DE473573C - Gleichrichteranordnung, insbesondere fuer eine Verstaerkerschaltung - Google Patents
Gleichrichteranordnung, insbesondere fuer eine VerstaerkerschaltungInfo
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- DE473573C DE473573C DES70087D DES0070087D DE473573C DE 473573 C DE473573 C DE 473573C DE S70087 D DES70087 D DE S70087D DE S0070087 D DES0070087 D DE S0070087D DE 473573 C DE473573 C DE 473573C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B3/00—Line transmission systems
- H04B3/02—Details
- H04B3/20—Reducing echo effects or singing; Opening or closing transmitting path; Conditioning for transmission in one direction or the other
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B3/00—Line transmission systems
- H04B3/02—Details
- H04B3/44—Arrangements for feeding power to a repeater along the transmission line
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Description
- Gleicbrichteranordnung, insbesondere für eine Verstärkerschaltung Das Hauptpatent bezieht sich auf Fernsprechanlagen, die für beide Verkehrsrichtungen Verstärker enthalten und bei denen je einer von den ständig in. die Leitung ein.-geschalteten Sprechverstärkern für jede Sprechrichtung im Ruhezustand betriebsunfähig ist.
- Zur Vermeidung von Störungen wird nach dem Hauptpatent Sorge getragen, daß beim Sprechen eine - bestimmte vorgeschriebene zeitliche Reihenfolge für die Inbetriebsetzung des Sprechverstärkers der einen Richtung und die Sperrung eines weiteren Sprechverstärkers der entgegengesetzten Richtung innegehalten wird.
- Das Ausführungsbeispiel des Hauptpatents bedient sich zur Sperrung bzw. Inbetriebsetzung von Verstärkern einer Gleichrichberanordnung aus Röhren mit drei Elektroden, von denen die letzte als Gleichrichter arbeitet. Der Spannungsabfall über einen im Anodenkreis dieses Rohres liegenden Widerstand wird-benutzt, um durch Verlagerung des Gitterpotentials nach negativen Werten hin einen Sprechverstärker für die der Sprechrichtung entgegengesetzte Richtung zu sperren, wodurch die weiteren Arbeitsvorgänge in der gewünschten Reihenfolge selbsttätig ausgelöst werden. Hierbei kann es nun - störend sein, daß die Größe der Potentialverlagerung am Gitter des zu sperrenden Sprechverstärkers, die dem Spannungsabfall an dem Widerstand im Glefchrichterkreise gleich ist, in hohem Maße von der Stärke der Sprechströme abhängt, so daß unter Umständen beim Eintreffen schwacher Sprechströme die Potentialverlagerung zur Sperrung- nicht genügt.
- Wünschenswert ist es einerseits, daß die Sperrung nicht erfolgt, wenn die Leitungsströme eine bestimmte vorgeschriebene Stärke nicht erreichen. Diese Grenzstromstärkewird man so legen, daß etwa zu erwartende, von fremden Einflüssen herrührende Störungsströme darunter bleiben, so daß sie die Sprechverstärker nicht merklich beeinflussen. Andererseits ist es vorteilhaft, wenn am Widerstand, durch den der gleichgerichtete Strom fließt, immer der gleiche Spannungsabfall entsteht.
- Diese Vorteile werden gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Verstärkung der zur Gleschrichteranordnung gehörigen, vor dem Gleichrichter liegenden Verstärkeranordnung von der Stärke des gleichgerich-_ teten Stromes abhängig gemacht ist. Diese Abhängigkeit wirkt sich in der Weise aus, daß unter einer gegebenen Grenze liegende Werbe der Eingangsspannung der ankommenden Wechselströme praktisch ohne Einfluß auf den Sprechverstärker bleiben und erst bei steigender Größe von einem beliebigen Werte an _ . den Verstärker betätigen. Es ist auch möglich, bei noch größeren Werten der Eingangsspannung den Verstärkungsgrad wieder abnehmen zu lassen. Dies geschieht am einfachsten so, daß das Gitterpotential eines oder mehrerer dieser Verstärker mit Hilfe des gleichgerichteten Stromes so verlagert wird, daß die Verstärker, die im Ruhezustand an einer flachen Stelle der Kennlinie arbeiten., den Arbeitspunkt mit steigender Stromstärke auf steilere Stellen der Kennlinie und schließlich gegebenenfalls in das zweite flache Gebiet der Kennlinie verschieben.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung erläutert, und zwar zeigt die Abb. i das Schaltungsschema, während die Schaulinien der Abb.2 zur Erläuterung der Wirkungsweise dienen.
- Zur Gleichrichteranordnung :gehören die als Verstärker geschaltete Röhre R1 und die als Gleichrichter geschaltete Röhre R2. Die gleichzurichtenden Ströme werden bei D zugeführt, und der gleichgerichtete Strom durchfließt die Parallelschaltung aus dem Widerstand W2 und der Kapazität C2. An dieser Impedanz erzeugt er einen Spannungsabfall, der dazu dient, das Gitterpotential des Verstärk6rrohres V1 so weit nach negativen Werten hin zu verlagern, daß V1 gesperrt wird, d. h. daß dieser Verstärker Wechselströme, die seinem Gitter z. B. mit Hilfe des fJbertragers H aufgedrückt werden, nicht auf die Anodenseite überträgt. .
- Gemäß der Erfindung ist nun die Verbindungsleitung zwischen dem Gitter des Rohres121 und seiner Kathode über einen zweckmäßig einstellbaren Teil des Widerstandes W2 geführt. Wenn erforderlich, kann noch eine Batterie E in diese - Leitung zur Einstellung eines günstigen Ruhepotentials am Gitter von 121 gelegt werden.
- Die Wirkungsweise der Einrichtung ist in Abb. 2 schematisch erläutert. Die ausgezogenen Kurven stellen die Abhängigkeit des am Widerstand W2 durch den gleichgerichteten Strom hervorgerufenen Spannungsabfalls g von der bei D angelegten Eingangswechselspannung V dar, wie man sie bei geeigneter Einstellung der Schaltelemente erhält. Durch die Pfeile ist die Richtung angedeutet, in der bei Aufnahme der Kurven V sich verändert. Wie man sieht, springt die Gleichspannung g, wenn V von Null an wächst, bei: V1 plötzlich in die Höhe und bleibt dann annähernd konstant. Läßt man V dann wieder nach Null heruntergehen, so sinkt unterhalb von V1 die Gleichspannung g stetig auf kleinere Werte herunter.
- Obwohl die Erfindung hier nur im Zusammenhang mit der Verstärkerschaltung des Hauptpatentes dargestellt ist, ist doch licht ersichtlich, daß die erfindungsgemäße Gleichrichteranordnung auch zu 'anderen. Zwecken technisch verwendet werden kamt. Es ist möglich, daß in anderem Zusammenhang eine etwas andere Abhängigkeit zwischen g und V gewünscht wird, und es sei darauf hingewiesen, daß sich durch andere Bemessung der Schaltelemente auch Kurven erzielen lassen, wie sie in der Abb.2 strichpunktiert angedeutet sind.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Gleichrichteranordnung, insbesondere für eine Verstärkerschaltung nach Patent 466762, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung :einer vor dem Gleichrichter liegenden- Verstärkeranordnung derart von der Stärke des gleichgerichteten Stromes der Gleichrichteranordnung abhängig gemacht ist, daß ' unter einer gegebenen Grenze liegende Spannungen der ankommenden Wechselströme praktisch ohne Einfluß auf die Verstärkeranordnung bleiben und sie erst von diesem Werte an betätig_ en. .
- 2. Gleichrichteranordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitterpotential eines oder mehrerer Verstärker der vor dem Gleichrichter liegenden Verstärkeranordnung mit Hilfe des gleichgerichteten Stromes so verlagert wird, daß der Arbeitspunkt der im Ruhezustand an einer flachen Stelle der Kennlinie arbeitenden Verstärker mit steigender Eingangsspannung auf eine steilere Stelle der Kennlinie verschoben wird.
- 3. Gleichrichteranordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitung von der Kathode zum Gitter des zu beeinflussenden Verstärkers (IR) über einen zweckmäßig einstellbaren Teil. eines im Stromkreis des Gleichrichters liegenden, zur Erzeugung :des zur Potentialverlagerung des zu steuernden Verstärkers ;(V1) in an sich bekannter Weise dienenden Widerstandes .(W2) geführt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES70087D DE473573C (de) | 1924-12-24 | 1925-05-19 | Gleichrichteranordnung, insbesondere fuer eine Verstaerkerschaltung |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES68199D DE466762C (de) | 1924-12-24 | 1924-12-24 | Verstaerkerschaltung fuer Fernsprechanlagen mit Rueckkopplungs- oder Echosperrern |
| DES69802D DE472876C (de) | 1924-12-24 | 1925-04-25 | Verstaerkerschaltung |
| DES70087D DE473573C (de) | 1924-12-24 | 1925-05-19 | Gleichrichteranordnung, insbesondere fuer eine Verstaerkerschaltung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE473573C true DE473573C (de) | 1929-03-18 |
Family
ID=28045831
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES70087D Expired DE473573C (de) | 1924-12-24 | 1925-05-19 | Gleichrichteranordnung, insbesondere fuer eine Verstaerkerschaltung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE473573C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE757455C (de) * | 1933-10-03 | 1952-05-12 | Hazeltine Corp | Schaltung mit selbsttaetiger Regelung des Verstaerkungs-bzw. UEbertragungsmasses |
| US5961049A (en) * | 1994-09-13 | 1999-10-05 | Licenzia Anstalt | Shower spray with admixture of ingredients and air |
-
1925
- 1925-05-19 DE DES70087D patent/DE473573C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE757455C (de) * | 1933-10-03 | 1952-05-12 | Hazeltine Corp | Schaltung mit selbsttaetiger Regelung des Verstaerkungs-bzw. UEbertragungsmasses |
| US5961049A (en) * | 1994-09-13 | 1999-10-05 | Licenzia Anstalt | Shower spray with admixture of ingredients and air |
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