DE475643C - Fahrbarer Foerderer - Google Patents

Fahrbarer Foerderer

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DE475643C
DE475643C DEL67425D DEL0067425D DE475643C DE 475643 C DE475643 C DE 475643C DE L67425 D DEL67425 D DE L67425D DE L0067425 D DEL0067425 D DE L0067425D DE 475643 C DE475643 C DE 475643C
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counterweight
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belt
arm
compensate
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Expired
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DEL67425D
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Luebecker Maschinenbau GmbH
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Luebecker Maschinenbau GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/28Piling or unpiling loose materials in bulk, e.g. coal, manure, timber, not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Fahrbarer Förderer Die Erfindung betrifft weit ausladende fahrbare Förderer, insbesondere Bandförderer, bei welchen das durch die Nutzlast sich laufend ändernde Kippmoment durch ein bewegliches Gegengewicht ausgeglichen wird.
  • Gegengewichte bei Förderern mit großer Ausladung, insbesondere Bandförderern, sind bekannt, jedoch ist eine vollständige Ausgleichung der Gewichte durch feste Gegengewichte nicht zu erzielen. Das Eigengewicht der Förderer ist nämlich verhältnismäßig gering; so daß das von den Förderern zu fördernde Gut dauernde Verschiebungen der Schwerpunktslage verursacht. Die Kippgefahr wird dadurch erhöht, daß die Abstützung des Gerätes auf der Fahrbahn im allgemeinen in Punkten erfolgt, die im Verhältnis zur Ausladung des Förderers sehr nahe beieinander liegen. Infolgedessen sind bewegliche Gegengewichte zum Ausgleich geeigneter, deren jedesmal wechselnde Einstellung von der Nutzlast, die der Förderer trägt, abhängig zu machen ist.
  • Die Erfindung besteht darin, daß zur Einstellung des Gegengewichtes die Nutzlast selbst herangezogen wird, indem entweder durch wagebalkenartige Ausbildung des Förderers und dementsprechende Änderung des Gegendruckes auf der nichtbelasteten Fördererseite oder auch ohne wagebalkenartige Ausbildung durch die Schütthöhe des Fördergutes und von ihr abhängige Kontakte an verschiedenen Stellen der Förderbahn oder durch das Gewicht des in Teilstrecken unterteilten Bandförderers mittels Kontakte die Einstellung des Gegengewichtes erfolgt. Im ersteren Falle ist mechanische Beeinflussung der Gegengewichtsstellung möglich, im zweiten und dritten Falle werden zweckmäßig elektrische Kontakte benutzt, welche die Stellung des Gegengewichtes beeinflussen, jedoch kann auch im ersten Fall elektrische Beeinflussung, im zweiten und dritten mechanische Beeinflussung vorgesehen werden, ohne daß sich das Wesen der Einrichtung ändert.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in den Abb. i bis 5 beispielsweise dargestellt. In den Abbildungen bedeutet a das Fahrgestell, welches auf Schienen oder Raupenketten läuft. Im Punkt b ist der Träger c gelagert, welcher das über die Umlenkrollen d und e laufende Förderband f trägt. Das Fördergut wird etwa durch ein Becherwerk w in an sich bekannter Weise über einen Fülltrichter dem Förderband zugeleitet.
  • In Abb. i ist der Träger c über seinen Drehpunkt b nach rückwärts zu einem Arm cl verlängert. Durch die Verstrebung h, i, k mit dem Seilzug l und dem Windwerk m ist es möglich, das Förderband in der Höhenlage zu verstellen. An dem Arm cl ist ein Seil n befestigt, das über eine Rolle o nach dem doppelarmigen Hebel p geführt ist. Der Hebel P ist im Punkte q drehbar am Fahrgestell gelagert. Der längere Arm des Hebels p trägt das Gegengewicht r. Im unbelasteten Zustand wird der Förderer durch das Fahrgestell und das gesenkte Gegengewicht r ausbalanciert. Bei Belastung des Förderbandes wird das Gegengewicht y in der Pfeilrichtung ausgeschwenkt und somit das Gegenmoment vergrößert. Zweckmäßigerweise wird die Bewegung des Gegengewichtes nach beiden Richtungen, etwa durch federnde Anschläge, begrenzt und das Seil n mit einer Spannvorrichtung s versehen zur Einstellung des Gegengewichtes.
  • In Abb. 2 ist an Stelle des schwenkbaren Gegengewichtes ein verschiebbares Gegengewicht t vorgesehen. Zur Verschiebung dient der Lenker u, welcher einerseits am Gegengewicht, andererseits im Punkte v am Fahrgestell angelenkt ist. Senkt sich der Förderer unter zunehmender Belastung, so wird der Arm cl mit dem Gegengewicht t gehoben und letzteres gleichzeitig durch den Lenkeras nach rückwärts bewegt.
  • Nach Abb.3 wird die Verschiebung und Einstellung des Gegengewichtes elektrisch gesteuert. Als Gegengewicht dient der Elektromotor selbst. Der Motor ist auf dem Arm cl horizontal verschiebbar aufgestellt. Die Bewegung des Armes cl wird durch zwei Federbuffer x und x1 begrenzt. Wird eine dieser Federn zusammengedrückt, so berührt der Arm cl einen der Kontakte y oder y1, wodurch der Motor z in bekannter Weise eingeschaltet wird. Der Motor wirkt auf ein Zahnrad i, welches als Schraubenmutter ausgebildet ist und auf der mit dem Arm cl fest verlagerten Schraubenspindel 2 sitzt. Der Motor und das Zahnrad werden je nach der Einschaltung in dem einen oder anderen Sinne auf dem Arm cl verschoben, bis das Gleichgewicht wieder hergestellt und die elektrische Verbindung ausgelöst ist.
  • Nach Abb. 4 ist der Förderbandträger c nicht nach rückwärts verlängert. Das bewegliche Gegengewicht t wird elektrisch verschoben, und der zum Verschieben dienende Motor kann mit demselben verbunden sein. Zum Ein- und Ausschalten dienen elektrische Kontakte 3 und 4, erforderlichenfalls in Verbindung mit Endausschaltern. Gesteuert werden diese Kontakte durch die Tragrollen 5 des Förderbandes. Von diesen sind je nach Bedarf mehrere durch einen Verbindungsträger 6 zu einer Gruppe zusammengeschlossen. Wird eine solche Gruppe von Tragrollen durch das Fördergut belastet, so schließt der mit dem Träger 6 verbundene Kontaktarm 7 durch Berührung eines Kontaktes 3 einen Stromkreis, durch welchen der Motor nach rückwärts, d. h. vom Gelenkpunkt b fort, verschoben wird. Wird die Belastung einer Rollengruppe aufgehoben, so wird die Berührung mit dem zugehörigen Kontakt 3 unterbrochen und der Motor oder das Gegengewicht t durch einen über dem Kontakt 4 geschlossenen Stromkreis wieder um so viel zurückgebracht, d. h. gegen den Gelenkpunkt b hin verschoben, daß der Momentenausgleich wieder eintritt.
  • Nach Abb. 5 wird der Kontaktschluß durch das auf dem Förderband liegende Schüttmaterial hervorgebracht. Zu diesem Zweck sind an einzelnen Stellen des Förderbandträgers c Arme 8 befestigt, welche je einen im Punkte g drehbaren Kontakthebel tragen. Der Arm io des letzteren wird durch das aufgebrachte3 Schüttmaterial bewegt, während der Arm ii durch Berührung der Kontakte 3 oder 4 einen Stromkreis schließt oder öffnet und hierdurch das Gegengewicht t verschiebt.

Claims (3)

  1. PATENTANSYRÜCHL: _ i. Fahrbarer Förderer, insbesondere Bandförderer, bei welchem zum Ausgleich des Kippmomentes ein bewegliches Gegengewicht benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger des Förderbandes wagebalkenartig unterstützt ist und das eine Ende des Trägers so unter der Wirkung eines Gegengewichtes steht, daß das Ausschwingen des Trägers zum Einstellen des Gegengewichtes benutzt wird.
  2. 2. Fahrbarer Förderer, insbesondereBandförderer, bei welchem zum Ausgleich des Kippmomentes ein bewegliches Gegengewicht benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Schüttgutes auf dem Förderband Kontakte beeinflußt, die das Verstellen des Gegengewichtes herbeiführen.
  3. 3. FahrbarerFörderer,insbesondere Bandförderer, bei welchem zum Ausgleich des Kippmomentes ein bewegliches Gegengewicht benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband in Teilstrecken zerlegt ist, deren Gewicht durch Kontakte auf die Bewegung des Gegengewichtes einwirkt.
DEL67425D 1926-12-10 1926-12-10 Fahrbarer Foerderer Expired DE475643C (de)

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