DE47972C - Accumulator - Google Patents

Accumulator

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Publication number
DE47972C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lead
mass
electrode
cylinder
effective
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT47972D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. L. C. ECKELT in Berlin N., Sellerstr. 2
Publication of DE47972C publication Critical patent/DE47972C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M4/00Electrodes
    • H01M4/02Electrodes composed of, or comprising, active material
    • H01M4/64Carriers or collectors
    • H01M4/70Carriers or collectors characterised by shape or form
    • H01M4/75Wires, rods or strips
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
J. L. C. ECKELT in BERLIN. Accumulator.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 8. Januar 1889 ab.
Man hat durch die mannigfachsten Construe-, tionen versucht, bei elek' .sehen Accumulatoren die wirksame Bleimasse an den eigentlichen Elektrodenplatten so dauerhaft zu befestigen, dafs die Accumulatoren gegen Stöfse, beispielsweise bei länger dauernder Fahrt, gesichert waren und die Bleimasse nicht aus ihren Befestigungsstellen herausfiel. Die Erfolge nach dieser Richtung sind bisher nicht immer günstig gewesen; die Masse lockerte sich oft, was vielleicht auch darin seinen Grund hatte, dafs sie sich beim Laden der Accumulatoren ausdehnt. Daher fallen selbst ruhig stehende Accumulatoren der Zerstörung in einer gewissen Zeit anheim.
Der Erfinder versucht nun durch eine eigenartige Anordnung dem Uebelstande zu begegnen, und zwar liegt der Grundgedanke darin, die Bleimasse von allen Seiten so zu halten und zu pressen, dafs sie sich nicht oder nur in sehr geringem Grade verschieben kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Querschnitt, Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Accumulator.
Die Elektrodenplatten sind in einem gufseisernen Cylinder α eingeschlossen, welcher der Länge nach getheilt ist und dessen Hälften durch Schrauben oder auf sonst geeignete Weise gas- und' wasserdicht verbunden werden. Zweckmäfsig versieht man die untere Hälfte des Cylinders mit Füfsen a1, um ihn bequem aufstellen zu können. Innen ist der Cylinder mit Blei ausgelegt, um das Gufseisen vor dem Angriff der Säure zu bewahren.
Der Cylinder enthält eine Reihe von Elektrodenplatten .oder richtiger Scheiben, und dieselben sind gebildet aus einem gezogenen Bleistreifen von Doppel-T-, -3- oder -H-Querschnitt. Dieser Bleistreifen ist in eine Spirale k gewunden (Fig. 1) und die wirksame Bleimasse wird in die Zwischenräume der Spiralwindungen fest eingebracht./Um diese Spirale ist ein Bleiring c gelegt, der an einer Seite einen Ansatz besitzt; mit diesem Ansatz hängt er durch einen Metallstreifen c1 mit der dritten, fünften, siebenten und jeder ungeraden Scheibe zusammen, während die geradzahligen Scheibenringe c einen entsprechenden Ansatz auf der gegenüberliegenden Seite besitzen und ebenfalls unter einander verbunden sind. Die Metallstreifen c1 setzen sich nach den Stirnenden des Cylinders fort und treten als positive und negative Poldrähte d und d1 durch Bohrungen nach aufsen. Mindestens für einen der beiden Poldrähte (in der Zeichnung d1) ist eine besondere IsolirungshüUe beim Durchgang durch den Cylinder erforderlich.
Jede Elektrodenscheibe ist von zwei nahezu halbkreisförmigen Gummiringen b umgeben, welche . den Raum bis zur Innenwandung des Cylinders ausfüllen und nur Platz für die beiden Polstreifen c1 zwischen sich lassen.
Jede Elektrodenscheibe wird ferner seitlich beiderseits von je einer Isolirscheibe h bedeckt; zwischen den beiden Scheiben zweier benachbarten Elektroden liegt eine Weichgummiplatte m. Als Endplatten sind Scheiben / von Eisen angeordnet, welches ringsum verbleit ist. Diese Endplatten werden durch Gummiklötzchen g gegen die letzten Elektrodenplatten geprefst.
In der Mitte jeder einzigen Scheibe, sowohl Elektroden- als Gummi- und Druckscheibe, ist eine freie Oeffnung i angebracht, auch sind die Scheiben h h auf ihren der Elektrodenmasse zugekehrten Seiten mit entsprechenden Rinnen, Riffeln u. s. w. versehen, damit die Erregerflüssigkeit überall leicht Zutritt zur Elektrodenmasse haben kann.
Auf diese Weise ist die wirksame Bleimasse in den Elektrodenscheiben von allen Seiten einem elastischen Druck ausgesetzt, der zwar eine Ausdehnung der Bleimasse gestattet, jedoch nur bis zu einem gewissen Grade, jedenfalls aber verhütet, dafs die Masse im Laufe der Zeit, bei Erschütterungen, beim Transport oder durch andere Ursachen zerfallen kann. Den Druck im Innern des Cylinders kann man bis zu einer gewissen Grenze sich steigern lassen und die bekannten Sicherheitsvorrichtungen (Ventile u. dergl.) bei Üeberschreitung des noch für zulässig erachteten Druckes anbringen. Mit geringen Abänderungen läfst sich auch die elastische Lagerung der wirksamen Bleimasse anderweitig anordnen. Statt eines cylindrischen Gefäfses α kann man auch ein im Querschnitt quadratisches oder sonstwie geformtes Gefä'fs verwenden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Die Anordnung von Elektrodenplatten aus Doppel-T-, -H- oder anderem geeigneten Formbleidraht, der in Spiralen gewunden und mit einem Bleiring umgeben ist und die wirksame Elektrodenmasse ,in sich aufnimmt. '
2. Die Anordnung der unter i. angegebenen Elektrodenplatten zwischen elastischen Platten und Zwischenlagen, die 'von einem festen Gefäfs umschlossen sind, so dafs die wirksame Bleimasse zwar eine geringe Ausdehnung, aber keine Lagenänderung erfahren kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT47972D Accumulator Expired - Lifetime DE47972C (de)

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DE47972C true DE47972C (de)

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ID=322982

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DENDAT47972D Expired - Lifetime DE47972C (de) Accumulator

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4335943A1 (de) * 1993-10-22 1995-04-27 Siegfried Richter Automatische Windlüfter

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