DE475982C - Verfahren, Vorrichtung und Film fuer Farbenkinematographie - Google Patents

Verfahren, Vorrichtung und Film fuer Farbenkinematographie

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DE475982C
DE475982C DEB124134D DEB0124134D DE475982C DE 475982 C DE475982 C DE 475982C DE B124134 D DEB124134 D DE B124134D DE B0124134 D DEB0124134 D DE B0124134D DE 475982 C DE475982 C DE 475982C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B33/00Colour photography, other than mere exposure or projection of a colour film
    • G03B33/10Simultaneous recording or projection
    • G03B33/16Simultaneous recording or projection using colour-pattern screens

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

  • Verfahren, Vorrichtung und Film für Farbenkinematographie Bei einem der bekannten Verfahren der Farbenkinematographie werden zwei farbige Teilbilder gleichzeitig projiziert. Beschränkt man sich auf ein solches Zweifarbenverfahren, dann muß man natürlich auf eine völlig getreue Wiedergabe der Naturfarben. Verzicht leisten und eine gewisse Einförmigkeit der Bilder in Kauf nehmen.
  • Diese kann der Erfindung gemäß dadurch gemildert werden, daß man neben dem normalen Filterpaar noch weitere Filter verwendet, die - etwa auf eitler Revolverscheibe angeordnet - gegen die Originalfilter ausgewechselt werden können. Diese Filter können sowohl farbig sein wie grau, weil man in beiden Fällen in der Lage ist, die Tönung des Bildes zu beeinflussen. Dabei ist nicht unbedingt notwendig, daß der Film auch bei der Aufnahme mit den jeweils zur Projektion verwerideten Filtern aufgenommen worden ist. Es= handelt sich viehmehr um eine Art Farbretusche am Schirmbild; bei der man zwar den Umfang der Farbenskala wenig beeinflussen, wohl aber dem Gesamtbild eine andere Tönung geben kann.
  • Benutzt man beispielsweise ein rotgrünes Filterpaar, so wird sich dieses für die Wiedergabe einer Sommerlandschaft gut eignen, weil die Farben in der Landschaft diesen Filterfarben entsprechen; projiziert man dagegen eine Winterlandschaft, so wird hierfür ein Filterpaar gelbblau zweckmäßiger sein.
  • Da die reimweiße Farbe in der Natur verhältnismäßig wenig vorkommt, braucht man im übrigen das oben-erwähnte Rotgrünfilterpaar nicht streng komplementär zu wählen. Benutzt man zwei Farbren, -die im Spektrwii ein wenig näher als die komplementären aneinanderli@egen, dann wird man einen :etwas größeren Umfang der Farbenskala dadurch erhalten, daß die gelbgrünen Töne besser herauskommen. Allerdings muß man dann auf :ein reines Weiß verzichten. Diesen Mangel kann maul aber dadurch beseitigen, daß man an darf. Stellen des Films, wo weiße Bilder vorkommen, dem Film selbst eine leichte zusätzliche Färbung gibt, etwa dadurch, daß man ihn. an den betreffenden Stellen bläulich tönt oder auf seiner Rückseite mit einem bläulichen Zaponlack überzieht. Bei dieser Art von farbiger lokaler Retusche braucht der Vorführer kein Umschalten der Filter vorzunehmen.
  • Da im übrigen in an sich bekannter Weise auf die wechselweise Vorführung von Bunt-und Schwarzweißbildern Bedacht genomnien. ist, wird es sich empfehlen, zwischen den Filmstreifen, die für die Schwarzweißprojektion und die Buntprojektion bestimmt sind, ein Stück schwarzen Filmstreifen als Blindfilm einzuschalten. Wenn dann bei der Vorführung das Schirmbild sich verdunkelt, merkt der Vorführer, daß @er nunmehr die Umschaltung der Objektive vomeJunen muß, und er vermeidet auf diese Weise, daß ein Teil des Schwarzweißfilms mit dem Buntapparat oder ein Teil. des Buntfilms mit dem Schwarzweißobjektiv projiziert wird und so dem Beschauer Anlaß gibt, eine Störung am Apparat anzunehmen. Das Zusammensetzen von. Schwarzweiß-und Buntfilmen macht etwas mehr Mühe als das Zusammenfügen von SchwarzweIIäfilmen, weil man die Laufrichtung beim Buntfilm nicht ganz so leicht erkennen kann. Es empfiehlt sich deshalb, am Perforationsrand des Buntfilmseine,durchlaufende Marke, etwa -eine Pfeillinie, einzukopieren, aus der man ohne weiteres die Laufrichtung des Films erkennen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren für Farbenkinematographie, bei welchem zwei farbige Teilbilder gleichzeitig projiziert werden, dadurch gekennzeichnet, daß. die Wiedergabe der Filmbilder, je nachdem, welchem Spektralbezirk die Farbe der aufgenommenän Bilder angehört (z. B. Sommer- oder Winterlandschaft), abwechselnd mit von den Aufnahmefilterfarben verschiedenartig abweichenden Filterfarbenpaanen erfolgt. z. Wiedergabevorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Farben voneinander verschiedene Paare von Farbfiltern abwechselnd in den Strahlengang einschaltbar sind. 3. Fihn zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Teile des Farbenfilms, die von den Aufnahmefiltern abweichende Filterfarben für die Wiedergabe vertragen, in einer ergänzenden Farbe leicht angefärbt sind. q.. Film zur Ausübung des Verfahrens, bei dem der Farbenfilm mit Schwarzweißfilm abwechselt, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den reit verschiedenen Filterfarben vorzuführenden und den Schwarzweißfilmteilen zur Erkennung des Wechsels je :ein bildloses Filmstück einchaltet und der Farbenfilm mit einer einkopierten durchlaufenden Marke für die Laufrichtung versehen ist.
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