DE474660C - Tuerhebevorrichtung - Google Patents

Tuerhebevorrichtung

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DE474660C
DE474660C DEW73419D DEW0073419D DE474660C DE 474660 C DE474660 C DE 474660C DE W73419 D DEW73419 D DE W73419D DE W0073419 D DEW0073419 D DE W0073419D DE 474660 C DE474660 C DE 474660C
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door
lifting device
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door lifting
rails
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DEW73419D
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RUDOLF WILHELM FA
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B25/00Doors or closures for coke ovens
    • C10B25/02Doors; Door frames
    • C10B25/08Closing and opening the doors
    • C10B25/14Devices for lifting doors

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Türhebevorrichtung Die Erfindung betrifft eine Türhebevorrichtung zum Bedienen von Stopfentüren, die auf zwei Schienen vierfahrbar ist. Die Schienen sind entweder beide auf der Ofendecke gelagert, oder eine liegt auf der Ofendecke und eine etwa in Höhe der Ofensohle vor den Ofen. Im ersteren Falle trägt der auf der Ofendecke vierfahrbare Teil einen starr damit verbundenen, vor den Ofenköpfen herabhängenden Ausleger, im zweiten Falle besteht die Vorrichtung aus einem wagerechten Teil, der sich auf die Schiene der Ofendecke stützt, und einem starr damit verbundenen senkrechten Teil, der, Nebenfalls vor den Ofenköpfen vierfahrbar, sich auf die untere Schiene stützt. Der Ausleger oder senkrechte Teil trägt Führungsschienen, die einem mit Rollen versehenen Türabhebearm die geeignete Bewegung vorschreiben. Vermittels ,eines Zugorgans kann, der Abh.ebearm von Hand oder elektrisch auf- und abwärts verfahren werden.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung in -drei Abbildungen dargestellt. Abb. r zeigt einen,Aufriß, Abb. z eine Seitenansicht, Abb.3 eine Aufsicht auf die Türhebevorrichtung.
  • Das mit Führungsrollen versehene Zugorgan a ist in den senkrecht stehenden Führungsschienen b bewegbar und durch die in ihrer Länge veränderlichen und verstellbaren Hebelpaare c und d mit dem Ofentürabhebearm e verbunden. Der Abhebearm e kann durch zweckentsprechende Vorrichtungen die Ofentür fassen. Die oberen. Führungsrollen des Abhebearmes e werden in den Schienen/ und die unteren Führungsrollen des Abhebearmes e in den Schienen g geführt. Die zweckmäßigen Kurven der Führungsschienen f und g bewirken bei einer entsprechenden Bewegung des Zugorgans a durch die Bewegungsüberträgerh (Ketten, Drahtseile, Schraubenspindeln o. dgl.) -ein Abziehen der Ofentür beim Hochgang und ein Aufpressen der Ofentüren beim Niedergang.
  • Die Türhebevorrichtung wird für normale Verhältnisse so gebaut, daß die Ofentüren beim Abheben nach dem Anlüften erst vor de Flucht der Ofenamkerständer und dann bis über den Ofenscheitel hochgezogen werden, so daß dann :der Ofenmund frei ist und der Kokskuchen herausgedrückt werden kann.
  • Bei sehr beschränkten Raumverhältnissen vor den Öfen kann die .Türhebevorrichtung so gebaut werden, daß=,die Türen fast direkt am Ofenmauerwerk, also mit den Stopfensteinen noch zwischen den Ankerständern" hochgezogen werden können. Soll in solchem Falle eine gebrauchte Ofentür ausgewechselt und die Reservetür, die in einer zweckmäßigen Abstellvorrichtung an einem Kopfende der Batterie in Höhe der Ofensohle oder bei dieser Vorrichtung auch auf der Batteriedecke steht, gehalt und eingesetzt werden, so erlaubt es die Bauhöhe der Türhebevorrichtung und die Bauhöhe und Form (Kurven) aller Führungsschienen, sowohl derjenigen -des Türabhebearmes e wie derjenigen des Zugergans a, die Ofentür so hochzuziehen, daß sie über die Ofendecke und Ankerständerhöhe hinweggefahren werden und in die dafür vorgesehene Abstellvorrichtung gebracht werden kann, und -daß dann die ievtl. danebenstehende Ersatzfür gefaßt, zurückgefahren und eingesetzt werden kann.
  • Diese Türhebevorrichtung kann nun wahlweise einen. Koksführungsschild erhalten, der auf Wunsch direkt in der Mitte der Türhebevorrichtung angebracht wird, so daß nach dem Freiwerden der Ofenöffnung zum Durchdrücken. des Kokskuchens die ganze Vorrichtung nicht verfahren, zu werden braucht, da auch in derselben Stellung der Türhebevorrichtung die Tür wiedereingesetzt werden kann, oder der seitlich, nach Wunsch rechts oder links von der Türhebevorrichtung liegt, wobei; allerdings vor dem Durchdrücken des Kokskuchens zum Aus- und Einfahren der Ofentür j.edesmal die ganze Vorrichtung verfahren werden muß.
  • Zum Ausfahren der Ofentür kann diese durch die -handbedienten Vorrichtung --n des Türabhebearmes e genau gefaßt und angelüftet werden und wird bei Betätigung des Zugorgans a durch die Kurvenführung des Abhebearmes zurück- und gleichzeitig nach oben gezogen. Zum Einfahren der Tür erfolgen die @entgegengesetzten Bewegungen. Es ist hierdurch möglich; die abgehobene Ofentür genau in die frühere Schlußstellung wieder einzusetzen, und zwar kann sie dabei durch die Wahl entsprechender Konstruktionsteile beliebig fest aul den Ofenmund oder auf die Türauflage aufgepreßt werden.
  • Das Reinigen der Ofentüren von Teerkrusten und sonstigen anhaftenden Teilen muß bei den bestehenden Vorrichtungen im allgemeinen von Hand aus geschehen. Bei dieser neuen Bauart kann. die Reinigung beim Hochziehen der Ofentüren durch angebrachte Schaber, Bürstenoder ähnliche Vorrichtungen automatisch .geschehen, da der Weg und die Lage der Türen durch die Führungsschienen genau bestimmt sind.
  • Die infolge Verwendung einfachster Maschinenelemente leicht übersichtlichen, eigenartigen und zweckmäßigen Einrichtungen der Türhebevorrichtung erleichtern und beschleunigen die richtige Bedienung namentlich selbstdichtender Koksofentüren außerordentlich. Die schmale Bauart der Vorrichtung, d. h. ihre geringe Tiefe, ist für manche Verhältnisse von ausschlaggebender Bedeutung.
  • Nach Vorstehendem sind die Vorteile dieser Erfindung gegenüber allen bisher bekannten Einrichtungen ganz bedeutend.

Claims (1)

  1. PATCNTANSPRUCH: Türhebevorrichtung zum Bedienen von Stopfentüren, dadurch gekennz.eichnet,daß der die Tür fassende Abhebearm (e) mittels oberer und unterer Führungsrollen in senkrechf stehenden Schienen (f, g) geführt wird, die an ihrem unteren Ende Kurven bilden, derart, daß die Tür bei entsprechender Bewegung des in senkrecht stehenden Führungsschienen (b) auf und ab bewegbaren und durch verstellbare Hebelpaare (C, d) mit dem Ofentürabheb:earm (e) verbundenen Zugorgans (a) durch Bewegungsüberträger (h), Ketten o. dgl., vor ihrer vertikalen Aufwärtsbewegung ausgezogen und nach ihrer Abwärtsbewegung angepreßt wird.
DEW73419D 1926-08-20 1926-08-20 Tuerhebevorrichtung Expired DE474660C (de)

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DE474660C true DE474660C (de) 1929-04-06

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DE (1) DE474660C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743276C (de) * 1940-08-21 1943-12-22 Siemens Ag Tuerverschliessvorrichtung fuer heb- und senkbare Tueren von Industrieoefen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743276C (de) * 1940-08-21 1943-12-22 Siemens Ag Tuerverschliessvorrichtung fuer heb- und senkbare Tueren von Industrieoefen

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