DE478155C - Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer Bremsen von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer Bremsen von Kraftfahrzeugen

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DE478155C
DE478155C DEB133124D DEB0133124D DE478155C DE 478155 C DE478155 C DE 478155C DE B133124 D DEB133124 D DE B133124D DE B0133124 D DEB0133124 D DE B0133124D DE 478155 C DE478155 C DE 478155C
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brake
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brakes
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DEB133124D
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Bendix Brake Co
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Bendix Brake Co
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Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/38Slack adjusters
    • F16D65/40Slack adjusters mechanical
    • F16D65/52Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play
    • F16D65/60Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play for angular adjustment of two concentric parts of the brake control systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Selbsttätige Nachstellvorrichtung für Bremsen von Kraftfahrzeugen Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Nachstellvorrichtung für Bremsbacken von Kraftfahrzeugen mit einem doppelten Anschlag für das Spreizglied, der die Ruhestellung des Spreizgliedes bestimmt und der Abnutzung des Bremsanschlages. entsprechend beim Anziehen der Bremse derart verstellt wird, daß der Verstellwinkel des Spreizgliedes stets gleichbleibt.
  • Erfindungsgemäß ist dieser Anschlag an dem Lager der Spreizgliedwelle angebracht und das Lager unter Reibung an dem Bremsbackenträger drehbar angeordnet.
  • Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele dargestellt.
  • Abb. i ist ein Schnitt einer der Hinterradbremsen eines Kraftfahrzeuges.
  • Abb. 2 ist ein Teilschnitt nach 3-3 der Abb. i zur Erläuterung der Regelungsart für das Reibungslager.
  • Abb. 3 ist ein Schnitt durch eine der Vorderradbremsen.
  • Abb. 4 ein entsprechender Schnitt der Abb. i durch eine umgeänderte Regelungsvorrichtung einer der Hinterradbremsen. Jedes Rad ist mit einer Bremse ausgestattet, die aus einer Trommel 22 besteht, die mit dem Rad umläuft. An der offenen Seite der Bremstrommel ist ein Bremsbackenträger 24 entweder auf der Hinterachse 18 oder auf dem Achsschenkel 26 des Vorderrades fest aufgesetzt. Der Träger 24 trägt die Bremsbacken 32, die gegen die Trommel 22 durch das Spreizglied 4o gepreßt werden. Dieses Spreizglied 40 ist mit einer Nase 52 versehen, welche in einen Ausschnitt 54 des Lagers 58 der Spreizgliedwelle eingreift. Jedes der Lager 58 trägt einen Flansch, welcher sich unmittelbar oder unter Vermittlung einer Reibscheibe 6o auf den Bremsbackenträger 24 auflegt, wobei eine Mutter 62 das Lager 58 festhält und der Verdrehung des Lagers Reibungswiderstand entgegensetzt. Die Nase 52 ist etwas kleiner als der Ausschnitt 54, so daß das Spreizglied 40 um einen bestimmten Winkel sich drehen kann, ohne das Lager 58 zu beeinflussen, während wenn die Bremsbacke abgenutzt ist, die Nase 52 nach Zurücklegung dieses bestimmten Winkels sich auf eine der Begrenzungsflächen des Ausschnittes 54 auflegt und das Lager 58 durch den Anschlag 56 beim Anziehen der Bremse um die Achse des Spreizgliedes dreht. Wenn die Bremse gelockert wird, führt demnach die Nase 52 eine bestimmte Rückbewegung aus und am Ende dieser Bewegung greift sie auf die andere Begrenzungswand des Ausschnittes 54, wodurch die Rückbewegung des Spreizgliedes 4o begrenzt wird. Das Spreizglied hält also selbsttätig die Bremsbacken in einer Stellung derart fest, daß dieselben stets ein bestimmtes Spiel zur Bremstrommel 22 besitzen.
  • Nach Abb. i ruht das eine Ende der Spreizgliedwehe 66 jeder der Hinterbremsen in dem einstellbaren Lager 58 und das andere Ende auf einem Träger 68 der Radachse 18. Eine auf die Welle 66 aufgeschobene Hülse 7o ist an dem einen Ende bei 72 geschlitzt und greift über Zapfen 6q., die zu beiden Seiten der Welle 66 angebracht sind, so daß die Hülse 70 auf der Spreizgliedwelle lediglich in der Achsenrichtung sich verschieben, aber nicht drehen kann. An dem nach innen gerichteten Ende ist die Hülse 7o mit geneigten oder schraubenförmigen Riffelungen 7¢ versehen, welche in die ebenfalls geriffelte Nabe des Bremshebels 76 greifen, der mit der zugehörigen Stange 50 verbunden ist. Die Verschiebung des Hebels 76 auf der Welle 66 wird durch einen Ansatz 78 verhindert, welcher in eine Gabel 8o des Trägers 68 greift, mit dem sie aus einem Stück bestehen kann. Eine Spiralfeder 82 ist zwischen den Hebel 76 und einen Bund 84 der Hülse 7o eingesetzt, und da der Hebel 76 in der Achsrichtung durch die Gabel 8o festgehalten wird, so hat die Feder 82 ständig das Bestreben, die Hülse 7o nach links zu verschieben (vgl. Abb. i). Wenn die Bremse gelöst wird und wenn der Bremsbelag so weit abgenutzt ist, daß ein Verdrehen des Lagers 58 stattfinden muß, wird die Welle 66 durch die Nase 52 festgehalten, bevor die Stange 5o das Ende ihrer Rückbewegung in die Ruhelage be-. endet hat. Die Feder 82 kann dann die Hülse 7o nach links drücken und die Riffelung 74 den Hebel gegenüber der Welle 66 verdrehen, um ihn in die ausgängliche Ruhestellung zurückzubringen. Hierdurch wird die durch die selbsttätige Verstellung des Spreizgliedes q.o bewirkte Verschiebung ausgeglichen.
  • In Abb. q. ist eine Ausführungsform der Nachstellvorrichtung dargestellt, bei welcher die geneigten Riffelungen 88 unmittelbar auf der Welle go des Spreizgliedes angebracht sind und der ebenfalls geriffelte Bremshebel 92 unmittelbar auf die geneigten Riffelungen 88 aufgesetzt ist. Eine zwischen die Mutter 62 und den Hebel 92 eingesetzte Feder 94 bewirkt wie vorher die Verstellung des Hebels auf den Riffelungen behufs Ausgleichs der Veränderungen der Ruhelage des Spreizgliedes 40 und zur Schaffung eines bestimmten Spieles der Bremsbacken zur Trommel nach erfolgter Abnutzung.
  • Der Bremsantrieb nach Abb.3 ist gleichzeitig mit einer Einrichtung versehen, welche die Bremsung auch bei einem Lenkausschlag der Räder gestattet. Bei dieser Bremsanzugseinrichtung wird die Bremse durch einen Hebel 96 angezogen, welcher auf einer Welle 98 aufsitzt, die durch ein Universalgelenk ioo mit der verhältnismäßig kurzen Spreizgliedwelle io2 verbunden ist, welche in dem Lager 58 ruht.. Auf diese Welle ist das Spreizglied q.o aufgekeilt oder in passender anderer Weise befestigt. Das Ende der Welle 98, welches dem Rahmen benachbart ist, ist verschiebbar in einer Hülse 104 gelagert, die durch die Teile io6 und io8, die halbkugelförmig gestaltet sind und übereinandergreifen, festgehalten wird. Diese beiden kugelförmigen Teile umfassen beiderseitig eine feststehende Halbkugel iio, welche auf - dem Rahmen io durch Bolzen befestigt ist. Das Lager 58 ist nach innen zu einer Halbkugel 116 verlängert, über welche Halbkugeln 117, die auf die Welle 98 aufgesetzt sind, greifen und das Universalgelenk ioo vollkommen umschließen. Letzteres liegt oberhalb des Lenkzapfens, und zwar in der geometrischen Achse des Lenkzapfens, welcher den Radachsschenkel 26 mit der Radachse 14 verbindet.
  • Der Hebel 96 sitzt auf den geneigten Riffelungen 116, welche auf der Welle 98 unmittelbar angebracht sind und wird durch eine Feder 118 auf den Riffelungen verschoben. Die Feder 118 liegt zwischen dem Hebel 96 und einem festen Anschlag 12o der Welle 98. Der Anschlag 12o dient gleichzeitig als Anlage für die Feder 122, welche die übergreifenden Halbkugeln 117 mit den Halbkugeln 116 des Spreizgliedwellenlagers federnd nachgiebig in Berührung hält.
  • Infolge der beschriebenen Einrichtung ist jede der vier Bremsen selbsttätig und unabhängig von den drei übrigen regelbar, so daß die Größe der Verstellung der Bremsglieder während des Bremsens und des Lösens der Bremsen einen gleichbleibenden Wert beibehält ohne Rücksicht auf die Lageveränderung des Gestänges durch den Bremsfußhebel. Obwohl eine ganze Reihe Ausführungsformen der Erfindung beschrieben sind, können außerdem noch zahlreiche andere Änderungen vorgenommen werden, ohne aus dem Rahmen der Erfindung herauszutreten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Nachstellvorrichtung für Bremsen von Kraftfahrzeugen mit einem doppelten Anschlag für das Spreizglied, der die Ruhestellung des Spreizgliedes bestimmt und der Abnutzung der Bremsbacken entsprechend beim Anziehen der Bremse derart verstellt wird, daß der Verstellwinkel des Spreizgliedes stets gleichbleibt, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (56) an dem Lager (58) der Spreizgliedwelle (66) angebracht ist und das Lager (58) unter Reibung an dem Bremsbackenträger (2q.) drehbar angeordnet ist.
  2. 2. Nachstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (58) durch eine von außen zugängliche Schraube (62) unter Zwischenlage einer federnd nachgiebigen Unterlegscheibe gegen den Bremsbackenträger (2g.) gedrückt wird.
  3. 3. Nachstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremshebel (9a) mit der Spreizgliedwelle (88) durch schraubenförmige Riffelungen mit steiler Neigung verbunden ist und unter der Wirkung einer in der Richtung der Spreizgliedachse wirkenden Feder (g4) steht. q.. Nachstellvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Spreizgliedwelle (7a) eine verschiebbare, aber undrehbare Hülse (7o) mit den in den Bremshebel (76) eingreifenden schraubenförmigen Riffelungen angeordnet ist, daß der Bremshebel (76) gegen seitliche Verschiebung gesichert und daß die Feder (8z) zwischen dem Bremshebel (76) und der Hülse (7o) vorgesehen ist.
DEB133124D 1926-12-27 1927-08-27 Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer Bremsen von Kraftfahrzeugen Expired DE478155C (de)

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DE (1) DE478155C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1234548B (de) * 1962-08-14 1967-02-16 Girling Ltd Nachstellvorrichtung fuer Fahrzeugbremsen, insbesondere fuer Kraftfahrzeugbremsen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1234548B (de) * 1962-08-14 1967-02-16 Girling Ltd Nachstellvorrichtung fuer Fahrzeugbremsen, insbesondere fuer Kraftfahrzeugbremsen

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