DE475511C - Ofen zum Schmelzen von Massen fuer Emailueberzuege u. dgl. - Google Patents

Ofen zum Schmelzen von Massen fuer Emailueberzuege u. dgl.

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DE475511C
DE475511C DEST44291D DEST044291D DE475511C DE 475511 C DE475511 C DE 475511C DE ST44291 D DEST44291 D DE ST44291D DE ST044291 D DEST044291 D DE ST044291D DE 475511 C DE475511 C DE 475511C
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melting
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B5/00Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

  • Ofen zum Schmelzen von Massen für Emailüberzüge u. dgl. Das Schmelzen der Massen für Emailüberzüge o. dgl. erfolgt in den Schmelzöfen in der Weise, daß die Heizgase über das im Schmelzraum liegende Gut hinwegstreichen. Beim jedesmaligen Einfüllen dieses aus einem staubförmigen Gemenge bestehenden Schmelzgutes in den Schmelzraum wird nun ein beträchtlicher Teil dieses Gemenges duTch den Heizgasstrom mitgerissen. Neben den dadurch bedingten Verlusten der zumeist teueren Rohstoffe wird in kurzer Zeit eine Verschlackung der Ofenteile bemerkt, durch welche die Heizgase nach Verlassen des Schmelzraumes abziehen. Die Abgaskanäle setzen sich in kurzer Zeit zu und müssen häufig gereinigt oder gar erneuert werden.
  • Dies ist nach der Erfindung dadurch vermieden, daß der Schmelzraum des Ofens und ein im Ofen \-orgesehener Umgangskanal mit dem Kanal für die Zuführung der Heizgase zum Schmelzraum in absperrbarer Verbindung stehen. Hierdurch ist ermöglicht, den Durchtritt der Heizgase durch den Schmelzraum während der Füllzeit und damit ein Mitreißen von Schmelzgut in die Abgaskanäle zu verhindern.
  • Zur Vereinfachung der Bedienung des Ofens ist dabei vorteilhaft der Umgangskanal oberhalb oder unterhalb des Schmelzraumes angeordnet, und ein gemeinsames Absperrorgan dient wechselweise zur Absperrung des Zuleitungskanals für die Heizgase gegen den Schmelzraum und den Umgangskanal. Insbesondere ist die Bedienung vereinfacht, wenn dieses Absperrorgan mit dem Fülldeckel für den Schmelzraum zwangläufig verbunden ist.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Ofens nach der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i ist ein senkrechter Längsschnitt durch einen Emailschmelzofen. Abb. 2 ist ein wagerechter Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i und Abb. 3 nach der Linie C-D der Abb. i.
  • Der Ofen a. hat den üblichen Schmelzraum h, der durch die öffnung c mit der staubförmigen Emaille gefüllt wird. Die öffnung ist durch einen Deckel d verschließbar. Der Schmelzraum h mündet an einem Ende e in den Zuleitungskanal f für die Heizgase, in den dicht am Schmelzraum die Verbrennungsluft durch einen Kanal g zugeführt wird. Am anderen Ende h mündet der Schmelzraum h in den Abgaskanal i. Dieser Kanal ist mit dem Heizgaskanal f durch einen Umgangskanal k verbunden, der über Elen Schmelzraum h hinweggeführt ist.
  • An beiden Enden e und h ist der Schmelzraum b durch Schieber m bzw. x absperrbar, die durch Führungen o in der Mitte des Schmelzraumes bis in Führungen p oberhalb des Umgangskanals k hochgezogen werden können.
  • Der Fülldeckel d ist mittels eines Seiles q an einer Seilrolle r aufgehängt, die durch irgendeinen Antrieb in beiden Richtungen gedreht werden- kann. Mit der Seilrolle r ist eine Scheibe s verbunden, auf der über Führüngsrollen t geführte Seile u für die Schieber m und n so aufgewickelt sind, daß sich beim Hochziehen der Schieber der -Fülldeckel d senkt.
  • Während des Schmelzvorganges wird die in den Schmelzrauen b eingefüllte Emaille durch das Gemisch aus Heizgasen und Verbrennungsluft, die sich an dem Ende des Schmelzraumes b vereinigen, beheizt. Das Brennstoffluftgemisch streicht durch den Schmelzraum b hindurch, und die Abgase verlassen diesen Raum am Ende h, wo sie in den Abgaskanal i und von dort in den nicht dargestellten Rekuperator abziehen. Dabei ist die Füllöffnung c durch den Deckel d verschlossen, wie in Abb. r mit gestrichelten Linien dargestellt ist. Der Umgangskanal k ist gegen den Kanal f durch den Schieber m abgesperrt, so claß alle Heizgase durch den Schmelzraum b treten.
  • Wird nun nach Abstechen der flüssigen Emaille der Schmelzraum b wieder gefüllt, so wird durch Drehen der Seilrolle y der Fülldeckel d bis in die mit vollen Linien in Abb. z dargestellte Lage angehoben. Dabei senken sich die Schieber -in und n und sperren den Schmelzrauen b sowohl nach dem Heizgaskanal f als auch nach dem Abgaskanal i ah. Zugleich wird der Umgangskanal k sowohl nach dein Heizgaskanal f als auch nach dem Abgaskanal i freigegeben. Wird nun die staubförmige Emaille durch die öffnung c in den Schmelzraum b eingebracht, so findet im Schmelzraum eine Strömung von Gasen nicht mehr statt, da dieser durch die Schieber in und it nicht mehr abgeschlossen ist. Das Brennstoffluftgeinisch kann vielmehr durch clen Uin,gan,guh<ui;il k in den Abgaskanal i eintreten. 'Nach erfolgter Einfüllung der Emaille wird der Deckel d wieder auf die Füllöffnung c aufgesetzt, wobei die Schieber in und it so hoch gezogen werden, daß das Brennstoffluftgemisch durch den ' Schmelzrauin b hindurchziehen kann, während der Umgangskanal k abgeschlossen ist. Der Umgangskanal kann auch in anderer Weise angeordnet sein, und die Schieber. können auch wagerecht, z. B. in Höhe der Wannensohle oder der Wannenoberkante, liegen. Auch kann der Schieber ii., durch den der Schmelzraum b gegen den Abgaskanal i. absperrbar ist, fortfallen, er wird aber zweckmäßig angeordnet, damit nicht die staubförmige Emaille beim Einfüllen durch den Saugzug mitgerissen wird, der in dem Abgaskanal i, herrscht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ofen zum Schmelzen von Massen für Emailüberzüge o. dgl., dadurch gekennzeichnet, claß der Schmelzraum (b) des Ofens und ein im Ofen vorgesehener Umgangskanal (k) mit dein Kanal (f) für die Zuführung der Heizgase zum Schmelzraum in absperrbarer Verbindung stehen.
  2. 2. Ofen nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Umgangskanal (k) oberhalb oder unterhalb des Schmelzraumes (b) angeordnet ist und ein gemeinsames Absperrorgan (m) wechselweise zur Absperrung des Zuleitungskanals (f) für die Heizgase hegen den Schinelzrauin und den Umgangskanal (k) dient.
  3. 3. Ofen nach Anspruch T und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das gemeinsame Absperrorgan (ni) mit dem Fülldeckel (d) für den Schmelzraum (b) so zwangläufi,g verbunden ist, daß beim Heben des Fülldeckels der Schmelzraum abgesperrt und der Umgangskanal (k) geöffnet ist, während beim Senken des Fülldeckels der Schmelzrauen geöffnet und der Umgangskanal abgedichtet wird. 4.. Ofen nach Anspruch i bis 3, dadurch ,gekennzeichnet, daß der Schmelzraum (b) durch ein Absperrorgan (n) während der Füllzeit gegen den Abgaskanal (i) absperrbar ist.
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