DE485161C - Fliehkraftstaubabscheider - Google Patents
FliehkraftstaubabscheiderInfo
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- DE485161C DE485161C DEZ16169D DEZ0016169D DE485161C DE 485161 C DE485161 C DE 485161C DE Z16169 D DEZ16169 D DE Z16169D DE Z0016169 D DEZ0016169 D DE Z0016169D DE 485161 C DE485161 C DE 485161C
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- Germany
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- dust separator
- centrifugal dust
- pipe
- air
- annular
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- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04C—APPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
- B04C5/00—Apparatus in which the axial direction of the vortex is reversed
- B04C5/12—Construction of the overflow ducting, e.g. diffusing or spiral exits
Landscapes
- Cyclones (AREA)
Description
- Fliehkraftstaubabscheider Die bekannten Fliehkraftstaubabscheider, auch Zyklone genannt, die im Kreislauf arbeiten, d. h. bei denen die entstaubte Luft bei geschlossenem Ausstoßrohr durch ein axial in diesem angebrachtes Saugrohr entnommen und der Arbeitsmaschine wieder zugeführt wird, haben den Nachteil, daß die Luft nicht genügend gereinigt ist. Der Grund hierfür besteht darin, daß die Luft aus dem axialen Teil des Ausstoßrohres entnommen wird. Die Geschwindigkeit der Luft im Ausstoßrohr ist aber nicht in allen Teilen gleich, vielmehr in der Mitte des Querschnitts am größten und am Außenumfang, d. h. an der Rohrwand, am kleinsten. Erfahrungsgemäß nehmen die Strömungsgeschwindigkeiten in einem Rohr von der Mitte zur Wand hin gemäß einem Paraboloid ab. Je geringer aber die Geschwindigkeit ist,- desto weniger Staubteile werden mitgerissen; man erkennt daraus, daß die bekannte Entnahme der Luft aus der Rohrmitte dort geschieht, wo die Luft die meisten Staubteile enthält, also am unrechten Ort.
- Der Gegenstand der Erfindung ist demgegenüber ein Fliehkraftstaubabscheider, bei dem die Luftentnahme an einer Stelle stattfindet, an welcher die abströmende Luft am wenigsten Staubteile enthält, nämlich am Umfange des Ausstoßrohres.
- Der Gegenstand der Erfindung ist auf* der Zeichnung dargestellt, und zwar ist Abb. i ein senkrechter Mittelschnitt-durch den oberen Teil eines beliebig ausgebildeten Fliehkraftstaubabscheiders und Abb. z ein wagerechter Schnitt nach Linie A-B der Abb. x.
- Abb. 3 ist eine schematische Darstellung des Windkreislaufes durch den Staubabscheider und die mit ihm verbundenen Vorrichtungen.
- a ist das Ausstoßrohr des Abscheiders, welches oben durch einen Deckel f oder eine Explosionsklappe abgeschlossen ist. Etwa in der Mitte des Rohres befindet sich ein Ringschlitz b, der in eine das Rohr umgebende Ringkammer c mündet, die sich nach einem am besten tangential angeordneten Austrittstutzen d allmählich erweitert. Unter dem Ringspalt b kann im Ausstoßrohr ein trichterförmiges Prallblech e angebracht sein, so daß die Luft einen gekrümmten Weg gemäß den eingezeichneten Pfeilen machen muß und dabei die in ihr befindlichen Staubteile abschleudert, die dann durch den Spalt x zwischen dem Prallblech und der Rohrwand a in das Innere des Abscheiders zurückfallen. Der untere Teil der Wandung des Ringkanals c kann nach dem Schlitz b zu trichterförmig gestaltet sein, damit der Staub, der sich in dem Kanal etwa noch abscheidet, ebenfalls in den Abscheider zurückfällt.
- Falls das Ausstoßrohr a des in den durch Abb. 3 dargestellten Kreislauf so eingeschalteten Staubabscheiders oben offen und mit dem offenen Ende an die nach der Staubquelle führende Rückflußleitung angeschlossen ist, so wird die Geschwindigkeit der Luft in dem Ausstoßrohr von der Wand nach der Mitte hin, etwa gemäß einem Paraboloid y, zunehmen, d. h. in der Mitte ist" die stärkste Strömung und an der Rohrwand die schwächste. Wird aber das Ausstoßrohr oben, wie dargestellt, geschlossen und die Luft durch den Ringspalt x, die Ringkammer c und den Stutzen d abgeführt, so nimmt die Geschwindigkeit von einer gewissen Stelle des Rohrquerschnitts nach der Mitte hin wieder ab, d. h. sie wird in der Rohrachse gleich Null sein. Diese Abnahme erfolgt etwa nach einem Hohlparaboloid z. Es bildet sich also eine Luftströmung, die vorwiegend ringförmig vor sich geht. Da in der Rohrmitte die Luftgeschwindigkeit Null ist, so fallen die von dem Ringluftstrom nach oben geführten Staubteile im mittleren Rohrteil in den Abscheider zurück, werden also ausgeschieden.
- Durch die trichterförmigen Prallbleche e erhält der aufsteigende Luftring einen gekrümmten Weg _in Richtung der Pfeile, so daß die in ihm befindlichen Staubteile zum Teil abgeschleudert werden und durch den Spalt x zwischen Prallblech und Rohrwand a an der Rohrwand herabgleiten können, weil hier eine nur ganz geringe Aufwärtsbeweging der Luft vorhanden ist.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Fliehkraftstaubabscheider, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wandung des Ausstoßrohres (a) ein Ringspalt (b) vorgesehen ist, der in eine das Ausstoßrohr umgebende Ringkammer (c) mit Abflußstutzen (d) mündet.
- 2. Fliehkraftstaubabscheider nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Ringkammer (c) nach dem z. B. tangential zum Rohr angeordneten Austrittstutzen (d) hin allmählich zunimmt.
- 3. Fliehkraftstaubabscheider nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Ringkammer (c) nach dem Ringspalt (b) zu trichterförmig geneigt ist. q.. Fliehkraftstaubabscheider -nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenwand de;: Ausstoßrohres (a) eine kegelstumpfförmige Prallfläche (e) angebracht ist, deren unterer Rand mit der Rohrwandung einen Ringschlitz (x) bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ16169D DE485161C (de) | 1926-07-15 | 1926-07-15 | Fliehkraftstaubabscheider |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ16169D DE485161C (de) | 1926-07-15 | 1926-07-15 | Fliehkraftstaubabscheider |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE485161C true DE485161C (de) | 1929-10-26 |
Family
ID=7623970
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ16169D Expired DE485161C (de) | 1926-07-15 | 1926-07-15 | Fliehkraftstaubabscheider |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE485161C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE857467C (de) * | 1948-10-02 | 1952-12-01 | A Hering Ag | Verfahren und Vorrichtung fuer die Abscheidung von festen Koerpern aus Luft oder Gasen |
| DE861494C (de) * | 1948-10-02 | 1953-01-05 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Fliehkraft-Staubabscheider |
-
1926
- 1926-07-15 DE DEZ16169D patent/DE485161C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE857467C (de) * | 1948-10-02 | 1952-12-01 | A Hering Ag | Verfahren und Vorrichtung fuer die Abscheidung von festen Koerpern aus Luft oder Gasen |
| DE861494C (de) * | 1948-10-02 | 1953-01-05 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Fliehkraft-Staubabscheider |
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