DE47660C - Läuteapparat für Thurmglocken - Google Patents
Läuteapparat für ThurmglockenInfo
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- DE47660C DE47660C DENDAT47660D DE47660DA DE47660C DE 47660 C DE47660 C DE 47660C DE NDAT47660 D DENDAT47660 D DE NDAT47660D DE 47660D A DE47660D A DE 47660DA DE 47660 C DE47660 C DE 47660C
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- Germany
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- clapper
- tower
- pendulum system
- bell
- carriage
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- 238000009435 building construction Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K1/00—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
- G10K1/28—Bells for towers or the like
- G10K1/30—Details or accessories
- G10K1/34—Operating mechanisms
- G10K1/344—Operating mechanisms for an oscillating bell which is driven once per cycle
Landscapes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 37: Hochbauwesen.
(Rheinpreussen).
Läuteapparat für Thurmglocken.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Läutevorrichtung für Thurmglocken, bei welcher nur
der Klöppel hin- und herschwingt, der Glockenkörper dagegen in der demselben einmal gegegebenen
Ruhelage verbleibt. Eine derartige Anordnung ist bekanntlich schon vielfach in Anwendung gekommen, doch leiden die bisher
gebräuchlichen derartigen Constructionen an dem Uebelstande, dafs sie nur benutzt werden
können, wenn für die den Klöppel bethätigenden Vorrichtungen ein genügender Raum, welcher
für die bisher bekannt gewordenen Läuteapparate ziemlich bedeutend sein mufste, vorhanden
war. Bei dem nach vorliegender Erfindung hergestellten Apparate bedarf man jedoch nur einen geringen Raum zur Bethätigung
des Klöppels. Dies ist dadurch erreicht, dafs man den Klöppel auf einer Welle drehbar anordnet,
welche in einem Pendelsystem untergebracht worden, dessen Drehpunkt über dem Aufhängepunkt des Klöppels liegt. Ein derartig
ausgeführter Läuteapparat wird auf beiliegender Zeichnung durch Fig. 1 im Schnitt
und durch Fig. 2 in Seitenansicht veranschaulicht.
Unter dem in der Ruhelage verbleibenden Glockenkörper A ist der Klöppel B mit seiner
Stange b auf der Welle D drehbar angeordnet. Letztere lagert in Schienen P, welche von
Querstangen Q der beiden Pendel E getragen werden. Diese Pendel E sind in der senkrechten
Mittellinie des Glockenkörpers A an dem Glockenbalken R aufgehängt, um welchen
sie schwingen, sobald ein Arm E1 derselben durch Zug in Bewegung versetzt wird. Um
den Klöppel B in der verticalen Lage zu erhalten, ist seine Stange b an dem dem Klöppel B
gegenüberliegenden Ende mit einer Kugel B1 und einem Zapfen B2 versehen, um welchen
ein mit einem Belastungskasten B3 ausgestatteter
Riemen J3* geschlungen ist. Letzterer wird
zwischen zwei in einem Rahmen P1 der Schienen P angebrachten Walzen P2 geführt,
während der Kasten Bs Rollen B5 erhalten
hat, deren Backen um die Schienen P greifen.
Behufs Läutens werden die Pendel E mit Hülfe des Armes E1 in Schwingung versetzt,
wobei der Klöppel B mit überschwingt und hierbei infolge seiner Belastung durch den
Kasten B3 so lange in Ruhe verharrt, bis sein Anschlag an die Glockenwand erfolgt. Sobald
dies eintritt, prallt der Klöppel B zurück und hebt hierbei den Kasten B3, von welchem derselbe
dann beim Rückwärtsschwingen in die ursprüngliche Ruhelage gebracht wird. Der Belastungskasten Bs hat demnach den Zweck,
nicht allein den Klöppel zu halten, sondern diesem auch beim Anschlagen das Zurückprallen
zu ermöglichen.
Die Ausführung des vorstehend gekennzeichneten Erfindungsgedankens kann auch in der
durch die Fig. 3 und 4 der beiliegenden Zeichnung im Schnitt und in Seitenansicht dargestellten
Weise· vor sich gehen. Die den Klöppel B tragende Welle D lagert hier in
einem Gestell B7 eines in dem Pendelsystem E.
untergebrachten Wagens B5. Letzterer ruht auf vier Rollen B6, welche in zwei seitlichen
Claims (2)
1. Ein Läuteapparat für Thurmglocken, bei
welchem der Klöppel auf einer Welle (D)K eines schwingenden Pendelsystems drehbar
angeordnet und durch ein Gewicht (B3) belastet ist, wobei der Drehpunkt des Pendelsystems
über dem Aufhängepunkt des Klöppels liegt.
2. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Läuteapparat die Anordnung eines schwingenden
Schallbeckens (S) zu dem Zweck, die Schallwellen besser aus dem Thurm zu treiben
und die Resonanz der Nachtöne zu verstärken.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE47660C true DE47660C (de) |
Family
ID=322685
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT47660D Expired - Lifetime DE47660C (de) | Läuteapparat für Thurmglocken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE47660C (de) |
-
0
- DE DENDAT47660D patent/DE47660C/de not_active Expired - Lifetime
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