DE478065C - Schaumschwimmverfahren zum Gewinnen von Kohle aus kohlehaltigen Stoffen - Google Patents

Schaumschwimmverfahren zum Gewinnen von Kohle aus kohlehaltigen Stoffen

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DE478065C
DE478065C DEM70022D DEM0070022D DE478065C DE 478065 C DE478065 C DE 478065C DE M70022 D DEM70022 D DE M70022D DE M0070022 D DEM0070022 D DE M0070022D DE 478065 C DE478065 C DE 478065C
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Description

  • Schaumschwimmverfahren zum Gewinnen von Kohle aus kohlehaltigen Stoffen Die Erfindung bezieht sich auf die Aufbereitung von Kohle aus kohlehaltigem Rohstoff nach dem Schaumschwimmverfahren, welches darin besteht, daß das gepulverte Aufbereitungsgut, zu, einer wässerigen Trübe angerührt, unter .Luftzufuhr heftig gerührt wird, wodurch die wertigen Gutteile sich, getrennt von den zurückbleibenden unwertigen Teilen, an die aufsteigenden Luftbläschen anhängen und als gewinnbarer Schaum an den Spiegel der Trübe gelangen. Die übertragung dieses für metallhaltige Erze allgemein bekannten Verfahrens auf Kohle erfordert gewisse Abänderungen, die sich aus der Eigenart des Aufbereitungsguts ergeben.
  • Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht in der gemeinsamen Verwendung in der Trübe von zwei verschieden wirkenden Reaktionsmitteln, nämlich r. eines löslichen Schaummittels an sich bekannter Art und z. eines unlöslichen Öles, wie Paraffinöl, welches hier allerdings weniger als Schaummittel im eigentlichen Sinne, sondern in Gegenwart des löslichen Schaummittels dahin wirkt, daß es das Mitaufschwimmen kohlenstoffreicher Rückstände und Gesteinsbeimischungen bewirkt und in einer sorgfältig und fein begrenzten Menge verwendet werden muß. Die neue vorteilhafte Wirkung besteht darin, daß sämtliche brennbaren Stoffe, also sowohl die Kohle als das kohlenstoffhaltige Gestein, aus dem behandelten Rohstoff schwimmbar gemacht werden können, während die unverbrennbaren Asche- und Gangartanteile zurückgelassen werden. Sowohl lösliche wie unlösliche Schwimmittel sind an sich bekannt. Die Verwendung eines löslichen Schaummittels allein aber würde nur die Kohle unter Ausschließung der kohlenstoffreichen Gesteinsteile zum Aufschwimmen bringen, die Verwendung eines unlöslichen Mittels allein als Schaummittel würde die wahllose Schwimmbarmachung von Kohle, kohlenstoffhaltigem Gestein und wertloser Gangart zur Folge haben. Die unterschiedliche Schwimmbarmachung geschieht also hier nach neuen Gesichtspunkten, indem nach der gestellten Aufgabe nicht nur die reinen Kohlenteile, sondern die aus Kolileteilen und kohlenstoffhaltigen Rückständen öder Gesteinsteilen sich zusammensetzende Gesamtheit der brennbaren Rohstoffanteile von den nicht brennbaren geschieden werden soll. Die Lösung dieser Aufgabe ist bisher noch keinem Fachmann gelungen. Die hier in Betracht kommende - )Alirk ung des unn:_schbaren Öles äußert sich weniger in der Erzeugung des Schaums an sich, sondern vielmehr in der Modifizierung der Wirkung des löslichen Schaummittels, und durch entsprechende Regelung des Verhältnisses, in welchem die beiden Mittel angewendet werden, gelingt es auch, die kohlenstoffreichen Rückstände in die Schwimmbarmachung mehr oder weniger weitgehend einzubeziehen unter Ausschluß der wertlosen Gangart.
  • Die Anwendung des unmischbaren Paraffinöles ist also hier keineswegs gleichwertig mit der Verwendung eines unlöslichen öligen Schäummittels, etwa wie Ölsäure. Das lösliche Schaummittel führt zur Bildung eines alle Kohle schwimmbar machenden Schaumes, und das hinzugefügte Öl hat auf den Schaum an sich keinen Einflußy sondern führt ihm nur die kohlenstoffreichen Rückstände zu.
  • Bei einer Ausführungsform' der. Erfindung kann der Zusatz an löslichem 'Schwimmittel ganz oder teilweise durch Verwendung von Seewasser als Badflüssigkeit ersetzt werden.
  • Seewasser ist als Badflüssigkeit bei der Schwimmbarmachung von metallhaltigen Erzen erprobt, aber wenig wirksam gefunden worden. Neu ist seine Verwendung auf kohlehaltige Rohstoffe, wo es sich überraschenderweise als sehr wirksam erwiesen hat.
  • Im folgenden werden zwei Ausführungsbeispiele des Verfahrens beschrieben: I Verwendung von Natriumsilikat Der Rohstoff war eine Probe von einer Schutthalde einer britischen Mine. Das auf eine Korngröße von io Siebmaschen auf den linearen Zoll zerkleinerte Gut wurde im Verhältnis von 4:1 mit Wasser angerührt und die Trübe von Flocken befreit durch die Hinzufügung von Natriumsilikat im Betrag von 2,25 kg auf die Tonne Gut.
  • Es wurden hinzugefügt : Kresol im Betrage von 0,28 kg auf die Tonne Rohstoff, Paraffin im Betrage von 0, I 57 kg auf die Tonne. Der Schaum wurde während der Bewegung und Belüftung der Trübe angenommen.
  • Der Rohstoff ergab 2,24o Kalorien auf das Kilogramm und enthielt 70,8 % Asche. Das Konzentrat ergab 6,9oo Kalorien auf das Kilogramm und enthielt i g,9 % Asche. Nach einer weiteren Zuführung von Kresol im Betrage von o, i 125 kg auf die Tonne Rohstoff, Paraffinöl im Betrage von o,o63 kg auf die Tonne wurde ein Produkt mittlerer Art erzielt, das 5,44 Kalorien auf das Kilogramm ergab und 32,5 % Asche enthielt.
  • Die Rückstände ergaben i,o6 Kalorien auf das Kilogramm und enthielten 85,8 % Asche. I:I Verwenhung v.on Salzwasser Das folgende Beispiel veranschaulicht die Konzentration von Abfallkohle, die Eisenpyrit enthält.
  • Der Rohstoff ergab 6,o4 Kalorien auf das Kilogramm und enthielt 4,52 % Schwefel; er ergab 19, 5 % Asche.
  • Der Rohstoff wurde zu einer - Korngröße von io Siebmaschen auf den linearen Zoll zerkleinert im Verhältnis von 4:1 mit 3 % Nätriurnchlorid enthaltendem Wasser zu einer Trübe angerührt, so daß im wesentlichen die Bedingungen des Seewassers erreicht wurden.
  • Es wurden zugefügt Hochofenöl o,585 kg auf -die Tonne, Täiaffinöl o, i 8 auf die Tonne. Das abgehobene Konzentrat ergab 7,00 Kalorien auf das Kilogramm und enthielt 7,4 % Asche.
  • Der Schwefelgehalt betrug 478 %.
  • Die Rückstände ergaben 3,9 Kalorien auf das Kilogramm und enthielten 46,2 % Asche.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. . Schaumschwinlmverfahren zum Gewinnen von Kohle aus kohlehaltigen Stoffen mittels eines Schaummittels bei gleichzeitigem _Entflocken des tauben Gesteins, gekennzeichnet durch die:gemeinsame Verwendurig eines. löslichen Schaummittels, wie Kresol, und einer sehr geringen Menge eines: unlöslichen, nicht schäumenden Mittels, . wie Paraffinöl. . 2Schaumschwimmverfahren-nach. An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatz an. löslichem Schaummittel ganz oder teilweise. durch Verwendung von Seewasser als Badflüssigkeit ersetzt wird.
DEM70022D 1919-11-20 1920-07-09 Schaumschwimmverfahren zum Gewinnen von Kohle aus kohlehaltigen Stoffen Expired DE478065C (de)

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