DE480722C - Radreifengluehofen - Google Patents

Radreifengluehofen

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Publication number
DE480722C
DE480722C DER74643D DER0074643D DE480722C DE 480722 C DE480722 C DE 480722C DE R74643 D DER74643 D DE R74643D DE R0074643 D DER0074643 D DE R0074643D DE 480722 C DE480722 C DE 480722C
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DE
Germany
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grate
ring
annular
nozzle
air
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Expired
Application number
DER74643D
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English (en)
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AUGUST RINK
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AUGUST RINK
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J19/00Blacksmiths requisites not otherwise provided for
    • B21J19/02Hearths; Air supply arrangements specially adapted therefor
    • B21J19/025Tyre heaters

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Radreifenglühofen Es sind Radreifenglühöfen bekannt, bei denen die Reifen .auf einem ringförmigen wagerechten Rost erhitzt werden, -dem von unten Verbrennungsluft zugeführt wird. Ursprünglich hat man unter dem Rost einen kesselartigen Unterbau angebracht und in diesen seitlich Druckluft eingeblasen. Es zeigten sich aber verschiedene Nachteile, insbesondere gelang. es trotz Einblasens großer Luftmengen nicht, eine gleichmäßige Erhitzung zu erzielen. Es ist dann weiter vorßer Luftmengen nicht, eine gleichmäßige Erhitzung dadurch zu erzielen, " daß man unterhalb des Ringrostes einen konzentrischen, mit Düsen versehenen Luftkanal anordnete, in den man die Verbrennungsluft tangential einblies. Hierdurch wurde zwar eine gleichmäßigere Verteilung erzielt, doch waren Ungleichmäßigkeiten in der Erhitzung nicht immer zu vermeiden. Auch erwies sich die Bauart als verhältnismäßig kostspielig.
  • Die Erfindung sichert bei einfacher Anordnung die Gleichmäßigkeit der Luftverteilung und damit die gleichmäßige Erhitzung bei geringem Luftbedarf.
  • Gemäß der Erfindung wird zur Luftzuführung eine sich nach der Mündung erweiternde Ringdüse in der Mittelachse des Ofens unterhalb des Ringrostes derart angeordnet. - daß die Gebläseluft zum Rost zwischen zwei kegeligen Wänden hindurchgeleitet wird, deren größte Durchmesser dem Außendurchm°sser und dem Innendurchmesser des Ringrostes entsprechen. Ringdüsen sind zur Zuführung von Verbrennungsluft zu unmittelbar über der Düse liegender Kohle an sich bekannt. In Verbindung mit den an die Düse sich anschließenden kegeligen Wänden wird eine für den großen ringförmigen Rost eines Radreifenglühofens eine bisher nicht erreichbare gleichförmige Verteilung der Preßluft und damit ein gleichmäßiges Glühen gesichert. Zweckmäßig wird die dem Innenkegel der Ringdüse bildende Wand 'zur Veränderung der Spaltbreite einstellbar gehalten, wie dies für die Kegel bei den erwähnten bekannten Ringdüsen gleichfalls bekannt ist.
  • Die Erfindung ist durch die Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen senkrechten Mittelschnitt durch den im Beispiel fahrbar angeordneten Ofen, Abb. 2 eine Teilaufsicht.
  • Das auf Rädern a und b verfahrbare Ofengehäuse zeigt drei Kegelstumpfabteilungen c, d und e. Auf eine Schulter f zwischen dem Teil c und dem Teil d sowie einen durch Versteifungsrippen g mit dem äußeren Gehäusekörper c, d verbundenen Ringkörper h legt sich der Rost! auf, der, wie aus Abb. 2 erkennbar ist, aus einzelnen sektorförmigen Stücken! besteht.
  • In den Ring g ist passend und zweckmäßig durch nicht dargestellte Befestigungsmittel in verschiedener Höhe feststellbar ein Zylinderteil k eingesetzt, an den sich ein Trichterteil Z anschließt. Die Achse des Trichters L fällt mit der Achse der Kegelstumpfteile c, d und e zusammen. Seine Spitze ragt bis in den Teil e hinein, und an der übergangsstelle des Teiles d in den Teil e ist eine Winddüse m eingesetzt. Zwischen dieser Düse m und dem Trichter L bleibt ein ringförmiger Durchtrittsspalt iz, dessen Weite durch Heben oder Senken des Zylinders k mit dem Trichter Z nach Wunsch eingestellt werden kann. Der Kegelstumpfraum e, der durch einen Bodenschieber o abgeschlossen ist, durch den gegebenenfalls Asche entfernt werden kann, bildet eine Luftvorkammer. Die Luft wird von einem nicht dargestellten Gebläse aus durch die öffnung p eingeblasen und tritt durch die Düse m von unten her ein, wo sie sich, wie Versuche gezeigt haben, über den Ringspalt n gleichmäßig verteilt, so daß die gesamte Rostfläche i von der Luft in gleichmäßiger Pressung durchströmt wird.
  • Selbstverständlich können Teile des Rostes durch ringförmige Abdeckstücke verdeckt werden, die bei Erhitzung großer Reifen nach dem Ringe h zu liegen, während umgekehrt beim Erhitzen kleiner Reifen die in der Nähe des Ringes h liegenden Teile frei gelassen werden. Entsprechend der frei -gelassenen Rostfläche wird der mittlere Kegel l einzustellen sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Radreifenglühofen mit ringförmigem Rost und darunter angeordneter Luftzüführungskammer, dadurch gekennzeichnet, daß zur Luftzuführung eine an sich bekannte, sich nach der Mündung erweiternde Ringdüse (m, n) in der Mittelachse des Ofens unterhalb des Ringrostes derart angeordnet ist, daß die Gebläseluft zu dem Rost zwischen zwei kegeligen Wänden (d, L) hindurchgeleitet wird, deren größte Durchmesser dem Außendurchmesser und dem Innendurchmesser des Ringrostes (i) entsprechen, wobei zweckmäßig zur Veränderung der Spaltbreite (h) der Ringdüse (m) die innere Wand (L) in bekannter Weise in der Höhenlage einstellbar ist.
  2. 2. Radreifenglühofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Ringdüse (m) eine Vorkammer (e) angeordnet ist, in die die erstere bis unterhalb der Gebläselufteinführungsöffnung hineinragt.
  3. 3. Radreifengliihofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Kegelwand (L) oben in einen Blechzylinder (k) ausläuft, der sich im mittleren Auflagekranz (h) des Rostes (i) führt und in diesem axial verschiebbar und feststellbar ist.
DER74643D 1928-05-16 1928-05-16 Radreifengluehofen Expired DE480722C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087697B (de) * 1953-10-05 1960-08-25 Heinz Bauer Lampeneinsteckfassung mit beruehrungssicherem Abschluss durch Schwenkglieder

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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