DE484134C - Filtersicherung fuer Roentgenbestrahlungen - Google Patents

Filtersicherung fuer Roentgenbestrahlungen

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DE484134C
DE484134C DEH110878D DEH0110878D DE484134C DE 484134 C DE484134 C DE 484134C DE H110878 D DEH110878 D DE H110878D DE H0110878 D DEH0110878 D DE H0110878D DE 484134 C DE484134 C DE 484134C
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irradiation
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    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21KTECHNIQUES FOR HANDLING PARTICLES OR IONISING RADIATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; IRRADIATION DEVICES; GAMMA RAY OR X-RAY MICROSCOPES
    • G21K1/00Arrangements for handling particles or ionising radiation, e.g. focusing or moderating
    • G21K1/10Scattering devices; Absorbing devices; Ionising radiation filters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)

Description

  • Filtersicherung für Röntgenbestrahlungen Bekanntlich müssen bei Krankheiisbehandlunigen mittels Röntgenstrahlen sogenannte Filter verwendet werden, dumch:.welche die Strahlen vor dem Auftreffen auf den Körper geleitet werden, um zu vermeiden, daß der Patient durch die Bestrahlung Schaden erleidet. Für verschieden. starke Betstrahlungen sind Filter von verschiedener Stärke und- verschiedenem Material vorgesehen, die je nach Bedarf ausgewechselt werden müssen. Da cjieses Auswechseln in größeren Röntgen.-betrieben sehr häufig vorgenommen werden muß, wird es schließlich zu einer rein mechanischen Vorrichtung, und es kann leicht vorkommen, da.ß das Filter vergessender verwechselt wird.
  • Es ist auch eine in. Fachkreisen, bekannte Tatsache, daß die meisten schweren und allebisher tödlich verlaufenen Unglücksfälle bei Röntgenbestra:hlungen durch das Vergessen des Filters verursacht worden. sind.
  • Um diesem Mißstand abzuhelfen, hat man bereits verschiedene Vorrichtungen, sog. Filtersicherungen,, einzuführen versucht, die das Vergessen: oder Verwechseln der Filter verhindern sollen. Jedoch haften diesen bis jetzt bekannten Sicherungsvorrichtungen: noch so viele Mängel an,' da.ß sie sieh in. der Praxisl nicht einführen konnten; teils sind sie zu umständlich und berZen hierdurch schon viele Versager- und Fehlerquellen in sich, teils sind sie so teuer, daß, sie sich nacht jeder Arztt anschaffen kann; die meisten erfordern auch eine Änderung des Röntgenapparates, was ebenfalls vermieden werden soll. Keine bisher bekannte Filtersicherung axbetet überdies so einwandfrei und sicher, daß ein. Vergessen des Filters ausgeschlossen wäre. Von einer Filtersicherung muß verlangt werden, daß sie so wirkt, daß die Röntgenröhre gar nicht in Betrieb gesetzt werden kann, bevor das Filter an Seinem richtigen. Platz angebracht ist; sie muß also rein: zwangsläufig, daher auch ohne geistige Mitarbeit der die Bestrahlung verabfolgenden Person zuverlässig wirken.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nun. eine Filtersicherung, welche die angeführten Mängel nicht aufweist und bei: deren Verwendung am Röntgenapparat ein Vergessen des Filters völlig ausgeschlossen ist. Das Wesen der Erfiazdün;g ist darin. zu erblicken, daß zur HerstellunZ der elektrischen Verbindung zwischen Röntgenröhre und der Kabelöse des in üblicher Weisse auf einer Federrolle aufgerollten Zuleitungskabels ein zangen- oder scherenförmiges Verbindungsglied benutzt wird, das nur dann den Kontakt herstellt, wenn das an ihm hängende Filter an seinen richtigen. Platz vor der Blendenöffnung ein.-geschoben ist. , . . _. . In den Abbildungen ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführung dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Röntgenröhre mit an ihrem Anodensockel befestigter Zangenöse in. geöffnetem Zustand.
  • Abb. a zeigt dieselbe in geschlossenem Zustand bei eingeschobenem Filter.
  • Abb. 3 und 4 zeigen den Anodenhals einer Röntgenröhre mit am Sockel befestigter Zangenöse in geöffnetem bzw. geschlossenem Zustand in etwas vergrößertem Maßstab.
  • Die in dem Röhrenbehälter ,a liegende Röntgenröhre b hat am Ende ihres Anodenhalses c am Sockel ein: Ansatzstückd aus Metall. Das Zuleitungskabel ist in üblicher Weise auf eine Federrolle aufgerollt, und die Kabelöse befindet sich außer Gebrauch in. einer ',gewissen Entfernung vom Röhrenpol und kann nur unter Spannung des Kabels angeschlossen werdw. Ein loses Auffegen der Kabelöse oder des Kabels auf den Röhrenpal ist ,also unmöglich. Zur Herstellung der Verbindung dient nun. -ein zangen- oder scherenförmiges Verbindungsglied f, dessen Zangenmaulschenkel g so gebogen sind, daß sie in geschlossenem Zustand eine öse bilden. und nach dem Einführen der Kabelös.ee den Kontakt herstellen, während in geöffnetem Zustand die Kabelöse herausgleiten müß. Durch eine zwischen den Zangengriffen k angeordnete starke Feder i wird die Zange stets geöffnet gehalten und eine ungewollroe Verbindung ausgeschlossen. Mit dieser Zangenöse ist neun das Filter k mittels &her starken Gummischnur L verbunden, derart, daß diese vom Filter durch einen an einem Griffende angeordneten Ring in hindurch zum.anderen Griffende führt: Die Gummischnur hat eine solche Länge, daß sie, wenn das an ihr hängende Filter unter den Röhrenbehälter in seine richtige Stellung eingeschoben wird, so stark ,angezogen werden muß, daß sich das Zangenmaul g zwangsläufig schließt und die Verbindung mit der Kabelöse herstellt (Abt. a und 4). Sobald das Filter aus seiner Arbeitsstellung entfernt wird, öffnet sich die Zange selbsttätig und gibt die Kabelöse e frei, unterbricht also die Verbindung und setzt die Röntgenröbr.e,außer Betrieb (Abt. i und 3).
  • Es -ist demnach bei Verwendung diesem Vorrichtung ganz ausgeschlossen, daß eine Bestrahlung vorgenommen werden kann, solange das Filter nicht reingesetzt ist. Erst durch das Einsetzen des Filters in seine richtige Stellung und das dadurch *bewirkte Anziehen der Gummischnur wird die Zangenöse um, die Kabelöse geschlossen und der. Kontakt hergestellt. Bleibt das Filter aus Versehen .auf dem Bestrahlungstisch liegen. oder hängt es lose an der Zange, ohne .eingeschoben zu sein, so ist keine Verbindung mit der Zuleitung möglich.
  • Um auch der Zangenöse selbst eine gewisse Beweglichkeit zu verleihen, so daß sie sich allen Lagen der Röntgenröhre anpassen kann, ist sie an dem Pol d drehbar befestigt. Ihr Scharnierbolzen ist durchbohrt und durch diese Bohrung die Befestigungsschraube o .eingesetzt, um welche sich die Zange in senkrechter Ebene drehen kann: Bei bekannten Einrichtungen hat man, uni eine Verwechslung der verschiedenen Filter zu verhindern, dieselben mit geeigneten Kennzeichen versehen, beispielsweise mit farbigen Seidenschnüren und daranhängenden Täfelchen mit Angaben über das betreffende Filter. Diese Maßnahme kann auch beim Gegenstand der vorliegenden Erfindung angewendet werden;-indem än jedezn-Fütier bzw. der an ihm hängenden Gummischnur ein Täfelchen n befestigt ist, das entsprechend der Stärke des Filters verschiedenfarbig und mit Angabe der Art und Dicke des Filters und der Bestrahlungsdauer versehen ist. Die Filtersicherung kann ferner durch eine Schnur o. dgl. mit ekler Alarmuhr verbunden werden, welche entsprechend den Angaben auf dem Wannungstäfelchen n eingestellt wird und nach beendeter Bestrahlung ein Dauersignal @äxtönen läßt. Anstatt diese Alarmuhr mit der Filtersicherung fest zu verbinden, kann man auch =einen- bestimmten Schlüssel- an ihr anbringen, der nur in: ein für ihn bestimmtes Schlüsselloch =der Uhr paßt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:` i.- Filtersicherung für Röntgenbestrahlungen an einer Einrichtung, bei der die in gewisser Entfernung - vom 'Röhrenpol befindliche Kabelöse der -in - üblicher Weise auf einer Federrolle- aufgarollten Zuleitung- unter Federspannung an den Röhrenpol angeschlossen' ist, gekennzeichnet durch ein an dem einen Sockel der Röntgenröhre befestigtes. zangenartiges Verbindungsglied, dessen Zangenmaulschenkel so gebogen sind, daß sie in geschlossenem Zustand eine öse bilden und daß die Schließung dieser Öse. und damit die Verbindung mit derKabelöse (e) der Zuleitung nur dann erfolgen kann, wenn das mit den Zangengriffenden durch einte Gumrnüschnur verbundene Filter in seine richtige Stellung am Röntgenröhren.-behältereingeschoben ist und- dadurch die Verbindüngsschhur so stark angezogen ist, daß die unter Federwirkung stehenden Zangengriffe zusammengedrückt sind. z.Filtersicherung nach Anspruch i, dadurch zekennzeichnet. daß. der Scharnierbolzen. der Zange durchbohrt ist und dieselbe mittels einer durch diese Bohrung führenden Schraube _(o) an dem einen. Röhrensockel befestigt ist. 3. Filtersicherung nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß an der Verbindungsschnur (Z) zwischen Zange und Filter ein Täfelchen befestigt ist mit Angaben über Art und Dicke des zugehörigen Filters und der Bestrahlungsdauer, um ein Verwechseln des Filters zu verhindern.
DEH110878D 1927-04-05 1927-04-05 Filtersicherung fuer Roentgenbestrahlungen Expired DE484134C (de)

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