegen seitliche Verschiebung sichern.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fliehkraftregler nach Patent 470 339, bei dem Kugeln in einem mit der Reglerwelle starr verbundenen Kugelkäfig eingebaut sind und zwischen einer frei drehbaren lind einer an der Drehung verhinderten, jedoch axial verschiebbaren und durch eine Feder gegen die Kugeln gepreßten Scheibe laufen, dadurch gekennzeichnet, daß das Festhalten der an der Drehung nicht teilnehmenden Scheibe (6) gegenüber den auf Verdrehung hinwirkenden Kräften lediglich durch die mit ihren Enden einerseits an ihrem festen Widerlager (9), andererseits an der Scheibe (6) befestigte Belastungsfeder (io) des Reglers erfolgt.
  2. 2. F liehkraftregler nach Anspruch i, gekennzeichnet durch solche Ausbildung der Belastungsfeder, z. B. in Form von Blattfedern (50), daß die Feder- die Scheibe (6) gleichzeitig an der Drehung verhindert und gegen seitliche Verschiebung sichert (Abb. 8 und 9).
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