DE476735C - Mikrotelephon - Google Patents

Mikrotelephon

Info

Publication number
DE476735C
DE476735C DEB131559D DEB0131559D DE476735C DE 476735 C DE476735 C DE 476735C DE B131559 D DEB131559 D DE B131559D DE B0131559 D DEB0131559 D DE B0131559D DE 476735 C DE476735 C DE 476735C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hand
ribs
microphone
handle
depressions
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB131559D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB131559D priority Critical patent/DE476735C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE476735C publication Critical patent/DE476735C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/02Constructional features of telephone sets
    • H04M1/03Constructional features of telephone transmitters or receivers, e.g. telephone hand-sets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

  • Wlihrotelephon Beim Telephönieren, vor allen Dingen bei Gesprächen von längerer Dauer, hat es sich stets als sehr lästiger Übelstand erwiesen, daß die Hand, die das Mikrotelephon hielt, infolge ihrer festen Anlage am Griff und des dadurch bedingten Luftabschlusses feucht wurde.- Dieser Übelstand zeigte sich schon in hohem Maße bei den bisherigen Ausführungsformen der Mikrotelephone mit ihren Profilabsätzen, die durch das Auslaufen der Griffe in die Metallhalter für Telephon- und Mikrophondose gebildet wurden. In weit verstärktem Maße jedoch zeigte sich der Schweißniederschlag am Griff modernster Mikrotelephone, die völlig aus Isoliermaterial bestehen und infolge ihrer sich der Handwölbung genau anpassenden und durch das Material bedingten glatten, runden Flächen einen viel stärkeren Luftabschluß unter der haltenden Hand bewirken.
  • Dieser Schweißniederschlag am Griff war in doppelter Hinsicht vom Übel. Einmal erweckte er das subjektive Unbehagen des Telephonierenden, zweitens jedoch war der -Niederschlag für den Isolierrnaterialgriff schädlich; denn er zersetzte dessen Oberfläche und machte sie dadurch in hohem Maße unansehnlich.
  • Diese erwähnten Übelstände nun vermeidet das vorliegende Mikrotelephon, das infolge seines neuartigen Aufbaues gestattet, daß unter der um den Griff gelegten Hand ein genügend kühlender Luftstrom vorbeistreichen kann, der eine Schweißbildung an der Hand verhindert.
  • Dieser Luftstrom wird dadurch erzielt, daß man. stark ausgebildete Rippen bzw. Vertiefungen, in beliebiger Richtung laufend, an der Oberfläche des das Telephon- und Mikrophongehäuse verbindenden Tragkörpers anbringt.
  • Wohl ist es schon bekannt, den Tragkörper bzw. Griff des Mikrotelephons zu profilieren. Man verwandte z. B. in der Bautechnik bekannte Profile, wie von j-Trägern, mit einem großen Widerstandmoment, um eine bestimmte Festigkeit des Griffes zu erzielen.
  • Auf diese Weise versuchte man, durch die Steifheit dieser Trägerkonstruktion ein unerwünschtes Schwingen und Pfeifen des Mikrotelephons zu vermeiden. Die durch das I-Profil bedingten Vertiefungen in den Griffen dienten jedoch nicht zur Kühlung. Derartige Profilformen machten den Griff des Mikrotelephons so unhandlich und so unbequem zur Benutzung, daß man die Form wieder verließ und zu einer Gestaltung des Griffes kam, die sich der Handfläche eng anschmiegte.
  • Damit war nun die in der vorliegenden Erfindung vorgesehene Kühlung der Handfläche notwendig.
  • Die Rippen bzw. Vertiefungen dieses M-ikrotelephons können, wie schon betont wurde, in beliebiger Richtung laufend auf dem Griff angebracht werden. Sie müssen so groß und tief sein, daß ein genügend starker Luftstrom durch sie hindurchstreichen kann. Sie sind jedoch dem Erfindungsgedanken entsprechend so angeordnet, daß sie sich in jedem Punkte genau der in die Handform eingeschmiegten Griffoberfläche anpassen und so die durch die Grifform bedingte bequeme Lage der Hand nicht beeinträchtigen.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines derartigen Mikrotelephons stellt Abb. i in Seitenansicht dar. i sind die hervortretenden Rippen, 2 die durch sie gebildeten Vertiefungen. Abb.2 zeigt einen Schnitt durch den Griff in Richtung A-B.
  • Der durch die Vertiefungen unter der .auf den Rippen ruhenden Hand vorbeistreichende kühlende Luftstrom wird noch durch eine Kaminwirkung unter der Hand verstärkt. Die Hand erwärmt nämlich die unter ihr befindliche Luft in den Vertiefungen. Diese erwärmte Luft steigt in den Vertiefungen bei der normalen annähernd vertikalen Betriebshaltung des Mikrotelephons nach oben, schafft unter der Hand ein gewisses Vakuum, das die von außen nachdrückende kühlere Luft wieder aufzufüllen bestrebt ist. Es entsteht somit eine lebhafte Zirkulation der-Luft unter der Hand bei der Benutzung des Mikrotelephons.
  • Am günstigsten wird dieser Luftstrom, wenn die Rippen und damit die Vertiefungen in der Längsrichtung des Griffes angeordnet sind, und über die eigentliche Grifffläche hinaus, wie es die Abb. i zeigt, die ganze Oberfläche des Mikrophon- und Telephongehäuse verbindenden Tragorgans überziehen. Jedoch beeinträchtigen auch andere Anordnungen der Rippen, z. B. in Spiralen, Ringen usw., den Erfindungsgedanken in keiner Weise.
  • Die Anordnung der Rippen am Tragorgan des Mikrotelephons bringt außer den geschilderten noch den weiteren großen Vorteil, daß sie das Gewicht des Mikrotelephons wesentlich vermindert, seine Festigkeit jedoch stärkt.
  • Um ein Eindrücken der Rippen in die Hand bei kräftigem Anfassen zu vermeiden, werden die Rippen an ihren Kanten stark abgerundet.
  • Um den Apparat .leicht sauber zu halten sowie Staubablagerungen in den Rinnen zwischen den Rippen zu vermeiden, werden auch in den Vertiefungen die Kanten gebrochen und Rundungen angebracht.

Claims (2)

  1. PATENT ANSPRÜCI3E: i. Mikrotelephon, bei dem sowohl die zur Aufnahme des Mikrophon- und Telephonsystems dienendem Gehäuse als auch der Griff aus einem isolierenden Spritz-, Guß- oder Preßmaterial bestehen, da; -durch gekennzeichnet, daß der Telephon-und Mikrophongehäuse verbindende, der Handwölbung angepaßte Tragkörper in seiner Oberfläche mit Lüftungsrippen bzw. Vertiefungen; in beliebiger Richtung laufend, versehen ist.
  2. 2. Mikrotelephon nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der Rippen und der zwischen ihnen liegenden Vertiefungen abgerundet sind.
DEB131559D 1927-05-25 1927-05-25 Mikrotelephon Expired DE476735C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB131559D DE476735C (de) 1927-05-25 1927-05-25 Mikrotelephon

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB131559D DE476735C (de) 1927-05-25 1927-05-25 Mikrotelephon

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE476735C true DE476735C (de) 1929-05-25

Family

ID=6997887

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB131559D Expired DE476735C (de) 1927-05-25 1927-05-25 Mikrotelephon

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE476735C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE476735C (de) Mikrotelephon
DE665665C (de) Sprung-Buerstenmatte
DE745653C (de) Handstaubsauger
AT19973B (de) Besenhalter.
DE880045C (de) Krankentrage mit herausziehbaren Traggriffen
DE4429488C1 (de) Abdeckplanenhalterung für Schwimmbecken
DE534350C (de) Selbsttaetige Sandstreuvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
AT276187B (de) Sommerschi
AT72622B (de) Hut mit einer durch die Bandschleife verdeckten Lüftungsöffnung.
DE740433C (de) Absaugeeinrichtung fuer Baeder, insbesondere zur chemischen Materialbehandlung
AT63095B (de) Schanzzeug.
AT165931B (de) Gewölbe für metallurgische Öfen, welches Steinrippen aufweist
DE364924C (de) Schornsteinaufsatz
AT119696B (de) Entstaubungsbehälter für Mopbesen od. dgl.
AT38127B (de) Kugelspiel.
CH149652A (de) Abstauber.
AT65814B (de) Tropfenfänger.
AT119259B (de) Vorrichtung zur Entnahme eines einzelnen Drahtes aus einem Drahtbündel.
AT128896B (de) Einrichtung zur Befestigung von Schneetellern an Skistockzwingen, -hülsen od. dgl.
AT47422B (de) Fleckputzvorrichtung.
AT114209B (de) Saugentwässerer mit feststehendem Saugkasten und umlaufendem Filterband.
DE593396C (de) Staubsauger
DE486406C (de) Geschicklichkeitsspiel mit Baellen
AT42874B (de) Lagerung für Ventilatorgehäuse.
DE573915C (de) Schienengleisklammer mit einer Verbindungsstange und einem auf der Stange gelagerten Gehaeuse fuer den Verriegelungskoerper