DE474042C - Zuendkopf, insbesondere fuer Acetylenspaltrohre - Google Patents

Zuendkopf, insbesondere fuer Acetylenspaltrohre

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DE474042C
DE474042C DEM93564D DEM0093564D DE474042C DE 474042 C DE474042 C DE 474042C DE M93564 D DEM93564 D DE M93564D DE M0093564 D DEM0093564 D DE M0093564D DE 474042 C DE474042 C DE 474042C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/44Carbon
    • C09C1/48Carbon black
    • C09C1/54Acetylene black; thermal black ; Preparation thereof

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Spark Plugs (AREA)

Description

  • Zündkopf, insbesondere für Acetylenspaltrohre Die Erfindung bezieht sich auf einen Zündkopf, insbesondere für Acetylenspaltrohre, der in bekannter Weise mit einer gegenüber der Zündkerze angeordneten und zu deren Reinigung dienenden bewegbaren Spindel versehen ist.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, an dem vorderen Ende dieser gegenüber der Zündkerze angeordneten Spindel einen als Fräser ausgebildeten Kopf anzuordnen, mittels dessen die Stirnseite der Zündkerze bzw. deren Isolierhülse zwecks Reini'gens von anhaftendem Ruß abgefräst wurde. Dieses Abfräsen der Zündkerze konnte bis zur Einsetzung einer neuen Kerze ungefähr zwei- bis dreimal vorgenommen werden, jedoch war stets das Arbeiten mit dieser bekannten Einrichtung unsicher.
  • Um das hierdurch bedingte häufige Auswechseln der Zündkerze zu vermeiden und deren Reinigen einfacher und zuverlässiger zu gestalten, ist gemäß der Erfindung die Einrichtung so getroffen, daß die Stirnfläche der Zündkerze und der letztere umgebenden Isolierbüchse mit Rillen versehen sind, die mit Ruß gefüllt werden, und daß an .dem Kopf der Reinigungsspindel nicht, wie bisher, ein Fräser, sondern ein einfacher Abstreifer in Gestalt eines Daumens o. dgl. sitzt. Hierdurch wird erreicht, daß bei einfach auszuführender Reinigung der Zündkerze deren Lebensdauer beträchtlich verlängert und die Zündungen stets- nüt Sicherheit erreicht werden.
  • Durch die Anbringung der Rillen auf der Stirnseite der- Isolierbüchse wird der--weitere Vorteil erzielt, daß man bereits mit einem Strom von ungefähr 6o Volt zünden kann" während mit der bisher bekannten Einrichtung .stets ein kleiner Lichtbogen von ungefähr aao Volt erzeugt werden mußte. Infolge der zur Verwendung gelangenden niederen Stromspannung wird die Isolierbüchse erheblich geschont.
  • Bei der erwähnten bekannten Vorrichtung wurde zum Zurückziehen der Reinigungsspindel eine Feder benutzt, die aber sehr kräftig sein mußte, um den erforderlichen Abschluß zu gewährleisten. Da aber beim Zurückdrücken der Reinigungsspindel die Kraft dieser Feder vom Arbeiter überwunden werden mußte, so konnte die Federspannung nicht übermäßig groß gewählt werden, wodurch aber der Nachteil auftrat, da.ß die Spindel nicht genügend kräftig nach außen gezogen und daher mit eindringendem Ruß verunreinigt wurde, so daß. sie nur schwer zu bewegen war.
  • Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist erfindungsgemäß die Feder fortgelassen, und die sichere Feststellung der Reinigungsspindel in der zurückgezogenen Lage erfolgt durch ein Handrad. In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Zündkopf für Acetylenspaltrohre dargestellt, und zwar ist Abb. i eine Ansicht des Zündkopfes, teilweise im Schnitt, während Abb. 2 einen Längsschnitt durch den Zündkopf darstellt.
  • Der mit den Ein- und Auslaßkanälen ver# sehene Zündkopf i wird -in üblicher Weise auf dem Spaltrohr befestigt. Die Zündkerze besitzt den Zündstift 2, an dem das übliche Zündkabel 3 angeschlossen ist. Der Zündstift oder dessen innerer Teil wird von- einer vorzugsweise aus Speckstein bestehenden Isolierbüchse q. umgeben, die auf ihrer Stirnfläche mit einer Mehrzahl von Rillen 5 versehen ist, welche in Ausrichtung mit entsprechenden Rillen 6 in den Stirnflächen des Zündstiftes und des die - Isolierbüchse umgebenden Teiles A der Zündkerze liegen.
  • Gegenüber dem Zündstift ist in dem Zündkopf i eine Spindel 7 drehbar und längsverschiebbar gelagert, welche an ihrem inneren Ende innerhalb des Zündkopfes einen mit einem Daumen 8 versehenen Kopf 9 trägt;. Das vorzugsweise mit eüier Handkurbel i o versehene äußere Ende der Spindel weist Schraubengewinde auf, auf welchem ein Handrad i i drehbar sitzt, das seinerseits die Spindel 7 in ihrer zurückgezogenen Lage festhält.
  • Beim Arbeiten werden -die in« der Stirnfläche der Zündkerze vorhandenen Rillen mit Ruß gefüllt, um den Ström von dem Zündstift über die Isolierbüchsen zu `leiten. Dabei kommt dex Ruß zum Glühen, und es springen auch teilweise kleine Funken über, wodurch die erforderliche Zersetzung im Spaltrohr eingeleitet wird. Nachdem man das Spaltrohr von dem durch die Spaltung gewonnenen Ruß entleert hat, wird beispielsweise -durch das Acetyleneinlaßventil Caseingeführt, wodurch in den meisten Fällen der überschüssige Ruß von der Zündkerze weggerissen wird, so da.ß die nächste Zündung wieder eintreten kann. Wenn aber auf der Isolierbüchse zuviel Ruß. zurückbleiben sollte und die zur Zündung erforderliche Funkenbildung hierdurch unterbrochen wird, wird nach Zurückschrauben des Handrades i i die Spindel 7 in den Zündkopf hineingestoßen und die Handkurbel io gedreht, so daß durch den am Kopf 9 der Spindel sitzenden Daumen 8 der Ruß von der Isolierbüchse abgestreift wird.
  • Nach erfolgter Reinigung der Zündkerze wird die Spindel 7 wieder zurückgezogen und durch Festschrauben des Handrades i i festgestellt, wobei die konische Sitzfläche 12 des 5pindelkopfes 9 'durch den Zug des Handrades wirksam abgedichtet wird.
  • Um bei einer Reinigung der Isolierkerze und der hierzu notwendigen Einwärtsbewegung der Spindel 7 den im Spaltrohr vorhandenen Druck nicht überwinden zu müssen, wird zweckmäßig die -Kerze vor einer Füllung des Spaltrohres gereinigt. Gegebenenfalls kann an dem Zündkopf noch eine Reservezündung, beispielsweise in Gestalt eines Zündhütchens o. dgl., angeordnet sein, welches gasdicht abgeschlossen und der im Innern des Zündkopfes herrschenden Hitze entzogen ist. Bei Versagen der elektrischen Zündung kann dann die Reservezündung in Benutzung genommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zündkopf, insbesondere für Acetylenspaltrohre, mit einer gegenüber der Zündkerze angeordneten und zu deren Reinigung dienernden bewegbaren Spindel, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnfläche der den Zündstift umgebenden Isolierbüchse eine oder mehrere radiale Rillen trägt, die mit Ruß gefüllt werden, und daß an dem Kopf der Reinigungsspindel ein Daumen sitzt, der in Berührung mit *der Stirnfläche der Isolierbüchse gebrächt werden kann. -2. Zündkopf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegbare Reinigungsspindel (7) in der zurückgezogenen Lage durch ein Handrad (r1) festgestellt wird.
DEM93564D 1926-03-05 1926-03-05 Zuendkopf, insbesondere fuer Acetylenspaltrohre Expired DE474042C (de)

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