DE47169C - Neuerung an Streichinstrumenten - Google Patents

Neuerung an Streichinstrumenten

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DE47169C
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instruments
wood
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT47169D
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English (en)
Original Assignee
N. E. SlMOUTRE in Basel, Schweiz
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Anticipated expiration legal-status Critical
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/02Resonating means, horns or diaphragms

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der in der Mitte nicht anschliefsende, sondern mit einer 70 bis 120 mm langen bogenförmigen Aussparung versehene Bafsbalken Ax Fig. ι und 2, ist parallel mit den Fasern der Decke an letztere geleimt. Derselbe kann auch zwei Aussparungen von ungleicher Länge besitzen, mufs jedoch unter dem Stege anschliefsen, um dem Druck des letzteren Widerstand zu leisten und so' das Unterlagholz zu ersetzen.
Von den drei Unterlaghölzern sind zwei (α und V) an die Decke B geleimt (Fig. 2). Das erste α ist um 3 mm hinter einer horizontalen Linie gelegen, welche man sich von dem Einschnitt der einen F- Oeffhung zu demjenigen der anderen gezogen denkt, und soll die Decke umfangreicher stützen, als dies der Stimmstock vermag, auch zugleich Beschädigungen verhüten, die an den Decken von Instrumenten ohne Unterlagholz vom Stimmstock verursacht werden könnten.
Das zweite Unteiiagholz b, welches eine Breite von 4 mm und eine Länge von 20 bis 25 mm hat, ist auf der vorstehend bezeichneten Linie angebracht, so'dafs es unter dem linken Fufs des Steges liegt und auf dem ausgeschnittenen und an die Decke nicht anschliefsenden Theil des Balkens ruht.
Das dritte Unterlagliolz D ist am Boden 3 mm hinter der die Einschnitte der .F-Löcher verbindenden Linie befestigt (Fig. 3). Dieses Holz ist mit einer Höhlung versehen, deren Entfernung vom Centrum zwischen 8 bis 15 mm variirt, je nachdem man dem Stimmstock eine mehr oder weniger schräge Stellung geben will. Die Stellung des Stimmstockes mufs sich nach der Beschaffenheit des Instrumentes richten; bei flachen Geigen darf er weniger schräg stehen, kann sogar eine senkrechte Stellung erhalten, während bei stark gewölbten, schmalen Instrumenten der Fufs des Stimmstockes dem Mittelpunkt näher gebracht werden soll.
Der Fufs des die Unterlaghölzer α und D mit einander verbindenden Stimmstockes F ist abgerundet und der Höhlung im Unterlagholz D angepafst (Fig. 4, 5 und 6). Die Unterlaghölzer, deren Fasern mit denjenigen der Decke und des Bodens sich kreuzen, können hinsichtlich der Länge, Breite und Dicke ganz verschiedene Dimensionen haben; bei gewölbten Instrumenten sind sie gewöhnlich kürzer, länger und dünner dagegen bei Instrumenten mit flachen und sehr dicken Decken. Alte Instrumente erfordern je nach Beschaffenheit, Beschädigung, Alter u. s. w. solche von gröfseren Dimensionen.
Fig. 6 stellt den Durchschnitt einer Geige dar, bei der die zwei Unterlaghölzer α und b der Decke durch einen dünnen Bogen aus Holz mit einander verbunden sind.
Nach den Angaben des Erfinders sollen durch diese Erfindung folgende Vortheile erzielt werden:
ι. Die Elasticität der Decke und somit die Freiheit und die Kraft der Schwingungen werden erhöht, der Stützpunkt des linken Fufses des Steges wird sicherer und auf eine engere
Fläche beschränkt als beim gewöhnlichen Bafsbalken.
2. Die vollen Töne werden runder und angenehmer und die Flageolet-Töne werden .selbst bei ganz neuen Instramenten mit Leichtigkeit rein erhalten.
3. Die Unterlaghölzer α und b, Fig. 6, welche durch einen Bogen mit einander verbunden sind, der je nach dem gewünschten Effect mehr oder weniger dick sein kann, sollen vermitteln, den Ton weich und verschleiert zu gestalten, nach Art der Geigen von Paolo Magini.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Streichinstrumenten' behufs Erhöhung der Elasticität und der Kraft der Schwingungen die Anordnung eines in der Mitte, d. h. vor und hinter dem Stege nicht an die Decke des Instrumentes anliegenden Bafsbalkens A in Verbindung mit zwei an der Decke angeleimten Unterlagshölzern α und b, von denen das auf dem Bafsbalken aufliegende (b) sich direct unter dem linken Fufs des Steges befindet, während das andere (a) um einige Millimeter gegen das erstere (b) zurückgesetzt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT47169D Neuerung an Streichinstrumenten Expired - Lifetime DE47169C (de)

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