DE477241C - Kupolofen nebst Veredlungsherd mit OElgasfeuerung - Google Patents

Kupolofen nebst Veredlungsherd mit OElgasfeuerung

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DE477241C
DE477241C DEM102397D DEM0102397D DE477241C DE 477241 C DE477241 C DE 477241C DE M102397 D DEM102397 D DE M102397D DE M0102397 D DEM0102397 D DE M0102397D DE 477241 C DE477241 C DE 477241C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/02Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces with two or more shafts or chambers, e.g. multi-storey
    • F27B1/025Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces with two or more shafts or chambers, e.g. multi-storey with fore-hearth

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Kupolofen nebst Veredlungsherd mit Ölgasfeuerung Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung b ldet ein Raffinierkupolofen gemäß Patent 469 704, jedoch mit der Neuerung, daß ein oder mehrere äußere Ölbrenner in den um den unteren Teil des Kupolofens umbauten kreisförmigen Raum derart einmünden, daß deren Flammen, unmittelbar von außen kommend, durch diesen umbauten Raum hindurch unter stetiger Bestreichung des in diesem befindlichen flüssigen Eisens und durch die oberen Durchbrüche im Kupolofenschachtmauerwerk durch das aufgegebene feste Schmelzgut in den Kupolofenschmelzschacht eintreten. Außerdem sind am oberen Teil des im Ofeninnern stehenden Windmantels satteldachförmige Auflageansätze derart angebracht, daß hierauf das Schmelzgut gelagert und durch die zwischen je zwei Auflageansätzen befindlichen Kanäle, welche strahlenförmig von der Mitte des W indmantelkopfes ab auslaufen, die aus dem Raffinierherd hochkommenden Flammen im Gegenstrom zu dem geschmolzenen abfließenden Eisen in den Schmelzschacht treten. Bei dem Raffinierkupolofen gemäß Patent 469 704 werden sowohl der Gebläsewind als auch der Ölbrennstoff bzw. die Ölflammen von innen durch' den Windmantel in das Ofeninnere eingeführt. Bei kleineren Ofen und vorwiegend bei solchen, die schon mal mit vereinigter Koks- und Ölfeuerung betrieben werden sollen, kann man mit Rücksicht auf einen inneren kleinen Ofendurchmesser und mit Rücksicht auf den bei solchen Öfen geringen Durchmesser des Windmantels die Ölflammen der vorliegenden Erfindung entsprechend auch unmittelbar von außen her durch den Raffinierherd hindurch in den Kupolofenschmelzschacht führen, während durch den inneren Windmantel nur vorgewärmter Wind für die restlose Verbrennung der Brennstoffe eintritt. Diese Neuerung hat den Vorteil, daß Raffmierkupolöfen, die in kleinen Betrieben für geringere Leistungen gebraucht werden, an Durchmesser bedeutend kleiner gehalten werden können, wodurch eine nicht unerhebliche Baumaterial- und Brennstoffersparnis erzielt wird.
  • Neu ist ferner an diesem Raffinierkupolofen die eigenartige Ausbildung des Windmantelkopfes als Scbmelzgutlagerfläche mit satteldachförmigen Auflageansätzen und mit zwischen je zwei Auflageansätzen befindlichen Kanälen, welche strahlenförmig von der Mitte des Windmantelkopfes ab auslaufen. Der äußere Durchmesser am oberen Teil des Windmantels hat sich durch diese Neueinrichtung zum Vorteil des Ofens vergrößert. Durch diese sehr wichtige Neuerung wird das mitunter noch vorkommende Durchrutschen von stückigem Schmelzgut zwischen Schmelzschachtmauerung und Windmantel verhütet sowie das schleunige Abfließen des geschmolzenen Eisens durch die Kanäle noch wesentlich sicherer gestaltet. Dadurch, daß das flüssig werdende Material im wahren Gegenstrom zu den hochkommenden Flammen durch die zwischen je zwei Auflageansätzen befindlichen Kanäle, die strahlenförmig von der Mitte des Windmantelkopfes ab auslaufen, bei innigster Berührung mit den Ölflammen hindurchgeleitet wird, erfährt das fließende Material eine gute Erhitzung, die im Raffinierherd noch weiter erhöht wird.
  • In der Zeichnung ist als Beispiel ein Raffinierkupolofen mit Zufuhr der Ölflammen direkt von außen her durch den Raffinierherd hindurch in den Schmelzschacht und mit satteldachförmigen Auflageansätzen mit zwischen je zwei Ansätzen liegenden strahlenförmig laufenden Kanälen am oberen Teil des Windmantels dargestellt. Abb. z zeigt einen solchen Raffinierkupolofen im Längsschnitt E-F. Abb.2 zeigt teils den Querschnitt A-B mit Draufsicht auf den neu ausgebildeten Kopf des Windmantels, teils den Querschnitt C-D. Ein oder mehrere Spezialbrenner k zur Erzeugung der Ölflammen sind am Umfang des Raffmierherdes g in geeigneter Weise angebracht. Auf dem Kopf und am Umfang des Windmantels a sind die satteldachförmigen Auflageansätze m mit den dazwischenliegenden, strahlenförmig auslaufenden Kanälen n zu ersehen. Auf den satteldachförmigen Auflageansätzen lagert sich das von der Gichtbühne aus mittels zweckentsprechender Vorrichtung aufgegebene Schmelzmaterial.
  • Beim Betrieb des Ofens treten die Flammen erst in den Raffinierherd g, raffinieren dort das flüssige Bad und gelangen dann durch die Durchbrüche i, dem abfließenden Eisen entgegenziehend und mit diesem in stetiger innigster Berührung, dusch die strahlenförmig laufenden Kanäle 7a in den Schmelzschacht f. Aus diesem gelangen die heißen Gase in den Kamin, von wo dieselben zur eventuellen weiteren Verwertung in geeigneter Weise abgeführt werden. Auch bei diesem Raffinierkupolofen kann, wie auf der Zeichnung schematisch angedeutet, ein Innenfeuerungs-Mehrdüsenölhrenner Verwendung finden.
  • Die ununterbrochene Beschickung und der Schmelz- und Raffiniervorgang vollzieht sich bei diesem Ofen genau wie bei dem Ofen nach Patent 469 704, nur mit dem Unterschied, daß bei letztgenanntem die Heizflammen von innen her durch den Schacht in den Raffinierherd einfallen, hingegen bei dem Ofen nach der vorliegenden Erfindung die Heizflammen von außen her durch den Raffinierherd in den Kupolofen gelangen.
  • Der Raffinierkupolofen kann zur Erzeugung von Stahlguß, Temperguß, Grauguß und Metallguß Verwendung finden sowie auch in der keramischen Industrie gebraucht werden, wie beispielsweise zum Schmelzen von Glas und Emaille aller Art.

Claims (2)

  1. PATENT ANSP1tIJCHE: r. Kupolofen nebst Veredlungsherd mit Ölgasfeuerung gemäß Patent 469 704 mit einem oder mehreren in die Mantelwand des um den unteren Teil des Kupolofens umbauten kreisförmigen Raums einmündenden Ölbrennern, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Ölbrenner (k) so angeordnet sind, daß die ihm entströmenden Heizflammen von außen her durch den umbauten Raum (g) hindurch unter stetiger Bestreichung des in diesem befindlichen flüssigen Eisens und durch die Durchbrüche (i) im Kupolofenschachtmauerwerk unter dem aufgegebenen festen Schmelzgut her und in stetiger unmittelbarer Berührung mit demselben in den Kupolofenschmelzschacht (f) eintreten.
  2. 2. Kupolofen nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß an dem in der Ofenmittellinie stehenden Windmantel (a) Auflageansätze (m) für die Schmelzgutlagerung derart angebracht sind, daß sie strahlenförmig auslaufende Kanäle (n) bilden, durch welche die aus dem Raffinierherd (g) zurückströmenden Heizflammen im Gegenstrom zu dem geschmolzenen abfließenden Eisen in den Schmelzschacht (f) treten.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1102977B (de) * 1956-07-31 1961-03-23 Zsigmond De Galocsy Verfahren zum Betrieb eines fuer das Schrottumschmelzen bestimmten Schachtofens mit einem oder mehreren im Unterteil des Ofens angebrachten Brennern und Ofen zur Durchfuehrung dieses Verfahrens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1102977B (de) * 1956-07-31 1961-03-23 Zsigmond De Galocsy Verfahren zum Betrieb eines fuer das Schrottumschmelzen bestimmten Schachtofens mit einem oder mehreren im Unterteil des Ofens angebrachten Brennern und Ofen zur Durchfuehrung dieses Verfahrens

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