DE481823C - Anordnung des aus abnehmbaren Ringen zusammengesetzten Schwunggewichtes bei Aussenlaeuferelektromotoren - Google Patents

Anordnung des aus abnehmbaren Ringen zusammengesetzten Schwunggewichtes bei Aussenlaeuferelektromotoren

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DE481823C
DE481823C DEL71200D DEL0071200D DE481823C DE 481823 C DE481823 C DE 481823C DE L71200 D DEL71200 D DE L71200D DE L0071200 D DEL0071200 D DE L0071200D DE 481823 C DE481823 C DE 481823C
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external rotor
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flywheel
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electric motors
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EUGEN LAUER SCHMALTZ DIPL ING
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/06Means for converting reciprocating motion into rotary motion or vice versa
    • H02K7/061Means for converting reciprocating motion into rotary motion or vice versa using rotary unbalanced masses
    • H02K7/063Means for converting reciprocating motion into rotary motion or vice versa using rotary unbalanced masses integrally combined with motor parts, e.g. motors with eccentric rotors
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    • H02K7/02Additional mass for increasing inertia, e.g. flywheels
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

  • Anordnung des aus abnehmbaren Ringen zusammengesetzten Schwunggewichtes bei Außenläuferelektromotoren Es sind Außenläufermotoren bekannt geworden, bei welchen das außen umlaufende Gehäuse mit einem ringförmigen Schwunggewicht versehen ist, so daß durch das Aufbringen zusätzlicher Masse ähnlich wie bei dem Schwungrad von Außenläufergeneratoren eine große Schwungwirkung und ein großer Gleichförmigkeitsgrad erzielt wird. Dies ist besonders für in Arbeitsmaschinen eingebaute Motoren mit plötzlich stark wechselndem Drehmoment erforderlich. In der seitherigen Ausführungsform wurde die Schwungmasse entweder in Gestalt eines Wulstes am glockenförmigen Gehäuse direkt angegossen, oder sie wurde aus Blechen hergestellt und angenietet, oder es wurden auf der zylindrisch glatt gedrehten Gehäusetrommel besondere Schwungringe angebracht. Die letztere Anordnung bot den Vorzug, daß-die Masse genau den Betriebserfordernissen der angetriebenen Maschinen angepaßt und auch nachträglich verändert werden konnte, wenn dies erforderlich war. Dafür bestand aber der Nachteil, daß der Gehäusedurchmesser ebenso wie bei den wulstförmig angegossenen und-= angenieteten Schwungringen verhältnismäßig groß wurde und daß die Gefahr der Explosion der Schwungringe infolge zu großer Umfangsgeschwindigkeit bestand, sofern man nicht diese Ringe oder das verdickte Motorgehäuse aus besonders teuerem Werkstoff herstellte. Es war auch für derartige Schwungringmotoren ein besonders ausgebildetes Gehäuse erforderlich, so daß sich die Motoren nicht ohne weiteres für andere Zwecke verwenden ließen. Eine derartige Bauart entsprach auch nicht den Erfordernissen großer Serienherstellung und Normung.
  • Die erwähnten Nachteile werden mit dem Erfindungsgegenstand behoben, ohne daß die Wirkung, die man mit den seither bekannten, mit Schwungringe ausgerüsteten Außenläufermotoren erreichte, beeinträchtigt wird. Der Motor besteht dabei aus einem in normaler Konstruktion hergestellten Außenläufer, dessen Drehmoment mit Hilfe eines ein Zahnradritzel, eine Riemenscheibe oder eine Welle tragenden Flansches abgenommen wird. Zwischen einer Stirnseite des Außenläufers und dem Flansch ist das Schwunggewicht in Gestalt eines oder mehrerer abgedrehter Ringe eingebaut. Das Schwungvermögen kann leicht durch Wegnehmen oder Hinzufügung ringförmiger Teile geändert werden, ohne daß hierdurch wie bisher eine Änderung des Durchmessers der Halteglocke, in die der Motor eingebaut ist, erforderlich wird. Letztere kann dabei den geringstmöglichen Durchmesser haben, da es in den meisten Fällen möglich ist, genügend Schwungmasse durch einen entsprechend breiten Schwungring von gleichem Durchmesser anzubauen. Hierdurch wird auch eine schädliche Zunahme der Umfangsgeschwindigkeit vermieden.
  • Die Erfindung ist gekennzeichnet durch die Befestigung eines Schwunggewichtes von rimgförmigem Querschnitt, bestehend aus einem oder mehreren Ringen zwischen Stirnwand und Kupplungsflansch eines Außenläufermotors normaler Bauart. Das Schwunggewicht kann auch aus exzentrischen Ringen bestehen, so daß eine Unbalance entsteht und die Achse des Motors in die für Erzeugung von Schüttet schwingungen erforderliche radiale Bewegung versetzt wird. Will man die Stärke dieser Schüttelschwingungen verändern, so werden diese Ringe gegeneinander -versetzt, oder es wird ein in den exzentrischen Schwungring hierzu eingebauter Gegenexzenter verdreht.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in den Abb. i bis 4 veranschaulicht, und es zeigen: Abb. i die Schwunggewichtsanordnung bei einem Außenläufermotor mit beiderseitig durchgeführter Ständerachse, Abb. 2 die Anordnung bei einem Außenläufermotor, dessen Ständerzapfen einseitig fliegend gelagert ist, Abb. 3 die Anordnung eines exzentrischen Schwunggewichtes und eines Gegenexzenters, Abb. 4 einen Querschnitt zu Abb. 3.
  • Der Außenläufermotor i normaler Bauart (Abb. i) besitzt einen Flansch 2, an dem das Ritzet 3 oder eine Riemenscheibe angebracht ist. Soll der Antriebsmotor für Maschinen, die ein stark wechselndes-Drehmoment erfordern, verwendet werden, so wird die Masse seines umlaufenden Gehäuses dadurch vergrößert, daß das Schwunggewicht 4 zwischen dem Flansch und einer Stirnseite des Außenläufers angebracht und mit den Halteschrauben 5 befestigt wird.- Die gleiche Befestigungsart ist bei einem Motor, dessen Läufer auf dem Ständerhaltebolzen fliegend läuft, in Abb. 2 gezeigt. Hier ist der Flansch 2, durch den das Drehmoment direkt auf eine Welle 7 oder auf das' Zahnradritzel bzw. die Riemenscheibe 3 abgeleitet werden kann, in einem besonderen Lager 6 abgestützt. In der unteren Hälfte der Darstellung ist das Schwunggewicht 4 aus einzelnen Ringen zusammengesetzt, so daß man die Schwungmasse durch Verändern der Schwungringzahl ändern kann. Das Schwunggewicht kann auch über den Motorkörper, in Abb. 2 dargestellt, übergreifen zum Zweck, ein größeres Trägheitsmoment zu erhalten.
  • Soll der Motor dazu verwendet werden, Schüttelschwingungen hervorzubringen, die mit Hilfe seiner Achse übertragen werden, dann ist der Schwungring nach Abb. 3 als exzentrische Scheibe 8 auszubilden. Damit die Wuchtung veränderlich wird, können mehrere exzentrische Scheiben gegeneinander versetzbar angeordnet oder es kann ein Gegenexzenter g eingefügt werden (s. den Seitenriß in Abb. 4). Hier halten zwei Blechscheiben io den Gegenexzenter. Durch Verdrehung dieses Gegenexzenters -kann man ebenfalls die Ausschlaggröße der Schwingungen verändern. Es können aber auch Vorkehrungen, z. B. Differentialgetriebe, getroffen werden, durch die diese Veränderung ebenso wie dieVerdrehung einzelner Exzenterscheiben gegeneinander auch während des Laufens der Maschine erfolgen kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung des aus abnehmbaren Ringen zusammengesetzten Schwunggewichtes bei Außenläuferelektromotoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungringe mit Hilfe von Schrauben zwischen einer Stirnseite des Außenläufers und dem das Trieborgan (3) tragenden Flansch befestigt sind.
  2. 2. .Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Schwungringe eine exzentrische Bohrung haben, und daß zwei oder mehrere Schwungringe gegeneinander versetzt oder verdreht werden können.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der exzentrischen Bohrung des Schwungringes ein Gegenexzenter angeordnet ist, der im Schwungring verdreht und festgestellt werden kann.
DEL71200D 1928-03-03 1928-03-03 Anordnung des aus abnehmbaren Ringen zusammengesetzten Schwunggewichtes bei Aussenlaeuferelektromotoren Expired DE481823C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0075749A1 (de) * 1981-09-17 1983-04-06 Kraftwerk Union Aktiengesellschaft Zweiachsiger elektrischer Kompaktantrieb, insbesondere Stellantrieb
WO2006102956A1 (de) 2005-03-29 2006-10-05 Sew-Eurodrive Gmbh & Co. Kg Abt. Ecg Rotor für elektromotor und baukasten
DE102012111007A1 (de) * 2012-11-15 2014-05-15 Peter Jungbauer Schwungrad für einen Elektroantrieb
CN115051448A (zh) * 2022-07-11 2022-09-13 秦长发 大飞轮发电机

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DE102012111007A1 (de) * 2012-11-15 2014-05-15 Peter Jungbauer Schwungrad für einen Elektroantrieb
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