DE480416C - Verfahren zur Regelung von Kreiselgeblaesen oder -verdichtern - Google Patents

Verfahren zur Regelung von Kreiselgeblaesen oder -verdichtern

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DE480416C
DE480416C DEA45640D DEA0045640D DE480416C DE 480416 C DE480416 C DE 480416C DE A45640 D DEA45640 D DE A45640D DE A0045640 D DEA0045640 D DE A0045640D DE 480416 C DE480416 C DE 480416C
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DE
Germany
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pressure
air
line
network
compressor
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Expired
Application number
DEA45640D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Friedrich Sass
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE480416C publication Critical patent/DE480416C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D27/00Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids
    • F04D27/02Surge control
    • F04D27/0284Conjoint control of two or more different functions
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D27/00Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids
    • F04D27/007Conjoint control of two or more different functions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Positive-Displacement Air Blowers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Regelung von Kreiselgebläsen oder -verdichtern Kreiselgebläse und -verdichten, die mit unveränderlicher Drehzahl arbeiten, erhalten in der Regel eine Vorrichtung, welche durch Einstellung der Förderung den Enddruck der Luft gleichbleibend erhält. Dies geschieht gewöhnlich dadurch, daß in die Saugleitung des Gebläses bzw. Verdichters eine Drosselklappe eingebaut wird, welche geschlossen wird, wenn der Enddruck des Verdichters gemäß seiner Charakteristik (Druckvolumenkurve) bei abnehmender Luftmenge ansteigt. Die Betätigung der Drosselklappe erfolgt hierbei selbsttätig oder mittels Hand. Der Verlauf des Luftdruckes bei einem nach diesem bekannten Regelverfahren arbeitenden Verdichter ist aus der Abb. i ersichtlich, wobei der Luftdruck durch eine mit steigender Luftmenge etwas abfallende Gerade A-B dargestellt ist, da ja die auf gleichbleibenden Enddruck wirkende Regelung einen gewissen Druckungleichförmi.gkeitsgrad haben muß. Die in dieser Abbildung eingetragenen Druckv olumenkurven oder Charakteristiken entsprechen den verschiedenen Stellungen der Drosselklappe.
  • Um nun bei geringen Fördermengen eine Pumpwirkung durch Zurückfluten des geförderten Mittels zu vermeiden, ist es üblich, in die Gasdruckleitung hinter den Verdichter ein selbsttätiges Rückschlagventil einzubauen und eine Einrichtung zu treffen, welche einen Teil des geförderten Mittels in das Freie abblasen läßt oder aber in den Verdichter zurückführt.
  • Findet nun ein Abblasen eines Teils des geförderten Mittels bzw. ein Zurückströmen desselben aus der Druckleitung in den Verdichter statt-, so ergibt sich eine Drucksenkung im Netz, welche zur Folge hat, daß die Vorrichtung zur Gleichhaltung des Druckes sofort anspricht und die Drosselklappe öffnet. Hierdurch ergibt sich jedoch ein zu rasches Wiederauffüllen des Netzes, so daß die Vorrichtung zur Verhütung des Pumpens unnötig oft anspricht.
  • Um diesen Übelstand zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, bei Kreiselverdichtern und Gebläsen mit gleichbleibender Drehzahl die Regelung derart vorzunehmen, daß von der größtmöglichen bis zu einer in der Nähe der Pumpgrenze liegenden Luftmenge herab der Luftdruck in bekannter Weise gleichbleibend gehalten, bei weiterer Verminderung -der Luftmenge bis zum Betrage Null jedoch eine Änderung des Luftdruckes eingestellt wird. Bei Anwendung dieses Regelungsverfahrens wird, wie aus der Abb. a ersichtlich, der Enddruck der Luft mit einem kleinen Druckabfall z nur auf einem nicht ganz bis auf die Pumpgrenze heranreichenden Bereich D-E gleichbleibend erhalten, während der Verdichter in der Nähe der Pumpgrenze auf einer durch den Punkt D gehenden Charakteristik C-D arbeitet.
  • In der Abb. 3 ist die Anwendung der Erfindung an einem Kreiselverdichter veranschaulicht, welcher mit einer Vorrichtung zur Verhütung des Pumpens nach Patent 386 q.23 ausgestattet ist. Hierin bezeichnet d einen mit unveränderlicher Drehzahl, also etwa von einem Synchronmotor angetriebenen Kreiselverdichter, dessen Saugleitung b mit einer Drosselklappe c versehen ist. Die an den Druckstutzen d sich anschließende Druckleitung e enthält ein Rückschlagventil f. Durch eine mit Düse la versehene Umführungsleitung g wird bei geschlossenem Rückschlagventil f ein Teil des geförderten Mittels zwecks Verhütung des Pumpens aus der Druckleitung in den Verdichter zurückgeführt.
  • Von irgendeinem Punkt des Netzes, der zweckmäßig in der Nähe der Rückschlagklappe liegt, ist die Leitung i zu einem Membrandruckregler k geführt, der unter Vermittlung des Steuerschiebers 1 und des Öldruckmotors m die Drosselklappe c öffnet oder schließt. Bei abnehmender Luftmenge, d. b. bei steigendem Luft-lruck (Strecke D-E in Abb. 2) steigt auch der Druck unter der Membran k; diese hebt sich unter Überwindung der Spannung der Feder n und schließt mit Hilfe des Öldruckmotors 1, m die Drosselklappe c. Letztere kann jedoch nur so lange eine Schließbewegung ausführen, bis die Membran k sich gegen den mittels des Handrades o einstellbaren Anschlag p legt; von hier ab kann .der Luftdruck im Netz, also auch in der Leitung i, weiter steigen, ohne daß die Drosselklappe eine weitere Schließbewegung ausführt. Sie bleibt daher bei weiter steigendem Luftdruck in derselben Stellung stehen, und der Verdichter arbeitet auf der dieser Stellung der Drosselklappe entsprechenden Druckvolumenkurve 3, (Abb. 2).
  • Sinkt der Luftbedarf im Netz weiter, so steigt jetzt der Luftdruck gemäß dem Stück D-C der Charakteristik y an bis zum Punkt C, in welchem die Pumpgrenze erreicht wird. Jetzt spricht in bekannter Weise die Vorrichtung nach Patent 386 423 an; die Förderung der Luft reißt ab, die Rückschlagklappe schlägt zu und es setzt ein Rückströmen der Luft aus dem Netz durch die Umführungsleitung g und die Düse lz sowie durch den Verdichter in den Saugstutzen b ein, wobei der Verdichter leer weiter läuft. Infolge des Aufhörens der Förderung, des Rückströmens aus dem Netz und des weiter andauernden Luftverbrauches im Netz sinkt jetzt der Netzdruck zunächst so weit, bis ein Druck im Netz entsprechend dem Punkt D (Abb. a) wieder erreicht ist. Von jetzt ab beginnt sich bei weiter sinkendem Luftdruck die Drosselklappe zu öffnen, da der Membrandruckregler anspricht; die Membran k entfernt sich von dem einstellbaren Anschlag p, weil die Spannung der Feder n überwiegt, und die Drosselklappe c wird vom Öldruckmotor 1, in ein wenig geöffnet. Jetzt muß der Verdichter alsbald seine Förderung wieder aufnehmen, da er eine reichlichere Luftzufuhr durch den Saugstutzen erhält, welche den schwachen, durch die Düse h klein gehaltenen Rückstrom überwindet. Das Rückströmen hört also auf und der Verdichter fördert wieder ins Netz. Der Netzdruck beginnt sofort wieder zu steigen, und der Luftdruck nimmt gemäß der Kurve D-C wieder zu, wobei sich beim Erreichen des Punktes C das Spiel wiederholt.
  • Durch die beschriebene Einrichtung wird erreicht, daß die Druckschwankungen im Netz, welche bei Anwendung der Regelvorrichtung nach Patent 386 423 auftreten, beliebig klein gehalten werden können. Sie entsprechen der Proj ektion F des Bogens C-D auf die Senkrechte, also z. B. ,dem Betrag .x in Abb. 2. Die Strecke x kann aber dadurch klein gehalten werden, daß der Anschlag p mittels- des Handrades o so verändert wird, daß die Membran k sich erst, wenn der Verdichter sich :der Pumpgrenze nähert, den Anschlag p berührt.
  • Wäre der Anschlag p nicht vorhanden, so würde das mit dem Rückströmen der Luft gemäß Patent 386 423 verbundene Sinken des Netzdruckes sich erfahrungsgemäß noch längere Zeit fortsetzen, da der Verdichter z. B. bei einem normalen Enddruck von 7 kg/cm' Überdruck während des Rückströmens nur einen Enddruck von etwa 5 kgfcrn' erzeugen kann. Es würden also Druckschwankungen von mehreren Kilogramm/Quadratzentimetern in das Netz .hineinkommen, was natürlich urzulässig ist. Die vorliegende Erfindung vermeidet diesen Übelstand, indem sie das Sinken des Netzdruckes durch selbsttätiges rechtzeitiges Öffnen .der Drosselklappe abschneidet, so daß die Druckschwankungen x-beliebig klein einstellbar sind.
  • Außerdem wird durch die beschriebene Erfindung erreicht, daß bei andauernd kleinem Luftbedarf im Netz trotz des mit dem Rückströmen nach Patent 386 423 verbundenen Sinkens des Druckes die Drosselklappe im Saugstutzen des Kompressors nur so weit geöffnet wird, daß das Wiederaufpumpen des Netzes möglichst langsam vor sich geht.
  • Der Membrandruckregler ist ferner mit einem Handrad q versehen, durch welches die Spannung der Feder n auch während des Betriebes verändert werden kann, so daß es möglich ist, die Strecke D-E in Abb. 2 parallel zu sich selbst nach oben oder unten zu verschieben und demnach die Höhe des gleichbleibenden Luftdruckes beliebig zu verstellen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Regelung von- Kreiselgebläsen oder -verdichtern für Anlagen mit Antriebsmaschinen von unveränderlicher Drehzahl (Elektromotor), dadurch gekennzeichnet, daß von der größtmöglichen Luftmenge bis zu einer in der Nähe der Pumpgrenze liegenden Luftmenge herab der Förderdruck durch Drosselung einer Leitung, z. B. der Saugleitung, gleichbleibend gehalten wird, während bei weiterer Verminderung der Luftmenge bis zum Betrage Null eine Änderung des Luftdruckes entsprechend einer Druckvolumenkurve bei konstantem Querschnitt der Leitung zugelassen wird.
  2. 2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, welche in der Nähe der Pumpgrenze die auf Gleichhaltung des Enddruckes wirkende Regelungsvorrichtung selbsttätig ausschaltet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Membrandruckregler angewandt wird, der mit einem einstellbaren Anschlag versehen ist, welcher in der Nähe der Pumpgrenze bei einem bestimmten Enddruck den Druckregler außer Wirkung setzt.- -
DEA45640D 1925-08-04 1925-08-04 Verfahren zur Regelung von Kreiselgeblaesen oder -verdichtern Expired DE480416C (de)

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