DE48573C - Selbstdichtender Hahn für ein- und mehrkörperige Dampfheizvorrichtungen - Google Patents

Selbstdichtender Hahn für ein- und mehrkörperige Dampfheizvorrichtungen

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DE48573C
DE48573C DENDAT48573D DE48573DA DE48573C DE 48573 C DE48573 C DE 48573C DE NDAT48573 D DENDAT48573 D DE NDAT48573D DE 48573D A DE48573D A DE 48573DA DE 48573 C DE48573 C DE 48573C
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A. DÜLKEN in Düsseldorf
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D19/00—Details
    • F24D19/08—Arrangements for drainage, venting or aerating
    • F24D19/081—Arrangements for drainage, venting or aerating for steam heating systems

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Der selbstdichtende Hahn hat den Zweck, mehrere Heizkörper vereinzelt oder gleichzeitig mit Dampf zu speisen, je nachdem in dem zu heizenden Räume eine gröfsere oder geringere Wärme erforderlich ist.
Die Construction des Hahnes gestattet, dafs in jeder Stellung desselben sich das in den Heizkörpern bildende Niederschlagwasser ableiten läfst, ohne dafs gleichzeitig Dampf mit entweichen kann.
Der Hahn besteht aus dem Hahngehäuse H, an welchem drei Warzen JJ1 und J2 angegosssen sind (welche beide ersteren zur Aufnahme der DampfVertheilungsrohre dienen, die letzteren dagegen zur Anbringung des Wasserableitungsrohres), und ferner aus dem hohlen Hahnkegel K, in welchem ein stegartiges, flaches Rohr bezw. ein Kanal c eingegossen ist. Die beiden Warzen / und J1 dienen zur Aufnahme der Dampfvertheilungsrohre, welche zu den Heizkörpern führen,, wogegen in der Warze J2 das Wasserableitungsrohr befestigt wird.
Aus dem Hauptdampfrohr D tritt der Dampf unten in den hohlen Hahnkegel K ein, umspült das flache Rohr und drückt den Kegel K gegen die innere Wandung des Gehäuses, wodurch eine Selbstdichtung des Hahnes erzeugt wird.
• In der in Fig. 3 gezeichneten Stellung ist der Hahn gegen die Einmündungen / und J1 der Dampfvertheilungsrohre gesperrt, dagegen sind letztere mit dem Kanal c in Verbindung und kann aus beiden Heizkörpern das etwa darin vorhandene Niederschlagwasser bei J2 abfliefsen.
Die Function und Handhabung des Hahnes ist nun folgende:
Wird der Hahn vermittelst eines Schlüssels oder einer Zugstange um ca. 300 oder aus der Stellung Fig. 3 in die Stellung Fig. 4 gedreht, so kommt die linksseitige Durchgangsöffnung r des Hahnkegels K vor das Vertheilungsrohr J und gestattet dem Dampf Zutritt zu einem Heizkörper, während gleichzeitig durch den Kanal c eine Communication mit dem zweiten Heizkörper J1 und dem Wasserableitungsrohr /2 hergestellt und infolge dessen eine Entwässerung des zweiten Heizkörpers ermöglicht wird.
Erzielt wird diese Verbindung durch zwei auf der Mantelfläche des Hahnkegels eingefräste Aussparungen α und a1.
In dem zu heizenden Räume wird durch den einen Heizkörper eine mäfsige Wärme hervorgebracht.
Soll die Wärme gesteigert werden, so dreht man den Hahnschlüssel circa um weitere 300, d. h. in die durch Fig. 5 veranschaulichte Stellung , wodurch die rechtsseitige Durchgangsöffnung / des Hahnkegels mit dem zweiten Dampfvertheilungsrohr J1 bezw. Heizkörper in Verbindung tritt und auch dieser mit Dampf gespeist wird.
Ob nun nach Beendigung der Heizung der Hahn in seine Anfangsstellung zurückgedreht oder in seiner zuletzt eingenommenen Lage verbleibt, ist für die Entwässerung der Heizkörper gleichgültig, da diese in beiden Stellun-

Claims (1)

  1. gen anstandslos erfolgen kann. Wie schon anfangs bemerkt, findet der Wasserabflufs bei ganz geschlossenem Hahn durch den Kanal c und das Abflufsrohr J2, bei ganz geöffnetem Hahn dagegen durch den hohlen Hahnkegel K und von da durch die Hauptdampfleitung D statt.
    Patenτ-Ανspruch:
    Ein selbstdichtender Hahn für ein und mehrkörperige Dampf-Heizvorrichtungen, wobei der hohle Kegel K mit hohlem Entwä'sserungskanal (Steg) c, Aussparungen α α1 und Dampfdurchgangsöffnungen r und / versehen ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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