DE481895C - Einrichtung zur Ableitung der Destillationsgase aus Gaserzeugungsoefen - Google Patents

Einrichtung zur Ableitung der Destillationsgase aus Gaserzeugungsoefen

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DE481895C
DE481895C DEO15305D DEO0015305D DE481895C DE 481895 C DE481895 C DE 481895C DE O15305 D DEO15305 D DE O15305D DE O0015305 D DEO0015305 D DE O0015305D DE 481895 C DE481895 C DE 481895C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/04Purifying combustible gases containing carbon monoxide by cooling to condense non-gaseous materials

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Description

  • Einrichtung zur Ableitung der Destillationsgase aus Gaserzeugungsöfen Die Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen zur Ableitung der Destillationsgase aus Gaserzeugungsöfen, bei denen jedes in die Gassammelleitung, die sogenannte Vorlage,. mündende Steigrohrende durch eine Tauchtasse absperrbar ist. Es ist bei derartigen Einrichtungen bekannt, oberhalb der Tauchtasse mittels einer Düse o. dgl. in das Steigrohr eine Flüssigkeit, beispielsweiseAmmoniakwasser, einzuführen, die bei geöffneter Tauchtasse als Kühl- und. Sättigungsmittel für die Destillationsgase und bei geschlossener Tauchtasse als Sperrflüssigkeit dient. Bei diesen Einrichtungen ergab sich der Übelstand, daß auch nach Schließen der Tauchtasse die Flüssigkeit dauernd weiter zugeführt wurde und nutzlos in die Gassammelleitung ablief. Da die Tauchtasse bekanntlich während der ganzen Dauer des Entleerens und Füllens der- Öfen geschlossen gehalten werden muß, damit keine Luft in die Vorlage eintreten kann, ging bei den bekannten Anlagen eine sehr erhebliche Menge Spülflüssigkeit nutzlos verloren.
  • Erfindungsgemäß wird dieser Übelstand dadurch vermieden, daß die Öffnungs- und Schließbewegungen der Tauchtasse und eines zur Absperrung der die Flüssigkeit zuführenden Düse dienenden Ventils o. dgl. zwangsläufig miteinander gekoppelt werden. Wenn also die Tauchtasse geschlossen wird, wird selbsttätig auch die Zufuhr der Sperrflüssigkeit abgesperrt und umgekehrt beim Öffnen der Tauchtasse wird selbsttätig die Zufuhr der Sperrflüssigkeit wieder freigegeben. Auf diese Weise wird mit völliger Sicherheit vermieden, daß, solange sich die Tauchtasse in Schließstellung befindet, nutzlos Flüssigkeit in das Steigrohr eingeführt wird.
  • Um weiterhin sicher zu gehen, daß die Tauchtasse in -ihrer Schließstellung auch wirklich den in ihrem Namen liegenden Zweck, einen Tauchabschluß zu bilden, erfüllt, ist es zweckmäßig, daß beim Schließen die Bewegung der Tauchtasse der Bewegung des Ventils o. dgi. um einen gewissen Betrag voreilt. Auf diese Weise wird erreicht, daß auch noch nach Schließen der Tauchtasse eine kleine Menge Flüssigkeit auf diese herabrieselt und die Tauchtasse mit Sicherheit gefüllt wird. Da es sich nun um eine äußerst kleine Menge handelt, kann dann die Voreilung entsprechendgeringbemessenwerden. BeimWiederöffnen der Tauchtasse ist es andererseits erforderlich, daß schon bei der ersten Öffnungsbewegung die volle Menge Kühlflüssigkeit zur Verfügung steht, damit nicht ungekühlte Destillationsgase in die Vorlage eintreten und dort Dickteerbildungen hervorrufen können. Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß die Kopplung zwischen Tauchtasse und Absperrventil so eingerichtet, daß beim Öffnen der Tauchtasse die Bewegung des Ventils der der Tauchtasse um einen zweckentsprechenden Betrag voreilt. Auch hier kann, wie keiner weiteren Erläuterung bedarf, die Voreilung sehr gering sein.
  • Eine weitere Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß die Tauchtasse mit einem das Steigrohrgegen die Außenluft abschließenden Deckel 'derart in Verbindung steht, daß beim Öffnen des Deckels ein selbsttätiges Schließen derTauchtasse undbeimSchließen desDeckels ein selbsttätiges Öffnen der Tauchtasse eintritt. Bekanntlich sind an den Steigrohren leicht zugängliche und abnehmbare Deckel angeordnet, um das Innere der Steigrohre von Ansätzen und Verstopfungen reinigen zu können und auch bei Fehlen einer besonderen Füllgasabsaugung die Füllgase aus den Steigrohren entfernen zu können. Nun ist es erforderlich, daß beim Öffnen dieser Ab-, schlußdeckel das betreffende Steigrohr gegen die Vorlage abgesperrt wird; -damit nicht Luft oder Füllgase in die Vorlage eintreten können. Diese Absperrung wird, wie üblich, durch Schließen der Tauchtasse bewirkt, war aber bisher von der Aufmerksamkeit des Bedienungsmannes abhängig. Durch die geschilderte zwangsläufige Kopplung zwischen Abschlußdeckel und Tauchtasse wird die Sicherheit dafür geschaffen, daß Unachtsamkeit des Bedienungspersonals keine Verschlechterung des Betriebes herbeiführen kann. Gemäß der Erfindung hat der Bedienungsmann beim Regelbetrieb nur die Tauchtasse zu verstellen und beim Reinigen des Steigrohres bzw. beim Ablassen der Füllgase aus dem Steigrohr nur den Abschlußdeckel abzuheben. Durch die Erfindung werden also die notwendigen Handgriffe aufs äußerste vereinfacht, was für. den bei Kokereien und Gasanstalten üblichen Nachtbetrieb, bei dem praktisch eine Kontrolle des Bedienungspersonals unmöglich ist, von größter Wichtigkeit ist.
  • Die bauliche Ausführung der Kopplung zwischen Tauchtasse undAbsperrventil einerseits und zwischen Tauchtasse und Abschlußdeckel andererseits ist für die Erfindung gleic%gültig. Mit Rücksicht auf den rauhen Betrieb in Kokereien und Gasanstalten wird eine mechanische Kopplung durch ein widerstandsfähiges Hebelgestänge o. dgl. am zweckmäßigsten sein.

Claims (3)

  1. PATLNTANSPIZÜCHL: z. Einrichtung zur Ableitung der Dest-illationsgase aus Gaserzeugungsöfen, bei der jedes in die Gassammelleitung mündende Steigrohrende durch eine Tauchtasse absperrbar ist, der die bei geöffneter Tauchtasse als Kühl- und Sättigungsflüssigkeit für die Destillationsgase dienende Sperrflüssigkeit aus einer im Steigrohr angeord= rieten Düse zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungs- und Schließstellung der Tauchtasse und eines zur Absperrung der die Flüssigkeit zuführenden Düse dienenden Ventils -o. dgl. zwangsläufig miteinander gekoppelt werden.
  2. 2. Einrichtung nach .Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß beim Schließen die Bewegung der Tauchtasse und beim Öffnen -die Bewegung des Ventils um einen bestimmten Betrag voreilt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tauchtasse mit einem das Steigrohr gegen die Außenluft abschließenden Deckel derart in Verbindung steht, daß beim Öffnen des Deckels ein selbsttätiges Schließen der Tauchtasse und beim Schließen des Deckels ein selbsttätiges Öffnen der Tauchtasse eintritt.
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