DE474398C - Kraftanlage mit Waermeumformer - Google Patents

Kraftanlage mit Waermeumformer

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DE474398C
DE474398C DES76985D DES0076985D DE474398C DE 474398 C DE474398 C DE 474398C DE S76985 D DES76985 D DE S76985D DE S0076985 D DES0076985 D DE S0076985D DE 474398 C DE474398 C DE 474398C
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DE
Germany
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steam
heat
machine
heat converter
power plant
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Expired
Application number
DES76985D
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English (en)
Inventor
Hans Gleichmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE474398C publication Critical patent/DE474398C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K17/00Using steam or condensate extracted or exhausted from steam engine plant
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K5/00Plants characterised by use of means for storing steam in an alkali to increase steam pressure, e.g. of Honigmann or Koenemann type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Kraftanlage mit Wärmeumformer Die Einschaltung eines Wärmeumformers in eine Kraftanlage mit einer Kondensationsmaschine ergibt rechnungsmäßig einen günstigen Wirkungsgrad, da einerseits das Druckgefälle des Dampfes weitgehend ausgenutzt werden kann, anderseits ein Te,i1 der Abwärme nicht mit dem Kühlwasser abgeführt, sondern im Wärmeumformer auf ein höheres Temperaturniveau gehoben wird. Schwieriger und unübersichtlicher liegen die Verhältnisse bei Kraftanlagen, bei denen :eine Gegendruckmaschine auf ein Verbrauchernietz arbeitet. Solange aller Abdampf der Gegendruckmaschine von den Verbrauchern aufgenommen wird und dadurch er Wärmeverbrauch voll gedeckt wird, ist die Einschaltung eines Wärmeumformers unnötig* In den meisten Fällen liegt aber die Übereinstimmung zwischen Dampflieferung aus der Geg Andruckmaschine und Wärmebedarf der Verbraucher nicht vor, sondern es werden zeitweise Überschußdampfmengen auftreten, die wirtschaftlich ausgenutzt werden müssen, um den Gesamtwirkungsgrad der Anlage nicht absinken zu lassen. Es ist deshalb in manchen Fällen zweckmäßig, mit einer derartigen Anlageeine Wärmeumformeranlage 'zu verbinden, in der die Cberschußmengen auf ein höheres Temperaturniveau gehaben werden. Nun liegt der Druck der Wärmeverbraucher aber über dem Druck, der normalerweise in einem Kondensator herrscht. Leitet man die Üb.erschußdampfmengen in -dem Zustand, wie sie aus der Gegendruckmaschine austretexn, in den Wärmeumformer ein, .so wird zwar ihr Wärmeinhalt umgeformt, ohne daß aber ihr Druckgefälle nutzbar gemacht worden wäre. Um diese Ü berschußdampfmengen wirtschaftlich zur Wärmeumfunnung verwenden zu können, werden sie deshalb ,einer als Drosselorgan wirkenden Kraftmaschinie zugeführt, in der sie unter Arbeitsleistu!n,g bis auf den Mische@rdruck des Wärmeumformers @entspannt werden.
  • Besonders wirtschaftlich wirkt eine derartige Anlage, wenn man die Drosselmaschine nicht als Kondensationsmaschine baut, sondern allen ihren Abdampf dem Mischer des WärmeumfoTmers zuführt, so daß dieser gewissermaßen als Kondensator wirkt. Da außer dem für Wärmezwecke benötigten Dampf keine Dampfwärme abgeführt wird, so gelingt es, durch eine derartige Anordnung auch bei Heizkraftanlagen einen guten thermischen Wirkungsgrad zu @erzielen. Will man auf den höchst erreichbaren thermischen Wirkungsgrad verzichten, um eine größere Elastizität der Anlage bei Belastungsschwankungen zu erhalten, so kann man di:e Drosselmaschine auf ,einen Kondensator arbeiten lassen und die dem ölsicher zuzuführende Dampfmenge entsprechend dem Verhältnis von Kraft- `und Wänmebedarf einregem.
  • Ein Schema einer ohne Kondensator arbeitenden Anlage ist in der Zeichnung dargestellt. Die Gegendruckmaschine i, die durch einen Leitungsregler a gesteiuert wird, arbeitet auf ein Verbrauchernetz 3, an das Verbraucher schwankenden Bedarfs 4 angeschaltet sind. Ein überströmventil 5 hält den Druck in der Leitung 3 konstant. Die nicht von den Verbrauchern 4 aufgenommenen Dampfmengen rufen eine Erhöhung des Druckes in der Leitung 3 hervor. Das überströmventil5 öffnet sich und läßt den überschußdampf in eine DrosselmaAhi:ne 6 eintreten, in der er bis auf den Druck des Umformers 7 entspannt wird. Die Maschinen i und 6 sind als zwei Gehäuse einer einzigen Turbine dargestellt, die den Generator 8 antreibt. Der Abdampf der Maschine 6 wird durch. .die Leistung 9 in dien Fischerteil. i o des Umformers 7 eingeleitet. Die Dünnlauge wird durch eine Pumpe i i und den Temperaturwechsler 12 zum Eindampfer 13 gedrückt. Der ausgeschiedene Dampf strömt durch eine Leitung 14 zur Maschine i, während die Dicklauge über die Leitung 15 dem Temperaturwechsler 12 und die Kraftmaschine 16 zum Mischer i o zurückgeführt wird. 17 ist die Ausgleäcllsmaschin,e für die Pumpenleistung.
  • Bei vermindertem Wärmebedarf der Verbraunlier 4 und gleichbleibender Leistung des Verdampfers 13 wird, .da jetzt der Niederdrucktei16 mehr Dampf erhält, die Leistung de;r Kraftmaschine gesteigert. Infolgedessen wird bei gleichbleibender Maschinenbelastung der L eistungsregler z die Dampfzufuhr drosseln. Um den Wärrneumfarmungsvorgang den Belastungsverhältnissen der Anlage anzupassen, ist ein Steuerimpuls 18 vorgesehen, der bei vermindertem Bedarf der Verbraucher ¢ die Pumpienleistung z. B. über die elektrische Ausgleichsmaschine 17 verringert und dadurch auch die dem Eindampfer 13 zuzuführende Dünnlaugenmenge. Ein Temperaturimpuls i9 regelt die Brennstoffzufuhrentsprech.end der verminderten Laugenzufuhr ein. Die Kräftmas,chine i erhält jetzt aus der Le?tun 14 weniger Dampf, so daß die Dampfl::eferung tatsächlich entsprechend dem verminderten Bedarf der Verbraucher ¢ ebenfalls verringert wird. Bei steigendiem Bedarf der Verbraucher 4 verläuft der Regelvorgang in der entgegengesetzten Richtung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kraftanlage mit einer auf ein Dampfverbrauchsnetz schwankenden Bedarfs arbeitenden G@n:druckmaschine und mit Wärmeumformer für den Überschußdampf im Dampfverbrauchsrnetz, dadurch gekennzeichnet, .daß der überschußdampf in. einer an das Gsegiendruclcnetz (3) anges,chl3ssienlen Kraftmaschine (6) unter Arbeitsleistung bis auf den Mischerdruck des Wärmeumformers (7, 10) entspannt wird (Drosselmaschine). -z. Kraftanlage .nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Bela.stun;gss.chwanlk-angen der kraft- :oder wärmeverbrauchenden Teile der Anlage durch Änderung der dem Mischer (7, i o) zuzuführenden Dampfmengen ausgeglichen werden.
DES76985D 1926-11-10 1926-11-10 Kraftanlage mit Waermeumformer Expired DE474398C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT505738B1 (de) * 2007-07-18 2012-12-15 Stueckler Heinz Wärmekraftwärmemaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT505738B1 (de) * 2007-07-18 2012-12-15 Stueckler Heinz Wärmekraftwärmemaschine

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