DE460867C - Regelungsanordnung fuer Waermeumformeranlagen - Google Patents

Regelungsanordnung fuer Waermeumformeranlagen

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DE460867C
DE460867C DES76408D DES0076408D DE460867C DE 460867 C DE460867 C DE 460867C DE S76408 D DES76408 D DE S76408D DE S0076408 D DES0076408 D DE S0076408D DE 460867 C DE460867 C DE 460867C
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DE
Germany
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evaporator
control arrangement
heat converter
line
converter systems
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Expired
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DES76408D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wilhelm Abendroth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/20Methods of steam generation characterised by form of heating method using heat evolved in a solution absorbing steam; Soda steam boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Regelungsanordnung für Wärmeamforrneranlagen. Arbeitet man in einer Wärmeumformeranlage mit gleichbleibender Laugenmenge und Sättigung, so entstehen gewisse Schwierigkeiten, wenn Belastungsschwankungen in der mit der Umformeranlage zusammenarbeitenden Kraftanlage auftreten. Bis zu einem gewissen Grade ist es zwar möglich, diese Schwankungen durch den bekannten Dampfspeicher auszugleichen. Diese Ausgleichsmöglichkeit besteht aber nur so lange, als die Schwankungen eine gewisse geringe Zeitdauer nicht überschreiten. Dauern sie länger an, so hört die Ausgleichswirkung des Speichers auf. Die Schwierigkeiten derartiger Anlagen werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß der Dampfspeicher mit einem Taktgeber ausgerüstet ist, der bei Erreichen der Speichergrenzwerte die Wärmezufuhr zum Eindampfer an- oder abstellt, so daß also Belastungsschwankungen der Kraftanlage durch zwei zeitlich nacheinander wirkende Mittel ausgeglichen werden, derart, daß der Dampfspeicher die kurzen Belastungsspitzen übernimmt, während die lang andauernden Belastungsspitzen durch Regelung der Wärmezufuhr ausgeglichen werden.
  • Die Abbildung zeigt das Schaltbild einer mit der neuen Regelungsanordnung arbeitenden Anlage. Im Wärmeumformer i wird Abdampfwärme des Niederdruckzylinders 3 der Kraftmaschine 4 umgeformt. Zu diesem Zweck ist von der zum Kondensator 5 führenden Leitung 6 -eine Leitung 7 abgezweigt, durch die Dampf in den Mischerteil8 des Wärmeumformers i in eine Lauge eingeleitet wird. Die bei dem Lösungsvorgang frei werdende Wärmemenge dient dazu, im Verdampferteil9 Dampf mittlerer Spannung zu erzeugen, der über einen überhitzer io und die. Leitung i i dem Niederdruckteil 3 der Kraftmaschine 4. zugeführt wird. Der Verdampferteil 9 wird durch eine Pumpe 12 aus dem Speisewasserbehälter 13 gespeist. Die im Mischer 8 entstandene Dünnlauge wird durch die Pumpe 1:l. über den Temperaturwechsler 15 in einen Eindampfer 16 gedrückt, von dem aus die Dicklauge durch die Leitung 17 über den Temperaturwechsler 15 und eine Kraftmaschine 18, in der ihr Druckgefälle in mechanische Arbeit umgesetzt wird, nach dem Mischerteil 8 des Wärmeumformers i zurückgeleitet wird. Das im Eindampfer 16 ausgeschiedene dampfförmige Arbeitsmittel gelangt über die Leitung i9, das Überströmventil2o, das durch einen Grenzregler gesteuerte Ventil 21 zum Hochdruckteil e der Maschine ,I, den es durch eine Leitung 22 verläßt. Die Leitung 22 mündet in die vom Verdampfer 9 kommende Leitung i i. An die Leitung i9 ist durch eine Leitung 23 ein Dampfspeicher 2¢ angeschlossen. Er erhält Dampf über das überströmventi125, das sich öffnet, wenn der Druck in der Leitung ig ein bestimmtes Maß überschritten hat. Ein Reduzierimpuls 26 schließt diese Dampfzufuhr ab, wenn die Ladegrenze des Speichers erreicht ist. Bei Erreichen der Ladegrenze des Speichers würde nun, wenn an der Anlage nichts geändert würde, der Eindampfvorgang im Eindampfer 16 weitergehen. Es würde also mehr Lauge eingedickt werden, als für den Belastungszustand der Anlage gebraucht wird. Da überschußmengen an ausgetriebenem dampfförmigen Arbeitsmittel von der Anlage nicht aufgenommen werden können, so würden diese Mengen verlorengehen. Um dies zu verhüten, ist der Dampfspeicher 24 mit einem Grenzdruckregler 27 ausgerüstet, der bei Erreichen der Ladegrenze des Speichers 24 die Feuerung 28 des Eindampfers 16 so, weit abschwächt, daß die bei dem Eindickvorgang entstehende Menge Dampf gerade zur Deckung der Leistung der Maschine q. ausreicht. Vergrößert sich der Bedarf dieser Maschine, so gibt zunächst der Speicher 24 über die Entladeleitung 29 Dampf in die Leitung i i ab, bis eine untere Entladungsgrenze erreicht ist. Dann greift der Grenzdruckregler 27 ein und verstellt die Feuerung 28 derart, daß durch Beschleunigung des Eindampfvorganges die erhöhte Belastung der Kraftmaschine q. ausgeglichen werden kann.
  • Innerhalb der Speichergrenzen wird der Sättigungsgrad der Lauge durch Gleichhalten ihrer Temperatur auf unveränderlicher Höhe gehalten. Hierzu dient ein Ventil 3o, das durch einen Temperaturregler 31 gesteuert wird. Dieses Ventil 3o regelt die Durchflußmenge durch den Eindampfer derart, daß bei verringerter Wärmezufuhr die Durchflußgeschwindigkeit verringert, bei vermehrter Wärmezufuhr vergrößert wird. Der Druck im Eindampfer wird durch die Überströmventile 2o und 25 auf gleicher Höhe gehalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Regelungsanordnung für Wärme= umformeranlagen mit gleichmäßig umlaufender Laugenmenge von gleichbleibender Sättigung und Dampfspeicherung zum Ausgleich von Belastungsschwankungen der Kraftanlagen, gekennzeichnet durch einen Taktgeber, der die Wärmezufuhr zum Eindampfer bei Erreichen der Speichergrenzwerte - an- oder abstellt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Arbeiten der Anlage innerhalb der Speichergrenzen die Temperatur im Eindampfer durch Regelung der durchfließenden Laugenmenge auf gleicher Höhe gehalten wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck im Eindampfer durch ein Überströmventil auf gleicher Höhe gehalten wird.
DES76408D 1926-10-02 1926-10-02 Regelungsanordnung fuer Waermeumformeranlagen Expired DE460867C (de)

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