-
Treppenrost mit festliegenden und zwischen diesen hin und her bewegten
Stufen. Der Erfindungsgegenstand ist eine weitere Verbesserung eines Treppenrostes
mit festliegenden und zwischen diesen hin und fier bewegten Stufen nach Patent 353
154.
-
Nach dem Hauptpatent 353 154 wird der Nachteil, der bei Vorschubtrepp,enrosten
zeit cinstückig gegossenen Treppenstufenkörpern auftritt und der in der ungleichmäßigen
Ausdehnung dieser Stufenplatten besteht, dadurch zu beheben gesucht, daß an Stelle
der einstückig gegossenen Trepp.enstufenkörper -Bündel von Stäben mit angegossenen
Leisten für die feststehenden Stufen vorgesehen werden.
-
Bei diesen Vorschubtreppenrosten nach dem Patent 353 154 treten aber
noch die geschilderten Nachbeile der einstückig gegos@se nen Treppenstufenkörper
bei den bewegten Stufen auf. Aber auch bei den feststehenden, durch gewölbte Roststäbe
gebildeten Stufen nach dem Hauptpatent bestehen noch besondere Nachteile, die in
der dort vorgeschlagenen Ausbildungsweise der Roststäbe, aus denen die feststehenden
Stufen gebildet sind, ihre Ursache haben. Jeder einzelne Roststab weist nach dem
Hauptpatent nämlich eine längere angegossene Leiste an der oberen Bahn und eine
kurze angegossene Leiste am unteren Ende auf, wodurch Luftschlitze gebildet werden.
Diese reichen jedoch nicht aus, um den Durchfall des Brennstoffes, insbesondere
bei feinkörnigem Brennstoff, genügend zu verhindern. Die weitere Ausbildung nach
der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die bewegten Stufen aus einzelnen,
bündelartig zusammengefaßten Roststabgruppen bestehen, deren .einzelne Roststäbe
an dein dem Feuerraum zugewendeten, treppenstufenartig abgesetzten Ende ein- oder
beidseitig mit mehreren untereinander angeordneten vorsprMgenden Leisten zwecks
Düsenbildung versehen sind. Weiterhin sind dann auch die Roststäbe, aus denen die
feststehenden Stufen bündelartig zusammengesetzt sind, an dem dem Feuerraum zugewendeten
Ende ein- oder beidseits mit mehreren vorspringenden Leisten zwecks Düsenbildung
versehen. Dadurch wird der sonst durch ungleichmäßige Ausdehnung plattenförmiger
Stufenkörper in Wirkung tretende Nachteil der Verkrümmung der Rostfläche durch Verkrümmung
d--r einzelnen Platten vermieden, ebenso aber auch der dem Rost nach dem Hauptpatent
noch anhaftende Nachteil, daß bei feinkörnigen Brennstoffen durch die zwischen den
einzelnen Stäben der Stufen gebildeten Schlitze Brennstoff hindurchfallen kann.
-
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
-
Abb. i stellt eine Seitenansicht dieses Teiles des Vorschubtreppenrostes
nach der Erfindung dar, Abb. a eine Aufsicht auf denselben mixt teilweisem Schnitt,
Abb.
3 im Aufriß und Grundriß, einen Teil einer aus einem Roststabbündel gebildeten feststehenden
Stufe, Abb. 4. desgleichen einen Teil einer aus Roststabbündeln gebildeten bewegten
Stufe. Während in Abb. i gezeigt isst, wie die feststehenden Rostelemente mit den
beweglichen Rostelementen abwechseln, zeigen Abb. z und 3, in welcher Weise die
Roststäbe A und Beines feststehenden Elementes nebeneinandergelegt werden.
Abb. 4 zeigt dasselbe für die beweglichen Elemente C und D.
-
In den Abb. 2 und 3 ist :ersichtlich gemacht, daß ein Roststabbündel
aus einer, übrigens beliebigen Anzahl von Mittelstäben .Al und zwei Seitenstäben
B besteht. Die Seitenstäbe B schließen die Roststabbündel nach der Seite ab und
'geben dein Bündel die Form einer mit Seitenwänden versehenen Platte, wodurch Rostdurchfall
an den Seiten der Bündel vermieden wird. Die Bündelung der Roststäbe kann in verschiedener
Weisg erfolgen.
-
In Abb. z ist beispielsweise dargestellt, wie die einzelnen Roststäbe
durch einen mit Gewinde und Muttern versebenen Bolzen E zusammengehalten werden.
In Fällen, wo stärkere Erwärmung der Bündel zu erwarten. ist, werden unter den Kopf
bzw. die Mutter des Bolzens federnde Unterlegscheiben oder kleine Spiralfedern gelegt,
damit sich das Bündel frei dehnen kann. Bei dieser Art der Bündelung macht sich
ein in dem Steg der Stäbe eingegossenes Loch nötig, während die Seitenstäbe mit
je einer Tasche versehen werden, "in welcher der Kopf des Bolzens E bzw. die Mutter
desselben Platz findet.
-
Abb. 4. stellt dar, wie sich die Wttelstäbe C und die Seitenstäbe
D eines Stößelbündels neheneinanderlegen. Die Ausbildung der Stäbe C und D in bezug
auf den seitlichen Abschluß und die Möglichkeit, sie in einfacher Weise zu einem
Bündel vereinigen zu können, ist genau wie bei den Stäben A und B, nur daß
die Seitefstäbe D
noch mit Schleifleisten versehen sind.
-
-Die-,Aufhängung der Bündel kann in verschiedener Weise erfolgen.
In Abb. i und a ist beispielsweise dargestellt, wie die bieweglichen Bündel an ihrem
einen Ende auf quer zum Rost liegenden Rundeisen F, die feststehenden Bündel auf
Rohre G gelegt werden, während sie sich mit dem anderen Ende auf das jeweils folgende
Bündel abstützen. Bei den beweglichen Roststäben C und D kann die Anordnung auch
so getroffen werden, daß sich die Stäbe C, D anstatt auf die festen Stäbe
A, B mit ihren Längsrippen L
auf :die Rohre G stützen, wobei auf die
Rohre G geeignete Zwischenstücke, z. B. Rohrstücke H, aufgeschoben werden.
-
Um eine sichere Auflage der Bündel b.zw. Roststäbe auf den Rundeisen.
bzw. Rohre zu gewährleisten, sind die in erster Linie der Kühlung dienenden Stege
oder Längsrippen L der einzelnen Stäbe am hinteren Ende verstärkt und mit :einer
dem Tragkörper (hier beispielsweise Rundeisen oder Rohr) entsprechenden Aussparung
versehen.
-
Die Seitenrippen S der Stäbe, die in erster Linie der Düsenbildung
dienen, können beliebig hoch ausgeführt werden, so daß man in bezug auf die Form
und Größe der entstehenden Luftschlitze und damit'auch in bezug auf den Anteil der
freien Rostfläche an der Gesarntrost$äche den weistesten Spielraum hat.