DE478940C - Pneumatische Zaehlvorrichtung, insbesondere fuer Papiergeld - Google Patents

Pneumatische Zaehlvorrichtung, insbesondere fuer Papiergeld

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DE478940C
DE478940C DEZ17098D DEZ0017098D DE478940C DE 478940 C DE478940 C DE 478940C DE Z17098 D DEZ17098 D DE Z17098D DE Z0017098 D DEZ0017098 D DE Z0017098D DE 478940 C DE478940 C DE 478940C
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Description

  • Pneumatische Zählvorrichtung, insbesondere für Papiergeld Gegenstand des Hauptpatents ist eine- Vorrichtung zum Zählen von Papiergeld, bei welcher die Scheine durch Saugdüsen eines umlaufenden Rades von einer Sammelstelle abgesaugt und, unter Übertragung der Bewegung des Rades auf ein Zählwerk, einer Ablegestelle zugeführt werden.
  • Die übergabe der zu zählenden Scheine an die Düsen des Förderrades erfolgt gemäß dem Hauptpatent durch ein mit Fächern versehenes, umlaufendes Rad, dessen Drehzahl von derjenigen des Förderrades in solcher Abhängigkeit steht, daß jeweils ein Fach bei seinem Vorbeigang vor eine Düse zu stehen kommt. Diese Art der übergabe hat sich als umständlich und zeitraubend erwiesen.
  • Gemäß der Erfindung geschieht die Abgabe der Scheine an die Düsen des Förderrades dadurch, daß die Scheine paketweise auf einem zu dem Förderrad konzentrischen Ringsegment angeordnet sind. Zweckmäßig sind hierbei die zu zählenden Scheine in schubladenartig auswechselbaren- Fächern untergebracht, die vor den Düsen des Förderrades auf einem zu diesem konzentrischen Ring liegen. Die Fächer sind zur Verstärkung der Saugwirkung mit Bodenöffnungen für den Eintritt von Luft versehen. Die oberen Stirnflächen der Fächer sind in einer Ebene mit dem dicht an dem Förderrad liegenden Ringsegment angeordnet; das Förderrad besitzt im Bereich der Düsen Ausnehmungen für die Aufnahme der angesaugten Scheine. Die Fächer sind zu einem Teil derart abgedeckt, daß die Scheine erst angesaugt werden können, wenn die Düsen über der Mitte der Fächer stehen. Die Deckplatten können am Rand der Fächer mit Durchbrechungen versehen sein, so daß die Scheine bei Vorbeigang der Düsen seitlich angehoben werden.
  • Die Abbildungen zeigen eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar Abb. i einen Gründriß, Abb. 2 einen Schnitt nach Linie A-B zu Abb. i.
  • In einem Radkranz i sind zehn Düsen z eingelassen, deren jede einerseits durch eine Bohrung 3 einer zugehörigen Speiche 4 in die Hohlachse des Rades i, anderseits nach außen mündet. Die Hohlachse ist durch feststehende Zwischenwände 5, 6 und 7 in drei Kammern 8, 9 und io unterteilt, von denen 8 und 9 an Unterdruck angeschlossen sind, io an Atmosphäre liegt. Die durch die drei Zwischenwände 5, 6 und 7 gebildeten Winkel sind- in solcher übereinstimmung mit den Winkeln der Speichen 4, daß bei Drehung des Rades in der Pfeilrichtung jeder Kanal 3, der an den Kammern 9 und io vorbeigeht, unabhängig vor- dem vor- oder nacheilenden Kanal an Unterdruck bzw. Atmosphäre-bleibt. Im Bereich der Unterdruckkammer 9 ist eine Zählvorrichtung i i angeordnet, deren- Welle 12 durch ein. Zahnrad 13 und Anschläge 14 der Speichen q. fortgeschaltet wird. Unter dem Rad i liegt ein feststehendes, zu diesem konzentrisches Ringsegment 15, das im Bereich der Kammern 9 und i o offen ist. Dieses Ringsegment besitzt eine Anzahl von Aussparungen 16, welche der Aufnahme von auswechselbaren, die zu zählenden Scheine enthaltenden Schubfächern 17 (Abb. 2) dienen. Letztere besitzen Bodenöffnungen 18 und seitliche Schlitze 19 für den Eintritt von Luft. Die oberen Stirnflächen 2o der Fächer 17 liegen in einer Ebene mit der dicht an das Förderrad i anschließenden oberen Fläche 21 des Ringsegments 15. Das Färderrad i ist im Bereich der Düsen--, mit Ausnehmungen 22 zur Aufnahme der angesaugten Scheine versehen. Die Fächer 17 sind an ihren Öffnungen zum Teil durch Platten 23 abgedeckt, so daß der jeweils oberste Schein erst angesaugt werden kann, wenn die Düsen etwa über der Mitte der Fächer stehen (Abb.2). Am Rand der Fächer 17 sind in die Platten 23 Durchbrechungen 2¢ eingelassen, welche bewirken, daß die Scheine beim Vorbeigang der Düsen zuerst seitlich angehoben werden. Die gegenüberliegenden Ränder der Fächer sind, wie in Abb.2 bei 25 gezeigt, abgeschrägt, wodurch die Entnahme der Scheine aus den Fächern erleichtert wird.
  • Die Arbeitsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende: In jede Aussparung 16 des Ringsegments 15 wird ein mit Scheinen gefülltes Schubfach 17 eingesetzt; sodann werden die Kammern 8 und 9 an Unterdruck gelegt, wobei jede der im Bereich der Kammer 8 liegenden Düse 2 dem darunterliegenden Fach 17 den obersten Schein entnimmt. Bei Drehung des Rades i in Richtung des Pfeiles werden die so aufgenommenen Scheine nacheinander abgelegt, sobald jede Düse 2 in den Bereich der an Atmosphäre angeschlossenen Kammer i o kommt. Bei jedem Vorbeigang einer Speiche q. an dem Rad 13 wird das Zählwerk i i um die Einheit fortgeschaltet. In der Folge erfaßt zunächst jede die Kammer io verlassende Düse den obersten Schein des ersten auf die Kammer io in der Drehrichtung folgenden Schubfaches. Ist dieses Fach entleert, so kommt das nächste, anschließend das dritte usw. an die Reihe. Die Scheine werden in den Ausnehmungen 22 des Rades gefördert. Da sowohl das Ringsegment 15 als auch die Fächer 17 dicht an der. Saugfläche des Förderrades i anliegen, tritt nahezu kein Verlust an- Unterdruck ein. Die durch die Bodenöffnungen 18 und i9 der Behälter eindringende Luft bewirkt eine kräftige Unterstützung der Saugtätigkeit der Düsen. Die Deckplatte 23 verhindert ein einseitiges Hochheben und Festhalten der Scheine durch die Düsen.

Claims (6)

  1. PATENT TANSYRllCHE: i. Pneumatische Zählvorrichtung, insbesondere für Papiergeld, bestehend aus einem mit Saugdüsen versehenen Förderrad nach Patent q.78 822, dadurch gekennzeichnet, daß die zu zählenden Scheine auf einem feststehenden, zu dem Förderrad (i) konzentrischen Ringsegment (15) angeordnet sind.
  2. 2. Pneumatische Zählvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zu zählenden Scheine in schubladenartig auswechselbaren Fächern (17) liegen.
  3. 3. Pneumatische Zählvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fächer Bodenöffnungen (18, i9) für den Eintritt von Luft besitzen. q,.
  4. Pneumatische Zählvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Stirnflächen (2o) der Fächer (17) in einer Ebene mit dem dicht an dem Förderrad (i) liegenden Ringsegment (15) angeordnet sind und das Rad (i) im Bereich der Düsen (2) Ausnehmungen (22) für die Aufnahme der angesaugten Scheine besitzt.
  5. 5. Pneumatische Zählvorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Fächer (17) zum Teil derart abgedeckt sind, daß die Scheine erst angesaugt werden können, wenn die Düsen (2) über der Mitte der Fächer stehen.
  6. 6. Pneumatische Zählvorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatten (23) am Rand der Fächer (17) Durchbrechungen (2¢) besitzen, so daß die Scheine beim Vorbeigang der Düsen (2) seitlich angehoben werden.
DEZ17098D 1927-06-28 1927-10-21 Pneumatische Zaehlvorrichtung, insbesondere fuer Papiergeld Expired DE478940C (de)

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