DE480340C - Schraegwalzwerk - Google Patents

Schraegwalzwerk

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Publication number
DE480340C
DE480340C DEM99224D DEM0099224D DE480340C DE 480340 C DE480340 C DE 480340C DE M99224 D DEM99224 D DE M99224D DE M0099224 D DEM0099224 D DE M0099224D DE 480340 C DE480340 C DE 480340C
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DE
Germany
Prior art keywords
rollers
rolling mill
cross rolling
displaceable
roller
Prior art date
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Expired
Application number
DEM99224D
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English (en)
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Maschinenfabrik Sack GmbH
Original Assignee
Maschinenfabrik Sack GmbH
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Filing date
Publication date
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Priority to BE347483D priority patent/BE347483A/xx
Application filed by Maschinenfabrik Sack GmbH filed Critical Maschinenfabrik Sack GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE480340C publication Critical patent/DE480340C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B19/00Tube-rolling by rollers arranged outside the work and having their axes not perpendicular to the axis of the work
    • B21B19/02Tube-rolling by rollers arranged outside the work and having their axes not perpendicular to the axis of the work the axes of the rollers being arranged essentially diagonally to the axis of the work, e.g. "cross" tube-rolling ; Diescher mills, Stiefel disc piercers or Stiefel rotary piercers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Schrägwalzwerk Bei den bekannten Schrägwalzwerken mit zwei hintereinander angeordneten Walzenpaaren sind die Walzen in einem gemein-Kunen, verschiebbaren Ständer gelagert, so daß die auf derselben Seite befindlichen Walzen gemeinsam verstellt und dadurch Veränderungen des Kalibers vorgenommen werden können. Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung eines derartigen Walzwerks, und zwar sind die Walzen jeder Seite auch einzeln für sich durch Verschieben oder Verschwenkei: einstellbar.
  • Durch Ausbildung des Walzwerks mit zwei Walzenpaaren werden wesentliche Vorteile erzielt. Man kann nämlich die Walzen nach eingetretenem Verschleiß stets wieder so einstellen, daß im Arbeitsraum die gleichen Geschwindigkeitsverhältnisse vorliegen wie vor der Abnutzung. Wenn die Walzen abgenutzt sind und abgedreht werden, so ändern sich bei den bekannten Walzwerken die Verhältnisse der Umfangsgeschwindigkeiten an der. Walzen, und es tritt an der Übergangsstelle zwischen den beiden aneinanderstoßenden Walzen ein Geschwindigkeitssprung ein. Dadurch entsteht eine Zerrung des Werkstoffs, während umgekehrt angestrebt werden muß, daß sich die Walzen an jeder Stelle des Kalibers auf-dem Arbeitsstück abwickeln. Durch eine veränderte Einstellung der aneinanderstoßenden Walzen nach dem Abdrehen kann man aber erreichen, daß das gleichmäßige Abwickeln ohne Geschwindigkeitssprung wieder eintritt. Gegebenenfalls wird dabei die in die Einführungswalze eingreifende Ausführungswalze auch von der Stirnseite aus abgedreht, so daß die beiden Walzen an den aneinanderstoßenden Enden wiederum die gleiche Umfangsgeschwindigkeit besitzen.
  • Da die beiden Walzen einer Seite ineinandergreifen, so mußten sie bisher bei der Montage und beim Auswechseln der Walzen zusammen ausgehoben werden, und es waren deshalb stets zwei Krane erforderlich. Bei dem nach der Erfindung hergestellten Walzwerk kommt man dagegen mit einem einzigen Kran aus, da zunächst die beiden Walzen durch Verschieben oder Ver schwenken außer Eingriff gebracht und einzeln gehandhabt werden können. Auch darin besteht ein Vorteil der neuen Ausbildung des mit zwei Walzenpaaren ausgerüsteten Walzwerkes.
  • Bei Radreifenwalzwerken ist die Einstellbarkeit jeder Walze bekannt. Bei diesen han-Belt es sich aber nicht um das Zusammenwirken zweier im Anschluß aneinanderwirkender Walzenpaare, und es bestehen daher dort auch nicht die Schwierigkeiten, zu deren Beseitigung, wie oben dargelgt wurde, bei dem Walzwerk finit zwei Walzenpaaren die Einzeleinstellbarkeit dient.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Walzwerks dargestellt. Es zeigen Abb. i und 2 ein Walzwerk mit beliebig einstellbaren Einführungswalzen in Oberansicht und Seitenansicht, Abb.3 und q. ein Walzwerk mit axial verschiebbaren Einführungswalzen in Oberansicht und Seitenansicht.
  • Bei der Ausführungsform der Vorrichtung nach Abb. i und 2 sind auf den Grundplatten a bzw. a", welche selbst wieder einstellbar sein können, die Walzen c und e bzw. e1 und e1 unabhängig voneinander gelagert. Das Lager b der Walze c und das Lager b1 der Walze c' sind für sich verstellbar auf der Platte a oder der Platte a1 angeordnet. Man kann somit die Walzen c, cl über die Walzen e, e1 schieben oder sie von ihnen entfernen und kann auch den Winkel zwischen den Walzen ändern.
  • Bei der Ausführungsform nach den Abb. 3 und q. sind die Walzen c bzw. cl in einer Büchse f gelagert, durch deren Ansatz g eine Spindel h führt. Mit Hilfe dieser Spindel kann die Büchse f und damit die Walze c über die Walze e geschoben bzw. von ihr entfernt werden. Werden die Walzen nach der Abnutzung abgedreht, so werden die Walzen e, e' auch von der freien Stirnseite her so weit abgedreht, daß im Betriebe die Umfangsgeschwindigkeit am Anfang der Walzen e, e1 derjenigen am Ende der Walzen c, c' entspricht. Es müssen dabei die Wälzen c, c' natürlich durch Verschieben wieder an die Walzen e, e1 herangerückt werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHL,: i. Schrägwalzwerk mit zwei hintereinander angeordneten Walzenpaaren, die in j e einem verschiebbaren und verschwenkbar en Ständer gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen jeder Seite für sich einstellbar angeordnet sind.
  2. 2. Schrägwalzwerk. nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerkörper der Walzen verschiebbar und verschwenkbar angeordnet sind.
  3. 3. Schrägwalzwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerkörper der Einführungswalzen auf einer Platte o. dgl. frei verschiebbar und feststellbar angeordnet sind.
  4. Schrägwalzwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen eines Walzenpaares axial verschiebbar angeordnet sind.
  5. 5. Schrägwalzwerk nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß jede der axial verschiebbar ;eingerichteten Walzen in einer axial verschiebbaren Büchse fest gelagert ist.
  6. 6. Schrägwalzwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchsen, in welchen die Walzen gelagert sind, seitlich zwischen je zwei Stellschrauben angeordnete Ansätze (g) besitzen.
DEM99224D 1927-04-13 1927-04-13 Schraegwalzwerk Expired DE480340C (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR34648D FR34648E (de) 1927-04-13
BE347483D BE347483A (de) 1927-04-13
DEM99224D DE480340C (de) 1927-04-13 1927-04-13 Schraegwalzwerk

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM99224D DE480340C (de) 1927-04-13 1927-04-13 Schraegwalzwerk

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE480340C true DE480340C (de) 1929-08-01

Family

ID=7324004

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM99224D Expired DE480340C (de) 1927-04-13 1927-04-13 Schraegwalzwerk

Country Status (3)

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BE (1) BE347483A (de)
DE (1) DE480340C (de)
FR (1) FR34648E (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3644783A1 (de) * 1986-12-23 1988-07-07 Mannesmann Ag Zweiwalzenschraegwalzwerk zum lochen und strecken von massiv- und hohlbloecken

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3644783A1 (de) * 1986-12-23 1988-07-07 Mannesmann Ag Zweiwalzenschraegwalzwerk zum lochen und strecken von massiv- und hohlbloecken

Also Published As

Publication number Publication date
FR34648E (de) 1929-09-19
BE347483A (de)

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