DE485041C - Vorrichtung zum Messen und Regeln der Tabakzufuhrmenge bei Zigarettenmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum Messen und Regeln der Tabakzufuhrmenge bei ZigarettenmaschinenInfo
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- DE485041C DE485041C DEN28718D DEN0028718D DE485041C DE 485041 C DE485041 C DE 485041C DE N28718 D DEN28718 D DE N28718D DE N0028718 D DEN0028718 D DE N0028718D DE 485041 C DE485041 C DE 485041C
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- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
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- A24C5/34—Examining cigarettes or the rod, e.g. for regulating the feeding of tobacco; Removing defective cigarettes
- A24C5/3412—Examining cigarettes or the rod, e.g. for regulating the feeding of tobacco; Removing defective cigarettes by means of light, radiation or electrostatic fields
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- A24C5/39—Tobacco feeding devices
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Description
- Vorrichtung zum messen und Regeln der Tabakzufuhrmenge bei Zigarettenmaschinen Zusatz zum Zusatzpatent 482238 Gegenstand des Patentes ¢82 238 ist ein Verfahren zur Messung und Regelung von kontinuierlich zugeführten Mengen geschnittenen Tabaks zu Verarbeitungsmaschinen, bei welcher man den Tabak durch den Strahlengang eines die Strahlstärke messenden Gerätes fallen läßt.
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens und besteht darin, daß eine reflektierende Fläche zur Verwendung gelangt und der Tabak an der reflektierenden Fläche vorbeigeleitet wird, so daß der Lichtweg von der Lichtquelle durch das Tabakvließ hin !-durch nach der reflektierenden Fläche führt, von dort zurückgeworfen wird und nach nochtnaliger Durchstrahlung des Tabaks den elektrischen Lichtindikafio.r erreicht. Die erfindungsgemäße Verwendung der Reflektion ist für die Bestimmung der Tabakmenge vor. großem Vorteil und gestattet es, die Leistungsfähigkeit der photoelektrischen Methode wesentlich zu steigern. Zunächst ist es unter Benutzung der Reflektion möglich, den Lichtstrahl zwiefach durch das zu beobaichtende Gut hindurchzusenden, wodurch die scheinbare Dichte des Gutes vergrößert wird und die als Folge bestimmter Dichteä.nderungen auftretenden Helligkeitsänderungen wesentlich erhöht werden. Durch mehrfache Reilektion läßt .sich diese Wirkung noch verstärken. Am günstigsten hat sich die Verwendung von, diffus reflektierenden Flächen erwiesen, da hierbei die Anordnung und Ausbildung der optischen Einrichtung keine genau bestimmte Lage einzunehmen braucht und daher wesentlich erleichtert ist.
- Eine weitere Steigerung der Wirkung kann man durch die Zuhilfenahme der Schattenbildung erreichen. Befindet sich der Tabak z. B. unmittelbar auf einer diffus reflektierenden: Unterlage, etwa auf einem Förderband, so kann die Beleuchtung in einem solchen Winkel erfolgen, daß neben den dunklen Tabakteilchen die ebenfalls dunklen Schlagschatten der Tabakteilchen auftreten. Die Teilchen als solche erscheinen also dem photoelektrischen Auge vergrößert und dementsprechend auch die bei Mengenschwankungen auftretenden Lichtschwankungen.
- Ein weiterer Vorteil ist darin, zu sehen, daß die reflektierende Beleuchtung, wie eben ausgeführt, direkt auf einer Unterlage erfolgen kann. Die Fallgeschwindigkeit, wie man sie z. B. imTabakschleier einerZigarettenmaschine vor sich hat, läßt sich nicht beliebig einstellen. Die Fördergeschwindigkeit auf einer reflektierenden Unterlage kann man hingegen beliebig einregulieren. Ist diese Geschwindigkeit gering, so wird die Streudichte groß. Ist die Geschwindigkeit groß, so wird die Streudichte bei gleicher Förderung gering. Es läßt sich also die optische Wirksamkeit des Streugutes bei der erfindungsgemäßen Benutzung des Reflektionsprinzips beliebig einstellen.
- Auch die @opitische Anordnung läßt sich bei Verwendung der Reflektiön erheblich vereinfachen und wesentlich leichter den verschiedenen Anordnungen anpassen. So ist es z. B. :nach der Erfindung möglich, die Beobachtung derart vorzunehmen, daß eine Regulierung jeder einzelnen von der Verarbeitungsmaschine herzustellenden Zigarette herbeigeführt wird. Fas geschieht dies in einfacher Weise dadurch, daß nur ein beschränktes Gebiet der Tabakschicht bzw. des Schleiers durch die Lichtquelle beleuchtet wird, welcheis so klein bemessen ist, daß die darauf befindliche, Gutmenge die zu einer Einheit erforderliche Menge nicht überschreitet. Man erreicht dieis optisch leicht dadurch, daß man unter Verwendung von Blenden o. dgl. nur ein-en schmalen Streifen der Fördervorrichtung beleuchtet, so daß nur das von diesem Streifen stammende reflektierte Licht die Zelle treffen kann. Wird nach der Erfindung der Streifen -schräg zum Strangbildner angeordnet, so ist -es möglich, diejenige Gutmenge zu erfassen, welche gerade zur Bildung .einer Einheit führt. In der Zigarettenmaschine z. B. wird durch die Fördervorrichtung der geschnittene Tabak dem S.trangbildner zugeführt. Da letzterer eine Bewegung senkrecht zur Bewegung der Fördervorrichtung ausführt, wandert das Stück, auf dem sich. das Material für ei-nie Einheit (Zigarette) ansammelt, bei dauerndem Zustrom unter der ganzen Breite des Förderhandes ientlang. Das Material für eine Einheit entstammt folglich einem Streifen, der schräg zur Transportrichtung quer über denn Förderband liegt.
- Die im Lichtindikator ,auftretenden elektrischen Stromschwankungen entsprechen angenähert den Schwankungen der Tabakmenge, welche sich an der @opitischen Anlage vorbeibewegt. Verbindet man mit der photoelektrischen Anlage (gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Verstärkern) ein Relais, welches genügend rasch arbeitet, so kann jede Einheit die ihr zustehende Mengenregelung erfahren..
- Das Relais steuert dabei zweckmäßig eine Vorrichtung, welche einen Teil des durch die Fördervorrichtung der Maischine (Strangbildner) zugeführten Gutes an dieser Maschine vorbeiführt, wobei die: auf diese Weise von der Verarbeitung ferngehaltene Menge entsprechend den festgestellten Schwankungen mehr oder weniger groß wird.
- Da es vorkommen kann, daß sich auf der Fördervorrichtung zusammengeflockte Gutmengen. bzw. unbedeckte Teile befinden (solche E.nschemnunig en bedingen im wesentlichen die zu beseitigenden Fehler), so ist es zweckmäßig, .an zwei,oder mehr Stellen der Fördervorrichtung bzw. des Schleiers mengenregulierende Organe vorzusehen. Man erreicht auf diese Weise, daß sich alle Schwankungen ausgleichen.
- Ein Beisspiel für die Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens gibt die Zeichnunig wieder.
- Abb. i zeigt die Regelungsvorrichtung in schematischer Darstellung als Teil einer Zigarettenmaschine in Seitenansicht, Abb. 2 in Draufsicht.
- Das Band i .fördert den. Tabak in Richtung des Pfeiles, so daß er unter Bildung des Schleiers 2 in den Strangbildner 3 hineinfällt. Das Förderband i dient als reflektierende Unterlage für das Streugut. Die Lichtquelle q. beleuchtet einen ;gewissen schmalen Streifen 5 das Förderbandes i, dessen. schräge Lage sich aus denn Geschwindigkeitsverhältnis von Förderband i und Strangbildner 3 ergibt. Die Beleuchtung erfolgt unter einem schrägen Winkel von etwa q.5°, so daß die einzelnen Tabakteile auf denn Förderband,einen Schatten werfen, welcher die V1ießdichte auf dem Bande :scheinbar vergrößert. Die Photozelle 6 wird durch dass vom Förderband diffus refiektnerte - Licht beeinrHußt. Der Schirm 7 hält jegliches Tageslicht von der Photozelle 6 fern und sammelt gleichzeitig das in breitem Winkel gestrahlte diffuse Licht auf ihr. Die beleuchtete und beobachtete Fläche 5 entspricht derjenigen, Streugutmenge, welche zur Bildung einer Einheit (Zigarette) führt.
- Durch die Photozelle 6 kann: zunächst eine Registriervorrichtung gesteuert werden, die einten Einblick in dass Wesen und in die Größe der auftretenden Mengenschwankungen gestattet. Des weiteren kann durch sie über einen Verstärker eine Vorrichtung gesteuert werden, welche die Dichte des zur Verarbeitung kommenden Materials regelt. Im vorliegenden: Beispiel ist eine Blasvorrichtung 8 vorgeisehen, welche den Taibakschleiier 2 mehr oder weniger aus der sen1@rechten Fallrichtung hinausbläst und einen Teil von ihm gegen eine Stachelwalze 9 führt, welche den überschüssigen Tabak entfernt. Zur Erhöhung der Genauigkeit sind an zwei Stellen derartige Blasvorrichtwng en mit den Blasdüsen 8 und i o und den Stachelwalzen. 9 und i i angeordnet.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE-i. Vorrichtung zum Meissen und Regeln der Tabakzufuhrmenge bei Zigarettenmaschinen nach Patent 482 238, gekennz.eichnet durch eine reflektierende Fläche, die die Strählen einer Lichtquelle auf eine eine Meßvorrichtung und eine Regelungsvorrichtung beeinflussende lichtelektrische Zelle wirft und so anigeordnet ist, daß der Tabak durch den Strahlengang hindurchläuft.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die reflektierende. Fläche derart beschaffen, ist, daß sie das Licht in. zerstreutem Zustande zurückwirft.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung, welche den Tabak der Zigarettenimaschine zuführt, eine diffus reflektierende Unterlage für den Tabaik bildet. q..
- Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Lichtquelle beleuchtete Abschnitt der Tabakschicht so klein bemessen isst, daß die in ihm befindliche Tabakmenge die zu einer Zigarette erforderliche Menge nicht überschreitet.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß der beleuchtete, einer Zigarette entsprechende Abschnitt einen in einem spitzen Winkel zur Vorschubrichturng liegenden Streifen bildet.
Priority Applications (5)
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Also Published As
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