DE47315C - Galvanische Circulations-Batterie - Google Patents

Galvanische Circulations-Batterie

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DE47315C
DE47315C DENDAT47315D DE47315DA DE47315C DE 47315 C DE47315 C DE 47315C DE NDAT47315 D DENDAT47315 D DE NDAT47315D DE 47315D A DE47315D A DE 47315DA DE 47315 C DE47315 C DE 47315C
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Germany
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lever
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT47315D
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English (en)
Original Assignee
A. WUNDERLICH in Brüssel, Boulevard Baudouin 8
Publication of DE47315C publication Critical patent/DE47315C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M50/00Constructional details or processes of manufacture of the non-active parts of electrochemical cells other than fuel cells, e.g. hybrid cells
    • H01M50/60Arrangements or processes for filling or topping-up with liquids; Arrangements or processes for draining liquids from casings
    • H01M50/609Arrangements or processes for filling with liquid, e.g. electrolytes
    • H01M50/627Filling ports
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
ALFRED WUNDERLICH in BRÜSSEL. Galvanische Circulations-Batterie.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Juni 1887 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet die Construction eines Zuflufsapparates für selbstrotirende Batterien, wie solche in der Patent-" schrift No. 39324 beschrieben sind.
Die Säure fliefst durch eine mit Hahn verschliefsbare Oeffnung im Hauptbehälter 1, Fig. 1 und 2, in eine Vertheiluiigsrinne A, von dort aus durch entsprechend angebrachte Oeffnungen D getrennt jedem Element zu, bewegt sich in den Elementzellen mit denselben nach abwärts und fliefst von da aus ab in einen unteren gemeinschaftlichen Behälter 2.
: Die Elektroden, Zink und Kohle, bilden zusammen mit den Zellen einen um die Achse drehbaren Cylinder (Batteriewalze) C.
Die Flüssigkeit fliefst in der Richtung des Pfeiles B in die Vertheilungsrinne A, wovon die Fig. 3 und 4 Längs- und Querschnitt darstellen. Die Rinne ist. für vier Elemente der Walze C gezeichnet, doch kann dieselbe nach beiden Längsseiten sich beliebig verlängern. Durch die Oeffnungen D sind Stifte E gesteckt, welche lose darin sich bewegen können und mittelst des Stiftträgers F senkrecht auf- und abgeführt werden. Der Stiftträger F ist durch- den Vorreiber G mit dem Führungsstück H lösbar gekuppelt; letzteres wird beliebig geradlinig geführt und erhält seine Aufwärtsbewegung durch Zug mittelst der Rolle J von dem Hebel K, der auf der Achse L festgekeilt ist. Auf derselben Achse sitzt der Hebel M fest, welcher bis auf die Achse der Walze C herabgeht und einen Handgriff N mit Laufrädchen O trägt (Fig. 6 und 7); letzteres rollt auf der Hubscheibe P, welche sich mit der Achse der Walze durch das Gewicht der einfliefsenden Säure dreht. Damit bewegt sich der freie Hebelarm von M, Fig. 5, schwingend um die Achse L und verursacht durch die beschriebene Uebersetzung das Auf- und Abbewegen der Stifte E in den Löchern D. Der Zweck der an und für sich einfachen Vorrichtung ist der, dafs dadurch ein langsames Ausfliefsen, Abtropfen der Säure, gleichmäfsig aus jedem Loch ermöglicht wird, ohne dafs eine Verstopfung durch fremde Unreinigkeiten oder Ansetzen von Krystallbildungen u. s. w. eintreten können.
Die Anordnung der Stifte, welche als cylindrische Stäbe von kleinerem Durchmesser als die Oeffnungen der Rinne durch diese Oeffnungen hindurchgesteckt sind, ermöglicht die Verwendung von verhältnifsmäfsig grofsen Ausflufsöffnungen in der Vertheilungsrinne und doch ein langsames, tropfenweises Ausfliefsen der Flüssigkeit während normalen Betriebes.
Bewegt man den Hebel M, am Handgriff N fassend, von der Achse L der Walze C weg, so heben sich sämmtliche Stifte E in die Höhe; man hat hierdurch ein Mittel, die Ausfiufsöffnungen von Zeit zu Zeit auf einen Augenblick durch nur eine Handbewegung ganz frei zu machen. Dreht man den Vorreiber G auf die Seite, so lassen sich die Rinne und der Stiftträger F abheben.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    Unter Benutzung der durch das Patent No. 39324 geschützten Kanäle und Kammern zur Zu- und Ableitung bezw. Aufnahme der aus einem Reservoir austretenden Flüssigkeit:
    i. Bei dem beschriebenen Zuflufsapparat die Anwendung von cylind'rischen Stiften E, welche in der Vertheilungsrinne A so durch Oeffnungen D von gröfserem Durchmesser hindurchgesteckt sind, dafs sie das langsame, tropfenweise Abfliefsen der Flüssigkeit aus. verhältnifsmäfsig grofsen Oeffnungen in der Vertheilungsrinne bewirken, dabei so von einem gemeinschaftlichen Träger gefafst sind, dafs sie einerseits auf- und abbewegt werden können, um das Bilden von Krystallen und Absetzen von ' Unreinigkeiten in den Ausflufsöffnungen zu verhindern, andererseits jederzeit ohne Weiteres herausgezogen werden können, um die Ausflufsöffnung plötzlich bedeutend zu vergröfsern, wenn doch sich eine Unreinigkeit darin abgesetzt hätte, zum Zwecke, auf sichere Weise einen Auslauf ohne Betriebsstörung durch Verstopfung zu erzielen.
  2. 2. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Zuflufsapparat die Kupplung des Stiftträgers T durch einen Vorreiber G mit dem Führungsstück H, das seine Bewegung durch Zug mittelst Rolle von einem Hebel K erhält, der um eine Achse schwingt, auf welcher der durch ein Hubrad P bewegte Hebel mit Handgriff N und Laufrädchen O sitzt.
  3. 3. Bei dem unter 1. und 2. gekennzeichneten Zuflufsapparat die Bewegung des Hubrades P von der Achse S der Elektrodenwalze C aus.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT47315D Galvanische Circulations-Batterie Expired - Lifetime DE47315C (de)

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