DE471672C - Vorrichtung zur Herstellung elektrischer Lampen mit lichtstreuender oder farbiger Glocke - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung elektrischer Lampen mit lichtstreuender oder farbiger GlockeInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J9/00—Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
- H01J9/20—Manufacture of screens on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted or stored; Applying coatings to the vessel
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Description
Die Erfindung bezieht sich, auf das im
Patent 459 663 beschriebene Verfahren zur Herstellung elektrischer Lampen mit lichtstreuender
oder farbiger Glocke, bei dem ein pulverförmiger Überzugstoff in eine innen mattierte Lampenglocke eingefüllt und durch
Schütteln der letzteren zur Haftung an der Glockeninnenfläche gebracht wird. Die Erfindung
bezweckt, gleichzeitig eine größere Anzahl von Lampenglocken schnell und ohne FarbstofEverlust mit ihre mattierten Innenflächen
bedeckenden Überzügen zu versehen. Zu diesem Zwecke findet erfindungsgemäß ein plattenförmiger Glockenträger Anweudung,
der mit einer Anzahl ringförmiger Gummipuffer zum Einsetzen der Halsteile der Lampenglocken und außerdem mit einer Anzahl
die Pufferbohrungen an der anderen offenen Seite abschließenden Kappen zur Auf-
ao nähme von pulverförmigem Farbstoff versehen
ist. Da diese Kappen mit den in die Puffer eingesetzten Lampenglocken geschlossene
Gefäße bilden, so kann durch Umdrehen und Aufundabbewegen des Glockenträgers der Farbstoff in die Lampenglocken übergeführt
und in diesen zum Absetzen gebracht werden. Beim Zurückdrehen des Glockenträgers
fällt der mcht verbrauchte Farbstoff wieder in die Abschlußkappen zurück und
steht in diesen zur weiteren Verwendung für in die Puffer neu einzusetzende Lampenglokken
bereit.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.
Die Abb. 1 zeigt die eine und
Abb. 2 die andere Bauart der neuen Vorrichtung im Aufriß.
Die Abb. 3 zeigt die Tragplatte für die zu färbenden Glocken im Grundriß. =
Die Abb. 4 ist ein Schnitt nach Linie A-B der Abb. 1 in vergrößertem Maßstabe.
Die Abb. 5 zeigt einen gleichen Schnitt, jedoch bei umgedrehter Tragplatte.
Die in Abb. 1 dargestellte Vorrichtung besteht aus einem Gestell 1, in welchem in senkrechten
Führungen 2 eine Schubstange 3 gleitet. Letztere steht durch eine Pleuelstange 4
und eine Kurbel 5 mit einer Welle 6 in Verbindung, die durch ein Reibrädergetriebe 7, 8
in ständiger Umdrehung gehalten wird. Die Schubstange 3 ist durch Federn 9 am Maschinengestell
ι elastisch aufgehängt. Die Federn unterstützen den Aufwärtshub der
Schubstange und verhindern, daß die Pleuel-
stange 4 und die Kurbel 5 in einer das Ingangsetzen der Schubstange erschwerenden
Lage zum Stillstand kommen. Am oberen Ende der Schubstange 3 ist ein Rahmen 10
befestigt, an dessen Seitenwangen 11 ein aus zwei parallelen Platten 12, 12' bestehender
Träger für eine Anzahl innen zu mattierender Lampenglocken 13 festgeklemmt ist. Zwischen
den Platten 12, 12', und zwar konzentrisch
zu den Plattenöffnungen 14, 14', sind eine Anzahl ringförmiger Gummipuffer 15
eingesetzt, die von Metallringen 16 umschlossen sind. Auf der oberen Platte 12 des
Glockenträgers sind über den Öffnungen 14 X5 kegelförmige Kappen 17 angeordnet. Am
Rahmen 10 ist mittels Bügel 18 ein mehrschichtiges Bodenbrett 19 befestigt, das mit
konischen Aussparungen 20 versehen ist, die axial zu den Plattenöffnungen 14, 14' und den
Gummipuffern 15 stehen. Die Festklemmung des Glockenträgers 12, 12' am Rahmen 10 erfolgt
im dargestellten Beispiel mittels Bolzen 21, die je in Winkelstücken 22 des Glockenträgers
12, 12' federnd gelagert sind und sich von außen gegen die Seitenwangen 11 des
Rahmens 10 legen.
Um die mattierte Innenwandung der Lampenglocken 13 mit einem lichtstreuenden weißen
oder auch farbigen Überzug zu versehen, wird der Glockenträger 12, 12' vorerst vom
Rahmen 10 abgenommen und um 180 ° gedreht, so daß· die Kappen 17 nach unten hängen,
wie in Abb. 5 dargestellt ist. Darauf wird durch die Plattenöffnungen 14, 14' hindurch
in jede Kappe 17 eine für das Färben einer größeren Anzahl Lampenglocken ausreichende
pulverförmige Farbstoffmenge 23 eingefüllt. Alsdann wird in jeden Gummipuffer 15 je eine Lampenglocke 13 mit dem
Halsteil eingesteckt, so daß nunmehr je eine Lampenglocke 13 mit je einer Kappe 17 ein
geschlossenes Gefäß bilden. Der Glockenträger. 12, 12' wird sodann wieder um i8o°
zurückgedreht und mit nach unten hängenden, nunmehr den Farbstoff enthaltenden
Lampenglocken 13 auf die Seitenwangen 11
:des-Rahmens 10 aufgeschoben, bis die Lampenglocken
in' den konischen Aussparungen 20 des Bodenbrettes 19 eine feste Abstützung
finden. Durch die federnden Bolzen 21 wird der Glockenträger 12, 12' am Rahmen 10, 11
gleichzeitig festgeklemmt. Wird nunmehr das Reibrädergetriebe 7, 8 in Gang gesetzt,
so wird die Schubstange 3 und damit der Rahmen 10, 11 nebst dem besetzten Glockenträger 12, 12' in rasche Aufundabbewegung
versetzt. Die in den Lampenglocken 13 befindlichen pulverförmigen Farbstoffmengen
werden dadurch auf und ab geschleudert, was zur Folge hat, daß sich auf den Innenwandungen
der Lampenglocken 13 Farbstoff absetzt. Nach einer gewissen Betriebsdauer,
die für dieErzielung von gleichmäßigen Farbüberzügen ausreicht, wird der Antrieb stillgelegt,
der Glockenträger 12, 12' abgenommen und wieder um i8o° gedreht, damit der
in den Lampenglocken lose liegende, nicht verbrauchte Farbstoff 23 in die Kappen 17
zurückfallen kann. Die nunmehr gefärbten Lampenglocken werden dann entfernt und
durch neu zu färbende ersetzt.
Bei der in Abb. 2 dargestellten Vorrichtung ist die Ausbildung des Glockenträgers
12, 12' die gleiche. Letzterer ist in diesem Falle mittels Flügelschrauben 24 an den Seitenwangen
11 eines Rahmens 10 befestigt, der mittels einer Achse 25 in einer Buchse 26
der Schubstange 3 geneigt und auch drehbar gelagert ist. Die Drehbewegung erhält der
geneigte Rahmen 10, 11 durch einen Schnurlauf
27, der über zwei Leitrollen 28, 29 der Schubstange 3 und eine Schnurscheibe 30 der
Achse 25 geführt ist. Da bei dieser Bauart der Vorrichtung der Rahmen 10, 11 nicht nur
rasch auf und ab bewegt, sondern auch gleichzeitig noch gedreht wird, so findet ein besonders kräftiges Aufundabschleudern
des in den Lampenglocken befindlichen Farbstoffes statt. Es gelingt mit dieser Vorrichtung,
insbesondere auch innen mattierte Lampenglocken mit sehr engem Hals mit einem sehr gleichmäßigen, gut haftenden Farbüberzug
zu versehen.
Die Festklemmung des Glockenträgers 12,
12' am Rahmen 10, 11 und auch die Ausbildung
des letzteren kann eine beliebige sein. Der Glockenträger kann auch aus einer massiven
Platte mit durchgängigen Löchern bestehen, in die die ringförmigen Gummipuffer 15 eingeklemmt sind. In letzterem Falle
können in die durchgehenden Gurnmipufferringe auch beiderseits Glocken unter Fortfall
der Kappen 17 eingeklemmt werden. Die beiden Sätze von Glocken ergänzen sich dann
gegenseitig zu geschlossenen Gefäßen, ähnlich wie bei der Verwendung von Kappen, und es
wird auch in diesem Falle beim Umkehren des Trägers der Farbstoff in den zu behandelnden
Satz Glocken übergeleitet sowie erreicht, daß* die zum Färben benutzte Färbstoffmenge
restlos aufgebraucht werden kann.
Claims (5)
- Patentansprüche:I. Vorrichtung zur Ausführung des in dem Patent 459 663 beschriebenen Verfahrens zur Herstellung elektrischer Lampen mit lichtstreuender oder farbiger Glocke durch Anbringen eines Farbstoffüberzuges auf der mattierten Glockeninnenfläche, gekennzeichnet durch einen Glockenträger (12, 12'), der mit einer Anzahl die eingesetzten Lampenglocken (13)abschließender Gefäße oder Kappen (17) versehen ist, die zur Aufnahme von pulverförmigem Farbstoff dienen und mit den in den Glockenträger eingesetzten Lampenglocken geschlossene Gefäße bilden, so daß durch Umdrehen des Glockenträgers der Farbstoff in alle vom Glockenträger gehaltenen Lampenglocken übergeführt und durch Aufundabbewegen des Glockenträgers in den Lampenglocken hin und her geschleudert und zum Absetzen auf der mattierten Innenfläche der Glocken gebracht werden kann.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Glockenträger aus zwei Platten (12, 12') mit eingelagerten ringförmigen Gummipuffern (15) besteht, deren zur Aufnahme der Glockenhaisteile dienende Bohrungen in an der Platte f 12) befestigte Kappen (17) münden.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die ringförmigen Gummipuffer (15) der Glockeutragplatte beiderseits Glocken (13) eingesetzt sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der plattenförmige Glockenträger (12, 12') an den aufwärts strebenden Seitenwangen (ΐΐ) eines Rahmens (10) festklemmbar ist, der am oberen Ende einer in einem festen Lagergestell (1) senkrecht auf und ab bewegten und zweckmäßig federnd aufgehängten Schubstange (3) befestigt ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der den Glockenträger (12, 12') haltende Rahmen (10, 11) in einer Buchse (26) der auf und ab bewegten Schubstange (3) geneigt gelagert und mit einem Drehantrieb, etwa Schnurlauf (27 bis 30), ausgestattet ist, und so die Lampenglocken (13) nicht nur auf und ab bewegt, sondern auch gleichzeitig in geneigter Lage in Umdrehung versetzt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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| GB (1) | GB301841A (de) |
Families Citing this family (2)
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| US2843428A (en) * | 1954-05-20 | 1958-07-15 | Westinghouse Electric Corp | Withdrawing masking material from bulbs |
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